V.b.k
JÜDISCHE PR
P>flifliP
Jniroraitc.totbibliothol:
Q r. . x ■נ.
ORGAN FÜR DIE INTERESSEN DES ORTHODOXEN JUDENTUMS.
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.
lr.5
Wian-Bratisiav■, 29. jSnner 1986 . ב*ה וינה־מרעססבורנ י־ד שבט תיפץ
12. Jahpg■
Chronik der Woche■
Reise Jakob RosenKeims nach Amerika.
Hamburg. (AJPB.) Auf vielfachen und dringenden
Wunsch der prominentesten Führer der amerikanischen Ortho-
doxie entschloss sich Herr Jacob Rosen heim nach langem
Zögern die Reise nach Amerika anzutreteii. Er reist am
13. Schwat mit dem Dampfer .,Artur von Hamburg ab.
In Hamburg, wo er am 10. Schwat eintraf, wurden ihm aus
diesem Anlass von den Freunden der Aguda grosse Ovationen
bereitet. Die Reise dieses hervorragenden Führers der Ortho-
doxie nach den Vereinigten Staaten ist ausser dem unmittei-
baren Anlass, dem sie gilt, von grosser Bedeutung für die Ge-
staltung und die innere Entwicklung der Orthodoxie in Amerika.
Wie bekannt, äusserten die amerikanischen Vertreter auch auf
der ״ Kenessiioh Gedoloh“ das Verlangen, dass die europäischen
orthodoxen Zentren auf die grossen Massen in Amerika einen
intensiveren Einfluss ausüben, als dies bisher geschehen ist.
Die ragende 'Perönlichkeit Jacob Rosenheims und die bezwin-
gende Kraft seiner Rednergabe wird dort jedenfalls für dje
orthodoxe Sache neue Sympathien auslösen und die Herzen
für die grossen jüdischen Aufgaben erwärmen. Die guten
Wünsche der Orthodoxie geleiten ihn. י .
50.000 Dollar für den Keren-Hajisohuw. New
York. ' 1 )׳ AJ 1 P 1 B.) ׳ Das Burieaiu 'cller amteriikiaaiisichen
Aguldas J.i'sroeil !halt, iwiile idlfle ITA 1 m 1 e ׳ lid 1 e't, 'diurah !diiie laiteir-
naltiomail Accieptanioe :Bamik 50.000 !Dollar ifiür, ׳ !dien iKereiv
Rajtechnnw •aibgseisendtoti, ׳ ails !das Resultat !dte ; r 0 tn!rn 0 ׳ in 1 a.ti 1 gen'
Arbeit ,!dies •nieiuen iBiuineiaiUiS 1 u 111 ׳ t 1 er !dar Leiiifcung !des Dir. ׳ Ehr-,
!mann. Zeire Agwclas J'i ׳ sno ׳ efl !haben i ׳ n c 1 itn ׳ e:r Siftizung. ■der
lExieik'utl’.ve ' e!inen 'V'e ׳ r1trlag : zum ■ Amkauifie ellnier •eigenen
Kaloriiie :i 11 n 1 te 1 r 1 z ׳ efld; 1 ׳ fne ׳ t. .
1 Di!e amerikanischen Agüdisten gründen weitere vier
Kolonien in Palästina. 1 N 0 ‘w t .y;b ( r,k. .'(AJRBJ; Die An-
hängieir idieis !benühmtjen, < ׳.י 1 ' 0 ^-&כ 11 נ 1 ^ 3 מט^ 81 ) 3 ^ 0 נ • Ckxria-Viuhld• ־ ider'■•
dunen n-ahiestetliiende Kreis ׳ aribeuUen‘ ׳ eiiifrliig iah ideir Gmüiuäung
!elimeir ״ leHgenien iKolome. Eine " Anzahl, dlar •promiTien! testen
wiotolhaibleiiicllen Pensö 1 nlWdhlkle!iten ■■ dliesen 1 Ne ׳ w Yorker
Gnupipen isiiiahiarit idem !Plane gr ׳ o;ssen• lErifoilg. G!lieli)dbz 1 e 1 i:t!ig
varhamidle'ln Ralbbimar Hialpte’in (New York) .iimid ׳ der: ,der-
zielt 1 in New York w ׳ eü 1 lemd ׳ e Riabbijnetr ׳ H'a'lipeinii ׳ aus Amsltier-
dam , namens 'der zaklrieiialien Gzartkiower Chasisiiidim•
Amieriikats !zwecks Girtimidiuiug teimier Czortkower Agaildla ־ '
kolomiiie. Am 5. , Jäniner 1 b ׳ e!ga.nm!e 1 n, ׳ die Viefiihiarndö-unise.! 1
Mr. MiOTiriüs Erugielmainnis miit Dr. Sailaunion. Eihrmaan awiecks
raschester Giriündiung efitner Agudakoilomiie ״ Bejs BiilM“. Die
ver.ed'tti'igttein! Aguidia'snuppen: Ne!w Yorks ,guiäadlen töiiirue !eiigenle
!Kolonie uin Brez Jli!s 01 re!L Am 25. Dezember ׳ wiiiden! !diieSen
vom Keine« ׳ H'ajiiscihiuw !diie !ersten 250 Dan,am zagewiesem
Einet wiefttene Reiihe Nengriinldiiingiear slinid' pnojekiniert. .
Ausbau der agudistischen Presse in , Erez Jisroel.
J !eir u salem. (AJPB.) Der «tändilge Zuzug glaubte ns ׳ •
, tuieüeir El,©mente lässt eis ׳ als 1 u,n;u!mgän 1 gf.M 1 1 no ׳ tjw!er. 1 dffig er-
scheinen, !das « ׳ sadistische Prlelsisewesen Palästinas ׳ auszu-
!bauern !Wenn aiucih dien Beidlünfniiislsen! idleir Bevölkerung ׳ nicht
ganz Reidhniunig getnagieai ,wiendien kann, !da sämtliche
fin ׳ an!z ׳ iie 1 Lle Mitten auissdhllösisMcih '!für den Autfbiau dies
H ׳ e!i 1 !,i ׳ gen ׳ Landes in des Wloirltes le'ngster Beideutunig ko ׳ n-
zentraler* weindien miüsseni, ihat :sich ׳ diiie Lefltung Idier Je-
nusaileimer Aguida entschlossen,, ihr offizielles Organ ״ !Kol
Jiilsroel“ vonidterhia'nd, , wenigstens zweimal wöchentlich inegal-,
massig ׳ erscihellnen zu lassen,.
Subotica. Sonntag den 31. Jänner wird der Verein
Moriah, der die kolonisatorische Tätigkeit in Erez Israel
auf religiöser Basis zum Programm hat, eine grosse Ver-
Sammlung in Subotica abhaltenj um die Vereinsziele in die
weite Oeffentlichkeit zu tragen. Der Verein Moriah besitzt
bereits Boden in Erez Jisroel, den er durch einen Vertrag
der Aguda angeschlossen hat. (Wir wünschen dem jungen
Verein vollen Erfolg.)
Die Wahlen im ungarischen Koiel. Jerusalem.
Mitte Tewes fanden die Neuwahlen im ungarischen Koiel
statt. Die frühere Leitung wurde wiedergewählt. • ,
; .Eine stürmische Versammlung beim ״ Jablonaer
Rebben“. — Schwere Angriffe auf diesen, -r Der Korre-t
spondent des AJPB. wird zur Versammlung nicht zuge 4 ־
lassen. Warsc hau. (AJPB.) Mittwoch den 20, TebetH
fand in Anwesenheit des Jablonaer Rebben eine 1 Versamnn
lung der Bodenbesitzer von ״ Nachläth Jakob“ (eine Ge4
schäftsgriindung des jablonaer Rebben) statt. Da stürmisch^
Auseinandersetzungen und schwere Angriffe aiif die Leitung
zu erwarten waren, wurde der Korrespondent des AJPB:
nicht zugelassen, Die beispiellosen Sturmszenen, welche
sofort bei Beginn der Versammlung einsetzten, wurden
bis auf die Strasse hinaus gehört und verursachten grosses
Aufsehen. Eine Reihe der Geschädigten wendeten sich an 1
den Korrespondenten des AJPB.: mit Klagen schwersteh
Grades. Die zionistischen Zeitqngen fertigen die aufsehen■ 1
erregende Angelegenheit mit kurzen Worten ab.
12.000 jüdische Einwanderer kamen nach den Ver ־ }
einigten Staaten im letzten Quotenjahr. ׳ Das Arbeitsamt <Jes\
Völkerbundes teilt mit: Im Qtiqtenjahr 192425 ־ sind nach
den Vereinigten Staaten aiis allen Teilen der Welt 201.580
Einwanderef gekommen. Unter den Einwanderern ; inr
Quotenjahr 1. Juli 1924 bis 30. Juni 1925 zählte^ män|
12.100 Juden. . ' ! ׳ ■ I.
Neues Siedlungsland für die Juden: in der *Krim.
Moskau, 17. Jänner. (J. T. A.) Das Zentral-Exekutivkomitee.
der Sowjetrepubliik auf der •Knüm bi 0 a 1 u 1 ft!r!a!g:t 1 e da!s Lanidiwiirt ־
s.cliaftskommissariat, eine Landfläche. . von 31.638. Desjatin
Ackerboden für di'e' Kolonisierimg von Juden zur Verfügung,
zu stellen und auch sofort mit der. Verteilung !des" Landes'
unter den Siedlern zu beginnen. Das Kommissariat iv/urde an-
gewiesen, die Siedlungsartoeit der Juden auf jede mö ׳ glicl 1 e
Weise zu fördern• und zu beschleunigen;'
Ein AppeU des Jüdischen Klubs in' Polen an die Welt-
judenheit. Der jüdische Pariamenfsklub ־ tagte unter ; dem : Vor ־ ,
sjtiz von Dr.'Leo Reich urtd beschloss, einen Aufruf !an die
Judenheit der •ganzen Welt _ zu ■ erlassen, in .dem die ver-
zweifelte Lage der Juden in Polen geschildert wenden soll,
Auclh wurde beschlossen; eine ־ Abordnung •des Klubs nach
Amerika zu entsenden und um Kreidithilfe für; die polnischen
Juden zu bitten. . . ■ " ׳ • ;
Keren-Hathora-Versaninilung in Rotterdam. ׳ Am-
ä :t e m ׳ d 1 a! mt. (AJPB.) ־ Am' 110. :Jämnfer ifainid!. am. י *Rotiterjdlani,
ebne ötffenltllliohie Kleine 11!-iH,a!t!11 ׳ ona-V1e1ris1am!mll11mg istlätt, diie von;
•B. van Leiave-n eiröfifinlelfc ׳ w,urldle.; Herrl v,a ׳ n Geildleiren-iGrOn-
nlim-gien iwandltie sliiqh !in,'imeilst&hhBtfteir: Reide an, die Ver ־ ; •
s:am 1 mllum!gs!ttelnleb!m 1 e!r; umldl ׳ foind!e,rtlel zu. wiörfctätiigier Uititer-
skütizun!,? ‘' ׳ des | iheuiliigistieni, rn^itrumenltes ^'!ziur 1 Efiliialltuinig. ;des.
' J ׳ ü ! d!en 1 t 11 ums!' T 1 ä ׳ äs 1 '!Kereira• !ftätihomä^'äiulf. ׳ Äüiüh Se. ;Eh 1 rw ׳ ü 1 r 1 den ׳
Oto ׳ er 1 raib 1 b 1 i,n‘e 1 r Dr..1 ! ־ ; !Rr 1 ׳ tte 1 r > 'sö , wfiie' , Reldläkltieiiuf ■S. !M. ■Slaigter•
ergriffen, das "VYiotL. Sowrilnl idleir fin ׳ a ׳ nz1i1e,11’Je ׳ tails auch'deir
o ת garl:!s•a ו io ת isahe , !Eiilficüig ; w!a 1 n , sehr ׳ gross.
Die staatliche Subvention Lettlands für Synagogen.
R,i: 1 g ׳ a. (AJPB.) ־ Die B 11 d!gqtlk 0 ׳ im 1 m 1 is 1 slL 01 n '•1 ־ b,eist 1 ä:ti:g.fce
500.000■; Rubtll ■a 1 !,s •S!ulb ׳ venltiit 0 .n für diie Sj ׳ mß|gb ׳ gen. Diie ׳ ',i!m
voirige.n Jalure bieiwlillllßgitiein 1,000.000 iRaubiel iwaurdeni :nach
Angabe dleis ■aguidlißtäßichen AlbgeoOdlnietein - Duibüm diuiricih !das
1 nnen 1 m!in:isteri 1 ׳ um iveirteiilt,. ׳
Der Slgheter Rebbe זצ״ל ♦
Im Alter von 47 Jahren ist Rabbi Chaim Hersch
T e i t e 1 b a 11 m, Oberrabbiher von Sighetul (Marmaros
Sighet), Donnerstag, am 6. Schebath in Kieinvardein (Ung.)
plötzlich verschieden. Hier verbrachte ;er den ׳ letzten Sams4
tag im Kreise seiner Chassidim. Sonntag. und Montag,hqt er
noch in. vollkommener geistiger und körperlicher Frische
hunderte Menschen empfangen, die von der Umgebung
gekommen wären, um beim Rabbi Rat zu holen. Montag!
abends überfiel ihn eine plötzliche Schwäche. Weder die
Kunst der Äerzte noch das Gebet seiner tausende Anhänger
konnten das Verhängnis abwenden. Er wurde nach Shigetut
überführt und dort Freitag neben der Grabstätte seines
Vaters bestattet. Dem Leichenzuge, der sich Donnerstag:
abends von Kieinvardein in Bewegung setzte, schlossen
sich an jeder Station Hunderte von Menschen an, die. ge J ,
kommen waren, um ihrem Rabbi die letzte Ehre zu erweisen.
Die Behörden hatten den Grenzverkehr erleichtert, so dass!
sowohl aus Ungarn, wie aus der Slowakei die Anhänger
und Verehrer zur Bestattung ihres Rabbi kommen konnten.
Sein 15jähriger Sohn wurde bei dem offenen Grabe als
Nachfolger ausgerufen. Rabbi Chaim Hersch Teitelbaum!
war ein Urenkel von Rabbi Moses,Teitelbaumr Rabbi Moses,
der unter dem Namen Jismach Mosche berühmt wurde, ist
1759 in Przemysl geboren. Nachdem er mehrere Rabbiner ־ ;
stellen in Galizien bekleidet hat, wurde er im Jahre 1808
in Satoraljaujhely (Ungarn) gewählt. Er gelangte hier so-
wohl durch seine grosse Gelehrsamkeit wie durch seine
Frömmigkeit zu grosser Berühmtheit. Er war der Gründer
des Chassidismus in Ungarn. Sein Sohn Lazar Nissan
\yurde in Marmaros Sighet gewählt, und seither haben
Sprösslinge der Haiberstammer Dynastie diesen Rabbiner-
sitz innegehabt. Rabbi Chaim Hersch war 'irifblge seinen 1
grossen Klugheit und Frömmigkeit allgemein ■ beliebt. Vqr.
einigen Wochen war er in Wien, \vo er mit Tden . Aguda-
fiihrern Dr. P. Kohn tu^d Wolf Pappenheim eingehende
Unterhandlungen pflog, worüber, die >,Jüdische: Presse“
seinerzeit berichtet hat. Er war Mitglied der Rabbiner• ׳
kommission der Transsylvanischen orthodoxen Landes-
kanzlei, wp er eine eifrige Tätigkeit entfaltet hat.
* Die palästinensische Gemeinde-
Verfassung vor dem Völkerbund.
Das Protokoll der Oktober-iSltzuing der ,Mandat-
Komiiiiissiion, in der !über die Eingaben ׳ !dler ascihkenasiitsdhicM;
Gemeinde ziu :Jeruisiailem and der Aiguda* In überaus
günstligem Sinne entsohiiedon wurdet, !legt !nun endiliali vor,;
riaclid&m inzwischen !im •Dezeimber die ' Kommission^ ־ '
beschlüsse die Billigung der letzten .Instanz, des. Völker-
b und-Rates, gefunden !haben. Da das Proitokoll zaihilreicihe'
interessäntö ,Mömenite enthält !und. eilfgentiliichAerst die Trag-'
weite deir knapp forimilkrten Endtoteiseliilüsse erkennen,
■lässt, geben w,ii es im folgenden . ׳ :in mögltolist genauer ׳
Üebcrtragung .wieder. : • ׳
״ In der 14 . Sitzung der Mandatskommission referierte
ziinäcihst Q,r m.s b y - G 0 r‘e ׳ !über den ,Gegenstand. Br
erklärte, e ׳ s ■seil 1e!i,n Statait a;iisge ׳ a11b!eiiite ׳ t, ׳ nach weilohem d ׳ er.
Oberlkomniässär. das Recht ;hätten ׳ ein Reigulativ für !die:
Organisation d ׳ er. reiligtiösien G'e1m,e ׳ i,nd | en lim ׳ .Brez Israeli .zui
erlassen. In ׳ c,: ׳ nzelnen Punkten sind ;ä ׳ ber diie Verilratildlliungen'
m!i,t dleim Obeir,ki0'1r1mns!s1ar, aiioüli im ׳ Gänse!, •so .,dass zur Stunde
die . ׳ britische Re.g:ie:r:uing' ie!iine definitive iForimwUeriing ■’,npc:H;
n'iiiClit i.'in d!elr Hand 1 ’iaL In,Verbindung ; mi,t, dieser Fuage;Jbe.- 1 ׳ .
•gegnetie !die Manldatsrnacliit tei ׳ nii1S!er11 r !Sdht\yii1©ri'J5k!e ׳ it!er1.‘/ Bs'!
emiptfiileilult siqli , 1 e,!1n älfjgemeiine'S' iSysitem'■: ׳ für• 1 d!i 1 e ; religiösen ׳
Gemeiimden zinseluaifeii, das aiber \i1n;.d!Le neiiiglitösen •Recifffce
׳ der; 1Qe1mea ־ n ־ jv1e«eh^n1ich,t,‘edngnet’ifi 'Diie; Organisation •dier ׳
reitugiqsen • Geimcifiüen nhiuss ׳ so seliim, daiss jede von ׳ ihnen
irne ׳ iiriteriiien reKßflö ׳ sen- Einagen, wiie auf idieim ׳ Gieib.iiete de,r'
V ׳ e1re!he1 !׳ i)cih1ung, E 111 e ׳ s,al 1 ׳ e! ־ ld!u 1 n 1 g, ׳ Erlbr1ec,h ׳ t u ׳ sw/., in ilbreim Sinne•
•lösen kaim •Sowi.llt dies die Juden, 'beitrifät, !herrschte• ׳ die
A.bsiic!ht ־ vor, , ׳ dass auch d,as jüdische Gemeinwesen so
gereglellit ׳ wird!,: dass rile kitiiltiuirieäd-e ׳ Bnitiwiiakfomg ,dieses Be-. ׳
vöilkerniingsiteiles :,ges,ic1]1ert !ist; T):i ׳ e Jüdlsdhe Gemeinde •wtar
׳ bis jeitizit. 1 i!n genügendem !Masse •Organ ׳ !der Bervölkerung,',ü!m
elin ״ Waäid 1 leiimi“ als ׳ ■ Organ ,dier Geim.eiinschaft m,ft 1d!e!m
Mandat zu betrauen■,■ sich mit •vii,eilen jüdischen Fragen; •zu
be. f1a ׳ ssen, eilnschle ׳ ss ־ ltoh •gewiissler Punkte •aulf idem ׳ Gebiete
der Br,zii1e1hi1!1n ׳ g: E ׳ s 'zeigten siüh abe:r stank'0 Meiimun'SS.vier-
sah'fedienhdiiteni ;zw!isc,hen ׳ ׳ den Juden, ׳ die ak'tiüv •miit'ider
ziiomsitüs.chen Oirlganiiisatlou• ׳ arbeiten!, unid! dleim• Tetill ׳ ׳ der ׳
extremen Orthodoxie, 1de,r ilm stärksten Masse iin. Jerusalem
vertreten llst. D!;le jüdische ■Glelmeilnidie dieser Stadt setz ׳ t
sich zusammen au's Sephardltm ;unid AsahikenasSm. Innerhalb
der Asch'keniasim g'lblt. es aber ׳ noah eine Gruppe vo ׳ n
Eromimen, deren H ׳ inga!b ׳ e an die Religion an ׳״ gewisse !Ge-
׳ .meiimden !ilm .Ohirüsten,t ־ u ׳ m‘‘ 1erii,nne.r l t. 1Di ׳ e1se Juden ar!be1i ׳ tien '
!mailt ׳ , sondern ׳ wödmerr sich ׳ aussohliessilich ׳ dem Tialmud-
stiudii'iiiin •u,n ׳ d (dier ipeliimlxhsten -Beaphtuing •d!er Lehre •Mosis.
Siie tragen keine •kurzen Röcike uud ;lassen ׳ s!i;dl1 ׳ die Haare
an ׳ den ׳ Schläfen uiclilt 1 alb ׳ sc!hn!e: 5 den. :111 !dier Hauptsache
•wird diese Gruppe 4 untisirslützt von e ׳ irie ׳ m Telle der Firank-
funter Judeny idle si'cih •ohne Unitieriass an der Polemik he-
;teiillitgeil. 'Ani der Splifze ,dieir Orthodoxen Gruppte: in ’Je!nu-
salem. steht ׳ Rabbiner Soniiierüfaldi, idier• lian Konflikte ;leibt
1m:i ׳ t idlsni Eiüihrer idier änderten aschkeniasisahen Gruppe. Diie,
entscheid ende Majorität d!e!n Jiiiden tritt, für d ׳ ie ׳ Emlheits- .
0ir ( ga111l:s ׳ a1t,i,on elin, ,alllelln ,diie ,gen ׳ an,nte ,äsahkeinasische Gruppe
׳ erhebt ׳ !dagegen •Eiimspriich. Den ,Hauptstrietitpunkt blldlet.
!diie Solieahiita. * S ׳ ow!ej ׳ t !dieses ׳ dlle Mianldatsmaahit augebt,
hat die aschkenasische ׳ Ge1m ׳ e1ln ׳ de ,'iin Jerusalem den 1 Biin-
׳ druck, daisis d ׳ ie Rleigfileriunig •be'albsiühitlgt, . ׳ ihre Aufsicht über
diie Schechifa zuniiakziuziiiehen. ׳ R ׳ eif1e ׳ remt hofft, dass ■eiin!e
V,erelI1nba ׳ r!ung zwllsahen' den versc1hiie!den geartieten Rab-
•biinern ünmeriliallb !der jtiidisahen ׳ Bevölkerung !zustanlde.
kommt. Der Gegenstand, wiird ko ׳ mp'ltz ! fie!r1t durch dte T ׳ a|t-
siaohe, •dass J11|dtet1 ausserhalb !dies Landes,, zumeist In Frank-
‘f ׳ ur ׳ t, an dier Auseilnanldlersetzung ׳ teitoelhimen. Ziieil ׳ des ■Ge-
irtieliinidegesetlzes Slst, ׳ den ׳ Gleimellniden iinmierlralb der• ׳ Gesetzies-
׳ grenzten Autonomie zu verleihen, ׳ d. •h., dass die Gemeinden
iln• der,• L ׳ agie sj’inid, reCJlgiiöße Angieilieigenlhölten, !wiiie Ehe-
Scheidungen, Eheschiliiessungeni, 11 ׳ e ׳ tztlwiilu‘ 1 ge B:es ׳ tim ׳ m ׳ u ׳ ng!en,
sfellibst izu 'regeln. ׳ Es ׳ er'schein't unirrtögliolTi, ,dass in einem
Lände ' ׳ zwei Ge ׳ mem|d,eorg;an1i1sa!fionen! getrennt neben- ׳
lelaainider ,bestehen sollen, da ©Ln soilcihler Zustand nur Ver-
,wiilrruug anrichten muss. Es ׳ darf •nur !eine ׳ Kehilah gelben,
ap, nerhalb •deren noch ,eine ׳ Nieibenioniganlisäliiön ge'biiLdiet
werden kann, .wen«'die No/twiendigkett »gegeben, ist. Die
aschkeinasu'scihle Gruipipe unter Fiiihriuriig /des ׳ RlaJbbi Sonnen-
׳ fte'ld'isitfelbt schleÄmbar zw!e)i Ktelhillaih-Onsanlsatiönen ,an. Da:
aibor die ׳ Mi:tgl ׳ i l e 1 d:e ׳ rzalhH dieser Oriuppe ׳ ungefähr ■nur 1600
bteträgf, während, insgesamt Palästina 100.000 Juden ,zählt,',
so entbehrt die Forderung de,r Gruppe der Logik ׳ und !ist
.praktisch ־ lundhnchfüibrhar. ׳
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