BUCHERSCHAU

< 5 . Aicher : Der Prozeß Jesu . Kanonistische Studien und
Texte herausgegeben von Albert M . Koeniger , Band Z .
102 8 . Kurt Schroeder Verlag , Bonn 1930 .
Die Diskussion über den größten und folgenschwersten
Prozeß der Weltgeschichte ist in unseren Tagen erneut auf -
genommen worden . Erfreulicherweise ist der Prozeß Jesu
auch von jüdischer Seite zum Gegenstand gründlichen wissen¬
schaftlichen Studiums gemacht worden . Der verhängnisvolle
Glaube , daß die Juden Jesus gekreuzigt haben , stand und
steht noch heute wie eine dichte Nebelwand zwischen den
Juden und ihrer christlichen Umwelt . Mag auch der moderne
Antisemitismus vielfach in nationalen und wirtschaftlichen
Fragen wurzeln , so kann doch nicht geleugnet werden ,
daß der Judenhaß auch in der Gegenwart noch in der An¬
nahme der Kreuzigung Christi durch die Juden einen frucht¬
baren Nährboden findet . Hier kann nur die vorurteilslose
Wissenschaft , die nichts anderes als die Wahrheit erforschen
will , Aufklärung und Verständigung bringen . Darum ist es
dankbar zu begrüßen , daß der katholische Theologe Aicher
in der vorliegenden Arbeit aus dem Gang des richterlichen
Verfahrens gegen Jesus zwei Fragen herausgreift und einer
eingehenden Untersuchung würdigt .
„ Wer hat Jesus zum Tode verurteilt ? " Das ist die
erste Frage , die bisher verschieden beantwortet wurde , indem
man entweder die Juden oder den römischen Landpfleger
Pilatus zu entlasten suchte . Der Verfasser vertritt den Stand¬
punkt : „ Jesus ist sowohl vom Synhedrium wie von Pilatus
zum Tode verurteilt worden . Der Beschluß des Pilatus ist
kein Vollstreckungsbefehl , sondern ein Todesurteil , bat aber
weder jüdisches Recht noch das Todesurteil des jüdischen
Gerichtes zur Voraussetzung . “ Während also nach der bis¬
herigen Annahme Pilatus nur die bestätigende oder voll¬
streckende Behörde und die Tätigkeit des römischen Rich¬
ters nur auf eine Ueberprüfung des jüdischen Urteils be¬
schränkt war , ist der Prozeß Jesu nach der Ansicht des
Verfassers vor dem römischen Gericht unabhängig vom jüdi¬
schen entschieden worden . Es leuchtet ohne weiteres ein , daß
damit die Schuld der Juden an dem Tode Jesu , wenn auch
nicht aufgehoben , so doch wesentlich gemildert wird ; denn
was hatte es danach zu bedeuten , daß Jesus auch von Syn -
hedrion zum Tode verurteilt wurde , wenn das Urteil nicht
auch nach römischem Recht gefällt und vollstreckt worden
wäre ? Ohne das selbständige Verfahren des römischen Ge¬
richts wäre Jesus doch niemals gekreuzigt worden . „ Das
Urteil des jüdischen Gerichtes bat aber auf Untersuchung
und Aburteilung vor dem römischen Richter nicht den gering¬
sten Einfluß gehabt , so daß es nicht angeht , die Tätigkeit
des Pilatus als eine Ueberprüfung des jüdischen Verfahrens
und Bestätigung des jüdischen Urteils aufzufassen . F ii r
Pilatus existiert der jüdische Prozeß nicht . “
JS . 49 ] ( von mir gesperrt . )
ln der zweiten Frage : „ Warum wurde Jesus zum Tode
verurteilt ? “ gelangt der Verfasser zu dem Ergebnis , daß
Jesus von dem Synhedrion wegen der in Gegenwart des
jüdischen Gerichtshofes begangenen Gotteslästerung , also aus
religiösen Gründen , von dem römischen Gericht wegen eines
politischen Verbrechens , als rex Judaeorum , verurteilt wurde .
Wenn auch A . der « Ansicht ist , daß die Schuld des
Statthalters ohne die Schuld des Synhedriums nicht denkbar
ist , so glauben wir , daß damit das letzte Wort noch nicht
gesprochen ist . Aber „ die Wahrheit ist auf dem Marsche “ ,
das ist die Hoffnung , die wir aus dem dankens - und lesens¬
werten Beitrag Aichers zum Prozeß Jesu gewinnen .
Prof . Dr . G o I i n s k i .
Aron Friedmann . — Zweiter Anhang zu seinem „ Schir
Li ' schlaumoh “ .
Das Standardwerk des bedeutungsvollen zeitgenössischen
Synagogenkomponisten hat jetzt die zweite Erweiterung er¬
fahren , und zwar weniger sachlich und inhaltlich , ais durch
die Anpassung an die Form , die gegenwärtig für den Gesang
im jüdischen Gottesdienst erstrebt wird . Friedmann hat
seine neue Partitur im vollen Umfang der hebräis - ch - textlichen
Notwendigkeiten für das ganze Jahr im Sinne des ein¬
stimmigen üemeindegesang es verfaßt : einfach und
schlicht , leicht faßlich und sanglich , in mittlerer Stimmlage
und mit Begleitung der Orgel . Die Musikkonimission des
liberalen Kultus - Ausschusses des preußischen Landesverbandes
jüdischer Gemeinden wird von den Arbeiten Friedmanns mit
Befriedigung Kenntnis nehmen , da sie als Fundgrube für das ,
was auf dem Gebiete des einstimmigen Gemeindegesanges
augenblicklich erstrebt wird , ohne Zweifel gute und brauch¬
bare Dienste leisten werden . Hermann Zivi , Elberfeld .
Exegetische Beiträge von Dr . Samuel Grünberg . ( I . Kauff -
mann , Frankfurt a . M . 1930 . Broschiert 38 Seiten . )
Das vierte Heft von Grünbergs exegetischen Essays liegt
vor uns . Bibelexegese ist in unserer Zeit kritischen Ein¬
dringens in die Welt der heiligen Schrift eine wichtige Wissen¬
schaft . Von den acht Stellen , die Grünberg beleuchtet , gibt
er für I . Samuel 10 , 2 und 15 , 5 , sowie für Micha 4 , 11 , inter¬
essante Lösungen . Bezüglich seiner Auslegung von zwei
Psalmenstellen bin ich nicht ganz seiner Meinung . Bei Ps . 20 ,
6 a , ist es mir unverständlich , weshalb „ nidgaul “ nicht mit
„ wir wollen das Panier erheben “ [ Ableitung von „ degel “ ]
übersetzt werden soll . Ps . 80 , 16 a , verbindet Gr . richtig
mit 15 b zu einem Satz ; das ist , nebenbei gesagt , für den
verständigen Bibelleser eine Selbstverständlichkeit . Gr . will
hier nur exegetischen Auswüchsen begegnen . In Ps . 90 , 5 a ,
tut Gr . dem Text unnötig Gewalt an . Weshalb soll man
nicht einfach übersetzen : Du strömst sie hinweg [ „ serem “ —
„ Regenguß “ , daher „ hinwegraffen , hinwegströmen “ ] , sie sind
wie Schlaf | d . h . sie gleichen dem Traumgebilde , das am
Morgen in nichts zerrinnt ] ! ?
Bei Arnos 5 , 9 , kann ich Gr . nicht zustimmen , wenn ,
er das Verb „ bolag “ unseres Textes in „ polag “ umwandelt .
Der biblische Parallelismus bleibt bei „ bolag “ völlig gewahrt .
Endlich Arnos 6 , 10 , will Gr . „ m ’ ssorfau " ] = sein Verbrenner ,
sein Bestatter ] umändern in „ m ’ ssofrau “ | = sein Forträumer ]
analog einem arabischen Verb . Diese Metathesis will mir
nicht einleuchten .
Jedenfalls ist Grünbergs Versuch anregend .
Rabbiner Dr . Arthur R o s e n t h a 1 , Berlin - Lichtenberg .
Die Bundeslade und die Anfänge der Religion Israels . Von
Harry Torczyner . ( 1930 . Philo - Verlag , Berlin . Broschiert ,
80 Seiten , Preis 1,60 M . )
Torczyners Werk vom Jahre 1922 ist in zweiter Auflage
— verbessert — erschienen . Schon die Kinder in der Schule
fragen oft nach dem Verbleib der Bundeslade , die dem alten -
Israel Symbol und Panier des Glaubens bedeutete . Jeder
denkende Jude wird an dem Rätsel der Bundeslade nicht
achtlos vorübergehen . Exodus 25 , 10 — 22 und 37 , 6 — 9 ;
Numeri 10 , 35 — 36 , I . Könige S , 9 , Deuteronomium 10 , 2 ;
31 , 26 , sind die Quellen , die über die Bundeslade Auskunft
geben . Auch die Sage hat sich ihrer bemächtigt , worüber
der babylonische Talmud Joma 53 b , ferner Makkabäer II ,
2 , 1 — 7 , uns berichten .
In klarer und interessanter Weise beleuchtet Torczyner
das Problem der Bundeslade , die stets das Mysterium des
Glaubens darstellte und siegreich über die bloße kultische
Form hinaus Wegbereiterin prophetischer Messiasideale ge¬
worden ist .
Rabbiner Dr . Arthur Roscnthal , Berlin - Lichtenberg .
Agada und Exegese bei Flavins Josephus . Von Dr . Salomo
Kappaport . ( I . Kauffmann Verlag , Frankfurt a . M . 1929 .
Broschiert , 140 8 - , Preis 6, — M . )
Unter den Schriften , die sich mit den Werken des viel
umkämpften Flavius Josephus befassen , nimmt die Arbeit
obigen Titels eine hervorragende Rolle ein . Von dem Um¬
stand , daß das Opus den ersten Preis der Oberrabbiner
Chajes - Preisstiftung erhalten hat , kann sich natürlich die
Kritik nicht bestechen lassen . Auch ohne diese Ankündi¬
gung wird das Werk den wissenschaftlich geschulten Blick
nach jeder Richtung hin befriedigen .
Rappaport behandelt den biblischen Teil der jüdischen
Archäologie „ Antiquitates “ . Der Verfasser hat in fleißiger
Bearbeitung den Midraschsioff aufgezeigt , der dem Schrift¬
steller Josephus eine vertieftere Darstellung seiner Aufzeich¬
nungen ermöglicht hat , und ebenso die Agada des Talmud .
Auch werden ‘ in den Bereich der Betrachtung „ Bellum Judai¬
cum “ und Jf Contra Apionem “ hineinbezogen , von denen
die letztgenannte Abhandlung eine scharfe Apologie des
Judentums zu ihrem Recht kommen läßt .
Die wertvolle Arbeit wird hoffentlich nicht nur von Fach¬
kreisen gelesen werden , sondern ist dankenswerter Weise so
geschrieben , daß auch die breitere Masse sich getrost an die
Lektüre heranwagen kann .
Rabbiner Dr . Arthur Rosenthal , Berlin - Lichtenberg .
Sonderdruck aus der Festschrift zum 75 jährigen Bestehen
des jüdisch - theologischen Seminars Fraenkelscher Stiftung -
II . Band . ( Druck : Th . Schatzky , Breslau , 1929 . )
Direktor Dr . Felix Lazarus in Kassel behandelt in vor¬
liegender Arbeit , betitelt „ Hessen - Kassel vor der
Fremdsch . aft “ , als Ergänzung zu seiner Schrift „ Das
Westphälische Konsistorium der Israeliten " eine Leidensspanne
des jüdischen Golus . — Die Lektüre der 30 bis 40 Seiten
ist aus dem Grunde zu empfehlen , weil ein Spezialgebiet
jüdischer Geschichte mit leicht nachzuprüfender Quellenangabe
dargeboten wird . Wir gehen den Weg von der tiefsten Ent¬
rechtung unserer Glaubensbrüder , die schutzlos und vogelfrei
ihr Leben fristen mußten , bis zum 19 . Jahrhundert , das die
Emanzipation brachte . Der Leser wird bestärkt in dem
Glauben an die Unzerstörbarkeit und den unverlierbaren
Optimismus der jüdischen Gemeinschaft .
Rabbiner Dr . Arthur Rosen tha ! , Berlin - Lichtenberg .
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