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fpähne und Klauen re., welche man sonst zur Düngung des Obergrundes nicht verwenden könnte, Spähne und Abfälle von Bauplätzen, Mauerschutt, Abfälle aus der Küche, aus dem Gemüsekeller ec., Straßen- kchricht, Schlamm aus Spülwasserbehältern, aus Abtritten, Kloaken rc., Hans-Abfälle, Sägspähne, Laub, Moos, Rindenabfälle, Gerbcrlohe, 'kurz — thierische und Pflanzen-Absälle aller Art — alles trägt zur Düngung und Lockerung des Untergrundes bei. — Ja der Garten sollte eine eigentliche Umwandlungsstätte sein, wo alle Abfälle wieder in Lebensmittel verwandelt werden und aus Staub und Moder wieder die schönsten Pflanzen ersteh'n! In diesem Satz liegt das ganze Gesetz für den erfolgreichen Gemüsebau! Wer sich an diese Grundregel hält, d. h. wer seinen Garten als eine Verwandlungs- Patte von Abfällen in Lebensmittel betrachtet, wird gut fahren mnd wird wenig Ursache haben, über Ungeziefer ec. zu klagen! — Denn sobald die Gemüse so mannigfache und reiche Nahrung haben, wachsen sie so schnell, daß ihnen das Ungeziefer nichts mehr anhaben kann und kann man immerfort nur abschneiden und ernten. Kaum hat man 14 Tage nach der Saat die Gartenkresse abgeschnitten, kommt schon der Frühsalat (amerik. Pflücksalat) an die Reihe, dann die Schnitt-Endivie und der Sommerspinat, Monat- rettige, Nüßli- und Eierkopfsalat, Schnittmangold, Früh- Carotten, Früh-Kohlrabi, Zucker-Erbsen und Kefen, Früh- Kohl und Früh-Kabis — kurz — es ist eine wahre Freude, wie Alles wächst und gedeiht. Allerdings hat man auch bei reichlicher Düngung mit Stallmist diesen schönen Erfolg, und ist es sogar sehr gut, anfangs solchen zu verwenden, allein sobald der Garten auf diese Weise gekrästigt ist, genügt es vollständig für die Zukunft, nur allen Abgang aus dem Haus jeweils in den Untergrund zu graben und vorräthigen flüssigen Dünger über die leeren Beete zu schütten. Je tüchtiger und gründlicher die letztern auf diese Weise eingetränkt werden, desto üppiger entwickeln sich die jungen Saaten, welche, sobald die Beete wieder etwas abgetrocknet sind, am besten in Reihen (Rinnen oder kleine Furchen) gesät werden. Die Vortheile der Reihensaaten haben wir früher schon aufgezählt. Sobald dann die schnell durch den gelockerten Boden dringenden Wurzeln die in den Untergrund gegrabenen Abfälle erreicht haben, zeigt sich jenes überaus üppige Wachsthum, welches wir beschrieben haben, und welches wir nicht nur in dem rigolten Garten, sondern auch in allem tiefgegrabenen und gedüngten Land, z. B. Hopfenfeldern, Baumschulen, frisch „ge- grubten" Reben re., beobachten können, wo bekanntlich der Blumenkohl prachtvolle Blumen oder sog. Käse, und der Kopfkohl oft 15—20 Pfund schwere Köpfe bildet re. So, aber auch uur so ist es eine Freude, Gemüse zu pflanzen. Wo aber der Boden zu mager ist und

