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ihm nicht äußerer Zwang die Hände bindet, im Wettbewerb der
Kräfte auch da nicht zurücksteht, wo persönlicher Muth, wo ThaL-
kraft und Umsicht den höchsten Anforderungen sich gewachsen zeigen
muß." J. S.
Bei der Redaktion ist eingegangen:
Dr. A. Eckstein. Beiträge zur Geschichte der Juden in
Bayern. I. Die bayerischen Parlamentarier jüdischen
Glaubens. Bamberg. Druck und Verlag der Handels-
Druckerei.
Der Verfasser, unser geschätzter Mitarbeiter, sagt in dem Vor-
wort: „Wenn ich die nachfolgenden Aufsätze, welche bereits in den
Jahrgängen 3 901 —1902 der Zeitschrift „Im Deutschen Reich" ab¬
gedruckt waren, nochmals als Einzelschrift und zugleich als I. Heft
einer Serie von Arbeiten, die ich als Beiträge zur Geschichte der
Juden in Bayern herauszugeben die Absicht habe, erscheinen lasse, so
geschieht es in der vielleicht nicht unberechtigten Hoffnung, daß die¬
selben nicht bloß einen historischen Werth beanspruchen dürfen,
sondern, auch eine apologetlsche Wirkung auf unparteiische Leser üben
könnten."
Dr, Louis Neustadt. „Rabbiner Dr. Pinkus Neustadt." Er-
inncrungsblätter, seinem Andenken gewidmet von »seinem
Sohne. Breslau, Verlag der Zeitschriften „Jüdisches Volks-
blatt" und „Lehrerheim." -1902.
Die pietätvolle Gedenkschrift enthält in dem ersten Theil „Aus
den letzten Tagen" Folgendes: Ein 60jähriges Lehrer-Jubiläum
(Biographie, Schriften, Feier), Nekrolog, an der Bahre, Grabreden
von Dt. L. Neustadt und Dt. F. Rosenthal, die Gedächtnißfeier in
der „Synagoge für den Jugendgottesdienst", GedächLnißredHr von
I. Neustadt und Dr. Krakauer, eine Gedächtnißfeier in Schweden. —
Der II. Theil „Aus den Jugendtagen" bringt mehrere schwungvolle
Predigten des Dahingeschiedenen und seine Auto-Biographie.
Der jüdische Student. Monatsschrift des Bundes Jüdischer
Corporationen. Redaktion: Dr. Heinrich Loewe. Nr. 7/8.
Berlin. Oktober/November 1902.
Dieses Doppelheft enthält u. A. Aussätze von Dr. Th. Zlocifti,
Dr. Max Ejchelbacher, Dr. Heinrich Loewe und bringt unter der
Rubrik „Von Hochschulen und Universitäten" folgende Notiz: „Unter
der Ueberschrift: „Ein unerfreuliches Ereigniß und der Nutzen,