am 15. September Herr Senibdncr-Mnnchen über:Ratio­neller Gemüsebau mit der Sembdner'schen Säe« und Jätmaschine";

am 27. Oktober Herr Gartenarchitekt Gerlach über:Fran­zösische Gartenkunst und deutsche Gartenbestrebungen";

am 17. November Herr Professor 0r. H. Becker über: Kriegswisseuschaft im Land- und Gartenbau".

Am Freitag, den 25. August wurden die Kriegsgcmüse-Au- pflanzungeu des Palmengartens besucht. Das Interesse dafür war ein sehr reges und ist sicher anzunehmen, daß manche Anregung gegeben worden ist, die von den Mitgliedern, die selbst einen Garten bebauen, auch in die Tat umgesetzr wurde. Das Beispiel, welches der Palmengarten mit seinen reichhaltigen Gemüsefeldern gegeben hat, hat befruchtend auch auf die Allgemeinheit gewirkt. Im März fand irn großen Saale des Paliucngartens ein Bortrag nuferes Ehrenvorsitzenden, Herrn Kgl. Landes-Oekonornierat Sicbcrt, statt, zu dein die Mitglieder eingeladen waren. Dieser Einladung war auch zahlreich Folge geleistet worden. Tie von unserem Ehrenvorsitzenden Herrn Kgl. Landes-Oekonoinierat Siebert herausgegcbene Broschüre Bauet Gemüse" wurde den Mitgliedern als Sondergabe zugestellt.

Daß die üblichen Ausstellungen von Blumen, Früchten etc. bei den Versammlungen nicht so zahlreich waren, wie sonst, liegt in den Verhältnissen. Mangel an Zeit, aber auch au geeignetem Material zum Vorzeigen sind die niaßgebendeu Faktoren hierfür. Hoffen wir, daß auch diese Darbietungen nach beendetem'Kriege wieder häufiger werden.

Die Blumenpflege durch Schulkinder wurde mit der gütigen Unterstützung des Magistrates, der Polytechnischen (Gesellschaft und des Verschöneruugsvercines ausgeübt. Wenn auch von der üblichen Prämierung wiederum abgesehen worden ist, so haben wir doch Veranlassung genommen, auf Antrag der Schulen diejenigen Kinder durch eine kleine Anerkennung in Form eines Diploms nuszuzeichnen, die sich durch gute Leistungen in den Jahren 1915 und 19 H» ausgezeichnet haben. Uebcrcinstimmend lauten die Berichte dahin, daß die Kinder mit Eifer sich der Pflege der Blumen gewidmet und gute Erfolge erzielt haben. Wir werden auch im Jahre 1917 cs ermöglichen können, die Blnmenpflege weiterzuführen und tun dies schon aus dem Grunde, um das Interesse für die natürlicher