Jüdisches Volksblatt
Nr. 8
Vermischte Nachrichten.
Berlin. (Z u r N a ch a h m u n g e m p -
fohlen!) Bei der „Lehranstalt für die Wissm-
fchast des Judentums" ist Her Lehrstuhl für Ne-
Ugionsphilosophie zurzeit nicht besetzt. Mit Rück¬
sicht hierauf hat sich Herr Geheimrat Professor
Dr. Cohen- Marburg bereit erklärt, bis auf
weiteres Ferienkurse ans dem Gebiete der Philo¬
sophie zu halten. Eine Institution, die gewiß
allsettiges Interesse finden wird. Dile ersten
derartigen Kurse werden int Monat März d. I.
stattfindcn. Herr Geheimrat Cohen kiest
wöchentlich vier Stunden über das Thema: „Lo¬
gik m i t N ü ck s i ch t auf Ethik und N e -
l i g i o n s p h i l o s o p h i e". Mit den Vorlesun¬
gen sollen philosophische Uebungen über Plato
uNd Kant verbunden werden. Das Kuratorium
der Lehranstalt macht daraus aufmerksam, daß
nach den Statuten der Anstatt zur Anhörung
einzelner Vorlesungen auch Hospitanten
zugelassen werden. Bei dem großen Interesse,
das die Vorlesungen bieten werden, ist anzn-
nehmen, daß auch jüngere jüdische Ge¬
lehrte und auch a n d e r e Gemeinde-
Mitglieder, die sich für philosophische Fragen
interessieren, an diesen Vorlesungen teilnehmen
wollen. Die Vorlesungen sollen in den Abend¬
stunden stattfinden, während für die Uebungen
Vormittagsstunden in Aussicht genommen sind.
Es ist zulässig, die Vorlesungen zu besuchen, ohne
an den Uebungen teilzunehmen.
Jüdisches Unterrichtswesen in Rußland.
Nach einer von der Jüdischen Kolonisations¬
gesellschaft („Jca") herausgegebenen Statistik be¬
suchen von 696 000 jüdischen schulpflichtigen Kin¬
dern Rußlands 343 000 das sogenannte Cheder. Es
gibt in Rußland 24 540 Cheöorim, 20 000 Kinder
werden in 500 Botei hamidroschim (Talmud-
Thoraschulen) unterrichtet. Dazu kommen 107 000
Kinder, die in 820 modernen Volksschulen (dar¬
unter 183 staatliche) und 20 000, die in den allge¬
meinen Volksschulen unterrichtet werden. 206 000
Mädchen sind ohne jeden Unterricht. Der Unter¬
richt ist — besonders wenn man die große Armut
der russischen Juden bedenkt — ziemlich teuer.
Das Chedergeld beträgt im Durchschnitt 2'A Ru¬
bel (— Mk. 6,50) monatlich. Die Unterhaltungs¬
kosten der 24 540 Chedorim werden auf nicht weni¬
ger als 11 Millionen Rubel jährlich geschützt. Da
die Gymnasien nur wertige Prozente jüdischer
Schüler aufnehmen dürfen, so ist es nicht verwun¬
derlich, daß im Jahre 1894 in ganz Rußland nur
5281 jüdische Schüler in den Gymnasien gezählt
wurden. Aus denr gleichen Grunde wurden in
demselben Jahre die gesamten russischen Univer-
sttäten nur von 1757 jüdischen Studenten be¬
sucht.
Die Kunst im jüdischen Hanse. In einem
Pariser jüdischen Vereine hielt Herr G o r o-
dichze einen sehr interessanten Vortrag über
„D i e K n nst i m j ü d is ch en Ha u s e". Man
hört oft die Frage wiederholen: Was ist jüdisch?
Mit umso größerem Recht darf man wohl fra¬
gen: Gibt es eine nationale Kunst? Gibt es eine
jüdische Kunst? Man spricht von einer nationalen
Industrie, umso mehr darf man von einer natio¬
nalen Kunst, von einer jüdischen Kunst sprechen.
Die ersten Kunsterscheinungen des Judentums
sind der Religion zu verdanken. Die Religiou
war das einzige Motiv, das eine Kunst hat ge¬
bären lassen müssen. Der Mittelpunkt der jüdi¬
schen Knust mar natürlich der r;; Ein
bekannter Kultur-Historiker hat zwar behauptet,
die Inden hätten nur in elliptischer Weise die
künstlerischen Leistungen anderer Völker sich anzu-
eignen verstanden. Diese Auffassung ist aber un¬
richtig. Eine englische Gesellschaft hat vor nicht
langer Zeit in Palästina mehrere Funde ge^-
macht, die neben einem rein archäologischen auch
einen originellen künstlerischen Wert haben. Der
Redner spricht dann von den jüdischen Hof-Gold-
juwelieren, die eigenartiges, ein nationales Ge¬
präge tragendes Werk zu schaffen verstanden. Ein
jüdischer Künstler wird stets vorzugsweise jüdische
Stoffe behandeln, selbst seine Allegorien werden
von einem jüdischen Stempel gezeichnet sein. Da¬
mit ein Kunstwerk jüdisch sei, sind zwei Bedin¬
gungen notwendig: daß der Künstler Jude sei
und daß er jüdische Modelle nehme und seine
Sujets aus dem jüdischen Ideenkrseis nehme.
Ter Redner zitiert den jüdischen Maler Lilien,
dessen Stoffe fast alle dein jüdischen Leben, dem
jüdischen Kultus entnommen sind. Der Redner
kommt darauf auf die jüdische Oruameniii zu
sprechen. Auch ans diesem Gebiete kann man viel,
sehr viel schasfell. Jüdische Tapisserie, jüdische
Bucheinbände, jüdische Stickereien bieten ein
großes und reiches Tchafsensseld. Es wird viel¬
leicht auch gelingelk, jüdische Farben zu schassen,
die dein jüdischen Milieu am llärhstell liegen.
Trotz ihrer quadratischen Form lassen sich wohl
die hebräischen Buchstaben als Monogramme ver¬
werten. Leider haben bisher die jüdischen Mäeene
nur sehr wenig Interesse der jüdischen Kunst ent-
gegengebracht. Und doch verdiente svivvhl die
jüdische Kunst, als auch der jüdische Künstler in
jeder Beziehung unterstützt und gefördert zu wer-
den. Ter junge Redner, der seinen Stuss mit
großer Sachkenntnis und allch in sehr schöner
Form behandelt hat, hat, wie der Korrespondent
des „Israelit" berichtet, allgemeinen nlld wohl- j
verdienten Beifall gefunden. i
Indenschnß der Reichsstadt Dortmund. Die !
Juden standen zwar als angebliche „Kaurmer- |
knechte" des Kaisers unter dessen Schutz. Dieser j
Schutz aber bedeutete nur so viel, daß der jeweilige !
Kaiser sich an erster Stelle das Recht heransnahm, !
aus ihnen so viel Geld für seine Tasche heraus- i
znpressen, rvie nur irgend möglich war. Der !
Dortmunder Judenschntz war 1248 unter Konrad ;
von Hochstaöen an die Erzbischöfe von Köln ge- ?
kommen, was aber nicht hinderte, daß die Inden '
1351 in Dortmund verfolgt, erschlagen, beraubt z
und ausgetrieben wurden. Als sie 1372 zurück- !
gekehrt und unter dem Schutze der Grafen von
der Mark standen, traf sie 1403 seitens König
Ruprechts die Acht, aus der sie sich erst Ende Sep- j
tember 1405 mit schweren Opfern lösen konnten. ;
Die Gelder, welche die Inden in Dortmund ihrem
Schntzherrn, dem Grafen von der Mark, zahlen
mußten, betrugen für ein Ehepaar je 4 Mark, ‘
für jeden einzelnen Inden oder Jüdin 2 Mark.
Die Stadt selbst erhob von Fall zn Fall sich stei¬
gernde Abgaben, außerdem geschah die Aufnahme
nur ans eine bestimmte Reihe von Jahren. Dort- i
mnttd hatte das Recht, Juden aufzunehmen, 1372
von denr Graferr vorr der Mark fiir die Summe
von 1300 Gulden gekauft. Demgemäß nimmt der
Rat 1373 den Juden Vysche mit Frau, Kindern
und Gesinde auf sechs Jahre in die Stadt auf.
Vysche hatte das Recht, Wucher zu treiben und
die Verpflichtung, dem Rate jährlich 8 Mark, dem
Grafen von der Mark 4 Mark zu zahlen. Es '
heißt in denr Vertrage, er und sein Weib mögen
Geld austuen aus Wucher und nehmen von den¬
jenigen, die in der Stadt wohnen, von der Mark
2 Pfennige die Woche, und von denen, die außer¬
halb der Stadt wohnen, 3 Pfennige die Woche
pro Mark. Was sie innerhalb einer Mark aus-
tnen, sollen sie von jedermann pro Woche einen
Vierling nehmen. Ihr Gesinde soll jedoch kein
Geld ans Wucher ausgeben. Sie sollen dabei frei
sein vonl städtischen Schoße und anderen städti¬
schen Diensten, außer Wachen, Gräben und Wege,
die sollen sie tuen wie die übrigen Bürger. In¬
nerhalb der Stadt und Gericht Dortmund sollen
sie ohne Zustimmung des Rates weder Grund¬
besitz noch Ebbe erwerben. Stirbt eines von bei¬
den, so soll das Gefälle des Grafen bis zur Wie¬
derverheiratung des Ueberlebenden nur 2 Mark
Pfennige betragen. Falls für die beiden Juden
ein Schwur nötig ist, so sollen sie schwören „Dat
eme god so helpe unde seyn ere", wollen sie den
Vertrag kündigen, so muß dies ein Vierteljahr j
im voraus in einer der vier Kirchspielsktrchen i
geschehen. 1374 im Mai nimmt der Rat den !
Juden Vyvelin, Salomons Sohn von Kempen, !
unter den gleichen Bedingungen auf. Dieser muß
jedoch pro Jahr in vier Terminen 40 schwere Gul- j
den zahlen, und als der Rat im November des !
gleichen Jahres den Juden Koepmann aufnimmt,
steigert er den jährlichen Zins abermals um 10
Gulden ans 60 Gulden. Als dem erst aufgenom-
menen Vysche sein sechsjähriger Ausenthalt abge¬
laufen ist, wird ihm bei der neuen Erlaubnis
nicht nur sein jährlicher Zins aus 35 Gulden
gesteigert, sondern auch der von ihm zn nehmende
Wncherzins auf die Hälfte herabgesetzt. Neu ist
die Vorschrift, daß sie aus Waffen oder Wafsentuch,
das den Bürgern, Helfern und Dienern der Stadl
gehört, kein Wuchergeld leihen sollen. Unter Aus¬
nahmegesetzen standen die Juden bis zur Zeit !
des Königreiches Westfalen. Noch 1725 werden
die Juden in Dortmund unter die nützlichen ,
Haustiere gerechnet, und es Heißt in dieser Rubrik
„von einem Juden, so durchgehet 3 Stüber
6 Pfennig. . ., von jeder Nacht, so er darinnen
betrachtet, 5 Stüber 9 Pfennig . . ."
Mähr.-Ostran. (I ü d i s ch e s T h e a i e r.)
Seit einigen Tagen gastiert im hiesigen Sommer¬
saale zur „Linde" eine Jargon - Theatergesell-
schaft, die sich von seiten der hiesigen Judenschaft
des regsten Zuspruches und Beifalles erfreut. Die
erste Vorstellung war sv stark besucht, daß viele
Personen keinen Einlaß erhalten konnten. Dies
ist umso charakteristischer, als beinahe alle ange¬
kündigten deutschen Vorstellungen im hiesigen
„Deutschen Hanse" wegen Publiknmschwindsncht
stets abgesagt werden müssen. Ja, wenn die Inden
nicht wären, wo kämen da die deutschen Theater
ans ihre Rechnung?!
Eingelaufene Bücher und Zeitschriften.
Kilku Stow o dawniejszych Boznicach drewni-
anych « Polaco. (Einige Worte über die alten Holz-
bethäuser in Polen.) Bon Mathias Bersohu. Krakau.
Fr. Kluczycki & Eomp- Tie ersten drei Hefte einer
illustrierten Geschichte der bis auf den heutigen Tag
in einzelnen polnischen Städtchen erhaltenen jüdischen
Bethäuser aus Holz liegt uns vor. Diese Bauten
wurden von den Juden im siebzehnten und siebzehnten
Jahrhundert errichU'l. Holzinaterial ivar billig uub
leicht zu bekommen, Tie Juden gerrossen damals die
Gastfreundschaft der Poleirt'ünige- Sie besürchteterr
jedoch, ihre Wohnsitze ändern zu nrüsserr. Manche
dieser Bethäuser sind Meisterwerke der Baukrnrst.
Jur nachstehenden- wollen mir einige von diesen
kurz skizzieren: Das Belhau» in Zaöludow bn
steht aus einem Kampier von drei HäriScherr. Tie
Schindeldächer sirrd inileiuauder verbunden Der
Junenraum ist klein rrud priuritiv Ta» große
Schiff auS Eichenholz gegenüber dem Harinleingange
ist 1'/, in breit und 0'/< ,>> hoch. Das BethauS m
Pohre bys zez (Kiewer Gouvernement ist ziveiLtock
hoch. Bor zrvei Jahren wrrrde ein Teil desselben
ningebant. Ter Ran soll im Jahre 1648 entstandeir
sein mtb ist 16 7 m lang und 20 4 m breit. Der
Almemor i» der Mitte des Hanfes ist 5-6 rn lang
und 4 m breit- Zu den schönsten Gegenständen dieses
Hauses gehören zwei Messiugleuchter, die sich sorvohl
durch originelle Form als auch durch artistische
Ausführung auszeichnen. Ter eine ist vierzehuarmtg
inn 2 75 m Höhe, l'44 >,, Breite. Ter zweite ist
2 63 m hoch, i 5 m breit. Tie Höhe des BethauseS
in LutoinierSk beträgt 14 5 n,. Tie Äliännerabteilung
ist 15-^7 in taug, 15'6 breit, die Frauenabteitung
hat 156 rn Länge, 655 m Breite. Tie Bundcslade
ist init reichem Schnitzwerk verziert. Auch die Bet¬
häuser in W v l p, Nasielsk und ttzlana zeichnen
sich sowohl durch architektonische Originalität als
auch durch die kunstreiche Einrichtung derselben aus.
Bl-l.
„Die Erneuerung des Dramas" betitelt sich
eine demnächst in der Concordia Deutsche Ver¬
lags-Anstalt, Hermann Ehbvck in Berlin W. 50,
erscheinende Schrift von Dr. Alfred Nvssig, welche
sich mit den aktuellen Fragen des neuen Bühnen-
stils und einer zeitgemäßen Bühnentechnik be¬
schäftigt. Seine Anschauungen hat der Verfasser
in zahlreichen Essays und in einem im Wiener
Gvetheverein gehaltenen Vortrag entwickelt. Den¬
selben Stoff wird er demnächst in der Berliner
Lessinggescllschaft behandeln. Dr. Nvssig spricht
einer Höhenrichtnng im Drama das Wort, die
er als Aszension bezeichnet. Der erste Teil des
Werkes ist der Charakteriisierung des Stils des
neuen Jdealdramas im Gegensatz zu dem ge¬
wöhnlichen Theaterstück gewidmet, der zweite er¬
örtert eingehend die Prinzipien der neuen Tech¬
nik wie die Methode der Charakterzeichnnng und
die Reform des dramatischen Verses.
Rocznik Zydowski (Jüdisches Jahrbuch für
das Jahr 1905 (5665/0) in polnischer Sprache).
Jüdische Verlagsgesellschast „Kadimal)", Lemberg.
Der fünfte Jahrgang dieses bei unseren galizi-
schen Brüdern bereits beliebten Werkes ist sowohl
literarisch als auch künstlerisch ein kleines Meister¬
werk. Die Zusammenstellung des Bändchens ver¬
rät viel Geschmack. Das Jahrbuch wird von
einem glänzenden Essay Adolf Staads über
Herzl eingeleitet. Neben rein dichterischen Ar¬
beiten enthält der literarische Teil bedeutende
aktuelle Beiträge über Zionismus und Juden¬
tum, die es verdienen, ins Deutsche übersetzt zu
werden. Wir müßten das Inhaltsverzeichnis ab¬
schreiben, wenn wir alles Gute, das uns in diesem
Büchlein geboten wird, würdigen wollten. Her-
vorgehvben seien die Arbeiten von Pordes, Bie¬
nenstock, Balaban, Buber, Scherlag, Löwenherz
und Meller. Der künstlerische Teil bringt Zeich¬
nungen von E. M. Lilien, Wilhelm Wachtel, M.
Gvttlieb und H. Mises. —l
F r i tz Dörr u g. „Schimmelchen." No¬
vellen. Conevrdia, deutsche Verlagsanstalt, Her¬
mann Ehbock, Berlin W. 50.
Friede H. K r a z c. „Aüerleiranh." Nv-
velletten. Verlag Paul Unterhorn, Stuttgart.
L c o W o c r l. „Kleiner Orientführer für
Unterägypten, Palästina und Syrien." Mit Illu¬
strationen, Plan- und Kartenbeilagen. Woerls
Neisebücherverlag, LePzig.
„Nnthenische Renne." Erstes Jännerhest.
Herausgeber: Reichsraksabgeordneter B. R. v.
I a w o r s k i, Reichsratsabgevrdneter Dr. A.
K v s und Roman S e m brat o w i e z, Wien.
P a n l O s k a r H ö ck e r. „Schwanengesang."
Novelle. Verlag Paul Unterhorn, Stuttgart.
H. A. N cd'C1. „Ans den schwarzen Bergen."
Skovellen ans Bosnien und der Herzegowina.
Verlag Paul Unterborn, Stuttgart.
Achad-Haam. „Am Scheidewege." Ans¬
gewählte Essays. Jüdischer Verlag, Berlin.
I. L. P e r e z. „Ansgewählte Erzählungen
und Skizzen." Ans dem Jüdischen übersetzt von
Matthias Acher. Jüdischer erlag, Berlin.
O s k a r F rank l. „Der Jude in den deut¬
schen Dichtungen des 15., 16. und 17. Jahrhun¬
derts." Verlag R. Papauschek, Mähr.-Ostran.
D r. Philip p K r v n e r. „Orient «nd
Okzident." Zehn Aufsätze. Verlag F. Sommer,
Berlin W. 38.
D r. A l f r e d I e r e m i a s. „Babyloni¬
sches im neuen Testament." I. E. Hinrirhssche
Bn chhan d l u n g, L eipz ig.
O s k a r K l e i n. „Humoresken ans dem
jüdischen Leben." Dritte Auslage. Karl Dnncker,
Berlin W. 35.
K a r l M v r b u r g e r. „Rebellen." Ein so¬
zialer Roman. Moderner Verlag, Wien.
D r. E r i ch Bischofs. „Talmnd-Katechis-
mus." Th. Griebens Verlag (L. Ferna»), Leipzig.
D r. E r i ch Bis ch v s f. „Der Koran." Th.
Griebens Verlag (L. Fernan), Leipzig.
Viktor O t t m a n n. „Bon Marokko nach
Lappland." W. Spemann Verlag, Berlin, Stutt¬
gart.
E r n st Walt e r. „Am Webstnhl der Ge¬
schichte." Eine lültnrhistorische Episode ans dem
19. Jahrhundert. E. Pierson, Dresden.
V e v n h a r d V e r i d i c n ö. „Hinter ge¬
weihten Mauern." Hugo Bermühler, Verlag,
Berlin.
Dr. Willi Sp l e tt stö ße r. „Maxim
Gorki." Eine Studie. Georg Bnrkners Verlag,
Charlottenbnrg.
A n t i g u n s. „Zehn Morte an Jedermann."
Ostdeutsche Bnchhandlnng, Königsberg i. Pr.
Adolf Ivhatmes. „Ans dunklen Gär¬
ten." Skizzen. Strecker n. Schröder, Stuttgart.
„Zeitschrift für Demographie und Statistik
der Juden." Erster Jahrgang. Heft 1.
Nie Beilage zur «iLchfiea Unmmer: rmd Kolonisation".