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(Jüdische Dolsszettuno)
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stummer 12
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Das religiöse PraUem m ZMsnus
BeHMrknnam ihm Yortraa vor Raftbiasr Dr. Elk. Ir dar zioRlstlsdiM W umn / ¥aa Karl Rldlttr
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er 4a« obige Thema »rach am 18. März in dar Lea-
Rabbiner Dt. EJk, Stettin. Der Redner führte
ungefähr folgende« au«:
Der Zionismo* nimmt als poiitiache Bewegung an «ich
keine Stellung zur Religion, betrachtet Ae ela Privatangelegen¬
heit. Er fahr. wenn man vorn Miarachi abeeeht. die vsreenie-
denslen rehgiäa» Richtungen in lach. Allerdings ergibt aa
sidi immer mehr ab unabweiatiche Forderung. Zionismus und
Religion in ein Verhältnis zu bringen, als Zionist zur Religion
Stellung zu nehmen, da die bedeut»smstin Werte, die da« ge¬
schichtliche Judentum hervorgebracht hat, refigUVsor Natur
eind. Ea ist ein oberflftchlicher Fehler, unsere Rehgton als
etwas dem Volkstum gegenüber Nebensächliches zu betrachten.
Sie hat sich alt sApetftndiger Wert der Nation gegetiflk c r-
gaatellt. Allerdings ist für «Ua Menschen die nicht auf dem
orthodoxen Standpunkt stehen, der Gedanke maftgsbend, daft
di« Religion ursprünglich au« der seelischen Struktur unseres
Veiles erwachsen ist. Die Gertaltan der Bibel bewegen uns
aach als Zeugen eine, natürlichen und lendfebendenen Lebens.
Es ist für ans Wesenheit, deft dieses Volk etwas zu schaff»
fermdita waa die spätere Zeh nur «U Oflssthonmg zirffssem
kennt«. Aber su an» ZafSsn war die Religion auch mehr
Stehst dem V«fe von
stand» sind, die in uns die H offnung erweckt, dsi hier neue
Religiosität ward» muh. Am uuu d ei b s j it ut aber ist das Er¬
lebnis der Aufers t ehu ng eines fsns» Volk es. Di es e s ftrlafanfs
erinnert » die Auferstehung das OA ttau i bahn P r ophet » Je-
cheskel. Die Manschen, die dun Aufbau, die La n dsc haf t und
die Wiederg eb urt das Volks« erlaben, die außerdem nach dar
ach war en Arbeit sich tsdt schwierig» Frage n der Koker be-
echäftig» oder ernste Musik hären, w e rd en nicht I mm er ohne
RaBfien sein, ln »Ich» Tief» kann das reUfffise Bedürfnis
nicht erstorben sein. Die Frage nach der Erhaltung dar Tra¬
dition wird steh an der Prag« nach ihrem PUti im Aufbaw des
Landes »mchsid», Dans wird ja auch su dar ergagbeh»
Entwfahlangsauuu». die AAed Raren p A ardert hm. ttai der
neu» Religiosität wird es nicht » sehr auf den Verstand der
Verständigen, auf Schulen und UnfeeraMt ankot urn en, wie auf
da« Herz dea Arbeiters. So wird unsere Religion An» neu»
heroisch» Schwung «rhahstw Wae » raMglüa» Wan» in
uiw lebt wird für Fabstins sei«. Wir sind das« berufen, durch
den Aufbau dea Lands» Helfer das Moachiach su ward». Im
Sflre zu Bewar b » wird gesagt» M dsr Aufbau das Lands» alle
Gebote eufwiag». So sryfet st» sie unser# Aufgabe nicht nur
eine materielle, sondern *Uch Ase rAstbe und aea&eche Hsdh-
schara, genährt so» den Krfthto der UebertMfenmg und der
Geschichte, Grtutdlag« «km gAat ci ftt ltt » Zukunft. Dia Zok
Ugioutaat bist». Diese Mcimmg hat skharBch tu» Berechti¬
gung. Aber wo Hegt Ae Gewähr dafür, dsfi AaUi nSUO Mt
giorität ekw jüdische RefiglooMt eats wMt — Wo Bogt
du Gewihr-dafttr, daft nicht Irgend welche Surrogate Oh Ds
Stalle deos» treten, was einzig «ftd aOobt «dt dar Mt o d
gung sslnsr geschiehtlfah» Bawikmug als )idbd»~RMfaM|-
tftt sngaapioch» werft » kann? — Dfe snfAÜhrtm ömllh
warte kdnn» nrelfeDoa zur Grundlage einer noOOft |NbA»
RehgtoAtät worden, Mm es bestahl auch dis UBgtehkAC, dät
andere Warte Ach snhslschlg machen, so As 9M0e dos to
eigentlich» Sinne Rshglüa» tu trotzen: Wart# etwa «io afe
unter d» Begriff» Jh dtur" oder »Volk" vsrutanA* a«dm
Dafeg» aber sind gnmdaltshdte Bhiwiads zu arhobom
Der sogenannt« pKulturtiotMmus" erbostet mk dom Bfe
griff der jüdiach» Kultur, tm Sinne «km S u mm a dar fsbdgA
Leistung deo JÜdbch» Volks«. Ich haha d» Begriff akm Jfe
diach» Ktdtur" für »zutreffond. Dar Bwriff Kultur
wenn wir «tu» du Drakaflung Kants Ms Rlfhltchtm na
dia Eigenart dar Ldatung akm Voftae auf 1
praktischem, kflns tla rischass Gebiet. Dia WsHgiou srhAl .
hofämu' im dm VesisnaAg hiebt_„__ _
Vofe bstncfctA* ekh ab «einer Sand» weg» aus da» Lande
vertrieb» und wartetza muusri, ftaft Gott m wieder surhekffthr»
würde. Ohne Aa nudOSalo Grundlage könnt» dio Forderun¬
gen der Religion nicht mehr restlos erfüllt werden. Alle Sehn¬
sucht ging auf den Wiederaufbau des Tempels. Alle Feste
bHeben in tiefstem Sinn nationale Feste. Mh der Tsiepel Zer¬
störung hatte Ae Cmhsth de, religiös» Lebens selber begon¬
nen. Zwei grundbgeode Glaubensvorst dl ungen war» unlös¬
lich mit hr KÜdratrvnf des Volks nach Zion verhunftn. Dar
mrssisnisrtu Gedanke und de« Gedanke von der Auferstehung
der Leiber. Alte Mensch» wollten in Palästina sterben oder
we n ig s ten s ihr Haupt im Grab auf ein Säckchen mit Palästina
«ade betten. De* ganze jüdische Leb» blieb immer verknüpft
mit dem Volksgedanken.
Eine neue Zeit machte eia der jüdiach» Religion eine
Kanfission, rmhm ihr ihren natürlich» Bod» und ihre natür¬
liche Verknüpfung. AÜea» waa mit brwel als lebendiger Ge-
mehmch aft kn Zuaamtnenhang alaad. wurde besekist Dieser
Versuch «ekle im West» «me notwendige geschichtliche Er-
acheuumg dar. Aitdeiu war die EhitwicUwng au Oasen. Dort
war daa talmudische Jmkntam ms Pitpwl erstarrt, dar Kabks
Ümnua asm Aber Mauken entartet. Die - radikale Hoskaln
kämpfte geg» die Ve ia td n anmg dar Orthodoxie, wofite ah»»
neaen reineren Begriff des Refigion a a fstelh n. Dio txaAbo-
oaile Rebrän wurde in ihren Grastdiage» h ez wat f ek. Jehuds
Lsib Gonaon stellt« die jüdische Rdkrioa im Gewuwd der Pro¬
phetie ab Fehtd da gesund» Vsärlias dar. Micha hin Go-
rian aiheitete d» Gtgerati raiarhsn «Jawne" und Jwa
b»*' heraus. Seul TaAeminche nAy Iftht d» Jaden dar Sta-
toe da Apollo gageaübertreaesc. Vor Ar wirft er die Schmer¬
zen da Järharhts Leben» van ud und wird v eu Tnisiksai« da
Lebens“. Aber glafchahig schrieb» Aae Männer hrisührti
re»d war» jüAark« Nabonaäaten. Sie um
usa ial “ abechflttuin. ua Aäugte sie nach Pall
bas», in Kraft imd Freude. Eine zweit«,
tung ist durch Aa Nam» Tinmlmski. AthaS Hum, flUft ge-
kanrmeirimet. Im Yortxaa» aaf Ae KrMt da ligais Lada
ad der Sprache hofft» A dak die »Thora da Hsrsaai“ aa
der Varrieinerwng uns Lohen wnaackce würde. Dia Auslaoe
da VAk» aoAteln das Land gth s dl «rrrksi und die Schalen
der aha Uaherttafertmg zerissachon, wasu» Ae Zeit Affe reif
assa würde. Das BUste, ww andere VAlker nsdAat baban,
sollte in diese neue Kultur aufgeneama we i d en .
Was m» heute » r s H gWuew» Leh» k» Palästina sieht,
steht wehfedn ho Gagenoetz su Aeu» Thaarin Aa Ku ltes A
nhseu». Das Leb» la Pubstki» bt cum f roh» TeQ van jeder
t swff ri »gebe n d eren ReigioeitH »riet n t. Die OtthsAuts m~
eck eint nicht ab dfe ge e i g 'i w t x GUAmlon% um die Man-
ach» Art za erfase» und spielt nur ekm untergeordnete Rode
kn Leb» Aa Lande«. Aber ea bt merkwürdig. Aft pofe allem
der Eindruck blecht, Aft PaNsttne beruf» «3, eine neue Ent¬
wicklung dar jüflbch» Reügtun anmbahn». Der RaAsr
Msrte vsraddedene Mauaente » and «rtAke BhkAe von
«einer Pkläaiinsrelao die flm kt diaaesu D ki A ac i
er In Beth Alpita »Ach «bt« fceadriio Küche grfywAn
heute, aagte Bus eine Ata Jtdbt n a ch d e m Ae ersäklf Mb daft
eie kein MMj» hebest; ,¥a Ae aeh sk an. bt wie Daa us wtstl “
Das breucht keine Mtlapbsr ts «ein. Dann wer nech Psläutbn
gegangen ist, tun des Land aufsobaueii, ist. bewuftt oder unbe-
wuftt, aus einem tief» religiös» Gefühl bin gegangen. Unser
Recht auf Paläxtirta iss Ah AjAbb fisdt. Ue Hingabe und
OpferbereitPChaft der Auipsuend» fticst in rtÜfiQw Sphären.
DsnAa lat es diene LunAshaft. kr dar dar Mensch Aa Arme
' impaistinken muft, in Ar WettreÜgfoncn est-
klopft an unsere Tür. Es ist sine Gnade, daft unser Ges chl e ck t
euferwählt isL die Antwort zu gab». Keiner darf zögern, nach
Sem Wort Hu)ab: Wem nicht JatcV wans Annt —
AnacMieftend » sein» Vortrag machte Herr Dr. Elk im
MMesme» AAsdfbfhlAA am in Mg, n sAgfimeü»
gerichtet wurden, nähere Ausführ u ng» über seine Auffasmmf
von der Möglichkeit einer natwn RsCfctouftät in PaMAfn«.
*
So «met und snochuAich dar Vereng des Herrn Dr. ER
war, so scheint er mh doch tan uboABcftenfen positiv» TAL
bas der Formulierung der Forderung» und Hoffrum^n, Ae
zux aeu» RsligbriHt zu füh r » i n ispiaAtmy nicht dfe letzt»
MüglichksA» der PinkltsnsteBimg sewchäpät zu hak» Es
kommt nicht allein darauf an, was Zf» d» rrflgfA» Ad»
zu gaben vermag, ebenso wichtig bt di« Frage, was Ar reli¬
giöse Jude vom Zionismus zu fa e Arn hat. Das th s c l ogia si p
P r oblem des Zioorisnau echahtf nfe tiefer so lieg» imd muft
eich schärfer imtrü ft en lnssrw. Ee bt g w d ri dd B ch »srA K nd-
Isch, daft Ar polltbche Zionbmaa sich der RsMgi» g«g»Aer
»nächst mdäCsrssb verhieb. A •> uAw Aft Ad» dfe rsBgtäee
Abbisnlti Rstumg swbchm (JAmUrmT md „OtduAbt"
auf der von beiden Saft» ansrkanttbn Ebene 4» Kampf» um
<fi« bürgerliche (ilArhhsrschtigung am dm PrAa Ar Aafgabe
jsAr nsd«asbn Biguw i vsfltaog. A mahr ahm dm ZbsA-
awm au oAar wiikBchm jMmh» GsbesmmAt wurde , daatzo
mehr nraftte er sich, um die Pn*e dm JüAadwn ÄAzf Mm-
mem, desto mehr moftte er tat Aa Zentrum dm
her sm suat eft » au Am. Dia
um. Anfang, A vor dem wkkBühmi Aufbau dW Thsuri» A
war» und dar Aufban, ab er mflgBrit wmAy uou dmt Theo¬
rem nicht real wbrns» woktze TnUlm Hfl AA* riMgiBet
PrAJseu Au Ziwrimous fear klar SBOrAft»: Es hi e b he b Ar
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