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Patellidae Garpenter.
Patella spec. Taf. 5, Fig. 4.
Ein einzelner Steinkern von ovalem Umriß mit subzentralem stumpfem, kaum gekrümmtem Wirbel, von dem sehr feine Radialstreifen ausstrahlen, aus dem Untersenon-Sandstein von Wenig-Rack- witz. (Geologische Landesanstalt.)
Acmaeidae Garpenter. Acmaea Escholtz. Acmaea cf. dimidiata Neuss.
1841. cf. Acmaea dimidiata Reuss. Böhmische Kreide, S. 42, Taf. 11, Fig. 8.
Ein winziger angenähert kreisförmiger Steinkern, der am Rande noch Schalenreste erkennen läßt. Der Durchmesser beträgt nur 3 mm, der Scheitel läuft in eine stumpfe Spitze aus. Am Rande ist eine äußerst feine Radialstreifung bemerkbar.
Das Stück (Geologische Landesanstalt, Nr. 812) stammt aus den Scaphitenmergeln von Gr.-Rackwitz. Von Reuss wird die Art von dem den Teplitzer Schichten angehörigen Sauerbrunnenberge bei Bilin genannt.
Scaphopoda.
Dentalium Lin.
Dentalium medium Sow.
Taf. B, Fig. 12. (1814. Dentalium medium Sowerby. Min. Conch., Taf. 79, Fig. 5 — 6.)
1837. Dentalium medium Sowerby bei Fitton, Observations on the strata below the Chalk. Transact. Geol.
Soc. London, 2. ser. IV, S. 343, Taf. 18, Fig. 4. 1842. Dentalium medium Geinitz. Charakteristik, III, S. 74, Taf. 18, Fig. 25, 26. 1845. Dentalium medium Reuss. Böhm. Kreideform., I, S. 40, Taf. 11, Fig. 4. 1872—75. Dentalium medium Geinitz. Elbtalgeb., II, S. 178, Taf. 30, Fig. 3, 4. 1893. Dentalium medium Fritsch. Priesener Schichten, S. 91, Fig. 100.
Die Art liegt in mehreren Abdrücken und einem Steinkern von elliptischem Querschnitt aus den Scaphitenmergeln von Gr.-Rackwitz (Geologische Landesanstalt) vor. Das eine Stück erreicht mehr als 4,5 cm Länge. Die meist schwach gebogenen Stücke sind mit sehr feinen, etwas ungleichmäßigen Streifen bedeckt, von denen ich bei einem Stücke auf dem Abdruck einer Seite gegen 40 zähle, ein anderes kleineres läßt nur etwa 20 erkennen. Sie werden von etwas undeutlicheren Querstreifen gekreuzt; sowohl die Längs- wie die Querstreifung ist auf dem Steinkern sichtbar.
Die schlesische Form stimmt sehr gut mit der gleichfalls aus dem Scaphiten-Horizont stammenden böhmisch-sächsischen überein. Fritsch gibt die Art als sehr charakteristisch für die Priesener Schichten
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PalaeontOffrapliica. Suppl. VF.
