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JÜDISCHE PRESSE
Nr. 39
erscheint zurzeit keineswegs befriedigend. Angesichts
der bekannten seit einiger Zeit auch auf manche
entscheidende staatliche Faktoren stärker einwirken¬
den Bestrebungen droht die Gefahr, daß das histo¬
rische Judentum politisch vergewaltigt und ohne
Rücksicht auf seine überwiegende religiös orientierte
Mehrheit in eine politischeNationalität um¬
gewandelt wird. Die gegen dieses größte Unrecht,
das dem jüdischen Volke zugefügt werden kann, zu
ergreifenden Maßnahmen wurden besprochen. Im
Vertrauen auf die unbezwingbare Gesinnungstreue
der breiten religiösen Schichten des Judentums hat
die Aguda im Einvernehmen mit den führenden
religiösen Autoritäten aller Länder, die in ihr orga¬
nisiert sind, Schritte unternommen, um falsche
Vorstellungen von der Wesensart der
jüdischen Gemeinschaft zu berichtigen
und jedenfalls die drohende entwürdigende
Bevormundung durch eine Minderheitsorganisa¬
tion zu verhüten. Trotz der gegenwärtig nicht ge¬
rade günstigen Lage ist zu erhoffen, daß es den
Führern schließlich doch gelingen werde, eine
Rechtsverkürzung der jüdischen religiösen Massen
hintanzuhajten und dem traditionellen Judentum vor
dem Forum der Völker Gehör zu verschaffen.
In der Palästina-Frage wurden Mitteilungen
der englischen Regierung zur Kenntnis genommen
und weitere politische und kolonisatorische Aktionen
in Erwägung gezogen. Von den vorgelegten Projekten
wurde eines akzeptiert und der palästinensischen
Vertretung der Aguda zur fachmännischen Begut¬
achtung und Realisierung übermittelt.
In organisatorischer Beziehung konnten
beachtenswerte Fortschritte konstatiert werden. Eine
Neuorganisierung des Wiener Zentralbureaus wurde
beschlossen und für die endgültige Konstituierung
des großen „Rabbinischen Rates" die Vorarbeiten
fortgesetzt.
Ueber die Entwicklung der neugegründeten ame¬
rikanischen Aguda-Organisation sowie
über das bisherige Resultat der Sammlungen für
den „Keren Hajischuw* wurden günstige Be¬
richte entgegengenommen.
Das Budget für das Wiener Zentralbureau
wurde festgesetzt und dank der Opferwilligkeit
einiger Gesinnungsgenossen bereits auch gesichert.
€inc amerikanische Stimme
über den Zionistenkongreß und das amerikanische
Wiederaufbauwerk.
Interview der „JPZ" mit Mr. Bernard Horwich (Chicago).
Der Präsident des „Chicago Joint Relief Committee",
Mr. B. Horwich, Delegierter des XII. Zionisten-
kongresses, teilte dem Herausgeber der „Jüdischen
Pfeßzentrale Zürich" seine Eindrücke über den
Kongreß mit. Als Zionist steht er zwischen der Mack-
und Weizmann-Gruppe. Seine nachstehenden Aus¬
führungen dürften besondere Beachtung finden:
„Wenn ich mir das Niveau der früheren Kongresse
vergegenwärtige, so diängt sich mir der englische
Ausdruck „below average" auf. Dieser Kongreß steht
unter dem Durchschnitt der früheren. Vielleicht ist
aber meine Meinung auch von dem Umstand be¬
einflußt, daß die Juden Amerikas von diesem Kon¬
greß sehr viel erwartet haben, zumal ja die politische
Verwirklichung des Zionismus bereits erfolgt ist,
und die weiteste Oeffentlichkeit nunmehr von diesem
Parlament des jüdischen Volkes die Aufrollung kon¬
kreter Fragen für den Aufbau Palästinas und die
Festlegung eines grandiosen Arbeitsprogramms und
des Sammelapparätes zur Aufbringung der hierzu
Hoiroo unserer Stadt, ein bekannter Gaon, schickte
zu uns und bat uns, daß wir ihn besuchen sollten.
Ich ging als Begleiter des Gastes mit. Dieser verblieb
dort einige Stunden, man bueitete eine Landkarte
von Erez Jisroel auf dem Tische aus und diskutierte
über jeden Punkt. Der Moire Hoiroo bewies große
Bewandertheit. Trotzdem er nie aus dem Städtel
draußen gewesen, kannte er jedes Dörfchen auf der
Karte, nicht bloß dessen Namen und Lage, sondern
Details, z. B. welcher Tannai und Amoräer dort
gewohnt hat, wann es erbaut worden ist und wie¬
viel Einwohner es habe.
Der Moire Hoiroo begleitete uns selbst nachhause
und seine Freude über den Besuch strahlte über
seinem Antlitze.
Zwei Wochen weilte er bei uns im Städtel und
zwei Wochen hat man im Ganzen vergessen an dem
werktäglichen Hü-ho. Unser Reden und Denken be¬
wegte sich um den Erez Jisroel Jid. Schmerzlich
war der Abschied und mit thränenden Augen „ge¬
segnete" man sich von ihm. Noch lange nach seiner
Abreise fühlten wir Bachurim uns wie von einem
ewigen Glück verabschiedet, wie von einem schönen
Traum erwacht. Aber die Erinnerung an ihn führte
uns zurück in einen Wald voll zauberischen Bäumen
uud zu einem Meere lebendiger Reminiszenzen.
Ot, so hat einmal Ghibas Erez Jisroel im glauben-
J treuen Judentum ausgesehen, so wurde ein „Erez
Jisroel Jid" gefeiert — und heute?
(Aus dem Jiddischen im „Zydu gyvenimas" Kowno.)
notwendigen gewaltigen Finanzmittel erhofft hat. 1
Statt dessen hat man auf dem Kongreß viel zu viel
darüber debattiert, wer als guter und wer als
schlechter Zionist zu gelten habe, sich^viel zu lang
mit Kritisieren und Theoretisieren abgegeben, Fragen
rein religiöser Natur breitgetreten und darüber die
Methoden und Mittel für die reale Aufbauarbeit ver¬
nachlässigt. Persönliche Fragen, wer in die Exekutive
kommen soll, Differenzen zwischen den Fraktionen
nahmen einen viel zu breiten Raum ein. Mit den
Generaldebatten und der breitspurigen Kritik der
Exekutive hat man allein vier Tage verloren, Dinge,
die man in einem Tage hätte erledigen sollen. Man
hat hierfür viel zu viel edlen Eifer und. wertvolle
Arbeitsenergie verschwendet und mußte natürlich
dann die praktischen Arbeiten in etwas ermüdetem
Stadium durchgaloppieren. Der so bedauerliche
Konflikt mit Amerika wurde zwar sehr eingehend
erörtert, aber leider ist kein Weg des Friedens be¬
treten worden und das wird natürlich die Keren
Hajessod-Arbeit in Amerika ungeheuer erschweren.
Die meisten Delegierten, mit denen ich Gelegenheit
hatte zu sprechen, bedauerten aufrichtig diesen Zu¬
stand. Wir werden mit allen Kräften trachten müssen,
nach unserer Rückkehr nach Amerika den Boden
für einen Frieden vorzubereiten und ich wünsche
sehnlichst, daß es uns gelingen möge, goldene Brücken
zu schlagen.
Bei dieser Gelegenheit sei auch auf eine unrichtige
Einschätzung des amerikanischen Juden durch unsere
europäischen Brüder hingewiesen. Die meisten Euro¬
päer halten die amerikanischen Juden für reiche
Leute, wenn nicht für Millionäre und für „ame
haarazim". Diese Ansicht basiert auf einem großen
Irrtum. Die jüdischen Massen in Amerika sind zwar
besser gestellt als in Europa, müssen aber schwer
und fleißig arbeiten, oft sogar sehr hart kämpfen.
Sie sind aber trotz des harten Existenzkampfes im
Durchschnitt freigebiger als die Europäer. Freigebig¬
keit und Gastfreundschaft sind zwei amerikanische
Nationaltugenden, die bei den Juden sich besonders
entwickelt und gesteigert haben. In sehr zahlreichen
Fällen gibt der amerikanische Jude nicht vom Ueber-
fluß, sondern von seiner Hände Arbeit und seinem
Wochen- oder Taglohn, ja oft halbiert er diesen
geradezu mit seinem notleidenden Bruder in Europa.
Diese Tatsache sei hier deshalb besonders hervor¬
gehoben, weil wir ja jetzt erneut an die fast er¬
schöpfte Freigebigkeit der jüdischen Massen werden
herantreten müssen, um den Großteil der für den
Aufbau Palästinas notwendigen Summen in Amerika
aufzubringen. Man wird alle verfügbaren Kräfte des
gesamten amerikanischen Judentums für die ge¬
waltige Sammelarbeit zu einem ungeheuren Energie- n
apparat mobilisieren und vereinigen müssen, um
günstige Resultate zu . erzielen. Um während der
letzten sieben fetten Jahre die respektable Summe
von 40 Millionen. Dollar, die das „Joint Distribution
Gommittee" gesammelt und verteilt hat, aufzubringen,
war eine rastlose und konzentrierte Zusammenarbeit
der gesamten amerikanischen Judenheit notwendig.
Damit nun das Doppelte dieser Summe von den
Juden Amerikas in den jetzigen mageren Jahren
erzielt werde, wird man sich kaum" den Luxus leisten
können, auf die wertvolle Mitarbeit aller Kreise ohne •
Ausnahme zu verzichten und sich nur auf die Zionisten
allein zu beschränken. Um die Amerikaner zu weiterem
Die im Hotel Continental am 31. Oktober statt¬
gehabte Versammlung, über welche wir schon kurz
berichtet haben, hat einen glänzenden Verlauf ge¬
nommen. Von auswärtigen Gästen waren anwesend:
die Herren Jakob Rosenheim, Dr. Isaak Breuer
und Großindustrieller Leo Wreschner (Frankfurt),
David Schlesinger^ und andere. 8
ObmariD Päppenheim eröffnet mit einem Rückblick
auf die Tätigkeit der Aguda, referiert über die sehr erfolg¬
reiche Waisenhausaktion und hebt die Tätigkeit der Herren
J. J. Thumim, Präsident der Waisenfürsorge-Organisation,
Akiba Schreiber, Pi'of. Eisler, Nissenbaum, Adler, Brody,
Türkl und anderer hervor. Rednei\ geißelt diejenige jüdische
Presse, welche von Parteileidenschaft verblendet, sich dazu
hinreißen ließ, jüdische Wohltätigkeitsaktionen vor der Oeffent¬
lichkeit herabzuwürdigen. Redner gibt ein Gesamtbild der
Tätigkeit der Aguda und erteilt das Wort den einzelneu
Referenten.
In seinem mit großem Beifall aufgenommenen Tätigkeits¬
bericht über da* Erziehungs wesen der Aguda be¬
merkt Referent Rabbiner Ch. H. Thumim (Kolomea) zunächst,
daß er sich nur auf die lokale Tätigkeit der Aguda auf diesem
Gebiete beschränken will. Es wäre zu umfangreich, sämtliche
Leistungen, die die Aguda auf dem Gebiete des Ghinuch und
der Stärkung des Thoralernens in allen Ländern, besonders
aber in Polen und Litauen geleistet hat, aufzuzählen, um gar
nicht zu sprechen von der großzügigen Aktion, die die
Aguda zur Förderung des Jeschiwowesens mifin m*"Q
rniDftm in ^K*!^' 1 y^lH nun m Angriff genommen hat.
Der Krieg und seine Folgen brachte eine Flut von Flücht¬
lingen mit ihren Kindern nach Wien, die hier keine nach
polnischem Muster eingerichteten Ghadorim vorfanden und es
bestand die Gefahr, daß diese Kinder dem Thorastudium ent¬
fremdet werden. Da griff die Aguda segensreich ein. Es wurden
in den meisten Bezirken Wiens für die Flüchllingskinder
Chadorim eingerichtet, in denen ungefähr 1500 Kinder von
Aleph-beth bis zur Gmoro gründlichen Unterricht erhielten.
Mit .größter Mühe und finanziellen Opfern gelang es der
Agüdas Jisroel, diese Chadorim zu erhalten und auszubauen.
Dank der Anstrengung der Adas Jisroel gelang es
für so manche Schule die behördliche Bewilligung zu erlangen.
Auf die Initiative der Aguda, wurde auch eine Chinuch-
Geben anzuspornen und sie auch in dieser schweren
Zeit der Krisis zu Opfern zu bewegen, wird es be¬
sonders notwendig sein, daß auch Europa voll und
ganz seine Pflicht erfülle und nicht alle Lasten auf
die Schultern des amerikanischen Onkels allein ab¬
zuwälzen trachtet.
Die amerikanische Judenheit steht heute außer
vor der Pflicht, den Löwenanteil für den Aufbau
Palästinas aufzubringen, vor gewaltigen mannigfachen
Aufgaben, und es harrt ihrer eine ungeheure Arbeit
auf verschiedenen Gebieten der Hilfe innerhalb und
außerhalb Amerikas. Die schwere Krisis, die heute
Amerika heimsucht, hat seit den letzten 40 Jahren
nicht ihresgleichen gehabt und die Juden leiden
unter diesen schweren Verhältnissen ganz besonders.
Die amerikanische Regierung macht alle Anstrengun¬
gen, um Industrie und Handel wieder aufzurichten
und wenn sie nicht viele Banken gestützt hätte,
damit diese wieder ihrerseits Handel und Industrie
stützen können, hätten sehr viele Zusammenbrüche
erfolgen müssen. Die Preise fast aller Waren sind
rapid um 50—80 Prozent gesunken, und jetzt sind
zwischen der Regierung, den Finanziers und In¬
dustriellen Verhandlungen im Gange, um den Handel
wieder auf normalere Basis zu stellen. Deshalb be¬
trachtet es momentan der jüdische Kaufmann gerade¬
zu als Glück, wenn er, ohne jeglichen Nutzen, sich
nur über Wasser halten kann. Die Prohibition des
Alkohols hat zahlreiche Juden der Spiritus- und
Weinbranche existenzlos gemacht. Am meisten leiden
durch die Krise die Branchen, in denen die Juden
sehr stark vertreten sind, wie Textil, Konfektion,
Rauchwaren, Galanteriewaren, Lederwaren, Seide,
Juwelen, Metalle und Baumaterialien. Glücklicher¬
weise sind Anzeichen vorhanden, die auf eine baldige
Besserung der Lage schließen lassen. Natürlich be¬
einflußt die Krisis auch jede Sammeltätigkeit, sei es
für Keren Hajessod, sei es für die inländischen ameri¬
kanischen charitativen Zwecke, sei es für das Re¬
konstruktionswerk des „JDC. Was letzteres anbelangt,
so unternimmt bekanntlich das „JDC im Oktober
eine 14 Millionen Dollar Kampagne. Das Joint Relief
Committee, das in Chicago und im Westen Amerikas
sich an der-Aufbringung der 40 Millionen Dollar des
„JDC" mit 10 Millionen Dollar beteiligt hat, nahm es
nun auf sich, neuerdings für die 14 Millionen Dollar
Kampagne für das Rekonstruktionswerk des „JDC 8 in
Chicago allein anderthalb bis zwei Millionen Dollar
zu sammeln. Um den großen Erfolg der seiner¬
zeitigen Sammlungen haben sich, wie ich bei dieser
Gelegenheit besonders erwähnen möchte, in Chicago
hauptsächlich verdient gemacht: die Großmeister der
J. O. B. B. Loge Adolph Kraus und deren überaus
verdienstvoller Generalsekretär, Seelenfreund, General
Abel Davis, der weitblickende Philanthrop Julius
Rosenwald, Bankier A. G. Becker \\nd deßsen genialer
durch und durch idealer Sohn Leutnant James H.
Becker, Bankier M. E. Greenebaum, Albert D. Lasker,
der kürzlich vom Präsidenten Harding zum Leiter
des Navigation Shipping Board ernannt wurde,
Rabbi Dr. Emil G. Hirsch, Albert Pick, Charles
Rubens, S. J. Rosenblatt, Judge Harry M. Fisher,
Nathan D. Kaplan, Max Shulman und Israel Cowen,
die zu den edelsten und besten Menschen Amerikas
gezählt werden können, auf die nicht nur die ameri¬
kanischen Juden, sondern auch die gesamte Juden¬
heit stolz sein darf/
Sektion gegründet, der die folgenden Persönlichkeiten ange"
hörten: Rabbiner Chaim Aron Friedmann, Rabbiner Katz'
Rabbiner S. Neuwirth, Rabbiner Abraham Heschel, Isaak J-
Thumim und Rabbiner Dr. Joel Pollak. Durch die Ghinuch-
Sektion wurden ins Leben gerufen die n^llfl ^ÖlD J"I*"Ori
unter dem Protektorate des Ehrw. Großrabbiner aus Czortkow,
die fHin T)K unter dem Protektorate des Großrabbiners aus
Husiatyn und unter der Leitung des Rabbiners Benzion Katz
(Borszszow) und eines nD^W unter Leitung des Rabbiner
Arak (Buszasz). Auch muß erwähnt werden die ^'XlD "'TlD''
und die miD TttTTl» <" e vom Ehrw. Oberrabbiner Fürst
gegründet wurden und welche ebenfalls viel zur Verbreitung
des Limud hathora in Wien beitrugen.
Die Ghinuch-Sektion ist bestrebt, ein einheitliches Pro¬
gramm auszuarbeiten. Das Fundament für Limud hathora und
Ghizuk Haemuna ist von der Aguda gelegt worden, an uns
liegt es nun, darauf weiterzubauen, damit Wien ein wirkliches
Mokam Thora werde. Referent appelliert in warmen Worten
an die Versammlung, diese Unternehmungen der Aguda tat¬
kräftigst nT"Ql "IttlfD zu unterstützen u. schließt mit den Worten:
vnxy ;rv »m
Kultusvorsteher Siegmund Bondi, von stürmischem
Beifalle begrüßt, referiert über die Wirksamkeit der Orthodoxie
in der Kultusgemeinde. Die Versammlung hört das Referat,
das von einer tiefen, selbstlosen Begeisterung für die Tradi¬
tion getragen ist, mit Kundgebung der Sympathie an. Referent
hebt hervor, daß es zum Beispiel zur Pessachzeit gelungen ist,
den ganzen Mazzo-Betrieb den Anforderungen der Orthodoxie
entsprechend zu gestalten und den sonstigen Bemühungen, um
dem religiösen Geist Geltung zu verschallen, geht dann auf
die Frage der religiösen Erziehung und den Einfluß der
Orthodoxie über.
Unter großem Beifall referierte hierauf Dr. Joel Pollak.
über Palästina.
Der Leiter der Sozialen Fürsorge, Herr Alfred Stroh, ent¬
warf nach einigen historologischen Bemerkungen über die
Entwicklung dieser Sektion, ein umfangreiches und übersicht¬
liches Bild der vollbrachten und der im nächsten Jahre zu
leistenden Arbeiten. Er berichtete von bedeutenden Erfolgen,
welche das als gesonderte Untergruppe konstituierte „Schomre
Schabos Gevverbeförderungs- und Stellenvermittlungsamt'' ver¬
zeichnen könne. Eine Rundfrage bei den einzelnen Unter¬
nehmern, welche Beamte und Arbeiter durch Vermittlung
dieses Amtes angestellt haben und auch die stetig im An-
Das Hduda°meetind.