Nr. 1785
Wien. Montag
Der Hausarzt.
Radiziert von Dr. Sanel Bear.
Dle Pflege des SchEndes.
Wenn inan einmal Gelegenheit hat, entweder für fchul-
lkztliche' Zweck oder zur Auswahl für eine Erholungs¬
aktion unangesagt eine allgemeine Untersuchung von Schul¬
kindern der Elementarschulen durchzuführen, muß man sich
stets über die mangelhafte Körperpflege und die Vernach¬
lässigung der Kleidung der Schüler wundern. Man sollte
es nicht für möglich halten, daß Kinder oft in einem
so desolaten Zustande zur Schule , geschickt werden. Es ist
in dieser Hinsicht in den letzten zwei Jahren, da eine
regelmäßige schulärztliche und fürsorgerische Tätigkeit von
der Gemeinde Wien wenigstens für die Volks- und Bürger¬
schule durchgefühct wurde, bedeutend besser • geworden. Es
mag in dieser Hinsicht auch die derzeitige Besserung
allgemeinen materiellen Verhältnisse des Staates
haben. Ist doch, heute selbst den Arbeiterkreisen schon eher
möglich, fiit die Kinder Schuhe und Kleider, die notwendigen
Wäschestück und Waschutensilien zu kaufen..
Aber nicht immer sind die schlechten materiellen Ver¬
hältnisse der Familien, denen die Kinder angehören, allein
daran schuld, daß die Jugend so vernachlässigt und verwahr¬
lost in die Schule kommt. Gewiß kann man es schon dem
Aeußeren des Kindes ansehen, aus welchen Berhältnisson
es entstammt. Eine bürgerliche oder bessere. Arbeiterfamilie,
in der die.Mutter für das Wohl der Kinder sorgen kann
und keinem Erwerbe nachgehen muß, schenkt dem Kinde mehr
Aufmerksamkeit als eine Mutter, die nebst der Erziehung
«nd Erhaltung mehrerer Kinder noch dem Verdienste nach¬
gehen muß oder beständig in Unfrieden mit dem Gatten
chtwa wegen dessen Trunksucht lebt.
Aber man sieht oft Kinder aus sehr armen Familien
sehr rein und nett zur Schule kommen, weil die Mutter
sich alle Mühe gibt, die Kleider trotz größter Schwierigkeit
in Stand zu halten, und die Körperpflege der Kinder strenge
überwacht. Im Gegensatz hierzu trifft man bei der Unter¬
suchung auf Schulkinder, die wohl tadellose Wäsche und
Kleider tragen, deren Körperpflege aber stark vernachlässigt
ist, obgleich selbst ein Fräulein zur Ueberwachung des Kindes
zur Verfügung steht.' Da mangelt es an der notwendigem
Aufsicht durch die Eltern.
Hat man das Kind von Jugend auf an gründliches
Waschen, Kämmen, Zahn- und Nägelpützen gewöhnt, so wird
eS sich selbst stets nur in gereinigtem, tadellosem Zustand
wohl fühlen. Es geht aber nicht an, von einem fünf-
bis siebenjährigen Kinde zu fordern-, daß es sich selbst täglich
gründlich des Morgens Gesicht und Hände wäscht, wenn
es, vielleicht nicht genügend ausgeschlasen, eilig zur Schule
gehen muß. Bei der Morgentoilette muß eine erwachsene
Verlon dem Kinde zu Hilfe kommen^ denn wir wissen ja,
wie das selbst durchgeführte Waschen und Kämmen der.
Kleinen auss'.eht.
Das Kind wäscht sich nur bis zu den Ohren, wo man
dann eine scharf schmutzige Linie sieht, die am Halse weiter
läuft, beim dessen gründliche Reinigung erfolgt mir einmal
wöchentlich. Die Ohren selbst starren meist vor 'Schmutz
sowohl im Gehörgange als hinter den Läppchen. In dieser
Hinsicht ist es ja leider bei Erwachsenen oft nicht besser
bestellt. Daß die Kinder sich täglich den Oberkörper waschen
— das kommt ja selbst in den besten Familien selten vor.
Man muß zufrieden sein, wenn das Kind einmmal wöchentlich
ein Bad nimmt.
Besonders schlecht steht es mit. der Reinlichkit der
unteren Körperhälfte. Wenn Schuhe und Strümpfe ab
gelegt werden sollen, dann muß sogar manche saubere Dame
erröten. Und so manche Patientin,' die sich schämte, nicht
täglich manikürte Finger zu haben, legte weniger Wert auf
tägliches Fußbad, so daß sie die ärztliche Untersuchung der
Füße verweigert, weil sie, da sie z. B. nur Unterleibs
beschwerden hat, an die Untersuchung der Füße nicht ge¬
dacht hat.
Besonders schlimm steht es mit der Reinigung des
Kopses bei den Kindern. Bei den Knaben ist diese wegen,
der kurz geschnittenen Haare leichter durchgeführt. .Auch da
muß man auf die tägliche Ordnung des Haares dringen. Bei
den Mädchen darf es aber nicht genügen, daß sie eine
schöne Masche auf dem minder gepflegten Haare aufsetzen
und so die Reinlichkeit und Ordnung Vortäuschen. Tut man
einen. Blick hinter das Ohr, wo das Ungeziefer. sich nieist
Wiener Morrflerrzeltunfl.
4. Februar 1924,
Seite 3
■«mal
Die wichtigsten Spiele abgesagt.
Die Doppelfeiertage hielten für den Fußballfreund nicht
das, was sie versprochen hätten, da gerade die wichtigsten, für
Sonntag nachmittags angesetzten Meisterschafts- 'und Cupspiele
abgesagt werden mußten. So fielen dem Sonntag mittags ein-
setzenden Sämeesturm vor allem das noch aus der Herbstsaison
unerledigte Meisterschaftsspiel Vienna—Sportklub. und eine
ganze Reihe von Cupspielen zum Opfer. Da in vierzehn Tagen
die nächste Pokalrunde ab gehalten , wird, müssen die Kämpfe,
binnen kürzester Zeit nachgetragen' werden,
In den ausgetragenen Spielen erwiesen sich die Erst--
Ostmark-^RrrdolfshLgel 7 :2 (3:0).
Rudolfshügel-Platz.• 3000 Zuschauer. Schiedsrichter
Mantler. , .
O ft m a r k: Kail; Weißenbock, Kemot; Graf 1, Biber,
Jarosch: Graf 2, Swoboda, Ferenz, Hofbauer, Meisner.
Rudolfs Hügel: Zwonek; Pilot, Dvorzcck; Koccny,
Necas,. NimmrickM; Kamesch, Gyuris, Morawetz, Duspiva,
Minarik. / \ '
Die Bngltteuauer erfochten gestern einen überraschend
hohen Sieg, der »dem TovuntersHieo entsprechend als verdient
bezeichnet werden kann. Die wirklich gute-Leistung der Sieger
soll durch die Feststellung keineswegs geschmälert'werden, baß
ihnen. ,.diä. Bodenverhältnisse sehr zugute kamen. Die Rudolfs-
hügler konnten sich auf dem nassen und schlüpfrigen Terrain
absolut nicht zurechtfinden, so daß schon nach den ersten Mi¬
nuten des Kampfes ihre Niederlage seststand. Dem Sportklub
Ostmark kam noch der Umstand zunutze, daß er vor der Pause
den überaus heftigen Wind^zurn Bundesgenossen hatte, so daß
er ziemlich mühelos zu drei' Treffern gelangte. Da die Zweit¬
klassigen in dieser Zeit den Kampf ziemlich offen hielten, rech¬
nete man zur Pause damit, daß--sie nach Seitenwechsel den
Vorsprung der Gegner werden verringern können. Als es nicht
aber' gleich nach Wunsch ging, tat Rudolfshügel das Unglugste,
was in'diesem Fall zu machen-war. Necas, der sich als Mittel¬
läufer recht gut schlug, ging in Len Angriff vor, während der
Flüaelläufer Koceny den MittÄläuferposten , einnahm . Die
Deckung verlor dadurch ihre Widerstandskraft vollkommen, so
daß von nun an Ostmark das Feld bMrrschte.'
Die Ostmärker statten, das Glück, das Spiel mit dem
Winde im Rücken zu beginnen und diesen Vorteil nützten sie
auch weiblich aus. Schon' in -der '11. Minute könnte Swöboda
aus einem Gedränge den ersten -Treffer für Ostmark erzielen.
Ein Fehler der Verteidigung, durch den Forenz den Ballun«
mittelbar vor dem Tore vorgelegt 'bekamt ergab in der-
85. Minubr -den zweiten Erfolg für die Schwarz-Roten.. Eine
Minute" daraus verwettete' Hosbäüer einen'-Pcttzbäll Swobödas
zum .dritten.Treffer. -
Nach der Pause behielten die Brigitienäner, obwohl- sie-
nun gegen den heftigen Wind ankämpfen mußten, auch weiter¬
hin die Oberhand. Wohl konnten die Rndoffshügler in der
2. Minute durch Dusdiva einen Treffer ausholen, aber schon
kurze Zeit darauf brachte Fe rem durch - einen herrlichen Kopf¬
stoß den Trefferstand auf vier. In der 17.. Minute brachte ein
Foul der Ostmark-Berteidlguug 'den Rudolfsbüglern einen
Elser sin, der von N?Ms verwandelt wurde. Zwei Minuten
später g'mg.Swoboda .der, gegnerischen Perterdigung davon und
erzielte über den Kopf des Tormannes hinweg idas fünfte Tor
Ostmark/Zwei Prachtschüsse. Hofbaubrs .stellten endlich in
22. und 26. Minute das Endresultat her. .
Amateure—West. 9 * 0 (4v).
Amateur-Platz. 800 Zuschauer. Schiedsrichter Lanzer.
Amateure: Roth; Popovich. Tandler; Geber, Jena
Konrad. HM; Weser, Swatosch, Schaffer, Kalman Kon-
rad, Köck. - • -
W e st:^ Dich; Wemzedl, Vogelfänger; Schmied, Weßuer,
Steiner; Sima, Kühnel,'Kafka,'Schwach, Sikorn.
.Die Erstklassigen, die bis auf Lohrmänn und Cutti mit
«ihrer stärksten-Mannschaft antraten, machten-mit den Gegnern,
was sie wollten. Roth hielt einen „Elfer". Sonst kam haupt¬
sächlich der'Angriff ins Gefecht. Bei den Unterlegenen spielte
die Verteidigung sehr gut.'Die Tore erzielten Wirser (3), Kal¬
man (2), Swatosch (2), Köck und Schaffer. - '
Wacker^Welfte E!f 6 :1 (1:1).
Wackerplatz. 1200 Zuschauer. Schiedsrichter Kolin.
W.a cker: Maresch; Kalteubrunner. Pantschet; Klieka,
Resch, Brinek; Standeumeier, Machhörudl, Wann, Reindl,
Greiuer.
Hörndl in. der 30. Minute den vierten, durch Standenmeier den
fünften Treffer u;w einige Minuten vor Schluß stellt Resch das
Endresultat her..
Simmering- Stadlauer Sportklub 3: 0.
Sinnneringer-Platz. Schiedsrichter Braun 1. 200 Zuschauer,
Simmerin ' Swienka; Jra, Riedl; Ehrlich, Roscher,
Strang!; Hauswirth, Dumser, Horvath, Mrkwitschka, Kliwitsch.
Stadlau: Baumeister; Neubaues Fudjar; Schmidt,
senk, Zens; Sachsel, Hantschuk, Seemayer. Hummenberger 2,
!ump.
Die restliche Spielzeit des seinerzeit infolge Schnee¬
treibens bei Halbzeit abgebrochenen CupApiels hätte gestern nach-,
getragen werden sollen. Die Stadlauer erklärten aber vor.
Beginn des Spieles, keine Aussichten auf eine Aenderung des.
Cupresultates zu haben und verweigerten den Antritt zu
diesem Spiel! Schließliich einigte, man sich auf Austragung
eines Freundschaftsspieles von 35 Minuten, um wenigstens
ein Trainingsspiel zu absolvieren, das bei freiem Entree,
vor lick ging und trotz 'des peitschenden Schneeregens zierw-
lichen Anklang bpi dem Häuflein ausgehungerter 'Fußball-
enthusiasten fand.
Das Spielfeld war trotz des vorangegangenen Regens
und nachfolgenden Schneetreibens in verhältnismäßig guter
Verfassung. Ueberraschend schnell fanden sich die Hausherren
auf dem durchnäßten Spielfeld zurecht. Hier waren es vor
allem die beiden Flügel, die durch rasante Läufe den Ball
nach vorne trugen und das Leder schußgerecht zur Mitttz
gaben. Als besonders durchschlagskrästig erwiesen, sich Horvath
ml Verein mit Dumser. Die Deckung hatte wenig Mühe,
die nur auf planloses Durchbrennen gestellten Angriffe der
Stadlauer abzuweisen. Die Verteidiger, denen die Sache zu
langweilig wurde, versuchten sich mit'Erfolg auch im Sturm.
Damit ist wohl am besten die Spielweise des Gegners
charakterisiert. Vor allem krankt es bei den Stadiauern an
System. Die Halbes droschen drauf los und waren froh, sich
des Balls entledigt zu haben. Mit dieser Methode werden sie
Wohl wenig Erfolg gegen stärkere Gegner haben.
Sofort nach Beginn setzen sich die Hausherren in der
gegnerischen Spielhälfte fest, und Hauswirth vermag schon in
der 8. Minute einzusenden. Einen Strafstoß an der Straf¬
raumgrenze verschießt Dumser. Erfolgreicher ist eiin auss
'Geratewohl abgegebener Schuß desselben Spielers der den -
Weg ins Tor nimmt. Eine Flanke Kliwitsch Verwerter Horvaths
volley zum dritten Treffer. Die Gäste werden jetzt offensiv,
ohne aber einen Erfolg herausschlagen zu können In kurzer
Reihenfolge beschließen Dumser (2) und Ehrlich den Treffer-
reigeu.
Beweflungsspieler—iZnterncitional 3:2 (2:0).
Jnternational-Platz. 200 Zuschauer. Schiedsrichter
Ganger.
Gestern vormittags hätte das Cupspiel, das am 10. De¬
zember ■ 1923 8 :3 unentschieden civbete wiederholt werden
sollen. Doch Herr Ganger erklärte, das Spiel wegen des hefti¬
gen Windes nicht auAr^gen zu lassen. Tie beiden Vereine -
einigten sich daher ans ein Freundschaftsspiel. -
..Mit halbstündiger Verspätung beginnt das Sp-.el, in
dem die Beweaungsspieler, oie mit dem Wnd svielten. fort¬
während bedrängen, aber einige sehr aussichtsreiche Chancen
v-ergeben. Erst in der 20. Mnn.n? verhindert Fe-igl dnrch Hunds
ein "Tor, dir Folge ist ein Strafstoß, den' Achatzy glatt ver-.-
wandelt. Quatember -bat m der Folcye noch mehrere Schüsse
I zu halten, kann aber nicht verhindern, daß die Bewegungsspieler-
c'ht zweites Tor erzielen.
Nach Seitenwechsel bedrängt International, irolwcm
stellen die Gegner das Spiel, auf 3:0. Bald daraus stellt
International durch zwei Treffer das Endresultat her.
Rag—Donaustadt 4:3 (2:0).
Straßervbahner-Matz. 1000 Zuschauer. Schiedsrichter Kreuz:.
Das Spiel nahm einen sehr interessanten Verlauf, der
'leider durch einzelne Derbheiten Rags getrübt, wurde. ^ Die
! Rag-Mannscha-ft konnte aber rrotzdem.nur zeitweise gefallen
und hatte ihre besten Spieler in der grEpielenden Halvesreche.
Don-austadt hatte vier, Ersatzleute eimestellt. die sich teilweise
j'.'bewährten. Der Angriff war der beste O.llannscha'ftsietl.
Bald nach Beginn gelingt es TrMars^ durchzubrechen,
seine Präzise Flanke Vertvarrdelt Wimmer uni Bom'l>enschuß
(dritte Mimne) zun: ersten Treffer Rags. Nun^ geht Donau¬
stadt zum Angriff'über'und bleibt auch weiterhin im Bori-erl,
doch bloß eine Kornerierie ist die ganze AuHbeute. Glücklicher
ist Rag, die in fi>cr, 38. Minute durch Stroh, unter Mithilfe
Wacker konnte dieses Spiel, erst .nach hartem Kaurpf ge- I Havdn'"l, rbren Oveiten Treffer «buchen kann. Nach Halbzeit
Winnen, da ^ie Halvtzsreihe völlig'versagte. - Bis zipanzig Mi- P Donaustadt weiterhin überlegen und kann dnrck) Ammerling
nuten vor Schluß gab die Weiße Eff.-einen^ebenbürtigen, ja^
zeitweise sogar überlegenen Gegner ab, als sie aber . mit
ihren Kräften zu Ende war. erhieilt sie ein Tor nach dem ande¬
ren. Bei. Wacker' konnten diesmal . nur der Tormann Maresch
und der linke . Außenstürmer Greiuer gefallen; Resch.versagte
in Ruhe ÄnniliÄ,. da»» k°,m man seine. Wunder erleben, vollständig. Reindl «ei erst gegen SSstch zn seiner guten
Nicht nur Nisse, die stets ,«r' Schustpen^^ erklärt werden, > erzE^dur» M, Trester b.c
foitbcru selbst lebende Exemplare karm man denwnstrieren.
And solche ungepflegte Köpfe findet man oft genug bei
Kindern aus besseren Familien.
Die chronische Verlausung ist aber ein, gefährlicher
Zustand, .der zu Hautansschlägen, Drüsenschwellungen .am
Halse, Skrofulöse,:Augenleiden und in der Folge sogar zu
Lungeninfektion mit Tuberkulose führff
Was noch die Kleidung betrifft, so muß.sie nicht ffnmer
neu sein, aber in reinem Zustande erhalterr werden sie'soll
ohne Risse, Löcher und Schmutzfleck sein. Das kann selbst
die ärmste Mutter erreichen, wenn sie das nötige Verständnis
hierfür hat. Wenn sie das Kind so erzieht, dann wird
es auf jeden abgerissenen Knopf achten und seinen Stolz.
darein setzen- bald selbst die kleinen Flickarbeiten dnrch-
-n führen. v
Die Ueberwachung der Kleidung -und der Körperpflege
der.Schulkinder erfordert nicht viel Zeit, sie muß aber, von
frühester Jugend mit größter Strenge zuerst von den Eltern
durchgeführt und dann vom Kinde gefordert werden. Nur
auf diesem Wege kann ein brauchbarer Mensch für die
Gesellschaft gewonnen werden. So' manchen, selbst geistig
hochstehenden Menschen sicht man die schlechte Kinderstube
mtu Sie hat schon vielen beim Fortkommen im Leben geschadet,
Wacker.' Bei den Dxittklassigen gefiel die ganze Mannschaft,
insbesondere, der Tormann, den an den Treffern kein Ver¬
schulden trifft. -
Gleich nach Beginn kommt Wacker durch. einen Elfer
zur Fübrimg,^ den Wana sicher einschoß. Nach andauernder
Belägetüng Wackers, in der Greiuer imnrer wieder die' ganze
Mannschaft nach vorne-riß, kamen die Weißen Elf immer
mehr auf uyd erzielen auch durch einen Sololauf den Aus-
gle:ch., Trotz heftiger Versuche kann Wacker vor Halbzeit nicht
oen führenden Treffer buchen.
Nach Seitenwechsel belagert'-Wacker ununterbrochen,-doch
. Machhötndl und Reinol vergeben die unglaublichsten Chancen.
Erst in dyr 25. Minute erzielt Reindl einen Treffer und zwei
MnÄen ftvi-eder einen. Nun machen-die Wack-er-Äpute mit
ihxonr- Gegner was fte- wollen und eMSlen, auch. du-tch Mach-
(7. Minute) einen Treffer azffholen. Doch bald gelingt es Rag -
durch Wimmer, den dritten Treffer zu erzielen, dem Donau-
stadt durch Hallak (12.' Minute) und Pa-nlmi (20. Minute)
zwei Treffer-entgegenstellen konnte. Das Spiel nimmt'
schär-ffre Formen-'an. In der -17. Minute gelingt es Rag, über¬
raschenderweise -durch Stanzt den Sieg an sich zu reißen.
Die Admir« in Prag.
Die Wiener verlieren gegen Viktoria Zizkov 3:1, Halbzeit 3:1.
Der tüchtige S. C. Admira mußte von den zweitklassigen'
, Pragern eine Niederlage in den Kauf nehmen, die dem Spiel¬
verlauf absolut nicht entsprach. Die Wiener waren im Felde
stark überlegen, paßten aber ihre Spielweise' ben unmöglichen
BodenverbäÜmssen nicht an. Durch den Regen und Schnee
war das Spielfeld in einen Sumpf verwandelt, der das kurze
-Paßfpiel der Admira nicht zur Geltung kommen ließ, während
das Kick- und RuschSystem der Prager sich als richtig erwies.
Piktovia kam durch Kristal, Jelinek und Rub zu ihren Tref¬
fern, für Admira mar Koch erfolgreich. Dem Spiel wohnten
nur 1000 Zuschauer bei. Schiedsrichter Straka.
I f« Pillgk
Alle Arten von
Bankgeschäften
Kommandiie der Kroatischen Eskomptebank, Agram
WYflMf. Sestzersasse 4
Kredit - una
Warengeschäfte
Telephone: 60-4*82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82
10465
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