30

Bayerische Israelitische Gemeindezeitung

Nr. 2

Jahresgrundgehalt samt Zuschlag als RM. 12 000. zugrunde liegt, Vorschüsse nicht mehr erhalten.

Die gleiche Regelung gilt nach der Beamtenordnung des Ver­bandes für die Beamten im Dienste, die Ruhestandsbeamten und die Beamtenhinterbliebenen der Verbandsgemeinden.

Die entsprechend der Entschließung vom 15. Dezember 1927 zu leistenden Vorschüsse wurden den Beamten und Beamtenhinter­bliebenen der Zuschußgemeinden bei der Überweisung der Ver­bandszuschüsse für Januar mit ausbezahlt.

Die nach der Entschließung vom 21. Januar 1928 zu leistenden Vorschüsse werden für die Zuschußgemeinden jeweils zusammen mit den Verbandszuschüssen für den laufenden Monat zur Aus­zahlung kommen.

Wegen der Höhe der Vorschüsse nehmen wir auf unsere Bekannt­machung in Nummer 10/1927 und die Berichtigung dazu in Num­mer 11/1927 der Gemeindezeitung bezug.

München, den 25. Januar 1928.

Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden Dr. Neumeyer.

Bekanntmachung über die Erweiterung des Gebietes der Israeli­tischen Kultusgemeinde Lham

Die Israelitische Kultusgemeinde Lham hat beschlossen, ihr Ge­biet aus die Finanzamtsbezirke Lham, Neunburg o. d. Wald, Wal- derbach, Waldmünchen, kötzting und Viechtach auszudehnen.

Es ergeht hiermit die Aufforderung an alle Religionsgenossen, die in den von der Ausdehnung betroffenen Gebieten wohnen oder unabhängig vom Wohnsitz steuerpflichtig sind, etwaige Einsprüche gegen die Gebietserweiterung bis spätestens 31. Blärz 1928 bei dem Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Cham schriftlich oder mündlich einzulegen.

München, den 25. Januar 1928.

Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden Dr. Neumeyer.

Oie Geschäfts- und Firmeninhaber unserer Ge­meindebitten wirnachdrücklich,die offenen Stellen in ihren Betrieben bei uns zu melden. Oie gegen­wärtige Geschästsdepression macht sich aus ver­schiedenen Gründen bei jüdischen Stellensuchenden ganz besonders bemerkbar. Oa ein großer Teil dieser Personen unsere Hilfe und Vermittlung in steigendem Maße in Anspruch nimmt, bitten wir, die Stellenvermittlung in ihrem Bestreben zu unterstützen und bei Personalbedarf sich unserer

Stellenvermittlung bedienen zu wollen.

Jüdischer Arbeitsnachweis

Herzog-Max-Straße 7/ o / Telephon 92 s 83

perfonaUa

Bar-Wizwah

11. 2. 28. Franz Fichtmann, Sohn des Herrn Moritz Fichtmann (Rosenheim).

18. 2. 28. Sigmund Gundelfinger, Sohn des verstorbenen Herrn Julius Gundelfinger, Eorneliusstraße 1/>.

Trauungen

15. 1. 28. Gerhard Levy mit Frl. Mary Schwarzhaupt.

15. 1. 28. Fritz Reichenberger mit Frl. Elfe Loeb. .

Skerbefälle

8. 1. 28. Gerhard Wolff, 19 Jahre.

11. 1. 28. Karl Frankenburger, 24 Jahre.

12. 1. 28. Mina Rothschild, 61 Jahre.

18. 1. 28. Sara Hamburger, 57 Jahre.

18. 1. 28. Anselm Kahn, 47 Jahre.

22. 1. 28. Hermann Klopfer, 61 Jahre.

23. 1. 28. Clara Lübeck, 70 Jahre.

Austritte aus dem Judentum

28. 12. 27. Dr. Siegfried Jacoby, Rechtsanwalt, geb. 2. 5. 1865 in Marienburg und dessen Ehefrau Anna Jacoby, geb. Steinchal, geb. 23. 9. 1875 in Magdeburg, wohnhaft hier, Leopoldstrahe 10/,..

ALBERT ROSENTHAL

MÜNCHEN / KAUFINGERSTRASSE 30/31

Gegründet 1865

Das bekannte Haus

für

Braut-

und Baby-Ausstattungen

Herrenwäsche / Tricotagen / Betten Matratzen / Eigene Werkstätten

ELEKTROINSTALLATIONEN

Kostenlose Beratung / Vorzügliche fachmännische Arbeit / Billigste Ausführung /Spezialität: Moderne Lad.en- und Bürobeleuchtung / Lieferung aller elek­trischen Bedarfsartikel: Staubsauger, Heizapparate, Glühlampen durch

T.SUFRIN / MÜNCHEN

Landwehrstraße 25/ Telephon 20578/ Install.-Abtlg.

RICHARD GÜLDENSTEIN

vertritt die

BUCHDRUCKEREI B. HELLER Herzog-Max-Straße 4

Privat: Schübertstraße 5/II Telephon 540 62