Seile 14.
Die Wahrheit
Nr. 50.
H
fe-
k? ,
tob vV Kartoffelmehl wwwö
Erzeugt unter persönlicher Aufsicht des Sarvarer orthodoxen
Oberrabbiners, den rigorosesten religiösen Anforderungen ent¬
sprechend
zur Wnrstelerzengung und- verschiedenen Bäckereien
nöe b» verwendbar.
Jeder Faktura wird ein TObn beigelegt. Auf Wunsch auch
Bäckereierzeugungs-itezepte. Zu haben bei
Biss Salamon
' in Särvär, Ungarn, Eisenburger Komitat.
TOB-G-efliigeL
Verlässlich “ico-Geflügel, plombiert, nur geschlachtet
von anerkannten, in orth. Gemeinden bestellten ctam® und
von hiesigen pns p-i rrn beaufsichtigt, bekommt man bei
M. Schreiber
Wien, II-, Hsimmer Purgstaligasse Nr. 1
Ecke der StefaiiiestraBse, nächst der Stefauiebrücke.
Wohltätigkeitslotterie
des jüdischen Vereines
w
Dem jüdischen Verein r Einheit tt zur Erhaltung jüdischer
Volksspeisehallen wurde mit Erlass des k. k. Finanzministeriums,
Z. 71.745 ex 1910 die Bewilligung zur Veranstaltung einer Eflekten-
Iiotterie erteilt, deren Beinerträgnis zur Erhaltung der in Wien,
IL, Malzgasse l2, bereits bestehenden' und zur Errichtung
weiterer jüdischer Volksspeisehallen in Wien bestimmt ist.
Heute schon verabreicht der Verein „Einheit“ in seiner mit
allen modernen hygienischen Einrichtungen ansgestatteten Speise¬
halle und den, den jüdischen Studenten zur Verfügung stehenden
eigenen M-ensaräumen täglich durchschnittlich 1000—1200 Speise¬
portionen.
Jeder -Jude, in dem noch ein jüdisches Herz schlägt, in
dein das alt« jüdische Humanitätsgefühl nicht ausgestorben ist,
and der Sinn hat für eine modern-soziale Fürsorge, wird dieses
dem'Gemeinwohl dienende Unternehmen durch Ankauf und Ver-
breitungderXiOse fördern.
Die ersten vier Haupttreffer im Werte von
L L0.OÜ0.—- L 5000.—, K 2000.— nhd K 1000 —
können .auf Wunsch- des Gewinners in barem . Gelds abgelöst
werden.
Dose L K. 1— sind in allen k. k. Tabak-Trafiken und im
Bureau der .Lotterieverwaltung, Wien, X, Wollzeile24, zu haben.
Salomon Goldschmidt-Stiftung für
Gymnasialscliiiler.
Anzahl der Plätze: Fünf im Betrage von je K 100.—
Bewerhnngshereehtlgt sind: Israel, mittellose Gymnasialschüler,
welche sich über guten Studienfortgang und streng sitt¬
liche Haltung auszuweisen vermögen, unter gleichen
VerhältnisHen..sind verwaiste Bewerber vorzuziehen.
Bevorzugt sind: jene Bewerber, welche naebzuweisen vermögen,
dass sie mit dem .Stfter, Herrn Moriz Ritter von Gold-
schmidt sei. And, oder mit dessen Gattin; Frau Nannette
geb. Landauer s. A. verwandt -sind.'
Verleihuugstsg: 11. März 1912. — 22'Adar.
Gesnchsbeilagen : Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnis,
eventuell Toteuschein des. Vaters oder der Mutter und
gsgebenenfalles Verwandtschaftsnachweis.
Letzter Tag der Einreichungsfrist:;15. Jänner. 1912
Einreichstelle: X, Seiten&tettengasse 4, II. Stock. (Einreichunga-;
Protokoll). •
Sonstige Bestimmungen Jene Bewerber, welche mit einem Stipen-
dium dieser Stiftung bedacht werden, sind- verpflichtet,
am Vorabende und Morgen des 22. Adar (11. März 1912)
beim Gottesdienste im Gemeindetempel, X., Seitenatetten-
gasse 4,- anwesend zu sein und ihre Anwesenheit von
dem Bethausinspektor schriftlich : bestätigen zu lassen.
Verwaiste müssen hei diesen Gottesdiensten das übliche
Seelengebet verrichten. ...
Näheres jp -den von der Einreichstelle unentgeltlich' zu be-
ziehehden denidubögen. ■
Wien, 15. Dezember. 1911. Her Vorstand
. der israel. .Kultusgemeinde Wien;-.
von alten Briefküyerts (Bodenkram) mit Märken beklebt,
ganzen Briefmarken-Sammlungen — besseren Einzelmarken,
zu höchsten Preisen.
Ansichts-Sendung findet postwendende Erledigung.
Herrliche Auswahlen zu billigsten Preisen,
auf Wunsch nach Mancoliste.
OSCAR SCHILLER
. I. Vertrauensmann des I. 8. V. Hamburg
Mitglied I. Ph. V. Dresden
Mitglied Wr. B. M. B. u. s. W.
Wien, II., Ansstellungsstrasse Nr. 27.
Hamiiazeack
. laa. 13 Hefte g-eteilt, Heft . £L. 2..— :
Zu beziehen bei Frau 1Ä. Sohön (verwitwete Wod&k)
Wien, I., Seitenstettengasse Nr. 4.
Llpiflfio7P9oh von berufenen Autoritäten vorzüglichstbe-
II gutachtet und als vortreffliche Arbeit und nach
jeder .Richtung bedeutsame Erscheinung wärmsteus empfohlen: enthäli
alles, was ein israel. Cautor innerhalb und ausserhalb des Tempels,
in Chasonus, Rezitativenund Kasualien benötigt, in reichster Fülle.
Isaak Leeb und Lea Weinberg’sche-Stiftung.
Anzahl der.Plätze: Einer im Betrage von K 600.—
Bewerbungsberecktigt sind: mittellose Israeliten .des jüdisch-
deutschen Kitus, welche in Wien an der Universität oder
an der technischen Hochschule oder an der Akademie
der bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Fort¬
gange betreiben, ihre Vorstudien an einem öffentlichen
Gymnasium oder an einer öffentlichen Realschule mit
gutem Erfolge absolviert haben und sich hierüber mit
vorschriftsmässigen Zeugnissen ausweisen können.
Bevorzugt sind: unter- gleichen. Verhältnissen in Rumänien in
erster Linie in Bukarest geborene Bewerber. ,
fiesnebsbeilagen: Geburtsschein, legales Armutszeugnis, Bestäti¬
gung . über die Zugehörigkeit zum jüdisch-deutschen
Ritus, Hochschulzeugnisse, Zeugnisse über den erfolg¬
reichen Besuch eines öffentlichen Gymnasiums bzw; einer
öffentlichen Realschule und Bescheinigung über den
öffentlichen Charakter dieser Lehranstalt, .
Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1911
EinreichsteUe: X, Seitenstettengasse 4, II. Stock (Einreichungs¬
protokoll). > . ' . :
Näheres in den von der Eicreicbstelle unentgeltlich zu-be¬
ziehenden Gesuch sbögen. - Her Vorstand
Wien, 1. Dezember 1911. der israel. Kultusgemeinde Wien..
Merzeichiiis der Derttorvenen ^
vom 17. bis inklusive 23. Dezember 1911.
Ezechiel Schneider, Lehrer SO I. Bernhard Willner, Privat 78 K.
Albert Leicht, Wagenführer 66 I. Ette! Bergmann geb. Spinner, ohne
Beruf 72 I. Franziska Kohn geb. Fleifchner, Private 64 I.' Hermann:
Eisner, Trödler 66 I. ,'Netti Minglgrün, Hausbesitzerin 70 I. Therese-
Goldschmid, ohne Beruf 77 I. Markus Elias Schapira, Hausierer 68 I.
Alexander Bonitzer, Buchhalter 69 I. Josef Stern, Pflegling 85 I. Klara
Kopolowitsch, Kanfmannsgattin 35 I. Samuel Schick, Verkäufer 46 I.
Johanna Gutmaun geb. Gutmann, Arztensgattin 74 I. Richard Karpfen,
städt. Lehrer 38 I. Josef Moravec, k. k. Postoffizial i. P. 48 I. Buena
Levy geb. Löwy, Private-24 I. Berta Kummer, Bergwerksbesitzerin 6O J.
Elsa Beer, Disponenlensgattin 38 I. . Fritz Jranyi, Privatenskind 2 I.
Edith Herzel, Medizinerskiud 3 Wochen. Karl Kling er, Mühlenbesitzer
43 I. Adolf Heller, Private: 76 I. Adolf Berger, Pflegling. Gisela Lüb,
.Kanfmannsgattin 37 I. Szamn Schnabel, Kaufmann 55 Jahre. Leopold
Müller, Kaufmann 61 I. Leib Klarfeld, Kaufmann 46 I. Antonie Schul¬
hof geb. Fuchs, Agentensgattin 49 I. Ottilie Haas geb. Fanta, Kauf-
mannsgattin 68 I. Bertha Knlka geb. Schwarz, Journalistensgattin 64 I.
Elsa.Bloch geb.. Deutsch, Mechanikergehilfensgattin.32-I. Heinrich Osero-
witsch, Buchhalter 63 I. Markus Stern, Advokatursbeamter 53 I. Adele
.Chaiuiovic, Mäklersgattin 40 I. Richard Burian,.Ledergalauteriearbeiter
21 I. Julius Lorand, Bankbeamter 19 I. Hermiue Szemmel, Spengler-
gehilfenskind 14 Tage. Karoline Fischer geb, Tänzer, Komniisfionärswitwe
ni 'X Robert Kraus, Privatbeamter 30 I. Eduard Pollak,. Sängerins-
1 I. Hermann Brust, Kassier 66 I. Jda Berger, Hausbesitzerin 53 1 /,
84' .
kind
’ Jahre. Samuel. Goldschmidt, Hausierer 74 I. Leopold Munk, 'Kaufmann
!46 I. Dr. Moritz Steiner, k. k. Polizeibezirksarzt 68 I. Josef Eisinger,
ohne Beruf 68 I- Moritz Seemänn>-Tabaktrafikänt .Ä I. Sigmund Reich,.
Sekretär 68 Jl . Rosalia Karpeles' geb. Raudnitz, 'Handelsägentensgattiit
Wgentümer und Herausgeber I. Bauer. — ChesredaffDc-Dfi:W^jüün. — -BeranrworrI. Redakteur Alois hulta
Druck von Mo ri, Waizuer L So-n/MMi^^L.MoMga!ne .11 (Telepoon 15.302,. : :