Einzelnummer 0,30 Goldmark
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und Verl»d W iS, Melnckeatrtüe 10. Erscheint
Dlenittö und Freitag. BetugiprcU bei der Expedition
' tlloh 1.85 Goldmark, VUrUlUhrltch 9,25 Goldmirk.
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Jammer 35 , ' fl Berlin, sTv. 1925
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Redaktionsschluß Sonnt/ig und Mittwoch nnchmlttsif.
XXX. Jabr^.
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Zionismus •»trabt tUr da» iQdlsch« Volk dla Schaffung einer öffentlich - rechtlich gasslcherfn HolmilUtta tu Palatino. „Baseler Programm.'
H®M imd ongsby - Ji» fet MGdibi
London. (J.T.A.) Die Leitung des Kcren Hajcssod
(( ]ic englische zionistische Föderalion (;abcn am 20. April
piner ni Ehrrti Sir Alfred■ Monds. Per britische
vrtjüalssckretär Wr die Kolonien, Mr. Ormsby-Üorc
» bei dieser Gelegenheit eine bedeutsame Ansprache;
i;,mcn der britischen Regierung bekundete er die uner-
'jätterllchc Treue zu der zionistischen
'm' James de Rothschild, der den Vorsitz lührle,
,,',(/ ein Lebensbild von Sir Alfred Mond und erinnerte
^ daß sich Sir Alfred Mond als großes Verwaltungs-
' ;A als Förderer der industriellen Entwicklung und als,
iiilrop im Dienste des englischen Volkes ausgezeichnet
j Hier aber, sagte der Redner, huldigen wir Ihm als
ernstem und hingehendem Zionistcn. Auch als Mit-
(j de» Parlament» gab sich Sir Alfred Mond »lel* als
^tund als Zionlst aus. .Es sei nicht zu verwundern, wenn ein
3 s wie Dr. W e i z m a n n, der In jüdischem Milieu er-
'p worden ist, ein Zögling des Glieder, ein Zeuge der
■'■me gewesen war, sich zum Zionistcn entwickelt habe,
^.tgen Sir Alfred Mond, In dessen Sphäre das jüdische-
&in nie diskutiert worden ist, ist es hoch anzurechnen,
jir nach Bekanntgabe der Balfour-Dcklaration sein jüdisches
:j aufwallen fühlte und seine wertvolle Unterstützung den¬
ken lieh, die es unternommen haben, das jüdische National-
.5 in Palästina aufzubauen, welches für ewige Zeiten
ita Augen der Welt den Qradmesscrfürjüdische
:hffcnskraft und OröOe bilden wird.
Sir Alfred Mond ergriff hierauf das Wort und schilderte
sc Eindrücke in Palästina, das er nach einer Zwischen-
•j von vier Jahren jetzt wieder ! besucht hat. Schon sein
v Besuch hatte in ihm die Uebcrzcugung gefestigt, daß
„t und Plan des Aufbaues Palästinas keine Träume sind,
dtm auf realem Boden beruhen. Dennoch habe er' es
.';! erwartet, daß schon nach vier Jahren ein so
;ita unlieber F o r t s c h r 111 festzustellen sein wird,
«tnsclirltlc sind in Palästina getan worden.' Eine Woche
ia vierzehn Tage genügten lange nicht, um alles in
.;tr..<chein zu nehmen. Festgestellt muß werden, daß man
: pjlastina auf der gleichen gesunden Basis wie in jeden«
imn Lande der Welt Kapital investieren kann. Wenn die
üt in der ganzen Welt es verstehen lernten, daß P a -
iilina ein gute» Geschäft I s t , so'würden, viele
;*dtrttausende von Pfunden In das Land strömen, und viele.
diierigkeittn wären überwunden. Der Markt Syriens wird
■a Palästina kontrolliert werden können.
Haifa wird einer der größten Haien
Ii Mi 11 e115 ndI sehen Meeres und eine der b e -
elendsten Man dclsstädtc des Orients wer-
tu. Man würde aber Palistina schlecht dienen, wenn man
- jeder Kritik zurückhalten würde. Kritisieren kann man,
'* gewisse Dezentralisation in der Oründung neuer Unter¬
ailingen. Vön jedem Plan wird behauptet, er sei glänzend;
» es tmiO immer festgestellt werden, welchem Plan die
«ilät gebührt. Richtig ist, daß der Bau des Hafens
^ die Ruthenbcrgische Elektrifizierung eine .Grundlage der
'•■tsehafllichen Entwicklung des Landes sind. Ich sah Elck-
; 'Ütsanlagcn in der ganzen Welt,.aber nirgends sah
^besser a n gelegt e und ausgestattet e Kraft -
'»ke als in Palästina. Es Ist nicht wahr, daß die
aus den ' osteuropäischen Qhcltos nur in die großen;
* >; ic Palästinas strömten. Viele von, Ihnen: wandten «Ich
'-t Erfolg der Landwirtschaft zu. Die Siedler erstatten das
'*» vorgeschossene Ocld zurück. Die Araber lernen
von den jüdischen Siedlern, zu denen sie sich
freundschaftlich verhalten. Mir erzählten viele Araber, daß
sie mit ihren jüdischen Nachbarn in bester Freundschaft
leben. Palästina wird mit der Zeit ein selbst¬
tätige» Lntid werden, so doli jede Hilfe von
außen entbehrlich werden wird.
Alfred Mond schloß: 'Nach dem Erfolg in Palästina
wird man die Wesenheit der Juden'abschätzen. Von der
Arbeit dort wird es abhängen, wie die Welt (Iber die Juden
denkt. Kein Jude, mag er der Bewegung angehören oder
nicht, wird sich dessen entziehen können, daß er mit diesem
Maße gemessen wird. •
Der Präsident der Anglo-Jcwlsh Association, Mr. O. E.
d'Avigdor Qoldssmith, der ebenfalls vor kurzem
aus Palästina, zurückgekehrt war, sagte, die Fortschritte in
Palästina hohen iiuf Ilm einen »ehr stniken lündriick gemacht.
Die Beziclningcn zwischen Arabern und Juden haben sich
enorm gebessert. Man soll nicht alles glauben, was die
Zeitungen schreiben.
Als letzter Redner sprach Mr. 0 r in * by -O o r c. Sic
dürfen sicher sein, so erklärte er, daß die Regierung zu
den Versprechungen, die die bisherigen Regierungen Englands
in dieser Sache gegeben haben, In
unerschütterlicher Pflichttreue
steht. Er persönlich sei noch vor der Balfour-Dcklaration
Zionist gewesen. Der Aufbau Palästinas, das jüdische National-
heim, ist eine Angelegenheit, die du rot) die öffentlichen!
Gesetze Europas gesichert ist. Die Regierung ist über
die bisherigen Erfplgc in Palästina »dir befriedigt. LHc zio-
tiistischc Bewegung schafft nicht nur praktische Arbeit in
Palästina, durch ihren hohen Idealismus ist sie von unge¬
heurer ilScdcutung für die Jtulcnhcit der ganzen Welt und
auch für die britischc'Positlon in der ganzen
Welt. In den allerletzten Wochen sind zwei Dinge von«
großer Wichtigkeit in Palästina geschehen. Von dem ersten
Ereignis, der, Schaffung einer Universität in Jerusalem, weiß
die ganze Welt; die Schaffung der Universität ist eines
jener hohen Ziele, die nicht allein die Regierung, sondern
auch das britische Volk fördern will. Das zweite Ereignis
wird Ihnen unbedeutend erscheinen:. Der Zchent wurde in
Palästina von 12 auf tO <>/a ermäßigt. Das Ut ein Symbol
der fortschreitenden Wirtschaft Ii eben' Ent¬
wicklung' Palästinas. Zu dieser Entwicklung hat
die Arbeit des Kcren Hajcssod sehr viel bei¬
getragen. Jeder Pcnny, für Palästina gespendet, trägt
zur Entwicklung einer höheren Lebensstufe für Palästina
bei. Palästina wartet auf Kapital und Energie, auf Menschen
mit Idealen, um nicht allein ein Zentrum der Judenhelt zu
werden, sondern auch für die benachbarten arabischen Länder
ja für alle Völker des Nahen Ostens In der Aufklärung uudi
der Wissenschaft beispielgebend zu werden. Im Kolo-
nialamtc sitzen zwei wahre Freunde des Zionismus:
Der Minister Mr. Amcry und ich, die wir in Paliistina
waren, seine Möglichkeiten kennen und Ihm höchsten Erfolg
wünschen. Es wird der Welt gezeigt werden, daß der
Jude, der Araber und der englische Administrator Hand In
Hand für ein besseres Wohlergehen der Menschheit arbeiten
können. • ,• • -
Im Verlauf des Abends hielten Ansprachen: Mr. Philip
'Snowdcn. Mr. 1 Philip Gudalla, Oberrnbblncr Dr. J;
H, Hertz und Sir Alfred Schuster, der die Königliche
Akademie und die Cambridge-Universität bei der Eröffnung«,
feier der Jcrusalcmcr Universität vertreten hat. ■
Ende des Lchrerslrelki In Palästina
Jerusalem. (J. T. A.) Der nach den Pcßach-Fcrien
gebrochene Streik der Lehrer an den Schulen des .
^istischen Erziehungsrates ist beendet. _ Am 29. April
die Schulen wieder eröffnet worden.
Zur schnellen Beendigung des Streiks trug das Ein-
*len Nahuiti Soko 1 ows bei. Sokolow unter¬
biete der am 28. April stattgefundonen Lchrcrvcr-
*fnlimg folgende Vorschläge: Der Spruch dcsSchleds-
"ichts j n oinem Streitfall zwischen 'Lehrerschaft und
^''H'-cUer Exekutive wird durch die vom Ziomstcn-
/^rcß angenommene Budgetsumme nicht begrenzt,
/''dt der Spmch des Schiedsrichters über den Rahmen
* s Kongreß fixierten Budgets nicht hinausgeht,
3 die zionistische Exekutive ihn sofort erfüllen. In-
aber dieser Spruch den Rahmen des .vom Kongreß
genommenen Budgets überschreitet, so muß derselbe
i .f n5 der zionistischen Exekutive dem Akttons-Comitd
dem Kongresse zur RntiHz'r-r'» vA-t^crt werden.
Die Lehrerschaft beschloß, diesem Kom promiß -
^schlag zuzustimmen und.am 29. April die
rl5 %kcit in den Schulen wieder aufzunehmen.
Zur Eraeiiuig des neuen Oberkommlstars
,^ der „Haolam" meldet, erwartet man, daß der
;S'^">iniiter Amery. der bereit» nach London zurück-
ist, in den nächsten Tagen die Ernennung des
^ High Commlssioner» für Pali»tini vollziehen wird. -
Eintritt Dalloars In die Regierang
London. (J.T.A.) Amtlich wird mitgeteilt, dnß
Lord Balfour zum Präsidenten des Geheimen Rates
und zum Mitglied des Kabinetts an Stelle des ver¬
storbenen Lord Curznn ernannt worden Ist.
Diese Ernennung Ralfours unmittelbar nach meiner
Rückkehr aus Palästina ist; ein Beweis dafür, daß die
britische Regierung sich durchaus solidarisch mit Balfours
Auftreten in Palästina fühlt und daß die schönen Worte,
mit denen Balfour seiner Anhänglichkeit an die zio¬
nistische Idee, seiner Bewunderung für die Leistungen,
der Juden und seinem Olnuben an die Möglichkeit einer
Versöhnung mit den Arabern ' Ausdruck gegeben hat,
nicht nur Balfours persönliche Ansteht, sondern wirk¬
lich die Großbritanniens darstellen. '. .
Dies kommt auch in einigen Blättcrstlmmcn, Ins¬
besondere in der folgenden! Acußerung des „Star"
im Leitartikel vom 28. April, zum Ausdruck: •
„Lord Balfour ist soeben von einer Tour nach dem
neuen Palästina, wo er nochmals seinen Glauben
an das zionistische • Prinzip autoritativ be¬
kundete, zurückgekehrt. Dje an ihn ergangene Einladung,
in das Kabinett einzutreten, bedeutet in diesem Zu
saininenhang eine c n t s c,h c i d c'n d c Q es t c. Sein Rät
wlfd für die Regierung des. Herrn Baldwln zweifellos
von Wert und Gewicht .sein." ,
Wie die Blätter weiter mitteilen, wird Lord Balfour
die Außenpolitik des Kabinetts, im' Oberhaus zu
vertreten .haben.. '■■
Gebot der Stunde
Der XIV. ZionistcukoiiRrcli ist' für Mitte August
einberufen, Dieses bevorstehende Ereignis gemahnt die
Zionistcn, die Im Drange der zahlreichen Aufgaben, die
sie auf sich genommen,, an ihre Organisation vergessen,
auch nn die ' zentrale Kraftquelle zu denken, die
die verschiedenen Institutionen und l'oud.s ge¬
schaffen hat, ohne welche die erfreulich fortschreitende
Arbeit'int Aufbau Palästinas undenkbar wäre. Es ist
eine alte politische Wahrheit, daß man sich nur mit den
Mitteln an der .Macht erhalten kann, mit denen man die
Macht erlangt hat. Idee und Organisation der zio¬
nistischen Bewegung sind es gewesen, die im Laufe
eines Mcnschenaltcrs dazu geführt haben, das jüdische
Volk zu der grandiosen Leistung des Wiederaufbaus
einer nationalen Heimstätte cmpor/urciflcn und den in
der Diaspora hoffnungslos gewordenen jüdischen Massen
ein historisches Ziel zti weisen, Idee und Organisation
sind und werden die Mittel sein, mit denen da,s in hoff¬
nungsvollen Anfangen stehende gigantische Werk des
Wiederaufbaus von Land und Volk gefördert und zu
glücklicher Vollendung gebracht werden kann. Die
Wurzel und die Gruudlagc unserer Energie und unserer
Wirksamkeit sind die zionistische Idee und, die zio¬
nistische Weltorganisation. So erfreulich es ist, daß
periphere Kreise der. Jtulcnhcit und die besten Elemente
der nicht jüdischen Welt uns ihre Sympathien erweisen,
und so begrüßens- und erstrebenswert die materielle
Unterstützung von Nichtzionistctt ist, die uns hoffent¬
lich in immer steigenderem Maße zuteil werden wird —
Kern und Garantie der Arbeit und ihrer Fortführung
zu immer größeren Erfolgen bleiben jedoch die restlos
mit Seele und Hahe der zionistischen Ideenwelt und
der Zionistischen Organisation ' verhafteten Menschen.
Die zionistische Idee, das Erbe zahlloser jüdischer
Generationen, ist das Kraftzentrum, aus dem die besten
Geister des jüdischen Volkes im Laufe der Jahrhunderte
-Daselnsmut geschöpft haben. Ihrem unbestimmten Seh¬
nen haben Theodor Herzl und die ersten Vcrkfindcr der
altneucn Hoffnungen, die sich Herzl anschlössen, klaren
Ausdruck gegeben und ihremSlrcben'cineStatte errichtet:
die Zionistische Organisation. Sic' ist die Werkstättc
gewesen, in der man die einzelnen'Werkzeuge ersonnen
und geschmiedet hat, mit denen jm Laufe der Jahrzehnte
die vielfältigen Arbeiten begouuen und durchge¬
führt wurden, die dem Aufbau unserer Zukunft dienen.
Es lag in der natürlichen Entwicklung, daß der Schwer¬
punkt des zionistischen Sinnens und Trachtens oft von
der Zentrale in die einzelnen Institutionen verlegt wurde.
Mit dem Aufwand aller Kräfte hat die Zionistische Or¬
ganisation sich für den Ausbau der vielen Institutionen
und Fonds eingesetzt, die ihr Entstehen der Zentral-
Organisation verdanken. Es ist in manchen Zcitläufen
.dazu gekommen, daß man, ohne theoretisch die Wichtig¬
keit der Zionistischen Organisation zu verkennen, doch
ste und ihre Bedürfnisse vergessen hat.
Was würde man von einem Manne halten, der im
fiifcr des Schaffens immer neuer Produkte es dauernd
unterlassen würde, das Werkzeug, mit dein er seine
Erzeugnisse schafft, zu schärfen und in Stand zu halten?
Man müßte das Gebahrcn eines derartigen Mannes für
töricht halten. Die Zionistcn der ganzen Welt befänden
sich in der Gefahr, jenem törichten Manne gleicljzu-
werden, wenn sie über den Notwendigkeiten des Tages
an ihr Hauptwerkzeug und ihre Hauptwafic vergäßen.
Die Entwickhing des Aufbaus in Palästina ist eine erfreu¬
liche Tatsache., Und es kann keinen Zionistcn geben,
der nicht ans vollem Hcr/cn wünschen würde, (tili
dieser Aufbau aus den eigenen Kräften des Landes erfolg¬
reich fortgesetzt würde. Vorläufig sind wir aber noch
nicht so weit. Palästina und Galtith sind in tausend Be¬
ziehungen aufeinander angewiesen und man kann noch
nicht sagen, wer in höherem Maße des. andern Faktors
bedarf 1 , die OaUitU PnläsUivAs oder. Pallisthy.» des jü¬
dischen Volkes der Gallith. Das Band, welches Gallith-
judentum und Palästina in stärkster Weise umschlingt
und verbindet, sind aber die zionistische Idee und die
Zionistische Organisation.
Darum gilt unser Wort heute unserer zentralen
Körperschaft, der Zionistischen Weltorganisation, die in
zwölf Wochen. ihren XIV. Weltkongreß abhalten wird.
Diese Zusammenkunft'soll, wie die vorangegangenen,
eine Heerschau der unbedingten und treuesten Anhänger
der zionistischen Ideenwelt darstellen. Von ihr aus sollen
die neuen Richtlinien und Parolen für die großen, den
gesamten Aufbau betreffenden Aufgaben und Arbeiten
ausgehen. Wir schicken , uns nn, weitere Kreise des ge¬
samten jüdlsphen Volkes für das Werk in Ercz-Isracl
zu gewinnen.. Am'sichersten wird uns das gelingen,
wenn unsere- Organisation genügend Gewicht und Bc.
deutung hat, um nach dem-Gesetze der Schwerkraft
.auf andere Gruppen anziehend zu wirken. Die zlo-