Nr. 52
Dr. Moeb's MocbenscbrM.
Seite 845
Israelitische Cultusgemeinde Wien.
Z. 16257 ex 1903. Wien, 21. December 1903.
Kundmachung.
Der vom Eultusvorstande in der öffentlichen Sitzung vom
20. December 190; festgesetzte Voranschlag der Einnahmen und Aus¬
gaben der Cultusgemeinde, sowie sämmtlicher unter der Verwaltung
der Cultusgemeinde stehenden Fonde und Anstalten für das Ver¬
waltungsjahr 1904 liegt vom heutigen Tage ab durch 14 Tage im
Secretariate der Cultusgemeinde, 1., Seitenstettengaffe 4, II. Stock
zur Einsicht der Gemeindemitglieder auf.
Die Gemeindemitglieder sind gemäß §90 des Statutes berechtigt,
innerhalb dieser Frist Erinnerungen bezüglich des Voranschlages bei
dem Eultusvorstande schriftlich zu überreichen, welcher dieselben in
Erwägung zu ziehen hat.
Dr. Theodor Lieben Der Präsident:
Secretär. H. Klinger.
Concurs
Bei der israelitischen Cultusgemeinde in LlebeschitZ bei
Saaz gelangt der Posten eines
Rabbiners
der gleichzeitig Reliyionslehrer, Kantor, Koreh, Matrikenfflhrer,
eventuell auch SchOCbet sein muss, zur Besetzung. Jahresgehalt
1200 K, eventuell auch das Erträgniss derSchechita circa 300 K,
freie Wohnung, Remuneration der Wegentschädigung und die
üblichenEmolumente. Bewerber wollen ihre Offerte bis 15. Jänner 1904
hierorts einbringen. Eintritt kann nach Uebereinkunft erfolgen.
Reisespesen werden nur dem Acceptirten bewilligt, auch Ueber-
siedlungskosten werden vergütet.
Emanuel Samuel
149 5 " Cultusvor Steher.
Concurs.
Bei der israelitischen Cultusgemeinde in BiSChOfteinltZ ist
die Stelle eines autorisirten
Rabbiners
der zugleich Chasen, Koreh und Schochet ist, zu besetzen. Gehalt
1200 Kronen, garantiites Erträgniss der Schechita 200 Kronen,
freie Wohnung und sonstige Emolumente. Der Religionsunter¬
richt an Volks-und Bürgerschulen mit einer derzeitigen Remunera¬
tion von 200 Kronen. Eintritt am 1. September 1904.
Reisespesen werden nur den Acceptirten vergütet. Offerte
zu richten an den Gultusgemelnde-Vorsteher
Simon Steiner.
Concurs.
In dem Spitale der israelitischen Cultusgemeinde Wien
(XVIII., Währinger Gürtel 97) gelangt die Stelle eines
I. Secundararztes
eventuell die eines
II. Secundararztes oder eines Hilfsarztes
zur .Besetzung.
Der Jahresgehalt beträgt:
Für den I. Secundararzt K 1800.—
„ „ II. Secundararzt „ 1400.—
„ „ Hilfsarzt „ 1200.—
-Ausserdem erhalten die Angestellten freie Wohnung und
Verpflegung in der Anstalt.
Der Dienstposten ist unmittelbar nach der Verleihung an¬
zutreten.
Bewerber müssen an einer österreichischen Universität
promovirte und zur Praxis berechtigte Doctoren der gesammten
Heilkunde sein, haben Spitalspraxis nachzuweisen und dürfen das
35. Lebensjahr nicht überschritten haben.
Die näheren Bestimmungen können im Secretariate der
israelitischen Cultusgemeinde eingesehen werden.
Mit den Personal-Documenten, Studien- und Verwendungs¬
zeugnissen belegten Gesuche sind bis längstens
10 . Jänner 1904
im Einreichungsprotokolle der israelitischen Cultusgemeinde in
Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zu übergehen.
Wien. 18. December 1903.
Der Vorstand
der israelitischen Cultusgemeinde Wien.
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