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büsche in dem heissen Sande. Am Waldrand deuteten einige ver­dorrte Überreste auf die im Frühling blühenden: Veronica venia L., Silene coniea L. und Vicia lathyroides L. hin. Der Sandhügel, welcher aus glühend heissem Flugsand am Waldessaum sich gebildet hat, belohnte uns mit Cynodon Dactylon Pers. und Thymus au- gustifolius Pers. Am meisten erfreuten uns einige Exemplare der zum Teil noch unentwickelten Kochia arenaria Roth, und Plantago arenaria Wählst, und Kit., die man beide hier nicht vermutete. Der heisse Flugsand und die noch heissere Sonne veranlassten un3, eine wohlverdiente Erfrischung im Erbprinzen in Walldorf zu uns zu nehmen, um uns auf den Weg zu Anagallis tenella L. zu stärken.

Der Weg zu dem Bruch bei St. Leon ist ungefähr dreiviertel Stunden lang. Der schwammige Sumpfboden, auf welchem neben Carex ampullacea Good. und C. lepidocarpa Tausch, auch Salix repens L. umherkriecht, ist von mehreren, wenige qm grossen Torf­löchern unterbrochen, die mit schwarzem Sumpfwasser angefüllt sind. Ganze Trupps der zierlichen Utricularia vulga ris L . erheben ihre zitternden Blüten über den Wasserspiegel, auf dem noch HydfO - charis morsus ranae L. umherschwimmt und Potamogeton Herne manni Meyer lue und da eine Fruehtühro erhebt. Den meisten Platz in diesen Löchern beanspruchen jedoch einige Vertreter der Spiralalgengattung Ohara, welche kaum einigen Flocken der zarten Mougeotia genuflexa und der an modernden, schwimmenden Pflanzen­teilen festsitzenden Chaetophora tuberculosa Baum lassen. Auf dem feuchten Boden muss «Hydrocotyle zwischen Triglochin palustre L., Ca,rex_tcretiuscula Good. und dem. noch nicht blühenden Teucrium Scor diu m L. mühsam sich durchdrücken. Auf der einen Seite wird der Sumpf durch ein stehendes Wasser begrenzt, das von den Blät­tern der Nuphar und Limnanthemum fast bedeckt ist. In dem Röhricht der die Ufer zierenden Phragmites ragen noch einzelne Büsche von Carex stricta Good. und C. paniculata L. inselartig hervor. Auf eine Strecke von etwa 100 m wird das Wasser jedoch von einem etwa 3 dm breiten Band der blass rosenrot blühenden, äusserst zierlichen Anagallis tenella L. eingefasst, deren Blüten aus dem feuchten Hypnumrasen wunderlieblich hervorleuchten. Mit diesem Funde beschlossen wir die heutige Excursion und suchten die Nachtquartiere in Walldorf auf.

Schon in der ersten Morgenfrühe wurden wir von Herrn