• Zn einer gebildeten jüd. Familiein Berlin finden noch
einige<.junge Mädchen unter liebevollster u. gewissenhafteste^
Leitung Gelegenheit, sich sowohl in Wissenschaften, franz.
u. engl. Sprache, Musik rc. zu vervollkommnen, als auch
eine feinere gesellschaftliche Bildung sich anzueignen. Näh.
Ausk. erth. güt. die Herren Prediger Dr. Apolant, Zie-
gelstr. 19., Director Auerbach, OranienburgerStr. 38.,
Banguier^Benoni Kaskel, Jägerstr. 23., und Seeg-
mann, Rösenthalerstr. 50.
Eine jüdische Penfions- und Erzie-
hungs- Anstalt für Töchter gebildeter Eltern un¬
ter Protection des höHwürdigen Rabbinats ist ein tief
gefühltes Bedürfniß, und habe ich mich, mehrfach dazu
aufgefordert, entschlossen, eine solche mit Unterstützung
meiner Töchter, welche geprüfte Lehrerinnen sind, zu
gründen.
In diese Anstalt werden Mädchen vom 7ten Jahre
an bis zum 18ten Jahre ausgenommen und erhalten bei
wahrhaft mütterlicher Pflege Unterricht in Allem, was
zur Erziehung eines gebildeten ZHdchens ber Jetztzeit ge¬
hört. Für die besten Unterrichtskräfte habe ich gesorgt
und stehen mir die nachdrücklichsten Empfehlungen zur
Seite. Der Herr Rabbiner Dr. Philippson in Magde¬
burg, so wie der Herr Rabbinatsassessor Rosenstein hier
wollen die Güte'haben, Näheres mitzutheilen. Zu An¬
meldungen bin ich täglich in meiner Wohnung, Kloster¬
straße 47. zu sprechen.
Berlin, im December 1861.
Minner Wassermann.
Zu Anfertigung von Aufträgen
in GoldWrnd Silberstickerei für Vorhänge vor das
AllerheiliM empfiehlt sich die rühmlichst bekannte Manu-
factur von Z. A Hietel, Leipzig, Grimma'sche
Straße, No. 31, 1. Etage. ■ • -
*** Die unter Aufsicht des Rabbinats stehende
Fleischwaarenhandlung von Abraham Herzberg, Rosen-
Str. 29 in Berlin, empfiehlt zu den billigsten Preisen:. °
Schlag-, Leber-, Gänse- und Knoblauchswurst, Räucher¬
fleisch, Räucherzungen und Pökelfleisch, Spickgänse, Gänse¬
keulen und Gänseschmalz.
Ich empfehle ' stets alle Sorten frische - Wurst,
wie auch geräucherte Mett- und Gänsewurst, Gänserou¬
lade, Rauchfleisch, Gänseschmalz u. dgl. m.
Hannover. ^ I. Meyerstein,
Rothereihe No. 10.
Cichorien.
‘nWDEtflrt ndy bs
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empfiehlt zu sehr solidem Preise
Heymanü Rosenstamm
in Norden (^stfriesland).
Bestellungen nach dem Auslande werden auf das Pünkt¬
lichste besorgt; es wird jedoch um schleunige Zusendung der
betreffenden Aufträge franco ergebenst gebeten. D. iÖ.
Prediger vr. Landsberger in Berlin
empfiehlt vor dem Wechsel des Quartals seine Pensions¬
und Lehranstalt für Knaben, welche durch vermehrte Lehr¬
kräfte in den Stand gesetzt ist, allen billigen Anforderun¬
gen zu entsprechen. Auch Handlungs-Eleven finden ein
freundliches häusliches Unterkommen.
Referenzen: die Herren Rabbiner Dr. Sachs von hier
und vr. Philippson in Magdeburg.
Asyl für gemüthskranke Israeliten.
In dem von dem Unterzeichneten im Laufe dieses
Jahres gegründeten Asyle für gemüthskranke Israeliten
können noch einige Kranke Aufnahme finden.
Bayreuth, im November 1861.
Dr. Würzburger.
Deutschs Musik-Institut
für jüdische Cantoren und Lehrer.
Anmeldungen werden jeder Zeit angenommen.
Cantor Deutsch in Breslau,
Nicolai-Stadtgraben.6 a.
Ann o n e e.
Für unser Modewaarengeschäft suchen wir zum Isten
Januar k. I. oder etwas später einen jungen Mann aus
achtbarer Familie und mit den nöthigen Schulkenntnissen
versehen, als Lehrling. Gebrüder Salomon
in Halle a/Saale.
Ein gebildeter, kräftiger Knabe mosaischen Glaubens
wird zum sofortigen Antritt als Lehrling sür meine Mo-
dewaaren-, Leinwand-, Band- und Pösamentirwaaren-
Handlung gesucht. M "
Oeorg Orrschel ^
in Bunzlau i/Schl.
Zum Isten Januar 1862 suche ich für meine Kin¬
der im Alter von 7 bis 10 Jahren eine Erzieherin,
die Zeugnisse ihrer Brauchbarkeit aufzuweisen hat. Die¬
selbe muß außer den gewöhnlichen Lehrgegensiänden Mu-.
sik, französischen und englischen Unterricht ertheilen. —
Reflectirende wollen sich baldigst an mich wenden.
Julie Goßmann.
Tessin, den 2, December 1861.