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ruSiöen Lyrismu». seih ständige» Heimweh nach der Lergqngen-
it. sei»« zitternde E—mttung der Zukunft kommt er dazu, un»
«n-erf— unk »st Fukro
Loa Pilerre Paraf (Pari»)
Vor ungefähr eineist Jahre feierte da» Nein« Land Dine»
mark seinen -rosten Dichter; in den Stratz— Kopenhagen»
defilierten 70 000 Kinder lsicher fehlte kein einzige» au» der
ganzen Stadt!), um Mn 125. Geburtstag Andersen» zu
feiern. Vor der Statue der kleinen Wasserjungfrav. der rührendsten
Gestalt seiner Märchen, üanften sie de» Märchenkönig. der in di«
Kinderher-en der ganzen Weitst viel Traume geschüttet hat. die
oft wahrhaftiger sind alo die Wirklichkeit.
Andersen gehen dev Menschheit. Schon darum darf un» sein
Andenken nicht underühkt lassen. Aber von unsere» spyiellen
Gesichtspunkt au» wollen wir doch auch wissen, inwieweit sich der
Ruhm de» Dichter» mit dem Judentum direkt berührt.
Weitab liegt da» neblige Skandinavien von dem
leuchtenden Land Palästinas al» Kind hat Andersen in einer
Leaendenwelt gelebt, di« nicht die unsere ist: inmitten von kleinen
Elfen die am Ufer der Teiche fingen, an tiefen grünen Meeren,
in denen Lisblöcke schwimmen, aus den sagenhaften grönländischen
Inseln, wo die Bauern, bi» an die Rase im Pelz« eingehüllt,
auf <£i*6är und Seehund Jagd machen. Aber auster diesen
phantastischen Vifionen bevölkerten noch andere Testalte« die
Seele de» kleinen Andersen; auch unsere Bibel gehörte zu feinet»
täglichen Leben. E» war der Sohn eine» protestantischen Bauern,
dem die Religion ganz besonder» wichtig war. und der da» Alte
Testament ebenso andächtig liebt« wie die Evangelien; so kam
e». dost der kleine Zunge sonntags in der Kapelle de» Dorfe»
unsere Psalmen sang, über der Geschichte unsere»
Volke» «einte und sich an unseren Triumohen
erfreute. Auf dem Vige seiner religiöse« Erinnerungen kommt,
er dazu. im» zu verstehen; Durch seine lleberempstndlichkrft. seinen
heit"
i Wenn man die Khagen der Romantiker ihrer literarischen
Uebertreibungen und ihrer kranken Schwärmerei entkleidet. ent«
puppen fie sich bald al» verdrängter Messianismus. Für Israel
war da» «Weh de» Jahrhundert»^ um 1830 ein Weh aller Jahr«
Hunderte. '
Zur Zeit Andersen» war in Dänemark der A»tisemiti»mu»
fast «ndekqnnt. und die Juden «aren noch lange nicht chfimiliert;
die getre« Befolgung der Riten trennte fie von der Umwelt.
Mit eine» Gemisch von Reirgiecke. Ueberraschung und Respeft
beobachtete man diese klugen Bohemien», die ein unerbittliche»
Ideal in einzr vesetzerrov« mit fich trugen, deren Arbeit. Er«
Nahrung pnd Kleidung; sich von derjenigen der anderen Menschen
unterschieb, die merkwürdige malerische Feste feierten, fich in weiste
Tücher häute» und an bestimmt— Tagen de» Jahre» Zelte er«
richteten, die fie mit Lallb und Blumen bedeckten. Man behauptete
wohl, e» sei ein verfluchte» Volk: ober diese Angehörigen eine»
verfluchten Volke» enovesen fich al» sehr anständige Menschen.
Alle, di« man konnte, waren fromm und wohltätig. Sir brachten
den ganzen Zauber, oll« Farben de» Orient» mit stch. Im ganzen
betrachtete man fie mit einer gewissen Distanz, r eiche die Religion
auferlegte, aber nicht aftne aufmerksame Sympathie.
All da, empfand auch der junge Han» Christian Andersen.
Er war sensitiver al» sein« Landsleute. gierig noch Wundern und
Unbekanntem und er bewunderte »no beklagte die
Juden au» tausend Gründe». Di« Erinnerung an
Israel findet fich oft. wenn auch nicht in seinen Märchen, so doch
in seinen intimere« flliti», m seinen Memoiren und feine»
Romanen, die -alle d— -Charakter einer Antobiographi« tragen.
Ganz abgesehen von jener «inen Geschichte an» dem „Bilder-
buch ohne VNder". ..Di« Wieg« der Rothschild»-,
zeigen alle Werke Andersen, feine Sympathie für die Inden.
In „Han» im Glück" kommt «in jüdischer Puckels«
vor. der den Talmud unterrichtet. Di« „Improoilatt—" beschäftig
sich mehrmal» vnd ausführlich mit de« römische» Ghettö. Und
sein berühmtester Romain ..Rur ein Geiger-, dessen erste
französische Uebersehuna erst 1827 erschien, geht noch werter. Die
Heldin Roemi ist eine Jüdin, oder wenigsten» «ine Halb«
südin.drnn ihr« Mutter, die sie nie gekannt hat. war «in« Tochter
Israel». Hat Andersen iol» Kind diese« Märchen geliebt, diese
schwarzhaarige Roemi mit den „intelligenten Augen einer Gazelle"
die inmitten der vlumqn eine» wilden Garten» lebte, in dem
Geißblatt und Akelei wucherten? Ist die Hand de, Nein—
Jungen heimlich in da» Koch der Mauer geschlüpft, die da» ein«
fache Han» feiner Eltern von dem reichen Rachbarhau» trennte,
und ist ihm dort die Hanjd der jungen Jüdin eatgegengekommen?
Haben wohl decke znfammen Erdbeeren gepflückt und in dem
Gartenhäuschen mit den. roten Fensterscheiben gespielt, in denen
die Sonnenstrahlen rote Feuersbrünste entfachten? Hat er bet dem
gemeinsamen Spiel Augtn und Mund oe»fändet und wurde er
dabei — gerade in dem aufregendsten Moment — von seiner
Mutter überrascht, die ihn mit einer mächtigen Ohrfeige au»
seinem Kinderparadies verjagte?
Auf dem Dache de» Hause» von Roemi« Grchzvater hatte ein
Storch sein Rest gebaut: IW i e nurgerecht, aufdem Da ch e
«ine» Juden. sagt Andersen. „denn überall, wo dieser Vogel
nistet, bringt er Gluck mit sich- Und trotzdem war kurz« Zeit
später da» «ich« Heim n« noch ein Aschenhaufe«. Der alt« Mann
kam in den Flammen um und Andersen lagt seinen alten Diener
Joel folgende Grabrede siprrchen: . ^
jDu glücklicher Sichn au» der Rasse Salomo»? Die
Schürze einer armen Frau soll dir al» prächtige» Leichentuch
dien««. Wehe! Keine Tochter Israel» wird dein«« Körper
waschen; di« roten Flammen haben da» schon besorgt. Da» Feuer
ist trockener al» da« Laub, röter al» die Rajen, die wir iy da»
Wasser ftr«u«n. mit dem wir unsere Toten waschen. Aber trotzdem
wirb d«in Grab ein Bet-hachaim lein. Der arme Joel bildet dein
ganzer Grabgrleit«. ober du sollst in ritueller Erd« ruhen und
der onnkle Fluh, der unter der Erde fließt. wird dich eine» Tage»
bi» nach Jerusalem führ—."
Wie die Rachbarin eine einfache Frau »u» dgpi Volke, hin«
gerisien von ihrem naiven Glauben ausruft: .Der Herr Jesu»
nrüg« ihm beistehen s- schlägt ihr eine plötzliche Röte in» Gesicht,
den« e» ist ihr eingefallen. ..daß «» Joel, de» Trane—den.
verletzen mutz, wenn der heilige Rame dessen »»»gesprochen wird,
den er nicht al» Gott aperkennt.- Und sie fügt hinzu: .^lnser
t ut möge ihm gnädig sein.- Selbst dies« Feinheiten hat
ndersen erfaßt.
In der Seele der kleinen Heldin Roemi streiten die Eigen«
schäften Israel». Zartheit und Stolz, mit dem gransamen
Egoismus de« verzogene» Kinde».
Eine» Tage» entdeckt fie in dem alten Schloß. in de« fie auf-
gezogen wurde, in einer: vergessenen Schublod« da» Bild ihrer
süoifchen Mutter. Da bäumt sich ihr ganzer Stolz gegen den
„Qor auf. der ihr ei» herablassende» Mitleid —tgegenbrins*
Hab« gehört, bah meine Mutter schön war-, sagt fie.
Hab« gehört, datz sie Nug war; ich Hobe gehört, dotz sie de» Mut
zu sterben send, al» ma» sie zu sehr quälte. Ich will ihr Bild i»
meine« Zimmer aufhängen; ich will tt mit Blumen und Ksisien
bedecke».^
Der alt« Joel der sie in den ersten Jahre» betreut' hatte,
lätzt später die stolze Roemi. di« stch nicht mehr an ib, ettnnern
kann, an sein Sterbelager hole«; die Szeue am Sterbebett selbst
erleben wir nicht, wir bleibe« an der Sch w i llt de» Zimmer»
stehe»: wir erfahr— n»L datz da» in»— M ädch e n, » ährend fie
nach Ha»s* reitet. bttteriW »mint. jMt btt jüdische Roste nickt die
Mutter der LMistenheit?"dentt ste. Aber »ne der irrende Oeoepu»
wird fie von der Ingen» tterböhnt ... Ist eo den« «ine S chl i ck ,
einem ewig— Lotte an—gehör—? Doch die Vorsicht hält fie
davon ab. ihre» erste« Imp«» zu weit gehen zn laste«. Bald
wird fie lüge» und so tun. al» ob fie de« arm— Inden »ie gekannt
hätte und Anders«» lätzt da» junge Mädch e n eine« kühne» und
für einen Christen ungewöhnlichen Satz sagen: „Armer Joel!
Gott HM dein Volk verlengnet. warn» sollte ich nicht dich
verleugne»?- ^
Datz ber gütige Dichter die Juden «liebt und da, Volk
Israel »it einer zarten und hellstststi—n R—gstrde erforscht hat.
kann seinen Ruhm nur vergröbern. Dir j üd isch e n Kinder hoben
in den Eh« aller Kinder der weit eingestimmt, »m den dänischen
Zauberer zu feiern.
Der Hofnarr
Da» Atuodasö hatte feinen —ogromm—«btze, Verlaus ge«
nommen. Eine Familie, Perez. beste« Gattin Sara und deren
blühend: schöne fünfzehnjährige X«M*t Miriam hatten ihre
Missetat gesühnt ... Roch lange, und wiederholten Folterqnolen
batten die verstockten Frevler endlich «indekannt. datz fie »ine
Hostie unter greulichen Flüche« geschändet hotten.
Der König, die Königin «it den jungen Prinzessinnen, sowie
die vor—hm— Herren und di« .zarten Dame» de» Hofe» waren
bei dem gottgefälligen Echausttele erschienen. Manche« schöne«
Frauenmund war wahrend der Prozedur, die oou fromme» Ber-
«ünschungen einer von feurigem Glaubeuoeifer erfüllte« BoUo»
me»ge begleitet wurde, der Ausruf entschlüpft: Di« elenden
Juden! Lange genug hat e» gedauert, bi» fie tMe Schändlichkeit
«iageftonidens
Und da war e». datz der Hofnarr de» König», ei» zwerg-
Hafter, buckliger Mensch, der mit der tranrtMn Miene die
luftigsten Sachen und mit freudestrahlendem Antlitz di« furcht¬
barsten Gedanken zu äntzer« pflegte, de» König lochend zuraunte:
„Ich schwör« e» bei dem Leben der Frau Königin, datz der Gro߬
inquisitor nicht in drei Tagen, sondern schon noch drei Stnnde»
bekenne» würde, datz er nicht ein«, sonder» drei Mmethte Hostie»
geschändet hat!- Und dabei locht« der bnlllig« Zwerg fei» mark
durchdringende« Lachen ... da» alle hörte». Set»e Wort« '
ober nur der König allein vernommen.
hatte
Den» König wollte aber der Scherz seine» Narren nicht au»
dem Kopfe. Er beschied den Zwerg in sein Geheimkabinett. Der
Rarr wartet« rubia. bi» der König ihn anherrschst:
„Du erfrechtest dich, best« Leben der Königin zu schwöre».
Merke dir. «» kostet dein Lebe«, wen» d» jetzt »icht die Rorre»-
oosten bleiben lätzt und nicht ernst und wahrhaft antwortest. Du
bist nicht groh und e» wird dich empfindlich treffe«, wenn ich dich
um einen Kopf kürzer machen lasse."
Darnus der Rarr: „Ich werde ernst und wahrhaft antwoete«
— wie wein König befiehlt."
..Du sagtest, der Grotzinquisitor »»erde ... du »«itzt ja »och,
wa» du gesagt hast?"
„3a, Masestät! Und wenn ich e» wünschte, so würde er
auch noch bekennen, datz seine Mutter mit dem Teufel. Buhlschaft
getrieben .. ."
„Bist du wahnsinnig? Seine Mutter, die fast im Rufe der
Heiligkeit starb ... du bist toll ..."
„Majestät ... et wird ... wenn ich e» »erlang«, auch be¬
kennen. dsttz fein Vater im —beim— dem Judentum onhina und
mit dem jüdischen Gloudenobekenntni» auf de» Lippen starb."
Der! Könige schrtt: „Genug d—Woebr! Sie- ckB> du bd-
weifen, »o» du so frech behauptest? Aber-vergitz nicht, bet« Kopf
steht auf idem Spiele." - . 2? r
„MajestätUr Go^ingniftto».^ noch'bM, Gvinde» bw
kennen, wft Wott und Schrift beftättoe», dotz er m« Hostie» ge¬
schändet. datz er lotste von der Vahlschaft. bst fein« Mutter mit
dem Teustl hatte, und datz fei« V a te r al» Inda störst, wenn der
König mfr die Vollmacht gibt, de« Grobtnqnisitor in ber Welfe
zu betragt», in der auf seine» Bosehl der Inbe Werez. fein« G atti n
und die fünf.zehnjährige Miriam über Ihr« Mistetate« befragt
wurden."
Der König stuWe ... Dan» noch einige« Rochdenken: „Gut,
e» wird geschehen, wie du verlangst ..."
Der Grotzinquisitor i» der Meinung, vom König rnr
Andlenz — wie so oft — beschied«» »«den j» fein, »« t« Holzer
Haltung, mit dem ewigen, salbungovolle» Lächeln auf de» S ip pe «
im Vor>anle de» königlichen Kabinett» erschiene». Dieser war
seltsam verändert. Er war in ein« Folterkammer oerwandelt,
auegestattrt mit allen Matterwerhenae« der domaligen Iastiz.
Auf einem erhöhten Sitz, am grüne« Tisch«, fast der Hofnorr, an
seiner Seite recht» und link», sotze» z»»«i Schreiber. Im Hinter¬
grund« de» grotzen Saale» se«y» riesige Henkersknechte. Der Grotz-
inquifiror. ein arotzer. starker Mann, war nicht »enig überrnfckt.
„Wa» soll da,?" herrschte er de» Zwerg a». „Wa« für
Komödie soll da aufgeführt «erden?-
Mit grotzrr Ruhe reichte der Zwerg dem Grotzi»quUitoe ein
Papier. Erbleichend lo, er. datz auf de» König» Befehl oer Hof¬
narr beogümöchiiat worden iei, «i» verhör mtt de« Grob-
inqaifitor onzustellen und di« Ergebniste desselben protokollarisch
aufnehme« zu lassen.
Der Grotzinqnifitor hatte gelef»» ... Gei»« Ant»»oe1 onf
alle Fragt», die der Hof««» an ihn rsthtoto. »ar Gchweipen.
Da gab der Hofnarr ein Zeichen nnd'»wei dyr Henkeroknecht«
fotzte« de« Grotziaqnifitor. enMeidete» im» »nv liebe» ihn. an
Händen und Fügen gebuude», an ein«« Söll h ochz iene n.
Der niedrigste Grob ber peinliche» Vefvognnll. bei der blotz
die Gliedtr de» Verhörten ei» wenig onooerentt «erben.
Der Grotzinquisttor aber brüllte ooe S chm t r z und »anb fich
in rasender Wut ... ^
^ch will antworten!" schrie er. „ich will ÜN tmoete». »«
lasst mich frei-
Do ftaate der- Hofnarr mit sanfter Stimm«, di« gonz an di«
gewöhnliche Sprechweise de» Grotzinquifitor» erinnerte:
^>»1b«r«nnst als», datz d» oorioen Sonntag, ol» du vo» der
Kirche heimkamft. drei geweihte Hostie, gefchäudet bost?"
^Lüatzs Verleumdung!" toi« ber Grotzinquisitor.
„Bekennst du. dotz bei»« »nttor »nter deinen Auge, »ft
de« Teufel Buhlschaft gettieben hat?"
Der Grösst«quifitor heult«: ^üoek Wohnsinnia« Lüge!"
„Bekennst dn." fragte mit n«enchütterlicher Ruhe der Hof-
«orr weiter. >otz da dooo« Kenntnis hast, »ft« bei» Vater mit
dem jüdische« Gionbenobekenntnt» onf oen Lippe» starb, da er
zeitleben» >t» geheimen ein Inbe war?"
„Da, tft »icht wahr! D»o ist «t»e satanische Verl«n»d«ngl"
stammelt« »»it heiserer Sti«»i« der Grotzinqntfitoe.
.Run. so wolle» »ftr Gw. Eminenz etwa» »ochdrücklicher »och
der Wahrbett befrageu." »reinte gle ichmü tig der Zwerg, und die
Henkerskntcht« erfasttt, ans lei»«» Wink wieder de, Grotz-
inquisitae., zogen ihn an he» Geil in di« Höbe. Diesmal aber
band «an an da» recht« Bei« des^n der Lnft Schweb e nde» «ine»
Holzpflock d... Der Grotzinonisitor röchelte wte ein zn Tab« Go-
ttoffener, ober dazwischen schrie «t imwer: JN0»t verl enm M rng i
habe», bei den erste» Groben «och t»»« Mlengoft ... »nch »och
al» inan ihnen die kochend beitze» Gier «stör bi« Achchthöhlon
legte ... Und dann »och ..."
„Gonwzk GmrngjUri, ber GrotzingpOt«. de» sch— bo.
Reuneu dieser ihm offenbor »obldekannten Prooeduren, di« H—ro
zn verge stftg— ««che» ... Lch will olle« Mnm— I
Und er gestand alle».
Rn» sollte ber GeMn—isitor da» vekenntni» »it seine,
Unterschrift bestätige». Er zolltet«. Da fing er b— Blick auf.
»ftt de« stch ber Hofnarr z» eine« der Folterknechte wende«. u»d
er schrie: JSät uutersch reibe! Ich unter schreibe!- Er tnt «o.
Hierauf ftefaQl der Zwerg: ^ützet ihn ob! Er kommt t» U»
Zelle, in der die Jude» waren." *
Do» verhör hatte keine zwei Stnnden in llnjprnck ge-
_machte ei»« der Köechte efne mtt
Pfanne, aof welche S^oeftl «üwck war.
die Rast .... Da ttfittc der WBtn '
ja altz» Oeftehen! Ich will die
______Mich Im(^ 34 w»
»all«,Ochehen! 34 »ifi M« MkCmnRji!'
Tto»riM kst^Htüa» nnb «GH» Mch stch M» wenig M
erholen to war aber —ch nicht ftihig. M ipetche« ... Bich-
leicht wenMer ooe Schmerz ch» »oe ni
Ew. Eminenz find doch nicht io nerstockt wie bie Inden, die
»ftr jü»gfi oerbren»— sähe»". »»ei«te fr—»bkich der Zwerg.
Wieder st—d der Hof—rr i« de» «verstörte» König. Er
war biutrr einem vorbonge Zeug« der Bmglngt gewest».
Endlich degeu» er:
„t>, holl dei« Wmt gehchte». Aber sng', stn»test — »istm,
datz der Grabt—«isttoe, dststr stark«, kre ftnonr Mann, nicht all«
Q—l— erd«de» uud überdauern werde, de»« er fich M dststn
Lüg— de kenne» würde?"
„Lügen? Majestät. Lüg—7 Woher wist— wir. —st — nicht
laustrr Wahrheit war. dst er bekanntr? ..."
„Ran ... Dock lost— wir da» ... Ich will nur wist—, wie
dn de» «nt fandest, dein— Kepf z» woge»? ... Und w—n «
stondhast geleugnet ... uud lstber »nter Mt Folter grsioeb—
wäre, wst anMre. wst'stlbst schwach. Fr—?"
Mchestltt. ich wntzte nur »in—: der Grotzi—«isi—e Ist stotn
ei» gr—imner Mo»» gewest», de« dst S chwert— —Mw Wohl¬
taten. Zu« erst— Male wäre ei, gr—s—ier Mo«» nicht mich
ein Feigling — we st» ..."
Jßn mm, er ist fei» .. T
Dewitz. Mojest«." Und der Rarr schlag wieder sein tost—
Gelächter an. ^oig. sehr feig. Er »eäre tmchnnbe -west». «—
lnW«»Feibbett auch dn» — bot—ne», dotz er »st HM — «tf
Befehl »loiestät geschändet hot . .>
Und der R»n lochte ... lachst ... bi» bah dm Käntg nicht
»»ehr mutzt«, ob er auch loche» »der — zürn— solle.
G. '
Er soll nickt tzgfckäM —best
V— Z. L Per«,. «
Do Robbt Jochte! »och \
«ine» Wenn "
verstellst, tt ....... .
schtock— »nb brmüht, M» Te—nstond. Mi nnstr de» Kleid her-
»oeragst, zu »erber—». Und Rabbi Jochst! erkonnst, datz —r
Mann. Mbüst Gott, nickt o— d— Dieb— w«r, io«M— or» »nb
elend tn Bedrängnis -tomw— war und — Mr Berjnchnng nicht,
stondaebalten deckst...
ü—bbi Iechstl b e—gn r st de« Mo»— mit freandlicker f
nnd i—och: „Ein Darlehen Manche ihr. Frmnck? H—t st
Pfand —bracht? ..
» -bracht? Zeigt mtt doch b— «aü!"
Und der arm« stand da, sei— Zäh— Nopperten.
8 «st st?h' E"R^^»M? .Da, Rad Meht Hch in
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Dao» »LMrst «e stch de» Man—. — den sUb—»G—Ostgtz
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