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Httffortfecnag an Kantoren.
Am 1. April 1884 wird in unserer Ge¬
meinde die Stelle des
erste» Kantors, erste» Schochei
»nd Kore,
welche mit einem jährlichen Einkommen non
prpt. 3300 Mark und standesmäßiger Dienst¬
wohnung dotirt ist/ vacant.
Behufs rechtzeitiger Wiederbesetzung dieser
Stelle werde« qualificirte Bewerber, die eine
volle und angenehme Stimme besitzen und
einer streng religiösen Richtung angehören,
anfgeforderr, sich unter Angabe des Alters,
ihrer Familienverhältnisie und bisherigen Be-
rufsthätigkeit schleunigst bei uns zu melden.
Gnescn, den 16 . Decbr. 1883. [19195]
Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde.
Die Stelle eines ReligionSlehrerS, Vor-
beterS und Schächters wird in der hiesigen
Gemeinde zum l. März 1884 vacanr. Be¬
werber wollen unter Einreichung ihrer Zeug-
niffe sich an den Unterzeichneten wenden.
Festes Gehalt pro Anno beträgt 900 M.
Renwedell» den 17. December 1883.
Drr Vorstand der Synagogen-Gemeinde.
Pensionat und Höhere Töchterschule
von [18611]
Frau Dr. Ledersou in Hannover,
Thirrgartenstraße 3 und 4.
Aufnahme von Zöglingen zu jeder Zeit. Beginn des neuen Semesters am 7. Januar 1834.
Otto Spaniers
L. Rosenbera.
[19194]
Die israelitische Gemeinde zu Sonsbeck
a. Niederrhein sucht per l: Januar 1884 oder
später einen tüchtigen als Elementarlehrer
geprüften, nicht verheiratheton Religions¬
lehrer, Cantor und Scbächter. Festes Gehalt
Mark 900 und freie Wohnung. Außerdem
bringt- das Schächten jährlich ca. 200 Mark
ein und bietet sich, falls Bewerber in der
Musik Unterricht ertheilen kann, Gelegenheit
zu weiterem Nebenverdienst. Es sind nur
10 bis 12 Kinder augenblicklich zu unterrichten.
Offerten unter Beifügung der Zeugnisse zu
richten an den Borstands-Commissar Jacob
Löbschen zu SonSbeck. [18756]
Zur selbständigen Führung eines größeren
bürgerlichen Haushalts und Erziehung der
Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren wird
eine ältere jüdische Dame auf sofort oder
später zu engagiren gesucht. Dieselbe muß,
da die Hausfrau fehlt, derartige Stellung
berests mft Erfolg bekleidet haben, besonders
über von sanfrem Charafter sein und Zeug¬
nisse ihrer Brauchbarkeit nachweisen können.
Gefl. Offerten mit Angabe der Gehalts
ansprüche werden unter F. B. an »ad. Masse,
Schwerin i. M. erbeten. [8. 18894]
illstrirte
WeiHncuHts -MoDitäten
liegen in allen guten Kuchhandlungen zur Ansicht ans.
Verzeiksiniffe empfesilensmerier Geflsiensie für sang mul alt gratis mul franko.
Aus Orten, in denen Buchhandlungen nicht bestehen, wende man sich an die
Verlagsbuchhandlung von Otto Spamer in Beiprrx, Gellcrtstraße 2/3,
in Berlin S.1V., Großbccrcnstraße 75, pari. [18917]
-a
Israel. Familiea-Pealwaat
in Frankfurt am Main für junge Mädchen.
Wissenschaftliche u. gesellschaftliche Ausbildung.
Anleitung im Haushalt. Beste Referenzen.
Anfragen unter K. 18359 an^ Rudolf
Masse, Leipzig. [K. 18359 ]
r&fYf in feinsten israel. Kreisen verkehrender
vJ'lll Angestellter ist in der Lage, günstige
Heiratspartien zu vermitteln.
Offerten an Lnd. Moffe (Ernst Alctter),
Mannheim sud Chiffre B. erb. [F. 18736]
Eine
Dame,
junge
Tochter eines jüdischen Lehrers, die im Ok¬
tober e. ihre Befähigung für den Gesammt-
unterricht an höhere Töchterschulen (fremde
Sprachen, Musik rc.) in einer vorzüglich be¬
standenen Prüfung nachgewiesen hat, sucht
zu Ostern k. I. oder früher eine paffende
Stelle. Reflectanten wollen sich wenden an
8. Blrunenau in Bielefeld. [19113]
Eine ält. Wwe., kennt gründl. Häusl. Arbeft,
unterz. sich auch Krankenpflege. Gehalt nicht
erfordert, sucht Stelle bei ged. Leuten. Off. u.
ß. 2716 an Ed. Schlotte, Bremen. [ 19129 ]
Soeben erschienen:
Der
IsraesitWe
Oememlte-Gesang.
Fünf populäre Auffähe
als
Beiträge zur Cultusjrage
herausgegeben
von
W. Icrcobfobrr,
Lantor und Lehrer in Leipzig.
ftl. 8. brasch. 90 Pf.
Diese kleine Abhandlung, welche
in hohem Maaße die Aufmerksam¬
keit der Herren Rabbiner, Cultus-
vorsteher und Cantoren auf sich
lenken wird, ist durch jede Buchhand¬
lung zu beziehen.
Leipzig. Kaumgärtuer's Kuchhdlg.
Ein gebildeter, unabhängiger Mann,
welcher, ohne sonst orthodox zu sein,
wie die Essäer (ehemalige jüdische
Sekte) und wie beispielsweise in der
Neuzeit Reb Sockel Löb von Michel¬
stadt, nichts ißt, was von getödteten
Thieren kommt ^ sucht sich mit einer
gleichgesinnten, feingebildeten Dame zu
verheirathen.
Auf Vermögen wird nicht gesehen.
Gefällige ausführliche Mittheilungen
mit Photographie werden unter
IV. 19190 durch die Annoncen-Expe-
dition von Rudolf Moffe in Leipzig
erbeten. [19190]
Als Channkkahgeschenk zu empfehlen:
Br. Ludwig Philippson, Neues israelitisches
Gebetbuch für die Wochentage, Sabbathe
und alle Feste zum Gebrauche während des
Gottesdienstes und bei der häuslichen An¬
dacht. Zweite Auflage. Broschirt oder
elegant gebunden. Zu beziehen durch alle
Buchhandlungen.
LoniS Gerschcl, Verlagsbuchhandlung
in Berlin, Wilhelmstr. 32.
Van Houten’s
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Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von Greßner & Schramm in Leipzig.
Verantwortlicher Redacteur Dr. L. Philippson.