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Nr. HO.
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Seite 4(>J.
Glöcklein am Hute, im Christenbuche eine zum Eid erh obene
Hand und ausgereckte Zunge gezeichnet./
Wir michten die Broschüre plündern, wenn wir alles Mar¬
kante daraus erwähnen wollten. Wir empfehlen sie den Wi߬
begierigen , die dieselbe für e in e M a r k vom Verfaffer,
Wien II. Brigittagaffe'6, beziehen können.
LM7- Die nächste Nummer des Jefchurnn wird an die
p. t. Expeditions-Abonnenten, die mit der Bezugsgebnhr
für daS 3. O.«artal noch im Rückstände find, unter Nach¬
nahme gesandt werden. Wir bitten, die Sendung anzu¬
nehmen.
Verlag des „Jefchurun".
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Juli, !
4894. L
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Areitag .
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Sonnabend . .
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Die söhlunmste Brandkatastropht*. welche seit langer
Zeit- in AWstrussland Yorgekommen ist. hat eine Nach-
barstadt von Meine], die russisch-jüdische Stadt Plunjan
betrogen. Die Stadt, welche’nahezu AOOO Seelen zählt,
ist bis aut“ einen verschwindend kleinen Teil nieder-
gebrannt. Abbrennen bedeutet aber in Russland Exi-
.stonzyemiehtung, denn Mobilia rversicherung giebts
dort gar. nicht und von den Grundstücken sind nur
sehr wenige und diese wenigen nicht zum vierten-
Teile des Wertes in die Staatsversicherüng aufgenom-
men. Von etwa 3000 unglücklichen Menschen hat
niemand mehr Brot'zu essen, Kleider anzuziehen und
ein -Obdach, uni sein müdes und verzweifeltes Haupt
niederzulegeri.
Glaubensbrüder! ■ ^Entziehet Euch nicht denen,
die Eures Fleisches sind.“ Gebet rasch und\eichlich,
uni die Not der Unglücklichen zu lindern, Gott wird
cs Euch vergelten hundert- und tausendfach, Euch und
Euern Kindern. _ "
M e m.e 1., 13. Juli 1894.
Das Httlfs-Comitd für die abgebrannte Stadt Plniyan.
Rabb. I)r. Itttlf, S. Bloch. Moritz Cohn. Ä. Eisenstädt.
Vorsitzender. ,
Oscher Hnrwltz. M. Millner. J. M. Schapiro, H. Schess.
Alle Eingänge, sind zu richten an Dl*. J. Rtllf,
Rabbiner der Kms-Synagogen-Gemeindo zu Memel. •
Xie hiesige
Kl
fotl durch einen verheirateten "N
und bei einem jährliche»
Einkominen von zirka 800 Mark
baldmöglichst besetzt werden. -Be¬
werber wollen sich melde» beim
Vorstand d. Lynag.-Gemeindc
zu Viev, Ostbahn.
Tie hiesige
Lkhm- md KlMtiMk
ist am L-. Oktober a. c. neu z»
besetzen. Bewerber wollen ihre Zeug¬
nisse ev. begl. Abichristen einsenden
an den .
Vorstand d. Synag-Gemeinde
' Brilon (Westfalen).
• I. B.: M. Goldschmidt.
Tie Syn.-Gem. Bosen sucht zum
baldigen Antritt eine» unverbei-
rateten. seminar. gebitd-
lkhttt u. Kantor.
Kenntnis der Schechita erwünscht,
doch nicht notwendig. — Gehalt
Ml Mk. « Meldungen zu richten an
' Dr. Voevy,
Grostherzogl. Landrabbiner.
Birkenseld (F-ürstentuin).
Ein jüdisches Mädchen mit
guten Zeugnissen, welches bei ein¬
zelnen älteren Leuten in einer kleinen
Stadt (Pommern) einfache, selbst¬
ständige Küche und Hausarbeit über-
njtmnt, wird per sofort oder 1. Sep-
teMer verlangt. Adressen zu richten
äh' H. MichaelU,
Berlin 8., Priuzenstr. 73.
Wer eine Zeitung lesen will , die mann haft
und unerschrocken für die Rechte des Volkes
eintritt und in allen Tagesfragen stets, den
WM" Nagel auf den Kopf trifft, der abonnire auf die
täglich zweimal, %
Morgens und Abends, erscheinende
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ftrpt für Irbrrntann ans hm Volke
Gratis-Pcilage: JllustrirteS LonntagSblatt.
Tie „Volks-Zeitung" ist das
fübtmbt Organ des tntfdiifbrnrn, dmo-
r
Tie „BolkS-Zeitung" vertritt die Interessen der Huma¬
nität. des Rechts, der Wahrheit, gegen Stöckerei und Muckerei.
gegen Bnzantiiiismns und Privilegien - Wirtschaft, beleuchtet
in entschiedener, Jedermann verständlicher Sprache ohne
Meilscheufnrcht, alle wichtigen Tagesfragen, enthält einen reich¬
haltigen, vollkommen unabhängige« Handetsteil mit aus¬
führlichem Kourszettel, unterrichtet eingehend über' Theater,
Musik, Kunst und Wissenschaft. - • , .'
Im Feuilleton der .. Volks - Zeitung" gelangen zwei neue
Romane zum Abdruck; zunächst „Die Generalstochter" von
I. N. Potapeifkv, und dann „Die Kleine" von G. Titruy.
Im „Illustrirten Sonntagsblatt" veröffentlichen wir „Im
Iugendübenchwang", Novelle von Gertrud Franke, dann
„Adam und Eoa", Novelle von P h i l. W e n g e r hoff. „Ter
Familieiitag", Humoreske von H. Birkenfeld, und „Ans
eigener Kraft", einen Roman von Olga Woblbrück.
Man abonnirt in Berlin bei allen Zeitungs-
Speditionen, sowie bei den Unterzeichnete« Expedi-
tiönsstelle« für ll Mark LS Pf. monatlich, für 4 Mk.
pro Quartal frei ins Haus. ,
WW" Probe-Nummern unentgeltlich. ^
"" 5 cc „Volst-Aeitung".
Berlin W, Pntzowstrahe LstS und Kronenftrafie 40.