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Vereins - Angelegenheiten.

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Zabern rüstet zum Kongreß.

Ein großartiges Fest wird dieses Jahr in den Mauern der alten Tres Tabernae gefeiert werden, wie ein gleichartiges hier noch nicht gefeiert worden ist und vielleicht nicht mehr gefeiert werden wird: Der Kongreß des Ver­eins deutscher Kosenfreunde, verbunden mit einer prachtvollen, 26 000 Nummern zählen­den Rosenausstellung auf einem eigens dazu hergerichteten Gelände, auf dem die ersten Rosenzüchter Deutschlands, Hollands und Luxemburgs ihre Neuheiten ausstellen werden.

Bereits voriges Jahr ist dieses Gelände zwischen dem Rosengarten und der Zorn fer­tiggestellt, und heute sind die Beete bereits ganz mit Rosen bepflanzt. Der Kongreß wird Gäste aus allen Teilen Deutschlands in großer Zahl nach Zabern führen, viele Gäste werden aus dem Auslande erwartet, insbe­sondere aus Frankreich, Holland und Luxem­burg. Der Kongreß wird am 18. Juni be­ginnen und zugleich an diesem Tage die Er­öffnung der Rosenausstellung stattfinden. Ein herrlicher Blumenkorso wird die Straßen der Stadt durchziehen, überraschende Attrak­tionen werden geplant.

Die Vorbereitungsarbeiten werden, dem umfangreichen Programm entsprechend, sehr mannigfaltig sein. Fünfzig Herren haben sich versammelt zur Bildung der einzelnen Aus­schüsse, welche die Arbeit schon in Angriff genommen haben.

Zum ücsamtvorstande gehören: Vor­sitzender: Schissele, Rechtsanwalt. Ausstel­lungsleiter: Walter, Ober-Postassistent. Kas­sierer: Keller, Fabrikbeamter. Schriftführer: Paulus, Lehrer. Materialienverwalter: Haup- rich, Lokomotivführer. Beisitzer: Dr. Wün- disch, Rechtsanwalt, Albrecht, Gymnasial­lehrer, König,Oberpostassistent, Irion, Ober- Stadtsekretär.

Eine Dame in Zabern, die eine große Rosenfreundin ist, hat für die Ausstellungen ansehnliche Geldbeträge dem Rosenverein überwiesen Als die letzten haben die Rosen­firmen Voigt in Uetersen (Holstein) und Nicola Welter in Trier noch 1500 Stück an­gepflanzt, so daß jedes freie Plätzchen besetzt ist. Verschiedene noch eingelaufene Anmel­dungen mußten zurückgewiesen werden. Die Firmen erklärten aber alle, sich an der Schnittblumen - Ausstellung beteiligen zu wollen.

Rosenschau in Britz.

In Verbindung mit der Hauptversammlung des Bundes deutscher Baumschulbesitzer (27. bis 30. Juni ds. Js.) findet in Britz bei Berlin in den Tagen vom 30. Juni bis 2. Juli 1911 eine

deutsche Rosen-Ausstellung statt. Veranstalter ist der Rosarium-Aus­schuß zu Britz.

Ihre Mitwirkung haben zugesagt: Der Verein deutscher Rosenfreunde und die Gärtner-Vereinigung von Britz; der Verein deutscher Rosenzüchter. Es steht zu erwar­ten, daß auch die Verbandsgruppe Berlin des Verbandes der Handelsgärtner Deutschlands ihre Beteiligung beschließen wird. Alle deut­schen Rosenliebhaber und Züchter werden zur Beschickung hiermit eingeladen. Dem bisher noch vernachlässigten Gebiete der Topfrosen soll besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Rosenneuheiten vorzuführen ist auch aus­ländischen Züchtern gestattet.

Programme sind vom Vorsitzenden des geschäftsführenden Ausschusses, Heinrich Kohlmannslehner, Britz bei Berlin, zu be­ziehen.

Die Florenzer Gartenbauausstellung

welche in internationalem Rahmen im Mai 1911 (genauer Termin steht noch aus) abge­halten wird und die bedeutendste Blumen­schau Europas in diesem Jahre zu werden verspricht, versendet soeben ihr Programm für außer-italienische Aussteller.

Die Beschickung in abgeschnittenen Rosen dürfte unseren Mitgliedern der weiten Ent­fernung wegen wohl nicht anzuraten sein. Wohl aber dürfte den Züchtern neuer, noch nicht im Handel befindlicher Rosensorten zu empfehlen sein. Pflanzen zur Anpflanzung an­zumelden und solche, da es noch Zeit ist, bei dem milden Winter in J'öpfen vorzubereiten.

Die Programmnummer 30 setzt für drei oder mehr Varietäten, noch nicht im Handel befindlich, goldne, Vermeil- und Silber­medaillen aus, während Aufgabe 31 bei an­sprechenden Preisen nur eine Rosenneuheit beansprucht. Ein dankbares Ausstellungs­feld ist Italien, da es dort im Verhältnis mehr wohlhabende Liebhaber gibt als leider bei uns, und unsere deutschen Neuheiten können sich sehen lassen.

Das Programm, welches auch allen an­deren Pflanzen-Neuheiten einen großen Vor­zug einräumt gegen Handelspflanzen (es ist darin vorbildlich und vielleicht auch vorbild­lich für uns), ist kostenlos vom geschäfts-

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