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\ ' Studien . Lit . Miscellen
von L . Dukes .
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- Zuerst - sindlit - der Leser bie Ei n leitung des P ar ch § n ,
darauf ' - folgt das ^ Verzeichniß der hier befindlichen Wörter ,
es fehlen viele Wörter - es ist vielleicht nur des Parchon .
Dann beginnt der Auszug selbst . Auf dem ersten Blatte
desselben liest man die Worte r > ZO } pbl JUDD WDDinD ^ n ^
zu Ende des Buchstaben tj liest man folgende Worte :
» jn : ’ rfap - p nyia pn pis ’ ii6 Niipn b
Niip ^ ] \ xrnipiiu ' i ’ ifi ' tn mxa jmn pns » 12 W ' p ’
— . planst
Nach diesen Worten liest man folgendes Gedieh tchen ,
dessen Anfangsbuchstaben ebenfalls Vrnp 1 Ke den . ,
niru Yi ^ m ion njj ^ jjd . vr > nsv
n ^ r ) b ’ 2 ün uyx NnpM . o ’ ^ no bip .
; noy i $ d non - o ma 20 TN orpo iasi
' i ' a bsD imx ’ i2iN rr ’ Dyoo ) imin
■ ’ tn pih ’ nunv ’ i > 2J ? nsin " i ’ on . . nJn ? ’
’ T h . xa - D ' zb msn ' ^ > ' . 1 ' 2 r > ^ e mw
nna npy pp 2 , v ) yy in wn mnpb '
na 2 i,v > j * p nr ‘ - p - iyb yD ' bnn ns
• niD . ; npty | N ? saD n « nby laiNioi
Lus diesen ZeiM geht hervor , daß Jeklitiel b . Js .
diesen Auszug aus dem Pärchen machte . Au Anfang nach
der Einleitung des Pärchen lesen wir die Worte :
sr
ppp rj di ' ' 2 mo ptt ^
mp ” 2i nso tao ’ j ^ ys jn pi2sn nsd ’ i
DnS ' Hm DipD tost nSÖ . I Iw ' 2 W2 « Pjsfc 1 ' 1 nm
212 naN : DipD toi ' i . n in « pyo pm po ' - d no
’ iyb 22 s a ' ’ 2vV \ 22y in ? b m 222211,2222
— 1 / inetan iicti > pD2 ■
- Dieser Jekutiel b . Js . ha - Kohen , der dieses Wör¬
terbuch ausgezogen hat , war . also der Schüler von Josef ha -
Nak ' dan . Wir wissen nicht , ob dieser I eLu tiel identisch mit
de : if ppjn : Dieser Josef Ha - Nakdan scheint
der dlte Kunktator von,Xanten zu sein . Doch können wir
dieses mit Bestimmtheit nicht an geben , da es mehrere Nak -
danün dieses Namens Qicbt , 2 Bergs . Zun z zur Geschichte
und Literatur S . 11h 113 unb . lmb unsere Notiz in diesen
Blättern 1843 S . 233 . Note 19 . F
In derselben Handschrift besistdet sich auch ein kleiner
' Auszug aus dem Wörterbuch des David Kimchi . Zu
2CnfariQ beffelben bcfinben ; ftd ) die Worte ^ p ^ .
Der Verfasser des Auszugs hat , wie das Gedichtchen zu Ende
beweist , geheißen . Das Gedichtchen hat nur 51 Zeilen .
Die erste Zeile lautet : .
2 - lipays ^ py ' . jm ' ij ? » . -
i ^ or p .
Die letzte Zeile läutet : * /
■ no ^ ' j no ' pW di En En
— « un npn so rron
' Auf dem letzten Blatt . stehet von anderer Hand ein Ge¬
dicht anfangend :
i ' nnvdr ! ) ix . iy - r im Vded
— rniov miD riisn h
Das Gedicht scheint hier nicht vollständig zu sein , und
wir wissen nicht , ob dies das Gedicht von Abraham ben
Esra ist , welches Ben Jachja in seinem ^ ip . i ^ p & f er¬
wähnt , oder blos eine Nachbildung desselben . .
Der Leser sieht , daß der Katalogist gar manches spä -
tern Betrachtern der Oppenh . Bibliothek zu ber . ichtigenübrig
gelassen hat .
* *
Zur Alexandersage . '
Im 2101 2122 lesen Ivir folgende Stelle ( 1 ^ 2 ^ 2 ) :
22 > 2N > ! D ' N ' 23 ' ' 22 21,22 , n ’ N2äJ ’ ID by — —
D12 2J D2 ^ ’ DIIH 2DD2 21,22 1N25C/ ’ nDp V ) D Vi ' 2 btä
| W D ’ llDJl D ’ ^ 12 . 1 D ' 212 J12D1 J1 . 1 1 ? 2 ’ . 1D1 pipiD
ptn t ’ 32 132 Dtpa OND1 21 N DIpDO ttk Nülü ClP
iry nmn iniN 2 i nttub tev nVk > . ) ’ jy 2 ^ 122 moino
’ VDD 1NIN2 2 ’ D,2 UOÜ Dlta ( ? 122D D ' WN 1 ^ 12 . 1 12212
□P ) y ^ < D ’ JQ2DB » O ' Mdll V ' 2 ' I7 } ’ 2y2 niDHipi D ’ B/ ’ DD
— . nbiyb 2iy is - s ’ ss ^ ta idin2 ihk pp ’ inöi nn . M pjn
Diese Sage ist auch in ein spanisches Gedicht über¬
gegangen , woraus Ferdinand Wolf Proben gegeben hat 2
Statt - . iMI . M läßt der Dichter die ' Juden emgesperrt
sein . Wolf hat daselbst einige Proben aus diesem Gedichte
gegeben . -
Ende gut , alles gut .
Dieses bekannle Sprichwort findet sich auch , in dem von
uns schon öfters genanntem ; ny - ( Ä ' ap . 50 ) , 1 es ist da¬
selbst als alter Spruch aufgefichrt :
2 . yü nppDip . " i ' noN cnv
Es scheint dieses in einem Mi ' pasch irgendwo zu stehen - wir
wissen aber nicht wo . .
1 ) Heber arabische Gedi > e , welche die Alerandersage
^ zum Inhalte haben , hat H a p - , wer - Purg stall gesprochen
in den Wiener Jahrbüchern 1832 B . 57 . Arizeigeblatt
S . l ff . . . , • •
' 2 ) Ebendas . 1832 SV57 S . 18h
2 ) Jn dem ( sM ] nv ^ n N2 des R . Schem Lob
( handschriftlich auf der pari se r und Oxforder Biblio¬
thek ) lesen wir unter andern die Worte :
122 ^ 21p2 C21 | 2pJ ' 22 TlP2pl ’ 1JJ2ty 21B ' ■ —
yi . 3D 1 ’ 1 ^ ’ JIDIpl 12 pJ1 f ) Di ’ ' 2 ; 321 2J / 12
ibpi pty n 2 60 80 1 > 22 ' l7 ' yp,21 12222 ^ > 31p21 12 . 2L
2 . , ^ 22p 1212 12 ' IV W112
1 ) Proben aus diesem Buche haben wir in i " > DDp > r ' M
gegeben , so wie auch in diesen Blättern .
2 ) In dem Kommentar zu Job von p h ] JDD
' nilDD D ’ Dl / - in ■ ( auf der Oxford er Bibliothek Ur e Nr . 89 )
finden wir dasselbe Sprichw t angefiihrt zu Ende des Kom¬
mentars :
/ n DD ' piD . , » 20 N ‘ nDNl
Es ist dies Sprichwort allem Anscheine aus Job selbst ent¬
standen .
( Wir bemerken hier gelegentlich , daß der Kommentar
keinen großen Werth hat . )
( In de m Kapitel dieses Buches , betitelt D ' DyDp DM ) .
Vcclag von C . L . Fritzschc . RcLaklcm : Dr . Jul . Fürst . Druck von I . H . Nagel .