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giebt Dinge, über welche man am liebsten, am bequem-
stenEd mit bem arößW MHte nichts Wt. WaGKM>
ben war, .und wo sie jetzt selbst von den städtischen Wah¬
len und Aemtern ausgeschlossen sind.
Unser erster Haltevunkt^war in H ab-er b orn,. wo
wir einige >äMÄd^^^en ^^?m^'a^e 5 es Fräu¬
lein Fanny Nathan verlebten. Diese energische und
einsichtsvolle Dame steht mit gleicher Kraft und Würde
einer Erziehanstalt für Mätzchen '> iftaMiftheP-CSnftsfiö^
mel hinauf die dunkeln Massen der Menschengebäude, so
gew^^^Shinreiße^^' ^^^ e
nern Ziel^ Die israel^^e Gemeinde in Cöln hat, wenn
^tzas Geschick ihr günstig ist, eine große Zukunft. Reich-
nicht-77 ,,es ist ein fruchtbares Brachfeld, das den rechten
'ÄÄerer^ erwartet, um eine schöne Ernte erhoffen und er-
^laWM zu-ÄffmSLKMe-hier eine geistige Kraft hin, die
einer stark besuchten Schulanstalt für die Töchter der hö¬
heren Stände aller Confessionen und der -huxch ,ste/be-'
gründeten und von den Herren Meierhoff, ssZaderstein und
Katz ^re^lißrten jüdischen Wajftnansta)t. .vor. Wir nah¬
men von- allen- diesen, Instituten: Kenntniß und -freuen uns
-.to Wachs¬
thum begriffen find. Bei der kurzen Zeit,,-seit-welcher
die Begründung deS Waisenhauses betrieben wird, kön¬
nen! natürlüh Me Geldmittel (nur -erst verhältnißmäßigl'M
gestoffev sein. ^iDikjDwection-war-Äbetr-einstchtlichgenügj
mitiidew?S«gnuNgen'i dDrHcmfts rnichtlzu.: warten)- M die
Wttch zU/MHemiUmfange:-gediehen Hin werderr) sondern
fie^eröffmte)Ä>as-iHauSKschon r-im- Arffarßgr!des-JähreS- mit
zwei iMaisenLttübdn. li Die rMdey Knaben,-/ausunsägli-,
chM/»ElMd/gHügon;. im<Lhrer-reinlichen: Kleidung wohl-
geEyt,^ schom,gud imstervichtet und aus lein arbeitsvolkes
LebenMngewzesen, sMN'chtein, 'Nach crllseitiger lPrüftng der
Evziehweift,! ejnqn -Dölhchäft. erquickenden -Eindruck- aufünN, -
und -können yrip! saus: Muerst^ Lebevzeügung/unsere Glaü^
bensgen'pffen^oiyMsondere -in, Westphalrn, dringend äüs--
sord.ern!/,s iW Gabew'dühjn!zu lenken!/: um- Unter GoMes
SegW. -diese Pnstalt«•,aus kleinenote gesundem Keimen
zueinem. - fiaxkm ^Olamme erwächftkr zünmachm.:: Wir
hieltG^ es- sürdeinn gutes Omen- für:,den i großen Gegen¬
stand unserer: Reises. zuerst. in diesem -wohlgeordneten und
finnig eingerichteten -Hause: ft hohen Genuß /gefunden zu
haben, viijiü/ä , ' Vj’H'i "Ji. U'.-!-s-
. j l Unser zweiter-ÄufeNthalb war i-in/CNn^ lWrubezo-
gen das herrlich/Megene -Belle-vüe in-Deuz^-Mt wo
man den.ikostbarsten- Anblick -genießt,- welchen nü-bwr-tzey
prächtigen grünen- RhriNstrom hin das,-weit: -sich l streckmde
Cöln, mit- - seinen zahllosen Thürmen-rmd dem. kolossal auf¬
ragendem Dom, darbietet. . Wenn - die Nacht .'sich, -Munter¬
senkt, und die zahllosen Gasstammen längs desUfers fich
entzünden zuud -in -den .Wässern j des Stromes, sich .wieder-
spiegely, Md dahinter heben» sich in den nachtgrauenHim¬
eberr sowohl zu imponiren, wie zu fesseln.verstünde, und
Me hierarchisch zu gebieten, ftuchtbare Ideen auszustreuen
» vermöchte, so wurde die Gemeinde zu Cölnbald das ®e^
gentheil auftveisen. von dem. Jetzt... Hch..fand. die Gemeinde
gerade- in einem - charaAerisirenden Falle. Die alte GYÄ?
,)agoge wegen BaMlligM^pMzeiM.'g^schlMja,Hn-^
lenwndan Mitteln, eine neue zu bauen, kein Mangel;
der Vorstand aber will aus Gründen erst eine proviso¬
rische, beschränktere bäuenh ein^Theil, der Gemeinde^ eine
definitibe^ Wßv ^ ü b er 1 diesem 'Slrei^ tiift ^N^ 'EöüD
MetziMat^ Oppenheim' auf Und
Bau'M- großen, .würdigen Hmpejs^.Mx neMw die¬
sen,FaA.charakteristrend^. .denn-.ex; bezeichnet in ftiETiefe
das Sachverhältniß nach allen Settern-hitu- i -- -.-d 8
Im Allgemeinen befinden' 'sich # Jlkben Rhenr-
lande im Wohlstand'und in gutem Ansehen bei ihren
Mitbürgern. 'Der Bauer^z. B. schätzt btt Verdienste der
Juden um das Land gar sehr. In den letzten Jahrzehn¬
ten haben viele Juden, dort. fich, mit, d«. Vermittelung des
Bodenkaufs beschäftigt; mit großer.Gewandtheit, Local-
und Personalkenntniß' veranlaßten sie die Bauern, bei Gü-
terveMüfew zu ihren:Höfen-Harzellen änzukaüM M mit
jähMchen Abzahlungen zu tilgen.' i Ddr-'B'a-üMaüfte Stücke;
die er mit feinen bisherigen Gespannen - und Leuten aüfs
Beste noch' mit bewirthschaften konnte, und deren- Ertrag
daher- -ihm,Änen reimn Gütbrerwerb barstellke.!' Uach-zehn
Jahren steht -M der Bauer'im schüldenlosen Besitz eines
neuen schönen Stücks Landes,' für den evl eigSntlichlMnew
Heller: verausgabt hatte,, und trotzt der großen- WeigMttA
des. BodenwertheS-. ' Es. versteht sich/ dass der VernttttM
sich eben -ft-Wenig dabii brrgeffMU'L m ^ ?V? ,v.vh'?.
;] / i Ir' mehr/aber der materielle Wohl'stütt-d wächH -LtstÄ
eherilwenden sich uüsere Blicke auf- die Frage,. Wie^es-ÄR
den. geistigen, mit den religiösen- Zuständen ! b'eschdfftti'feitz
Wiri stütz weit entfernt- ein! vollgültiges- Urth'erl ätff ttM
Mchtrgen Reise gewinnen-: zu iülzeM