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Opus drolliger Art ist uns unter A. zugekommeu, in Form eines kurzen Romans, zu welchem die deutschen Namen jenes Verzeichnisses benutzt worden sind, offenbar um fie lächerlich zu machen. Wir führen denselben als Curiosum hier an: Der „Gaukler" "Sporne!" hatte seine „Aeugle" auf die „Rafel" geworfen und ließ ihr keine „Ruhe", bis sie ihm endlich sckrieb: „Kumme"! Nun behing er sich mit allerlei „Zier" und „Flitter", mit „Zoddeln" und „Troddeln" und „Schellen" und ausgerüstet mit diesem „Schmuck", diesem erbärmlichen „Zauber", nahm er noch einige „Münzen" in die „Tasche" eine „Kerze" in die „Hand" und machte sich auf die „Socke". Ihr Vater, der alte „Taucher" „Sinan", schlief ohne „Licht" ruhig in seiner „Kammer" und dachte nicht im Entferntesten an eine „Kilte" noch an „Händel". Aber der junge „Senn" „Reiher" war auch „Feuer" und „Flamme" für die „Schöne", denn „Rafel" war seine einzige „Zier". Als er nun den „Gaukler" in vollem „Trapp" mit seiner „Fackel" kommen sah, faßte er sich ein „Herz", nahm seinen „Knöterich" und ging ohne „Schuh" und „Kappe" dem „Gaukler" nach. Während dieser nun die „Leiter" anstellt und die „Spettel" hinaufsteigt, um an die „Scheibe" zu klopfen, „schießt" der "Senn" hervor, und gibt der „Leiter" einen „Stoß". Da lag nun der „Gaukler" und machte eine drollige „Glotze" zu seinem „Elend". Er dachte aber: „Pute" dich u. s. w.).
In diesem Histörchen sind, wie man sieht, jene auf Seite 175 mitgetheilten deutschen Pflanzennamen enthalten, welche in dem großen Werk „Die Stauden" vom Generalsekretär des Erfurter Gartenbauvereins veröffentlicht worden ist. Aber diese Namen klingen immerhin noch sehr hübsch gegenüber manchen, welche in dem schon früher erwähnten internationalen Wörterbuch für Botaniker, Lehrer, Pharma- ceuten, Mediciner re. enthalten sind, z. B. Bock, Bolle, Buck, Esel, Fasel, Flohkraut, Flohpfcffer, Froschbiß, Kröten, Rausch, Saugras, Stinkbohne 2 c. nebst vielen andern z. Th. sehr unanständigen Namen, die wir nicht wiedergeben wollen. Es ist allerdings schwierig, immer einen anständigen und doch zutreffenden Namen für gewisse Pflanzen zu finden, der die hervortrctendcn Eigenschaften klar bezeichnet, ohne das Zartgefühl zu verletzen, z. B. für Ltcrculia foetida, Pedicu- laris multiceps, Orchis mascula, Gynandropsis vulvaria oder gar für Phallus impudicus re. Es bleibt da nichts anders übrig, als eben eine andere Eigenschaft der Pflanze Hervorzuheben, z. B. statt 8tercuha chinesische Platane, statt Pedicularis Zehrblumen oder Grassauger, statt Orchis Knabenkräuter re. zu sagen. Sonst wäre es allerdings besser, man würde wo möglich die botanischen Namen einfach übersetzen, z. B. Helianthus = Sonnenblume, Hemerocallis -- Tagschöne oder auch Schönlilie, Gypripedium = Benusfuß, Or-
