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23 . Januar 1936
Nr. 4 * 1 . Beiblatt
Wie lege ich eine Ahnentafel an?
Viele, die cs früher als abwegige Spielerei
oder als einen Sport im Stil des Bricsinarkcii-
sammelns ansahcn, - sich mit Familiensorschung
näher .zu befassen/ haben' inzwischen die kultur¬
geschichtliche Bedeutung der,Genealogie bcgrissen.
Immer weitere Kresse werden bou dem Bcdürsins
amier die Persvneitstandsbcurkmidnngeii für die
indische Bevvlkeruiig mit Vornahmen.
Bevor man sich an die zusiandigen Behörden
wendet. must man natürlich wissen, wann lind wo
die detrefiendeil Borfahren gelebt haben.' Eine
ivcrtvolle Hilfe- leisten hierbei -die , N a nt c u s --
'an na hm e- und- ütaiura l i s a ■-
t i o n sl i st o n aus dem . ersten
Viertel des vorigen Jahrhunderts.
Neben -dem 'Wohnort cuthalten sie
den Batersiiameu. den Beruf und
lassen das ungefähre Alter erkennen.
(Siche Abbildungl. Tie Willkür in
der Namensschreidung erschwert oft
das Suchen und erfordert daher be-
sondere Aufmerksamkeit. -Wenn man
z. B. Podvlsky sucht, kann es ciiicm
passieren, die Person unter dem
Namen Bodalski in den Listen ansgc-
sührt zu sehen.
Ilm nun über die Ahnen aus noch
früherer Zeit, also aus dem 18. und
den weiter zurückliegenden Jahrhun-
derteir urkundliches Material zu er¬
halten, ist die Besü)äftigung mit den
A k t e n und A r ch i v a lt c n der
jüdischen Gemeinden und staatlichen
Instanzen notwendig. Gin großer
Teil der jüdischen Ärchivalicn ist
heute im Gesamtärchiv der Inden in
Deutschland gesammelt: Shnagogeu-
bücher, Familien-- und. Standesregi-
ster geben Aufschluß über die Per¬
sonalien der Familien. Friedhofs-
listcn, Jahrzeittafeln. Maskir- tmd
vor allem Mcmorbncher helfen uns
Stcrbedaten ermitteln, aus den Be-
schiieiduiigsbüchern und den 'male¬
rischen Wimpeln (den miteinander
vernähten Streifen, die durch Zer-
schneiden der bei der Beschncidung
verwendeten Windel gelvonnen wer¬
dend. erialiren nur die Gebiirt.-dai, n der männ¬
lichen Ahnen. - .
Wahre Fundgtnben -sind die tiu'irlicljeit iini>
geistlichen, städtischen nndstaa 11uiint 'Jlrdljivc. Im
allgemeinen finden - sich bei den n latlichen In¬
stituten did Aktender'einstigen. Zcnlralinstauzen,'
bei den "Stadteü die 'Korreivondenz der lokalen-
Stellen. ' Ans I ndc ntabc l l e ii, ,die damals
tnr die vcrselüedeiien Bezirke gbfuhrt-wurden, lassen
sich über die Lebeusvcrhattuinc der elnzetiien
Inden zahlreiche Angaben clltiiehnieu. zuiiniidest
Alter. Familienangehörige. Berits. Namen der
Knechte und Mägde. Unter ihnen sind häufig Bee-
ivändte ohne eigenes Schuhprivileg ansgesührt.
. Den Personenstandsregistern der jüngeren Jc.it ent¬
sprechen die sogenannten Berändernngstabellen zu
solchen Listen — etwa für Vierteljahre oder kürzere
Zeitabschnitte: sie lassen nicht nur.auf Jahre. son-
dern ans Quartale oder gar Monate genau das
Datum der Geburt, der Trauung oder des Sterbe¬
tages erkennen. Außerdem Findet man in diesen
'Archiven als kostbare illustrative Ergänzung zu
dem Gerippe der äußeren Taten Prozeßakten.
Steuer- und Hausbesitzerlistcn und-vor allem oft
-überaus--umfangreiche Akten über Gesuche um Er¬
teilung von Schutzprivilegien. Trauscheinen usw.
Solchen Papieren lassen sich die, verschiedensten
Angaben über Bcrmogcn. Alter. Dauer der An¬
sässigkeit. Berus, Lebeiisivaiidcl u. ä. entnehmen.
Für eine Reihe von Orten und Bezirken gibt es
ausgezeichnete l'i t e rarische Znsaininenstettiln-
ge». die die oft mühseligen eigenen archivalischen
Studien wettgehend entbehrlich mache». Besonders
erwähnte Phiebig die „Snellen und Urkunden zur
Geschichte der Inden in Deiltsch-Lesterrcich" lvon
Wachste i n und anderen bearbeitet», das
„Stammbuch der Frankfurter Inden" von T i c tz .
„Die jüdische»» Familien Hannovers" von G r o n e-
«r.^ Dakanidrl^paks^rl
Ecrroration SchnctdcmuN.
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Nn 24. Januar 1BJJ. -
krn w. ®Jrj wl«.
drn 24. Januar 1833.
tn 21. Sa» 1833.
Kreis Znowraclaw. Eorxeratio» Znowraclaw.
?»ier. Mryrr «
Bendr», B»r„ch Jus»
Sbaim, cirdalgr
Sdaole», fr«I»
Ckarmak, Hirsch Abraha«
«fobn, Abraham Marius
i-rhn, khaekrl Baruch
ha!)«, Lhaoii, Baruch
Cohn, .prmuann Marcns
fr kn, joij
<!CÖB,
Wuiwr Daoid, Hirsch
Tri-plchirr.
jksusmanu.
Handrttmaim
Lausman».
Sff» ». Sraurr.
Kausmann,
SchLokirin.
brn 3». c>k»o»rr.
' >. «Scribr. 1834.
'. 3ro"dr. 1.-34.
I. Ociobrr 184».
drn jn. Nrui-r. I8J4.
drn 31. Octrdrr 183».
dw 1*4. Mai 1-Ji.
drn 2.1. Zuui 183',.
cn 31. oaodrr »»34.
drn in. ®;öri 1836.
rn au. äJoi’br. 1844.
Seite aus dem „Verzeichniss sämmtlicher haturali -
sirten Israeliten im Grossherzogthum Posen“
(Bromberg 1836)
»» a n u u. a. ui. Taneben gibt es fertige Genealo¬
gien einzelner Familien: -dre umfaugreichsten der-
arligei» Tcszendenzli'teit sind die der Familien
? a-.u-n ».Jranksnrta'. N>'.1 und S agn-s.o n eWolsen-
--l-'uriei >. Andere Werke geben lieberbliek über Bor--
iahren- und A'a«liloinmeii bcrnhmler indischer Per-
fc'iil»ti»!eila-ii B. Ü n ii r 111 n » n : ..Ans veinruh
Heniies 'Illuienwnl", — verietnedene »iber die Ab¬
kömmlinge des - poln»»el,e» bi.nlagslonigs,Sa»»l-
Tie liier in kurzen !I»iirinF>n niigeoeniele Arbeit
der Faniilieiiioruliniig wird- dein >ioä> iiuersanre-
. in» ^aien in Villen Pimlteii snher Sillwierigleiten
bereiten. Zniammenarbeit mit Gleichiiiteressierken
verslhasit bei der starten Berstechtiliig der jüdische.»»
Familien wesentliche Grleichternng. Dem organ».
satoriselien Jilsainmensclilnß jüdischer -Geiiealogen
dient die Gesellschaft für indische Fäinilien-
sorschn^ig. in deren periodisch erseheinenden Mit-
teilungshesten Fragen' und Autioorten verossent-
licht iverden und deren Archiv in reichem N«aße
Material der verschiedensten Art zur jüdischen Fa-
miliengeschiehte enthält, vor allein private A»f>
zeichnllngen. Memoire». Briese, zahlreiche Aszen>
deiiz- und Deszciideiiztaselii. Orts-Und Fainilieu.
geschieliteü. In diesem Zusainiiienhaiig sei auch
aus die ivertvolle Schrift des Gründers und.Sur-
sitzenden der Gesellschaft. Dr. Arthur b' z e l l i tz e r:
- ..'.Piein ^Staiuiuvauiu" vernneseu. (Fh>ilo Berlagi
l-' - .——
In einer der uächslcu Numiueru der ,.b.-B.°
Zeilung" werden' wir eilten Stauiliibauiu verofseut.
tichen. der in liükeulvsec Folge A-t Geiieratioiieu
bis ins 1 . Jahrhundert »iiiun'ift. Besser und eiu°
dringlicher als jede theoretische Gr»>rter»ug wird
diese Arbeit beweisen. loie uueudlicli reizvoll es
vom personliehen wie auch. vom. iiberpersoulich-
kiiltiirgeschichtlicheu Staiidpiiiikt iü, sich- mit der
. Grsorschiiug der genealogischen 'Herkiinst zu be-
kl«'»»/. Hor^-^riin.
nach der ..Verwurzelung in der eigenen Familie"
'erfaßt. Auch wer auswandern will, iiwchte in'
das neue Land neben persönlichen Reminiszenzen
das Wissen um die eigene Herkmift mit hin-
tibernehmen. So erklärt es sich, daß,sich die An-
fragen danach Häufen, wie nmn am besten vor--
geht. um selber eine Ahnentafel (Aszcitdenztafel)
anzülcgen. Denn die Möglichkeit, diese Arbeit
durch einen Spezialisten vornehmer zu lassen, ist
— aus materiellen Rücksichten — nur den weing-
sten gegeben. Wir haben uns daher an Albert
I. P h i-e.b i g. den Schriftführer der Gesellschaft
für jüdische Familicnforschuiig, gewandt, um ihn,
der im Laufe der Jahre reiche Kenntnisse auf dem
Gebiete der Ahirenforschung erworben hat, zil
bitten, uns praktische Anleitungen,für den Ans.-
bau einer Ahnentafel zu geben.
Bon grundsätzlicher Bedeutmig, erklärt uns
Phiebig, ist zunächst, daß man nicht willkürlich
.und sprunghaft, sondern shstematisch und inctho- ^
disch vorgcht. mn zit besriedigenden Ergebiiisseit
. zu gelangen. Sorgfältig nach rückwärts aufbailend.
d, h. von der Gegenwart Generation uw. Gene¬
ration in die Bergangcnheit zurückverfolgcnd, muß
man Steinchen an Steinchen.fügen, bis sich zmit
Schluß in möglichst vvllftäiidtger Form das Ge¬
bilde der Ahnentafel ergibt. (Siche Schema der
Ahnentafel.)
Die erste, und "zugleich .leichteste iind nächü-
lic-tgcndc Ausgabe besteht darin, noch lebende
ältere Be r w an b t e ’ nach ihnen bekannten
Daten verstorbener Borsahren zu befragen. Für
einzelne Ahnen wird man ans diese Weise ge-
naire Lebensdatcii. für andere nur nngesähre An-
gaben erhalten. Weitere ergänzende und be¬
stätigende Unterlagen lassen sich aus den G r »r b - -
st e i n i n s ch r i f t c n ermitteln, die man von
allen bekannten Borelterugräberu abschreibcn soll.
- Sind diese Vorarbeiten erledigt, beginnt die
eigentliche Aufgabe: die Beschaffung ur¬
kundliche n At a t e r i a l s . in der Hauptsache
also von Geburts-, Trauungs» und Todesurkun¬
den. Das ist mitunter außerordentlich schwierig:
es gehört dazu nicht nur Sachkenntnis, sondern
auch „detektivische" Findigkeit und Kombinations- _
gäbe.. Zunächst ist zu prüfen, an welche Behör¬
den man sich zwecks Beschaffung der erforderlichen
Urkunden zu wenden hat. In Deutschland sind
seit 1874 die Standesämter zuständig. Komplizier¬
ter, wird es. wenn man weiter zurückgeht. So
kommen z. B. seit Anfang des 19. Jahrhunderts
bis 1847 in Preußen die städtischen Bürgermeister
. als Poliztziverwaltungsorgane personenstands¬
rechtlich für die Ausstellung in Frage, danach bis '
. 1874 die Kreis-, späteren Amtsgerichte, während
in anderen Gebieten, z. B. in Bayern, die. Pfarr-
O HO DO □ Oö O □ O □ O
CO □ O
-
Ahnentafel
Mendelssohn - Gedenkfeiern
Unter dem Vorsitz von Grete Arnhold fand
in der Bezirksgruppe Wcstend des Jüdischen
Frauenbundes eine Mendelssohn-Gedenkfeier.statt,
die in bestem Sinne eine ..Feierstunde" war. Den
inlisikalischen Rahmen — und cs war daill der
Virtuosität des Vortrags mehr als äußerer
Rahmen — bildeten Teile ans dem Werk des
Gnkels des ..Weltweisen". Alfred Witten-
b e r g , Helene L a ch in a n s k i - S ch a u l und
Pan'l Bl n Nienfeld spielten zwei Sätze ans
dem , Mendelssohn-Trio. Agnes ,L e n b a eh -
L c i m d ö r f e r sang mit klangreiner, tragender
Stimme die Arie aus „Elias" und die Arie aus
„Paulus".
Tr. Hugo L a ch in a u s k i hielt das Gedacht-
nisreserat. Es gelang dem Vortragenden^ in einer
knappen halben Stunde lebendig und anschaulich
der Zuhörerschaft die Persönlichkeit .Moses
Mendelssohns uahczubringen. Leben und Wirten
des jüdischen Philosophen wurde in cindr.inglich-
klarer Weise geschildert, in-treffenden Formu¬
lierungen und glücklich gewählten Zitaten nnitzte
Tr. Lachmanski das Wesentliche des Mendelssohn-
schen Werkes zu erläutern. Mendelssohns Ver¬
dienst um seine Glaubensgenossen, die er aus der.
geistigen Enge des Ghettos befreite, seine Be-
-ziehüngen zu dem Geist und lldr^Seistern seiner
Zeit, seine tiefe und fruchtbare Verwurzelung im
Glauben der Väter. — das alles schilderte der
Peierent gleicherweise plastisch und treffend. Ter
Dortrag Tr. Lachmanskis ließ einen das Wort
David Friedländers über seinen großen Mitstreiter
in ganzer Tiefe begreifen: „Ein Bild von ihin
wird imnier belehrend und crgnickcnd bleiben."
H. B-n.
Der Eriniiernng an den vor 150 Jal>ren ver¬
storbenen Aloses Aiciidclssvhn galt eine andere
Gedenlicier. die. Dr. E r i ch L i ch t e n st c i n unter
Assistenz von E r n a Fe l d . L e o n h ä r d und
S u s a n n e L a n d s b e r g - H o l l ä n der in den
Klnbränincii des Bertiner Jiidis«-i,eii Franciibniides
veranstaltete. Es war dnr»1>aus berechtig», daß an
diesem Abend des Gedeiikeiis die Alcndetssvhiiiche
Familienchronik ansgcsclslagen ivnrde. deren viel-
seitige Blätter uns 'einen kvslbaren Schatz- an-'
geistigen, künstlerischen und auch -mc»scl>lichcn
. Hbcrtcit erhalten haben. Tr. Lichteystein gab uns
einen liebevollen Einblick in--diese Ehronik: vor
altem »vurde der Stammvater des Geschlechts.
Atoses Mendelssohn, als „das Wunder der großen
Persönlichkeit" lebendig, die. von einem heißen
Bildnngsstreben und einer seltenen Willensenergie
erfüllt, sich ditrch alte Widerstände des Lebeirs
mühsam den Weg bahnte, zum Philosophen der
Aufklärung wurde und für die Juden in Tentsch-
land eine Epoche der geistigen Wiedergeburt her»
ausgesührt hat. Wie sich sein Stammbaum dann
üppig entfaltete, wie er in Kindern und Kindes¬
kindern die reichsten Blüten trieb, zeigte der Vor¬
tragende an Moses Mendelssohns Zweitältestem
Sohn Abraham (der-sich als erster den Namen'
Mendelssohn-Bartholdy beilegte), an Brendel-
' Dorothea, der schicksalvollen ältesten Tochter des
Philosophen, die den durchdringenden Verstand,
des Vaters geerbt hatte (und die Friedrich Gun-
dols deshalb die Gehirnjüdin genannt hat), ins¬
besondere aber all den beide»'Enkeln- Fanim und
Felir,' dent berüliinteii iiiiisilalisetii'li Geselinnster--
paar, in dem. sich das s>iii!lleriicl,e Element der
Familie zuerst sieghast Bahn Hracl».
Tie AnssiihrNligen t.'iel>te,iilen>s nuirden-'von
Erna Feld . L e v » h a r d bnrd> Rezitationen
ans r fr n ,i,id Brieten der AiendelssohiiÄ
frfjl irf(t und ei mach illustriert. Ten g,-sanglich
erlänteriiden, leider zu/ ansgedel,iilen Teil des
-Programms hatte S n s a „ n e L a n d 4 b e r q -
Holländer übernommen:' sie sang, von Wer-
>ier Fabian begleitet, neben einigen Liedern
iind Arien'von F e l i r Aleiidelssolni das selten
gehörte, von seiner Setiiveslcr Faiinl, kompo¬
nierte Sulcika-L'.ed „Was bedeutet die. Be-
wegu-ugt". U. L.
Gustav Zamory, Berlin, 60 Jahre alt
Am -20. Januar wurde das Aiitglied des 4äanpt-
vvrstandes des Eentralvereiiis. Gustav Jamory.
Berlin, stü Jahre alt. Er ist die Stnsciileiter der
E.-V.'Boreinsämter vom Lrtsgrnppeiivorsitzcndcn
in Atoabit. wo er jahrelang'vorbildlich ivaltete.
über das Bvrstandsamt im Landesverband Groß-
Berlin in den Hauptvvrstaiid hinalifgestlegen.
Sein steter Einsatz für den Eentralverein hat
seinen Arbeitsivillen ȟr die Gemeinschaft nicht
voll erschöpst-, in rastloser und gütiger Hilfsbereit-
fefjart wirkt er in zahlreiet)e» verantwortungs-
vollen Ehrenämtern der Berliner Jüdischen Ge¬
meinde. im Wohliährtswesen, im Krankcnhäus-
imd Synagogenvorstand. lieber seine Sozialarbeit
steht als Motto der Vorsatz: Durch ganze Hingabe
und Energie das Unmögliche möglich äu madjcn
und in jedem Fall zu Helsen.
Mit den vielen Lrganisationen. in denen
1
OZR£RLAUaTEN WAREN - BEGINN 27. JANUAR . BERLIN Cf ■ &PANOAUER STRASSE . KQNIGSTRASSE