Nr. 15, 1?. II. 1935
JODISCHE RUNDSCHAU
Seite 7
Wie gestalte ich den SehsiUUnt?
Für Schabbat, 23. Februar
Wochenabschnitt „Kl Tissa"
(II. B. M. Kap. 30, 11-34, 35.)
r. Wir lesen gemeinsam Kap. 31, 12—17 mit der Erklärung von Raschi. Diese Verse enthalten eine ganze Reihe grundlegender Bestimmungen über den Schabbat. Aus der Tatsache, daß diese Verse unmittelbar auf den Bericht vom Bau der Stiftshütte folgen, werden wichtige halachische Schlüsse gezogen. Man lese die Erklärung von Raschi zum Vers 13 des 31. Kapitels und dann aus dem Schocken- Almanach 5695 (S. 03) den Brief Bialiks: „Ueber das Bauen". Man wird finden, daß, rein halachisch betrachtet, die Toleranz von Raw Kuk vielleicht zu groß ist. Raschi
S'bt auch wichtige Hinweise für den Charakter des Schabbat. er Schabbat ist kein „jüdischer Sonntag"! Die Verse 16 und 17 des 31. Kapitels sind sicher allen aus der Schabbat-Liturgie bekannt. Es gibt sehr viele Melodien, nach denen das „w'schamru" gesungen wird. Wir singen einige von ihnen auf dem Üneg Schabbat.
II. Wir unterhalten uns jetzt über das „goldene Kalb". Wir lesen zunächst aus Edmond Fleg, Moses, Jas Kapitel „Der goldene Stier" vor (S. 105 -116). Noch schöner wäre es, wenn man aus dem „Sr.efer Agada" die Agadot über den Sündenfail vom goldenen Kalb gemeinsam lernen könnte. Was bezeichnen wir heute als Dienst am goldenen Kalb? In Wcrfels Bibeldrama wird (s. „J. R." vom 2<). 1.) der unserer Zeit entstammende „Widersprecher" als Anführer des von Oott abfallenden, das goldetic_ Kalb verehrenden Volkes dargestellt. Versucht zu aktualisieren und aufzuzeigen, daß diesem Götzen auch heute noch gedient wird!
Zum Abschluß wird dann aus der Bibelübesetzung von Buber-Rosenzweig Kap. 32, 11-14 und 34, 1 — 10 vorgelesen. Wann wird dieser Abschnitt „geleint"?
Man zeige noch, wie Jörn Kippur mit dem goldenen Kalb im Zusammenhang steht. (Warum ist Jörn Kippur am 10. Tisch ri?)
III. Als Haftara wird M'lachiin Kap. 18, 20—39 gelesen. Sie berichtet vom Zusammentreffen des Propheten tlijaliu mit den Baals-Priestern am Berge Karmel und gehört zu den bekanntesten Partien der Bibel. Das Wesentliche an diesem Abschnitt scheint uns die Forderung des Propheten an das Volk, sich zu entscheiden. „Wie lange wollt ihr hüpfen auf zwei Zweigen?" Nicht „Sowohl — als auch", sondern „Entweder — oder" ist die Parole der Propheten. Die stumpfe Masse aber will sich nicht entscheiden (vgl. z. B. den Vers: „Das Volk antwortet kein Wort"); sie verlangt erst ein „Wunder". Welche wunderbare Psychologie steckt in dieser Erzählung! Man könnte viele Parallelen aus dem jüdischen Leben der Gegenwart und aus dem Leben jedes Einzelnen anführen. E.
Als Psalm für diese Woche: 75.
Ueber allgemein« Lesestone
Die Erweiterung der jüdischen Stoffe, die Entdeckung neuer Möglichkeiten, das Nachstöbern in alten Büchern (auch übrigens in alten Familienbriefen; wenn Familien solche Briefe, Dokumente, Bürgerurkunden, Schutzbriefe aus alter Zeit aufbewahren, kann man sie gut in den Mittelpunkt eines Oneg Schabbat stellen und von hier aus diese Zeit aufrollen usw.), ist eine notwendige Arbeit. Eben ist das neue Händchen der S c h o c k e n b ü c h e r e i über den Schabbat erschienen, es gibt neue Stoffe und die Anleitung, den Schabbat selbst zum Gegenstand des Schabbat 2U machen. Für solche, die es verstehen, jiddisch zu lesen, und zwar so, daß es über das Stümpern hinausgeht, ist es gut, das wunderschöne Bändchen „Rejte Pomeranzen" zu lesen. Man soll eben nie vergessen, daß Oneg Schabbat auch eine lustige Sache sein kann, ja eigentlich immer sein sollte. Diese „Reite Pomeranzen" können, in der Hand eines Menschen, der das Ostjudentum wirklich kennt, eine gute Gelegenheit sein, unserer Jugend diese Welt zu öffnen,
und zwar abseits von der falschen Romantisierung, die an die Stelle des Ostjudenhasses bei manchen getreten ist. Wir empfehlen als Ausgangspunkte für eine solche Darstellung die Geschichten: Chamischa Assar b'Schwat (die auch in der „J. R." erschienen ist), A Gaslen (wo die Don Quixoterie eines frommen Juden beschrieben wird, der „in Tales und T'fillin" ein Räuber werden will), „Rcb Tauchnen" und „Napoleon und der Schneider" (wo die „große Welt" mit der kleinen Welt des Schusters und des Schneiders zusammenstößt). Der falsche Augenaufschlag und das unnatürliche Tremolo mancher üblicher jiddischer „Volkslieder" werden durch solche Lektüre zerstört und an ihre Stelle die wirkliche Ooluswelt des Ostjuden, mit allem Guten und allen Abgründen gesetzt.
Ist eine solche Erweiterung der jüdischen Stoffe selbst notwendig und muß Neues und Altes hinzugezogen werden, damit wir nicht an der Magerkeit des Stoffes zugrunde gehen, so dart aber auch unter keinen Umständen auf a 11 g e m e i n e Stoffe verzichtet werden. Die Gefahr, ein ghettoisiertes Leben auch im Kulturellen zu führen, ist außerordentlich. Ohnedies ist unsere kulturelle Stellung sehr problematisch. Wir verlangsamen unsere Schritte von Tag zu Tag und graben in alten Dingen, weil die neuen uns verschlossen sind. Schon deshalb, weil wir arm sind ohne die Fülle der europäischen Stoffe, ist es nötig, sie in den Oneg Schabbat ein
zureihen. Freilich dürfen sie nicht die jüdischen verdrängen, aber sie müssen da sein und die Welt der jungen Atenschen erweitern.
Eine Auswahl dieser Stoffe zu geben, ist sehr schwer. Es wird auf das Alter und die Zusammensetzung des Kreises ankommen. Die grolle Märchensammlung von Diederichs enthält für Jüngere eine großartige Möglichkeit, die Märchen der Völker zu lesen. (Wenn es Parallelen dazu im Midrasch, in der Bibel oder sonst einem jüdischen Stoffgebiet gibt, dann müssen sie herangezogen werden. Das muß überhaupt die Methode dieser Heranziehung allgemeiner Stoffe sein: ihre Einbeziehung in unser Leben und unsere Interessen!) Bei E. T. A. Hoffmaiiit. ja bei allen Romantikern, sucht Geeignetes! Lest aus Wilhelm Meister, aus Dostojewskis K a r a m a s o f f i die rührende Jugendgeschichte, vergeßt Dickens nicht und Mark Twain, nicht den Taras B u I b a, nicht die spannenden Geschichten von Stevenso n, denkt an Cervantes, an die „Insel der Pinguine" — genug mit dem Aufzählen! Wohin man greift, packt man Stoffe, die schön genug sind, um sie jungen Menschen zu geben, darüber zu sprechen oder sie so — ohne Kommentar — wirken zu lassen. Wir brauchen heute diese Stoffe nicht zu fürchten. Wir werden durch sie nicht „unjiidisch". Diese Angst muß überwunden werden. Sie versperrt uns den Weg in die Welt.
Joachim Prinz
Würdigunsren Liebermanns
Unter den Nachrufen auf Max Liebermann, die in deutschen Zeitungen erschienen, verdient noch der m den „Düsseldorfer Nachrichten" vom 10. Februar wegen seines warmherzigen und objektiven Tones hervorgehoben zu werden. Der ausführliche Aufsatz beginnt mit der Feststellung:
„Zeit seines Leben» erscheint Licbermann als bedeutsamer Träger
der malerischen Entwicklung; aus jeder seiner Perioden gibt es Mci«Uer>!iicke, die in der Beschichte der deutschen Kunst fortleben werden."
und schließt mit nachstehender Würdigung:
„Er gab nur die große Wirklichkeit, unterschied mit Hüfe seiner entwickelten Urteilskraft Wesentliches und Unwesentliches, ging über da» Beschränkte des gewählten Gegenstandes hinaus und regte die Phantasie des willigen Beschauers zu schaffendem Mit- geniiEen an. Sein Temperament zeigte sich nicht in der Wahl dramatisch bewegter Motive —■ die eine Ausnahme der Dclila mit Simeon war ein Fchkclilag —, wohl trat es aber in dein stürmischen und begehrlichen Werben um die Natur hervor. Gerade diese restlose Hingabe an seine Stoffe, die wir in allen »einen besseren Werken feststellen, und ohne welche große Kunstwerke nicht geschaffen werden, machte ihn zu einem der größten Maler unserer Zeit, zu einer abgerundeten, ganz in sich ruhenden Persönlichkeit. Sie erklärt auch den außergewöhnlich starken Einfluß, den er auf die ganie neuere deutsche Kunst geübt hat."
*
Aus dem von uns bereits In der vorigen Nummer erwähnten Nachruf Paul Fechters in der „Deutschen Zukunft" vom 17. Februar geben wir folgende Stelle wieder: „Er baute mit diesen Werken, vielleicht aus den konservativen Kräften seines jüdischen Wesens heraus, gerade noch Im rechten Augenblick das Erbe Menzels im Zusammenhang mit dem holländischen und französischen Impressionismus aus und half so den breiten Boden schaffen, der notwendig war, um auf ihm die gestrigen und die heutigen Auseinandersetzungen zwischen Wirklichkeit und Abstraktion, Form und Sache, Natur und Bild zu vollziehen, ohne daß die Diskussionen die Beziehungen auf die kc*n-, krete Malerei verloren und ins Theoretische abglitten."
*
Fn der ,,H i I f e" spricht Dr. Theodor H e u ß davon, daß Max Liebermann ins Bewußtsein der Deutschen einsehen werde als Bildnismaler und als Darsteller des einfachen Lebens im Dorf, an der See. Liebermann sei der repräsentative Darsteller einer Generation gewesen. Etwas Ehrfürchtiges stecke in seinen Werken, ein stummes Be
kenntnis. Er, der dem jüdisch-bürgerlichen Patriziat Berlin* entstammte, sei ein Skeptiker, ein „Rationalist' 1 gewesen. Aber es gebe eine fruchtbare Skepsis, nämlich jene, die sich gegen das Geschwollene und Verscbwollcne wendet und um die saubere Klarheit einer wachen geistigen Rechenschaft, einer Rechenschaft auch über die eigenen Grenzen weiß. Es sei Liebermaniis Amt gewesen, ein Bewahrer zu werden, wie es einmal seine Aufgabe gewesen sei, in der Sezession mit ein Befreier zu sein. .Konservativer Revolutionär' — der Begriff sucht itn Politischen noch nach seinem Standort, um ein Stück Preußeiiium menschlich zu umschreiben. Theodor Heuß meint, daß im Bereiche der bildenden Kunst dieser Begriff des konservativen Revolutionärs neben Liebermaniis Erscheinung und Leistung stehe.
*
Eine scharf ablehnende Kritik Liebcrmanns veröffentlicht Wilhelm West eck er in der „Berliner Börsen-Zeitung". Max Liebermann sei ein Verkünder falscher Ideale gewesen, die durch den großen geistigen Umbruch unserer Zeit überwunden werden. Walther Rathen au habe zu Unrecht von der „p r e u ß i s c h e n K u n s t l.iebermanns" gesprochen. Dazu sagt Westecker: „Das ist die Gefahr des Judentums, daß es in seinem Assimilafionshestrebcn Bezeichnungen einer ihm zuinnerst fremden seelischen Haltung sich zu eigen macht und dadurch verdünnt, wenn nicht entstellt oder timkehrt und so jene Unsicherheit der Urteils- findung und Verschwommenheit der Begriffe erzeugte, die den kulturellen Bereich der liberalistisehen Zeit völlig vergifteten." Es sei kein Zufall, führt W. weiter aus, daß am Anfange des Impressionismus in Deutschland ein großer jüdischer Künstler stehe. Dieses Prinzip habe in seinen Auswirkungen die deutsche Kunst immer mehr zerstört, bis sie gar kein Verhältnis mehr zum Volke hatte, sondern nur noch eine Geheimschrift für Eingeweihte war, zerstörte Form und hilfloses Gestammel. Liebermann sei den deutschen Malern mehr ein Verführer als Führer gewesen. Denn das Handwerkliche, das Beharrliche, sei nicht allein entscheidend. Entscheidend sei der deutsche Ausdruck der Kunst. Die Rassegenossen Liebermaniis hätten ihn gemeinsam über alle deutschen Künstler hinau fgelobt und das deutsche Volk habe ihn schließlich mit großen Teilen dafür gehalten. Die Suggestion dieses mit Gewalt hochgetriebenen Urteils habe es zuwege gebracht, daß noch im Dritten Reich Bilder von Licbertnann in eine Ausstellung nordischer Künstler gerieten. „Liebermanns wcltbürgerliche Bilder werden bald vergessen sein. Man wird später nur noch wissen, daß ein von ihm geprägtes Schlagwort eine ganze Zeit in die Irre leitete."
Franz Werfeis
Der Weg der Verheißung
In der vorigen Nummer der „Jüdischen Rundschau" begann der vierte Teil de« Werfeischen Bibeldramas „Die Propheten". Der Kampf des Jeremiah gegen den falschen Propheten Chananjah und seine Bemühungen, die falsche Politik des Königs Zedekiah abzuwenden, waren der Gegenstand der Darstellung, die mit der heutigen Veröffentlichung fortgesetzt wird.
Copyright by Franz Werf«), Wien. (Nachdruck verboten)
LESUNG DES RABBI:
„König Zedekiah tat, was dem Herrn Übel gefiel. Er empörte sich wider Nebukadnezar, Großherrn von Babel, ihm weiter zu Zinsen ..."
Der Palastsaal ist Indessen hell geworden — Ze tieft [ a h, der junge König, auf dem Hochsitz, ihm zur Seite ah Räte Pashur und Chananjah — Der Äethiopier Ebed Melech, des Königs Kämmerer, steht abseits ZEDEKIAH:
Oer Rat ist geschlossen... (Pause)
Nun lodert der Krieg auf. Die Boten eilen. Nichts holt sie zurück. PASHUR:
Nie war 'deine Stunde günstiger noch. Denn Dabei zieht gen Aegypten zu Felde, Dein Land entblößend von seiner Macht. Du aber als Held und Retter von Zion Bringst uns die Freiheit der Väter zurück. Ist das nicht weise?
CHANANJAH:
Mein König und Herr,
Vertraut dein Herz nicht meinen Gesichten? ZEDEKIAH:
Es hausen noch andre Gesichte in Zion
Und gehen noch andere Stimmen um (Er gibt Ebed Mclech erregt einen Wink)
So wahr Gott lebt, und ich will sie hören! (Ebed Melech jährt Jeremiah vor den König)
Ich fordre ein Wort über Nebukadnezar.
Erging es an dich?
JEREMIAH:
Ich schuf diese Welt Und Mensch und Getier mit der Kraft meines Armes. Doch alles gebe ich ihm zu Lehn, Damit er herrsche. So ist mein Wille.
CHANANJAH:
Er lästert den Herrn mit des Herren Worten. Wer ist der Erstling der Schöpfung? Wir! Und unsre Freiheit und Seine Verheißung Gibt er dem Baal der Heiden zum Fraß?
JEREMIAH:
Seine Verheißung? Ihr habt sie geschändet! Und eure Freiheit? Die Ferne von Gott! O König von Juda, schaue nach innen! Gerechtigkeit schaffe in deiner Stadt! Errette den Fremdling, erlöse die Waise Vor ihrem Bedrücker...
ZEDEKIAH:
Falscher Prophet! Gott ist dir verborgen... Babel zog aus Wider Aegypten...
JEREMIAH:
Sie kehren zurück, Denn mit Aegypten schlössen sie Frieden. ZEDEKIAH:
Weh mir... Zum Großherrn fliegt schon mein
tWort...
JEREMIAH:
Was hast du getan?..* Jetzt sind wir verloren. Sie kehren zurück...
PASHUR:
Und wir es also — Aber es i s t nicht — wir werden kämpfen.
JEREMIAH:
Kämpfen? Und wenn ihr das ganze Heer Chaldäas und Assurs im Kampfe erschlüget, Die Hunderttausende, Mann für Mann, So würden die Toten und die Durchbohrten In den Gezeiten sieh wieder erheben Und niederbrennen die heilige Stadt.
CHANANJAH:
Nur Blendwerk...
PASHUR (schreit):
Wachen! Im sicheren Kerker Dort hab du Gesichte!
ZEDEKIAH (aufspringend):
Der König spricht!
(Zu Jeremiah)
Geh, Mensch! Und laß dich nie wieder blicken, Denn nicht mehr zu schützen vermöchte ich dich'.
Jeremiah will noch einmal sprechen, Ebed Mclech aber
drängt ihn hinaus
PASHUR: ^
Der König hör ein besonnenes Wort: Vor uns steht der Krieg, was immer geschehe, Das Volk und die Seharen bedürfen des Muts, Bedürfen der tapfer lodernden Rede. Geht nun ein Mann vor dein Volk aus und ein, Mit Fluch und Wehruf die Herzen schwächend, Zerstört er die Kraft und den Widerstand. Man töte ihn heimlich... ZEDEKIAH (gequält):
Sehr weise... sehr weise..»
PASHUR:
Der König vergießt kein schuldloses Blut. CHANANJAH:
Er ist von Babel gekauft. ZEDEKIAH:
So spricht
Der eine Prophet vom andern Propheten. PASHUR:
Erteil den Befehl... ZEDEKIAH (steif verabschiedend):
Ich will mich bedenken ... (Die Räte gehen — Er sinkt auf den Silz. Zu Ebed Mclech)
Nun gib mir das Buch... Die Rolle, du weißt...
Auf der Jeremiahs Weissagung steht! Ebed Melech zieht mit einer leidenschaftlichen Bewegung die Rolle aus seinem Gewand und überreicht nie hnicend dem König, der zu lesen beginnt — Der Palast wird dunkel — Von allen Seiten dumpfe Trommeln sehr leise
LESUNG DES RABBI:
(Die Rezitation wird von nun an immer schmerzlicher erregt) „Im neunten Jahre Zedekiah» kam Nebukadnezar vor Jerusalem und belagerte es ... Am Tore Benjamin ober wurde d» Prophet Jeremiah von den Wachen ergriffen ..."
m (Schluß folgt)
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