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DIEÄELT
Nr. 22
andere Beteiligungen «hervorrufen sollte, als Spenden von 6 M. oder Anteilscheine über 12 Kronen. Dazu sollte bereits die sozusagen offizielle Rentabilität von 40 % Veranlassung, geben, wenn auch dieser Ertrag erst mit dem zehnten Jahre beginnen soll. .
Ich werde bei anderer Gelegenheit zeigen, was für geschäftliche Resultate aus derlei hohen Rentabilitäten gezogen werden können und bin gern erbötig, denen, die sich im Spezialfall der Oelbaumpflanzungen nicht mehr zu geschäftlicher Behandlung dieses Spendenobjektes entschließen wollen, andere, ebenso sichere und geeignete, noch höher rentable Kulturen usw. nachzuweisen.
Für heute genüge es, ausgehend von den Czernowitzer Beschlüssen, auf Möglichkeiten hingewiesen zu haben, die allen beteiligten Personen, Instituten und Faktoren so sehr nützen, daß ein entsprechenidejS Vorgehen von vielen Seiten aus zu erwarten sein sollte, und auch darin läge ein weiterer Vorteil ....
Ich würde mich freuen, denen, die für die Idee der „Landeskolonien" oder die .sonstigen angedeuteten Dinge Ijnter- es.se haben, auch auf brieflichem Wege mit Näherem dienen zu können.
Berlin-Wilmersdorf, Ende Mai
1912.
Davi
s T r i e t s c h.
AUS DER BEWEGUNG
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AUSWEIS
Schekel
Vereinigte Staaten von Nord-Amerika. Boston, Mass £ 29.75, Brooklyn, N.-Y. 5.—, Cleveland, O. 12.50, Columbus, Ga. 5.—, Dayton, O. 9.50, Detroit, Mich. 77.—, Galveston, Texas 14.— , Los Angeles, Cal. 2.50, Newark, N.J. 1.25, New- York City 31.50, St, Louis, Mo. 100.—, Terrell, Texas 1.—........zus. $ 289.- = JC 1204.90
G ali zi e n.
Lemberg..........Kr. 1000.— = JC 847.50
Stanislau................ „ 350.—
JC 1197.50
Order Knights of Zion, Chicago.
(Spezifikation fehlt).......$ 250.— =- JC 1046.50
Deutschland.
Bamberg JC 9.—, Berlin 44.—. Düsseldorf 14.—, Danzig 51.— , Eschweiler 6.—, Frankfurt a. M. 205.—, Filehne 2.—, Gleiwitz 65—, Glogau 1,—, Graudenz 4.—, Guttstadt 1.—, Halle a. S. 6.—, Halberstadt 4.—, Karlsruhe 41.-, Lüneburg 1—, München 72.—, Plauen 6.—, Reutlingen 2.—, Thorn 12—, Wiesbaden 20.—, Wanne 1.—.....zus. JC. 567 —
England 1 . Federation of English Zionists.
(Spezifikation fehlt)......* £ 15.0.0 = JC 306.-
Nachträglich für 5671 eingegangen: Vereinigte Staaten von Nordamerika. Los Angeles, Cal. % 1.50, New-York City 1 25
7Ais. $ 2,75 == JC 11.50
Nachträglich für 5670 eingegangen: England. Federation of English Zionists. (Spezifikation fehlt).......£ 15.0.0 = JC 306-
Zionistischer Zentralfonds
Deutschland. Köln: Carl Baer, J. Pinetti, Carl Thalheimer, Max Goldreich ä JC 10 — J. Schnelling, Dr. Kramer, A. Hofmann, Ah. Reinhardt, Ref. Platz, Ref. Eisberg,
S. Enker ä 5.—...........zus. JC 75.—
Mülhausen i. E.: Dr. Elias, Verein Zion ä JC
50.—.............. . zus. n 100 —
Hannover: Dr. A. Jacobsohn....... „ 30.—
Lüneburg: M.J............. « 20.—
München: Gabor Straus, II. Rate...... 50.—
JL 275 —
Türkei.
Gespendet bei der Vermählungsfeier von Frl. Ronja Datnowski und Herrn Moritz Abraham, Konstantinopel, am 19. Mai 1912: Dr. Jacobson, Haim Abraham, Moritz Abraham ä Ps. 108.—, M. Goro-
dichze, L. Sciuto, David J. Camhi ä 47.50, Dr. Leon Schoenmann, M. Abramowitz, Israelit, A. Davidoff, Dr. Markus ä 20.—, Ades, Dr. J. Neufach, A. Barzilai, J. Navon ä 10—, Melamed, M. Cohen, Kanel ä 5.—.......zus. Ps. 621.50 = JC. 106.35
Vereinigte Staaten von Nordamerika. Johnstown, Pa.: Tikwath Zion $ 5.—, Plainfieid, N. J.: H. Rosenbauni % 4.—, Stamford, Conn.: Stamford Zion Comp. 5—......zus. $ 14.— = JC 52.60
G a 1 i z i e n.
Lemberg: Dr. A. J. Mayer Kr. 50.—, Max Kosanyi 10.—..........zus. Kr. 60.— = JC 50.93
Schweiz.
Basel: Dr. Fritz Arnstein......... JC 20,—
Eingang vom 16. Mai bis 28. Mai: Schekel: J£ 4639.40
Zentralfonds: JC. 504.88. Gesamteingang: Schekel: JC. 19157.56, Zionistischer
Zentralfonds (seit 1. Juli 1911) : JC 32 800.85.
Deutschland
Berlin. Am Donnerstag, den 9. Mai, fand im Restaurant Logenheim die Generalversammlung der jüdisch-nationalen Frauenvereinigung statt. Das vergangene Jahr brachte eine Fülle von Arbeiten sowohl auf zionistischem als auch allgemein jüdischem Gebiete und eine Anzahl neuer Freunde und Mitglieder. In den vier Mitglieder-Versammlungen sprachen am 22. Mai Frau Dr. Leszynsky über „Reiseeindrücke in Palästina", im Juni Frau Lina Wagner-Tauber über „Kongreßfragen", im August fanden die Wahlen zum Kongreß statt. Am 22. August erstatteten in einer Volksversammlung Frau Lina Wagner-Tauber und Frau Dr. Ziegel den Kongreßbericht. Am 18. Oktober wurde in einer weiteren Mitglieder-Versammlung das Programm für die Wintertätigkeit festgesetzt und die verschiedenen Kommissionen gewählt. Im Laufe des Winters fanden ein Lichtbildervortrag von Dr. Heinrich L o e w e , eine große Chamischa assar-Feier statt; außerdem wurde ein Vortragszyklus über Dichtung, Kunst und Erziehung veranstaltet. In diesem Zyklus sprachen die Herren Georg Herrmann „Aus eigenen Dichtungen" Karl Schwarz über „Jüdische Kunst und jüdische Künstler" (mit Lichtbildern) und Dr. Schemarja L e v i n über „Jüdische Erziehungsprobleme in Westeuropa". Die Kommission für Jugend erziehung hat in diesem Jahre besonders gut gearbeitet. Das Chanukafest war von mehr als 300 Kindern besucht, ebenso das Purimf est. Recht befriedigend gearbeitet hat der hebräische Kinderklub, der 40 Kinder zählt. Die Gründung eines Kinder kursus im Westen ist geplant. Ein Antrag des Vorstandes korporativ der B. Z. V. beizutreten, ist einstimmig angenommen worden. Demnach sind die Mitglieder der Frauenveneinigung zugleich stimmberechtigte Mitglieder der B. Z. V.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Frau Lina Wagner-Tauber, 1. Vors., Frau Dr. Martha Ziegel, 2. Vors., Frau Dr. Lövy, 1. Schriftf., Frl. Else U n g e r, 2. Schriftf. und Frl. cand. med. Bertha Henschel, Kassiererin.
Berlin. Am 18. Mai veranstaltete die „Kadimah" eine öffentliche Versammlung. Herr Dr. L. A. Rosenthal hielt
