^y - "' V -f .' ; .'».' ^rr-y .- j i i !^ : rj : j-TO t w^^ry^.^~^ Bn ^ r ^^. Jtf ...
— 15
Csse de Casteja, Duchess of Connaught, Mme Adelaide Cöte, Sr de Catherine Guil- 'ot, Großherzog Karl Alexander und viele andere. _ R; Groß.
Der Verband deutscher Privatgärtner.
Die bisher in zwei setrennten Verbänden wirkenden Privatgärtner haben sich dank der Bemühunsen des Herrn Redakteurs Andr. Voß zu einem Verbände vereinist.
P. L.
Frage 1. Um Ende Juni für einen besonderen Zweck bestimmte schöne Blumen zu haben, beabsichtige ich meine Okulate nicht zu pinzieren. Alle Pflege, gehöriges Aufbinden etc. soll den 1 flanzen zuteil werden. Erreicht der um 4 Wochen dadurch spätere Austrieb der Pflanzen noch die genügende Reife, daß ich dieselben unbeschadet für Gruppenzwecke im nächsten Jahre weiter verwenden kann?
Frage 2. In Fachzeitungen ist behauptet Worden, daß es zwei Rosenneuheiten Qeorg Arends jj-jbt. Die Hinnersche Züchtung ist nur als rosafarbene Druschki empfohlen worden. Wenn das der Fall ist. dann hätten wir allen Grund, uns ■hrer zu freuen. Wer kann uns allen zu Nutz und Frommen sowohl über die Hinnersche Züchtung Georg Arends als auch über die Doppelgängerin aus eigener Anschauung und Beobachtung Auskunft geben?
Fra?e 3. Wer hat nach Earl of Eldon Nois. (, 872) zum Verkauf in Buschform?
Antwort auf Frage 1. Das beabsichtigte Verehren wird, falls es ausgeführt wird, den Fragesteller gereuen. Denn l) zwar wird er Ende Juni auf den Erstlingstrieben Blumen haben, aber nur "vereinzelte, vielleicht nur je eine; und 2) werden die Büsche, wenn die Erstlingsblumen abgeschnitten werden, zumal wenn sie mit langen Stengeln abgeschnitten werden, wenig freudig Sachsen; sie werden wenig Holz machen, die ' flanzen werden zu schwach werden. Ausreifen w 'rd das Holz natürlich, vorausgesetzt, dass das fetter nicht allzu ungünstig ist, aber es wird ein ■'ahr dauern, ehe die Büsche sich normal aus- Wachsen. Das beabsichtigte Verfahren ist ja bei Liebhabern sehr allgemein üblich; diese wollen eben um jeden Preis recht bald eine Blume sehen. Aber für den Praktiker ist das nichts. Ich rate ab.
O. S. in L.
D=
Persönliches.
□=
Mein Freund Peter Lambert hat die Leitung der Rosenzeitung niederseiest. Unser Vereinsvorstand hat im Einverständnis mit
Herrn P. Lambert die Lektins einstweilen — zunächst bis zum Konsreß 1911 — mir übertrafen unter der Oberleitun.g des Herrn Vereinsvorsitzenden. Ich habe diese Arbeit sern übernommen. Den Lesern bin ich nicht unbekannt. Seit 25 .Jahren bin ich Vereinsmit- Slied, seit dem Bestehen der R.-Z. bin ich Mitarbeiter an ihr sewesen; auf vielen Kon- sressen habe ich Vorträse gehalten, die selbst im Auslande nachgedruckt worden sind (sogar ohne mein Vorwissen); seit Jahren bin ich stiller Teilhaber an der Redaktionsarbeit Sewesen. Mein vor 4 Jahren verfaßtes Büchlein „Die Rose" ist auf Vorstandsbeschluß allen damali.gen Vereinsmitgliedern gegeben worden. Ich bitte die geehrten Mitarbeiter, insbesondere die vielen mir persönlich bekannten und befreundeten bewährten Herren, die Rosenzeitung durch fleißige Mitarbeit auch ferner treulichst fördern zu wollen.
Otto Schultze, Pfarrer. Libbenichen bei Carzig-Kr. Lebus.
Josephe Bonnaire t am 6. 8. 10.. 68 Jahre alt, zu Lyon. Bonnaire etablierte sich 1878. Er ist der Züchter der Sorten Dr. Grill, Souv. de Victor Hugo. Mme J. Combet. Elisa Fugier und anderer allbekannter. Seit 1897 hat er sein Geschäft an Herrn Henri Fugier abgegeben, doch beschäftigte er sich noch fortdauernd mit Kreuzungen.
P. L.
R. Brandt, Kgl. Gartenbaudirektor zu Char- lottenburg, hat den Roten Adlerorden IV. Klasse erhalten.
J-
Rätsel.
-L
1-
-r
1.
Angebunden fest an Stäben, Ähnlich wie die schlanken Reben, Soll das ganze Früchte geben, Die zu laben die da leben; Früchte, deren auch die zweite — Doch verdoppelt — sich erfreute, Bis sie nach des Lebens Streite Sich der Zahl der e i n s - d r e i reihte.
0.
2.
S.
Wie heisst die Rose, vielgchcgt,
Die einer Dame Name trägt?
Die schöne Sorte, gelt, sie steht
Gewiß auf deinem Gartenbeet.
Ihr Name — in zwei Teilen — spricht:
Laßt Rosen doch verblühen nicht.
Entblätternd sind sie keine Zier;
Viel schöner sind sie stets, wenn ihr--.
O. S.

