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ftcUie. Xit Versammlung lotltf seinen Aussührungen Beisall
und nahm seine diesbezügliche Lhese mii grofier MajorilLI an.
In dem darauftolgenden »eseraii ,Wie können die Lehrer
die «rbeiten der »esamiarchiv« der deuischen
Juden unterstützen?' machte Herr Seminar-Dozent Dr. Bronn
in seiner gewohnten, trefflichen Art die Kollegen Mil den Zielen
und dem Zwecke de« Archiv« vertraut und führte de« wetteren
«u», wie dessen Arbeiten seiten« der Lehrerschaft ge-
sörderi ׳ " < "יי י ■ k önn t. » Hi«».■■« m.h o^n— B A br»«-lden.
dura einen instrukttvrn, inhaltsreichen, oft von Beisall unter»
drochenen Bortrag über die Wünsche der Lehrer und Kultus-
beamten betress» der geplanten einheitlichen Organi»
satlon btt jüdischen Gemeinden Preußen«.
Reserent betonte in seinen Thesen die Notwendigkrit einer solchen
Organisafton, sprach dem D. I. <8. L. und dem verbände der
deMschenJudensür ihr« diesbezüglichenBemühungenDanl und An-
«rlennung au« und gab der Erwartung aus ein gute« Gelingen
und reichen Legen der Selamtoraaiiisation Au«druck, sali» die-
selbe ihre Fürsorge daraus lenft: Ijdatz überall ausreichend« Le-
legrnheit zur religiösen Lebenthaltung und zu religiöser Unter-
Weisung der Jugend geboten wird: 2> das, der veligion»unter-
licht nach einem Rormal-Lehrplan mit obligatorischem Lharafter
von geschulten Kräften erteilt und von einem zu diesem Zwecke
angeftelllen unabhängigen, sachoerstündigen Provinzial- oder
Veztrks-Schulinspeftoi von Zeit z» Zeit inspiziert wird: «> das!
den Lehrern bezw. Kultusbeamten der Neinen Gemeinden in
Iragcn der Schule und de« Kullu» innerhalb ihrer Gemeinde-
Verwaltung eine beratende Stimme eingerLuml wird: es das,
die Anstellung«-, Besoldung«- und Pensions-Verhältnisse der
Lehrer und Kultusbeamten der kleinen Gemeinden in derselben
Weise und unter denselben Bedtngmigen, wie die der preufitschen
Volksschullehrer, geordnet werden: ,bj Der Verein hült bei aller
Hochschühung vor dem ehrwürdigen Stand der Rabbiner
die Bildung von B ezi rk« - Rabbinalen—in Erwägung,
daß sie die religiösen. Verhältnisse der Neinen Gemeinden nicht
zu sördern, das, sie den geistigen Aufschwung und die materielle
Lage de« Lehrer» resp. Kultusbeamten zu beeinträchtigen geeignet
sagte n» p» ,ein gute« Auge'. Der erste Schrftt zur inneren Der-
söhnung der von den Leiben »erbitterten Herzen ist, das, sie
Anderen wieder ein Gute« gönnen. A. Jehoschua und H. Jose, Mt
wohl die Beobachtung gemacht haben mögen, wie dte Menschen
in ihrem Schmerze und in ihrem allen grundlosen Parteihaber
(״ww) sich von einander abaelchlossen hatten, vertraten dir
Anficht, daß die Menschen ihr ifonette« Leben ausgeben, wieder
in Lieb« und vertrauen mit einander ln Verkehr treten, ihre Ge-
suhle und Gedanken gegenftitig au«tauschen müssen. N. Simon
meiner, «tri Blllun u d , 1 v,ll e a »» g limn mir ftwffind«» mll ——
חנייי n» wenn die Maischen wieder von «ottvertrauen durch-
drungen find und mit verjüngter Hoffnung der Zukunft en».
gegen schauen, «t. Eteasar endlich sprach die Ansicht au», dafi
den Menschen vor Allem a» ab ein beruhigte«, wohlwollende«
Herz nottue.
Frankfurt a, M Rabb. «Iraufi.
nrfotete carmaUalert•,
EellferOstete (latierM
rmirTlwii.t da• Amu• dank
bavurt• llmawatbodew
11 P l i» H m V. Nid 'UKBo. per % KD*
M. ijo, iao, 1.50, 1«0,1.70/130, uni, roo.
1 m V«U|6 Mfeaaak. MMt ui hm.
hm absehen zu wollen.* Rach einer langen, eingehenden Debatte
wurden die ersten vier Thesen mit geringfügigen Modifattionen
angenommen, die Abstimmung über dte letzte, die Frage der
BezirkSrabbinate betreffende, au-gesetzt. um auch die Herren
Rabbiner gelegentlich der nächsten Versammlung durch ein
Korreferat zu Dort kommerr zu lassen. AuS der ganzen Stimmung
der Versammlung war jedoch zu ersehen, datz oieselbe gegen die
Einführung von BezirkS-Rabbtnaten ist. Setten- vieler Lehrer
avurde Herr Bäbr ersucht, seinen Vortrag durch den Druck zu
veröffentlichen. Nachdem sodann Herr B r o ck-Schweidnitz noch
ein kurze- Referat über׳ die neu erschienenen Gebet-
b ü ch e r gehalten, wurde die inhalt-reiche Sitzung mit Danke--
wonen an den verdienten Vorsitzenden, Pros. Dr. B a dt, und
an den Schriftführer, Lehrer M o o p S-BreSlau, sür ihrk treue,
htnaebung-volle Arbeit im Dienste de- Verein-, um 7 Uhr
geschlossen.
München, U- Januar. Herr I. Wetzler, der seit nahezu
Drelfiig Jahren al- Ährer au der jüdische n Vol ksschule in Flost
segensreich wirkt, ist zum Hauptleyrer ernannt worden!
שדכן
Heirat vermittelt absolut tzvnararkrel.
V«täe» Sie sieb vertrauensvoll an
Frrb. gtnbtmann, Berlin N. 24 ,|« 1 »AU»«t 1 pr. 5 .
Dldfieekt»» ,Ugeftcheet.
Kein Chlor
Reine Seife
Zur «?rkkärun« »er «ischnih Abotb II. «.
Die erklärenden Notizen zu dieser Mischnah, die Herr Robb-
iner Dr. Stein- Gchwetiisurt tu der vorigen Rumnter d. Bl.
aegebeu hat. sind recht einleuchtend, allein die mehrsachen Schwier ״
wetten werden durch dieselben keineswegs gelost. Zu-
nächst ist zu fragen, wa- wohl Rabbi Jochanan den Satlai
veranlagt hat, eine solche Forderung, der wir sonst nirgends
wieder begegnen, an seine Schüler zu stellen, zudem mit den
Worten um w» .gehet hinaus und sehet/ als ob wir nicht die
geschriebene Lehre vor unS hätten, in der unS Weg und Nicht-
schnür sür da- Leben, sotvohl in religiöser al- tu ethischer Be*
ziehuna vorgezeichnet ist sMicha V1,81. Geradezu unverständlich
Ist e» ferner, wie z. B. Rabbi Jehoschua e- als den Inbegriff
eine- guten Lebensweges bezeichnen konnte, ein guter Genosse
oder gar ein guter Gesellschafter zu fein, ferner wieso Rabbi Aose
die Gtaeuschasi al- Rockbar hierfür nennt. Htinnkommt. dag
Rabbt I. b. S. diele Ansichten seiner Schüler nicht adaewiesen,
sondern aewissermatzkn gutgeheitzen hat. Alle diese Schwierig-
ketten dürsten vielleicht im Folgenden ihre Lösung finden: Rabbi
I. b. S-, der dte Zerstörung de- zweiten Tenipels mtterlebte. fühlte
sich als berufener Führer seiner RettgionSaemetnschast. Bekannt
ist, wie er von dem römischen Imperator die Erlaubnis erwirkte,
tn Jamnia ein Lehrhatts in Verbindung mit dem Gqnhedrion
zu gründen. Bekannt find ferner dte von ihm getroffenen nupn.
wie sie ihm nach der Zerstörung des Tempels nifolge der ver-
änderten ZeitverhLl ntsse geboten erschienen. Aber mtt seinem
Feuereifer und seiner ausgedehnten Tätigkeit für die Thora und
ihre Jnstituttonen verband er ein warmfühlrnde» Herz für dte
Leiden seine- Volke-. Sr gewahrte, wie do-selbe infolge der oll-
gemeinen Zerrüttung und der sttrchtbaren Krieg-leiden von Er-
ottterung und dumpfer Verzweiflung ergriffen rvar, wie e» ver-
roht. trost- und hoffnungslos jeden moralischen Hatt verloren
hakte. Da wollte er denn auch hier helfend und rettend ein-
grellen, daL Volt wieder n, einer höheren mosaNjchen Stufe em-
ppHsimhÄtd tf Dertef seine fünf auserlesen ften Schüler mtt der
Forderung vn או *, gehet hinaus unter das Volk und sehet, wo
es fehlt und wo die Besserung einzusetzen hat. Rabbi Slieser
Vampf-Rtisvtierei ״Schneewittchen“
Franz Machol,
Vtln«■•«•, Frltdrlek-Mr, 1140.
Pn »erlni«, Prrii-Cmraal!
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Umwitchwri ן