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No. 5. * 7. Jahrgang. * 1892.
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Or gan des Vereins deutscher Rosenfreunde, j
^<t^1 —7—7 7 7 7 7 7 Y V «^*^* YYYYYYYYYY*« Unter dem Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin Friedrich. ^ Ke^g )S8 Redigiert von P. Lambert, Trier. m&&~s>%2 a^
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Unsere Abbildung: (voriger no. beigefügt).
Alfred K. Williams, (Schwanz md
(Oefterblühende Hydride.)
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Die gewöhnliche Beschreibung dieser Rose in den Katalogen lautet ungefähr folgenderweise: Blume gross, gut gefüllt, dachig kuppenförmig, von ausgezeichnet schönem Bau, sehr wohlriechend, leuchtend carminrot; Wuchs massig, reichblühend, besonders im Herbste, gute Gruppen- und Treibrose, extra. — Wenn auch aus diesen wenigen Worten zu erkennen ist, dass wir es mit einer wertvollen Sorte zu thun haben, so giebt uns das herrliche Bild erst die Gewissheit, dass die Beschreibung noch lange nicht das ausdrückt, was wir in dieser vorzüglichen Rose schätzen gelernt haben.
Freilich in ihrer höchsten Vollkommenheit sieht man A. K. Williams, wie so manche andere Rose einstweilen nur in England, aber auch bei uns ist die Form der Blume gewisseramssen als Modell für die Formenschönheit der Rose betrachtet. Schon im Jahre 1885 errang A. K. Williams auf den meisten Ausstellungen in England den höchsten Preis für Schönheit und Vollkommenheit und hat bis heute noch, wie wir diesen Sommer in London sahen, ihren hohen Platz behauptet und wurde durchschnittlich mit 2—3 Punkten bedacht. Die englische Kultur erzielt ja im Durchschnitt von den meisten Sorten bessere Blumen als wir in Deutschland zu sehen gewohnt sind, aber auch bei der mittelmässigen, deutschen Ausstellungs- und Kulturmethode liefert die A. K. W. Prachtblumen.
Der Wuchs ist etwas schwach und ist ein kurzer Schnitt anzuraten, kräftige Erde und im Sommer und Herbst reichliche Düngung angebracht. Wegen des oft mangelhaften Vermehrungsholzes ist die herrliche Ausstellungs-Rose bei uns in Deutschland ziemlich selten in grossen Massen anzutreffen.
P. Lambert.
Vereins-Beitrag!
Es sind immer noch einige Mitglieder mit ihrem Jahres-Beitrag zurück. Die säumigen Zahler werden hiermit wiederholt dringend, aber zum letzten Male auf gütlichem Wege gemahnt, die 4 Mark einzusenden, damit es dem Vereine möglich bleibt, dessen Ziele in allseitigster Weise zu erreichen 1
Die Geschäftsführung.

