Seite 8.
Mesterreichisch-unzarische Lantoren-Zeitung.
Nr. 19.
L^rminbrgsbte junge Leute, die
'*P*׳ sich dem Cantorenstande wid-
men wollen, finden vollständige
Ausbildung bei I. Heller, Ober-
cantor in Brünn.
Co«errrs.
In der isr. Filialgemeinde KLloz
(Komitat Wcißenburg) ist die Stelle
eines diplomirten Lehrers, der
zugleich Schochet, Bvdek, Kore und
Borbeter sein muß, mit einem
Jahresgchalte von 450 fl. nebst
freier Wohnung und Nebenemolu»
menten am 1. September zu besetzen.
Bewerber, die der hebräischen, unga-
rischen und deutschen Schrift und
Sprache mächtig sind und über ihre
Befähigung als Schächter von an er-
kannten rabbiuischen Autoritäten
Zeugniße besitzen, wollen ihre wohl»
instruirten Gesuche bis 1b. August
an den gefertigten cinsenden. Dr.
Magyar Jozsef, Präses.
Coneurs.
Bei der isr. Cultus-Gcmeinde
Bilin gelangt vom IS. October
cvent. 1. November l. I. die Stelle
eines geprüften Religionslehrers,
autor. Rabbiners, der zugleich
tüchtiger Cantor sein muß, zur
Besetzung. Fahresgehalt 750 fl. nebst
Emolument. Gesuche sammt Zeugnis-
abschriften, nebst Angabe des Alters
sind bis 1. August d. I. an den
gefertigten Vorstand einzusenden.
Rcisespesen werden nur dem Acccp»
tirten vergütet. Bilin, im Juli
1893. Der Cultus- Vorsteher lg.
Kohr.
Corwins.
In der aut. orth. Cultusge-
meindc zu Haidu-Nädudvar ist die
mit einem Jahresgchalte von 450,
fl. ö. W. sammt freier Wohnung
honorirtc Stelle des Lvfken Vor-
bctcrs Schochet, Bvdek und Kore
bis inclusive 15. August d. I. zu
besetzen. Bewerber müssen Probe-
Vortrags halber sofort erscheinen.
Nur dem Acccptirten werden die
Uebersiedlungsspesen vergütet. BMr
BLrLny, Gem.-Präses, M. Fischer,
Gemeinde-Notar.
Coneurs.
Bei der isr. Cultusgemcinde in
Torrfthau (Böhm.) kommt mit dem
1. September 1893 die Stelle eines
geschulten Cantors und Koreh, der
zugleich geprüfter Volksschullehrer
sein muß, zur Besetzung. Mit diesem
Posten ist ein jährlicher Gehalt von
550 fl. und 50 fl. Beheizungs-
beitrag nebst üblichen Emolumenten
verbunden. Bewerber haben ihre
Gesuche mit Nachweis der Bcfä-
higung, Alter und Familienstand
ehestens an den gefertigten Cultus-
Vorstand zu richten. Rcisespesen
werden dem Acccptirten vergütet.
Tcreschan, den 14. Juli 1893.
H. Jl. Reiser, d. Z. Cultus-
Vorsteher.
Coneurs.
In der hiesigen isr. orth. Ge»
meinde ist die Stelle eines Vorbeters,
der zugleich Kore, Schochet Ubodek
sein muß, mit 600 fl. Jahresgehalt,
halber Schechita, fteier Wohnung u.
Ncbcnemolumentcn zu besetzen. Be-
Werber um diesen Posten haben bis
längstens 15. August zum Probe-
Vortrag zu erscheinen. Rcisespesen
werden nur dem Acceptirten ersetzt.
Adsvp8zLut6, den 3. Juli 1893.
Hermann Bessherg, Präses.
Conrurs.
Bassisten und Tenoristen mit
hübschen Stimmen, welche als Me-
schorerim gut eingeübt sind und vom
Blatte lesen können, werden für die
Nembrandt-Synagoge, Wien, H.,
Rembrandtstraße25 acceptirt. Amnel-
düngen an Cantor P. Freistnger
im Tempelgebäude.
Coneurs.
In der isr. Gemeinde zu
LLüürkut (Kam. Somogy) ist die
Stelle eines geprüften Lehrers und
Cantors, der zugleich Schochet,
Ubodek und Kore sein muß, m.
einem jährlichen Gehalt von 450
bis 500 fl. nebst freier Wohnung,
Schechita, sonstigem Einkommen
zu besetzen. Die Stelle ist am 1.
September anzutreten. Der Offe-
rircnde hat seine Zeugniße zum
Unterfertigten einzusenden und blos
dem Acceptirten werden die Spesen
vergütet. David Kaiser.
Offert.
Ein Baritonist, der über eine
schöne, kräftige Bariton-Stimme
verfügt, sucht für die hohen Feier-
tage, eventuell auch jährliche
Stellung. Selber singt von unterem
A bis zum oberen Gr und liest
ziemlich vom Blatt. Die P. T.
Cantoren, die einen solchen be-
nöthigen, vollen sich gefälligst an
die Unterzeichnete Adresse wenden
und gleichzeitig das Honorar be-
bestimmen.
lakob Munk, Holitscb,
Comitat: Neutra.
Coneurs.
In der Galänthaer aut orth.
isr. Cultusgemcinde ist mit 15.
August l. I. die Stelle eines tüchtigen
Vorbeters, der zugleich Schochet,
Bvdek und Kore sein muß, mit einem
Jahresgchalte von 500 fl., 60 fl.
Zinszulage, sowie Nebenem olumenten
zu besetzen. Reflektanten wollen ihre
eigenhändig geschriebenen Gesuche
nebst Angabe des Alters und Familien-
standes an den gefertigten Vorstand
einsenden. Nur Berufene werden zur
Probe zugelaffcn und dem Acccptirten
die Rcisespesen vergütet. MaxKalisch
ן Cultusvorstand.
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Bei der Fünfkirchner isr. Cultus-Gemeinde ist die
Stelle des Obercantors mit dem Jahresgehalte von 1200 fl.,
freier Wohnung und den üblichen Emolumenten in
Erledigung gekommen. Bewerber um diese Stelle, die
musikalisch und intellectuell gebildet sind, wollen ihre
Gesuche nebst Ausweis über bisheriges Wirken, Alter
und Familienstand bis 5. August 1. J. an den gefertigten
Vorstand einsenden. Zum Probevortrage werden nur
die hiezu Berufenen zugelassen und Reisespesen nur
dem Acceptirten vergütet. Der Posten ist am 1. September
1. J. zu besetzen.
Fünfkirchen, am 20. Juli 1893.
Gabr. Weisz J. Wertheimer
Secretär. Gern. Präses.
Coneurs.
In der israelitischen Cultusgemeinde Ung. Hradisch
(Mähren) ist die Stelle eines II. Cantors, der guter
Koreh, Schochet, Ubodek und Schames sein muss, zu
besetzen.
Gehalt 600 Kronen, Einnahmen aus der kleinen
Schechita circa 600 Kronen und übliche Nebenemolumente.
Praktisch erprobteBewerber—österr. Staatsbürger—
welche im Besitze von ״Kabbalot“ anerkannter rabb.
Autoritäten sind, wollen ihre mit Verwendungszeugnissen
versehenen Gesuche unter Bekanntgabe des Alters und
Familienstandes an den hiesigen isr. Cultusgemeinde-
Vorstand bis längstens den 25. August 1898 gelangen
lassen.
Bevorzugt werden solche Bewerber, die befähigt
sind, event. den hebr. Lehrer zu suppliren.
Zu Probevorträgen werden nur die Berufenen
zugelassen und Reisespesen nur dem Acceptirten
vergütet.
Ung. Hradisch im Juli 1893.
Der Cultu8gemeinde-V0r8tand.
In der hierortigen isr. Cultusgemeinde ist die Stelle
eines musikalisch gebildeten zweiten Cantors, der zugleich
שוחט׳ ובודס׳ מורא׳ ומוהל
ist und als Baritonist oder Tenorist im Chore mitwirken
und denselben dirigiren muss, mit dem Jahresgehalte
von 500 fl., halber שחיטה , Wohnung und Nebenemolu ־
menten zu besetzen. Bewerber, die diesen Anforderungen
entsprechen, wollen ihre wohllnstruirten Gesuche, mit
genauem Nachweis ihrer Befähigung, ihres Alters, Fami-
lienstandes und bisheriger Verwendung portofrei, bis.
1. August 1. J. einsenden. Zum Probevortrage werden
nur Berufene zugelassen und Reisespesen resp. Über-
:siedlungskosten nur dem Acceptirten vergütet.
Liklos, Baranya, am 10. Juli 1893.
Eduard Spitzer
Cultus-Präses.
Coneurs
Eigeuthümer und Herausgeber 1. Bauer; — Verantwortlicher Redacteur Alois Kulka. — Druck Ignaz Hecht, Wien, II., Praterstraße 25.