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aus einer, Küche, und- E >ZM r,..TM;.sxKe^
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rst> Lei reu so- vi^Len <.sich...Mey^-Milchenden..Uich-
mngen schwankt und zweifelt, ..für. welche er. sich
erklären soll, seiner'...innersten Uebexzeugung..«ach
erklären muß. Denn wie jede Währung von Un¬
redlichen benutzt wird, um im Truhen zu fischen,
so dienG.Wchsh^ ^egeuwartigeit jüdischen, Mirren
und Parteiungen dazu, um unter der erheuchelten
Masse dieser oder jener Partei- Lhrtz« -zuLoh¬
nen, und seinem individuellen Wohl das Heil, seiner
Mitbrüder unterzuordnen. > Da werden Vereine,
Versammlungen präsentirt, und ins Werk.gesetzt^
um an deren Spitze.siguriren zn.kön;lcn,oderum
nicht Hellsehende zu täuschen, ins Garn zu locken.
Es ist daher Pflicht eines Jeden, der es ehrlich mir
seine« Brüder« im Glaube« weint, die gegenwärtig
vorherrschenden Richtungen unter.den Juden, die
sich durch eme Anzahl Anhänger einige Berechti¬
gung erworben, ihrem innersten und wahrhaftesten
Charakter gemäß zu zeichnen, damit wenigstens
kein Trug und keine Täuschung obwalte, und ein
Jeder wisse, was ihm von Hier oder dort geboten
wird, was er von diesem oder jenem zu erwarten
und zu wem er sich zu zählen hat. Gerne hätte
ich diese Conterfeiung einer tüchtigen,, geübtern
Feder überlassen, den Spruch unserer weisen Väter
aber beherzigend,.^^
-W2V will ich, so weit es Meine Kenntniß
dieser Verhältnisse es Massen, einen Versuch wagen.
Die heutigen Hauptrichtüngcn innerhalb der
Judenheit sind O'O2^. zwei Hauptpar¬
teien, die man füglich ^2^ nennen kann, von
denen jede eine eine Mißgeburt hat. ' Wir
sagen vorsätzlich innerhalb der Jüdenheik-, Nicht des
Judenthmns, denn innerhalb dieses gab nNd wird
es nie Parteiungen geben, weil es feinet innerftett
Natur nach keiner solchen fähig ist. Es ist dies ein
unmittelbar von Gottgegebenes, daher auch ein im
höchsten Sinne vollkommenes, abgerundetes Ganze,
an dem sich nicht feilschen, dem sich nichts zügeben
und nichts wegnebmen läßt, letzteres selbst in dem
Falle nicht daß dadurch religiöse Weihe öder ge¬
nauere Gesetzbeächtnng erzielt würde, was in letz¬
terer Zeit von so Vielen fälschlich geltend gemacht
wird, denn so heißt es (Deuter 4, 2)
-A.HM s'rt«Ihr, sollt nichts davon
(vom^eremonf^.dempP
h.e^ u fs,i^d.eLr öB^e.g ch t.u.n gd cp. g ö tt l'i-
chp n Gebote, Ein Jota- vom Gegebenen ge-
nommeu-.^heißf demnach.diesem ganz entsagen, denn
ep.muß.i den Satz. als nicht bindend,
folglich als nicht göttlich anerkennen, und hat
somit den Glauben . an ^ 10 , und mit ihm
dg^ ^Jyventhüsh,, PWrp. , Es,, ist folglich - dfr soge¬
nannte «Berliner .Reform - Verein"; diese Hyder,
die , -nachdem ihr der eine in F. a. M. erhobene
Kopf, abgeschlagen wurde, in B. wieder in Herrn
Or. S. ein anderer wuchs ein anti-jüdischer.
Wir wollen, hier keine Kritik der Stern'schen
Vorlesungen geben,- die. in denselben ausgestellten
Ideen und Grundsätze nicht zu widerlegen suchen,
es ist uns hier genug, das klare Bewußtsein , aus¬
zusprechen , daß diese «ußerhalb des Judeulhums
wurzeln. Mag alles (Zeremonielle, jede gläubige
T h a r als Werkheiligkeit verschrieen, als unphilo¬
sophisch darüber der Stab gebrochen , und ein rei¬
ner Denkglauben als der einzig, wahre hingestcllt
werden; wir habe« hingegen nichts weiter einzu¬
wenden, als daß alles wol recht schön gesprochen
sein mag, mit der jüdischen Lehre sich aber durchaus
nicht verträgt. Diese mahnt uns so viel an der
Thal, widmet dem Cerein »mal so viel Raum und
Genauigkeit, daß. wir dieses unbedingt als den
wesentlichsten Theil derselben anerkennen müssen.
Wenn die heutige Anschuungsweise, die moderne
Philosophie dies für Aberglauben, Vorurtheil, Al¬
bernheit erklärt fNjüssen wir., , insofern wir Juden
bleiben wollen, dieses Urtheil über uns ergehen
lassen, und mit dem frommen Sänger in gläubiger
Hingebung unserem'Gotte, wie unserem. Glauben
zurufen , Wir rufen noch heute
wie einst am. -Fuße-.-Dinars' . Wer
aber idie-- nnzäkligcn - Wiederholungen des
.als nicht dem Geiste der Ge¬
genwart entsprechend nicht achtet,«ndda nach feinem
Dafürhalten, Judenthum mit heutiger Aufklärung im
Conssicte ist, er sich für letztere erklärt, hat natür¬
lich erftcrem entjagt. Wir haben demnach dem R.-
V., an dem allerdings die redliche Offenheit, das
entschiedene Abstreifen alles Jüdischen, das sich nir¬
gend zu verhehlen sucht, um dadurch nicht ganz
gleich Gesinnte zu täuschen, zu loben ist, nur den