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Anzeiger.
.In demselben werden Annoncen aller Art gegen I Gr. Gebühren für
die grwaltkn« Zeile au- Petit-Schrift oder deren Raum ausgenommen.
Die Verlagshandlung.
In der Hurrerschen Buchhandlung in Schaffhausen ist er
schienen, und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:
mina miaa
Menorali teliorali
oder
das teine Ju-enthum
als
Gegenstück
des von Br. M Creizenach, unter dem Titel
Thariag herausgegebenen ersten Theils seines
8cliu1ckau ^ruck.
In
zwei Abtheil nngen
von
I. Löwenstein.
Bezirksrabbiner in Gailingen, Großherzogthums Baden.
14 Bogen. Velinpapier. Preis 45 Kr. oder 10 gGr.
Die hiesige israelitische Gemeinde sucht einen unverhei-
ratheten Elementar-Lehrer, der sowol im Deutschen, als
auch im Hebräischen gründlich unterrichten kann. Zugleich
sind die Functionen eines Borsangers und Schächters damit
verbunden. Die fixe Einnahme ist 350Thlr. nebst freier
Wohnung, Accidentien lOOThlr. und darüber. Die Be¬
werber haben ihre Gesuche unter Beilegung sidencirter Zeug¬
nisse innerhalb 5 Wochen portofrei bei dem Unterzeichneten
einzuschicken.
Glückstadt, den 28. November 1838.
Elias Philipp,
p. 1. Vorsteher.
Bei v. Mösle's Wtte. und Brau müller in Wien ist
erschienen:
Syntaxis
der
Englischen Sprache,
in dreißig Lectionen eingetheilt,
durch Beispiele erläutert, von einer stufenwciscn Reihe von
Uebungen, mit genauer Betonung der vorkommenden .Englischen
Wörter begleitet, vorzüglich für den Selbstunterricht bearbeitet
von
Carl Gaulis Clairmont,
befugten Lehrer der Englischen Sprache in Wien,
gr. 8. Wien 1838, in Umschlag broschirt 2 fl. C. M.
Schlüssel
zu den
Uebungen in Clairmonts Syntirxiö
der
Englischen Sprache,
wodurch jeder Schüler seine Fehler ohne Hülfe eines Lehrers
auöbeffern kann.
Vom Verfasser der Syntaxis bearbeitet.
Wien 1838, in Umschlag broschirt 40 kr. E. M.
So haben wir denn endlich eine neue Grammatik aus der
man Englisch lernen kann, so beginnt der sachkundige Recensent
Inder Lheaterzcitung, und Jeder, der obige Syntaris benutzt,
wird dieses Urtheil mit Vergnügen unterschreiben. Wir sagen
mit Vergnügen, weil es dem Leser jetzt möglich ist, die Englische
Sprache spielend mir der größten Gründlichkeit zu lernen. D'
zahlreichen Beispiele oder Uebungen sind aus dem Leben gcno
men, wir finden darin alles was uns umgiebt, was wir zu
Sprechen und Verstehen jeden Augenblick gebrauchen, nicht abe
langweilige Abhandlungen oder Sprüche und Sentenzen.
Der Lire! des Schlüssels spricht schon seinen Zweck beut
lief) aus: er soll dazu dienen, den ohne mündlichen Unterricht Ler¬
nenden, den Lehrer zu ersetzen.
Der Herr Verfasser hat sich daher um die Englische Sprache
durch Herausgabe dieser SynraxiS, die Frucht zwanzigjähriger
praktischer Erfahrung, ein bleibendes Denkmal erworben, und
das Studium derselben so erleichtert, wie es ohne der Gründlich¬
keit zu Nahe zu treten, nur immer möglich sein kann.
w Bemerkungen.
Der Herr X (0. 8.) wird an die Herren Gebrüder Friedeberg addressiren.
Unter den Bemerkungen in No. 145 sollte es heißen: „0. in '1'., da sie anonym."
Es sind über das „Jüdisch-deutsche Schreiben" drei Entgegnungen eingelaufen, wovon die eine vollständig, die
anderen auszüglich gegeben werden sollen, dies zur Beantwortung der Anfrage des Herrn N. in L.
Die Einsendung des Herrn A. in H.g: in der Angelegenheit der Herren Creuznach und Hirsch kann
nicht aufgenommen werden, weil diesen Herren nicht vorgegriffen werden soll.
Die Einsendung des H. „Ehrlich Wahrlieb" fmut nicht ausgenommen werden, die des H. Schw. später.
Die Correspondenzen aus Kassel, Pesth, Tilsit, Altona, Mittelfcanken. Glogau kommen in nächster Zeit
zur Erledigung. Die Redaktion.
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fRcbaetcur: Dr. L. Philipps»«. — Beklag von Baumgartners Buchhandlung. — Druck von I. B. Hirschfeld.
(Hierzu da- litcrar. und Homilet. Beiblatt No. 36.)