DtrScbild
HERAUSGEBER! REICHS BUND JÜDISCHER FR N‘
I IW
Wt. 52 — S«ttt 7
1 SOLDATEN E. V.
unfere Kameradinnen
Si:atf Ärztin - Schneiderin
Eta
Interview“ mit der
T Dchter eines Käme raden..
(Hw von vielen. Lin jung *5 ! städchen. Fünf
Jahr« lang hat sie das Ober'ycetm der Kleist.
lichM. besucht. Sie will Med ijin studieren; sie
]*nb i >re Eltern zweifeln »ich ei len Augenblick
daran, dah diese Absicht aus. «Jfl >rt und guten
Erfolg bringen wird. Sie hat g< rad Untersekunda¬
reif«. ia kommt der Umbruch. Jenere Umschichtung.
Sie g ht noch «in Jahr In b« ikittelschule bi»
zum „l imsährlgen", besucht dort aul «r den Pflicht,
die ka ifmännischen Klassen, wo st Buchführung,
Stenox eaphie. Schreibmaschine ,nd Korrespindenz
lernt, koch ist sie unschiaEIz, w e» >u» ihr werden
soll, b gibt dt« Berufsberatung di« Lnt»
schelduig. Frl. Türk sieht ihr« Zeugnisse, ihre
Zeichne ngen, Nadelarbeiien und rät ihr. als Lehr¬
ling er ein Modealelier «inzütreteo. Einige Tag«
spül» hat sie «inen dreijährigen Lehrvertrag in
der To che.
Sie lvird also Schneiderin werden. Line etwa»
nüchler« Rea ität gegenüber dem Wunschtraum,
bild einer berühmten Aerztin! Un > doch, es ist
schön iil dem kleinen Modeatalier, man lernt
etwa», von den geschickten Fingern iu» strdmt ein
Glücksgesühl durch die See'« wenn . in« neue Tech,
nik «rl'rnt, wenn der Stoff sich zur geplanten
Gestalt formt.
Die Fachschule muh besn. ht 1 nerden, einmal
»öchent ich nur, dann aber gleich 7 € tunden hinter-
elnande 1 . Da» wird ja wohl ei, e langweilige
Plackeri i werden, ein Wieder!, uen von Vielem,
wa» min schon gelernt hat! Ater nie staunt das
Mädchcr, als schon die ersten Str »den fesselnd«
Anregu ig bringen. In der F< chll iss« wird da»
Mo-de zeichnen nach lebende, Podesten geübt.
In d r Trachtenkunde und -Gefsichle zeichnet man
nach V »rloge z. B. «ine Steins gur vom Magd«,
burger Dom, eine ed!« Gestalt im Gewand« der
Minnes, ngerzeit. eine Lvelfrau >u« dem zwSlften
Jahrhu idert. Es ist kein bloß m< nuelles Nach-
jciu/.Kn sondern regt zum Nack den en an. wobei
man leriglich in dien Trachlen de, Spuren der
Ge'chich e nachwandelt. Natüriick si nd die Zeich-
nunqen farbig; denn die FarO« irst gibt den
Ztosfch, ratter zpieder und neb«, ler Linie da»
Zei.bolc „I. Was wäre auch ei, e ! kodekünstlerin,
wenn l e nicht verstünde, mit «sarl en als Bau¬
steinen kr Werk zu gestalten.
Deshalb ist die Färb lehr« »in besonderes
Fach. 3 ie Schülerin zeigt mir chn Blatt, woraus
ein grozer Kreis fliehender Fairbeu gebildet ist.
Von N >t über Orange, gelb geht es allmählich
zum sa ten, tiefen Indigo. Geht chan aber von
irgend«, er Farbe quer durch deck Kreismittel-
punlt c uf die andere Seite der Peripherie, so
slöht - m m genau auf di: Komplemelntärfarb«. So
lernt mdie Harmonie der Farben kennen und
im wcll rcn Forlschreilen die warmen und kalten
Farben, ihr Zusammenklingen und ihre Bedeutung
Eine Kinderwelt
lebe
E. V.
Besuch heim Jüdischen Kindcrheijn
Berlin > 54, Fehrbellmer Str. 92.
ctfipn auf dem Hof geraten wir ir ein lustiges
Ki> d rgr ü nmel. Der trüb« Nooemb irtag verliert
seine b!« erne Schwere unter dem »eilen Klang
der Kin irrstimmen. Kreisspiele und Lieder be¬
gleiten uin» Haus. Hier spüren «iir bei einem
aemülstch n Teestündchen im Büro bei' Vorsitzenden
bald die warme Atmosphäre des Hauses. Die
Lei erin st ebenfalls zugegen, und neide Damen
erzählen iiel Interessantes über das!>«>>», das
»or ca. iS Jahr«, in einer Vieriiu «ermohuuug
gegründet wurde, dann im Laufe der Jahre immer
m«dr wuhs, bis jetzt auch di«
werke de: Hause; umgebaut und,
trieb de; Heime; zu unterbrechen,
geichniackv.st umgeslaltet wurden.
Auf «in ,n
obersten Stock,
ol ne den Be¬
tz! »gienisch und
Gang durch da« Ha I«
Jltoilt: sich dem Brschauer Bild f^r Bstd. Es
m, als ,b da; Schicksal sein Luck aufschlägt,
die Trag k und freundlichen © lehnisse zeigt,
ÖIuTlrictl durch di« Erlebnisse de: igrohen und
kleinen »i'der. "
Hier in dem geräumigen Spielraal sitzen die'
Kiemen wi aufgtreih:« Spatzen nebeneinander und
blicken au- eine winzig« Bühne, wol das Kasperle
dnmer nru: Spähe macht. Wohl vrcht ein Teil
der Kind«, die Köpfchen nach dem Besuch um, di«
andtren v. ,'olqen eifrig, wa» sich s vorn begibt,
erede die Ereignisse mit ganztr iSeele. Und
nt « bi! asten Kindern, die wir hier anlreffen.
«a; dcm Auhenstehenden vielleicht zunächst al»
Illuftranon rrlcheint, für di« Kinder »st es (kr-
Erlebnis, , ,
da« Leben selber.
Und wenn sir näher betrachten und tiefer schauen,
t'4i »>s dank • der Bemühungen der Leiterin
die Türen öffnen, fangeck wir an, da» Wesen
nind rwelt zu begreifen. Ob «dir, in der
»Kmdeiftubrs' die Kleinsten, die
_ Ein- Itj« Dreijährig,
. Ultkck 5 ampelmänckern besuchen Wer Zusehen,
*'■’ die Dre in bi» Sechsjährigen im
f#r d i: ge'amte Komposition. Dazu muh allerdings
^toch die Flächeneinteilung durch Linien
und Farben gelernt werden, worin die Mädchen
durch eigne Entwürfe geübt werden. Ein Ausflug
in da > Gebiet „Träqenn und Farbe" führt bereit»
ins iminent Praktische. Da präsentiert sich eine
Blonl in« In einem blauen Jackett, da» ihr zu einem
gulen Gesamteindruck oerhi.ft, während da, gleiche
Blau bei einer Trägerin mit rötlichem Haar einen
Schre des En.setzen» ausftöht.
Jel e Hausfrau, di« selbst gelegentlich etwa»
schnrit ert, weih, zu welcher Plag« die Nähmaschin:
werde,: kann, wenn der Faden beständig reiht
oder >it Stich« den Stofs zusammen'iehen. In der
Fachsi iul« lernen di« Mädchen da» Maschinen,
w e l f n soweit es in da» Fach schlägt, gründlich.
Die ; Nähma'chine, dir Spindel, den Webstuhl
lernen sie so, nicht nur durch Zeichnungen, sondern
auch >urch betriebsfähige Vertreter der jeweiligrn
Gattu ig kennen.
Ble bt noch der Werkstoff übrig. Das Fach
heiht Warenkunde. Das muh nun doch wohl
langw ilig fein. Ein geschickter Pädagog« weih
aber, in jede» Fach Reize hineinzulegen. Werst
nur e nen Blick in da; saubere Hrftchen, da; die
Schülirilnen anlegen .mÜ sen! Eine kleine Tabelle
gibt lei! flüchtigem Hinblicken Auskunft über den
Ehara ler der Ware, ob sie pflanzlichen oder tii
schen Ursprungs ist, über Erzeugungsland
Hand« sbezeichnung. In der letzten Spalte
eine klriue Prob« der Ware eingck ebt.
«ine F ofe der Rohbaumwolle, wie sie dei
in Ae, yvten von der Staude gepflückt
man diese Spalt« in vertikaler Richtung
so sch lui man die verschiedenen Vcrar
und '; a irikalionsftadien des gleichen
also z. !tz. Baumwollgarn, Zwirn, Gi
Dana gibt e» noch zwei, mehr theoi
terrichlsgibiete. In der Gemeinschaftskun
dem L hiflin^ die gesetzlichen Grundlagen d
werk» j beigebracht: schliehlich wird noch ki
nische» Rechnen gelehrt.
Ein« strebsame Schülerin wird auch noch etwa;
S p r a ch! ft u d i e n treiben, damit sle die auslän.
bischen Modezeitschristen mit Nutzen für ihren Be
ruf vei folgen kann,
Die jwige Dame, die uns das al'e; erklärt,
und mit warmer Lieb« zu dem Geleisteten und
Erwart enen gezeigt hat. bedauert heute kaum noch,
dah sie auf das Studium der Medizin hat ver
zichten müssten. Sie erkennt schon jetzt, dah der
Beruf einer einfachen Schneiderin sie befriedigen,
dah ei ihr genug Raum zur Entfaltung der
geistige 1 Fähigkeiten bieten wird, chit denen die
Natur ne ausgestattet hat und dah sie allmählich
ein fest,» Fundament gewinnt, von dem au; sie
Vollkor inten«; in ihrer Lebensarbeit wird bilden
können. Kam. A. fl
räume entbr ten auher den weihen Betten für
jedes Kind ein if eigenen, gut ein geteilten Schrank
und einen Fe, iterschrank für Schuhe. Ein Schlaf-
raum ist dur,» moderne Klappbetten mit Vor-
hängen zu «in, m Tagesraum oüsgestaltet worden.
Hi.r bat. jede Kind 'noch rin besondere» Regal
für Bücher u id eigene Spielsachen. Für den
Sommer steht den Kindern «in groher Dachgarten
mit zwei Lau len zur Versa zung. Vergessen wir
nicht über den neuen Errungenschaften den grohen
Speis,soal un! n, sowie die geräumige Küche zu
beslch igen, von der au» mit umfangreichen. Nirosta.
E s n räqern d r» Es «n nach oben gebracht wird.
Auher d'r era ähn e, Lehrtüch« ist oben noch rin«
kleine Teeküche vorhanden. __
Da» Heim «nthä t eine Kinderstube für die Em-
bis Drei Shric rn, Kindergarten und Kinderhort,
wo die Kinder arbrilen, M tlag esten und Vesper
Hallen. Befand ir» betont werden muh, dah es irn-
ver'orgten Ki'dern für kürzer« oder länger« Zeit
Un «rkunft bie et, deren Mütter auher dem Haufe
arbeiten, oder de en Eltern auswandern und vor-
läuiig keine ! Möglichkeit haben, die Kinder mit-
zunehmen. Auh auf der DurchreH befindliche
Kindcr finden hier ei 1 « gute Ausnahme. ‘ Di«
Kinder fühlen sich. ge ivigen, versorgt und vor
allem verstanlen. Schiiierig« Fälle, bei denen
schon Heilpädo rogik an, «wandt wurde, ordnen sich
hier gern u,d selbftversi ändlich in di« Gemeinschaft
ein. Das Tag »heim unfaht ra. 150 Kinder. Di«
Unler'u -ft ko- nte durch den . Erweiterungsbau auf
24 Kinder ai »gedehnt werden. Au» -der Unter
Haltung mit »er Leiterin >s,ng hervor, dah sie
jed:» Kind kasint« und um seine Eizinhciten und
ht«. Ges Hütte pädagogisch« Kräfte
Ji dividuell und fördern sie
! iür dg; körperliche Wohl
likgemahe Ernährung. Sauberkeit und
b l Kleidur g gesorgt. Junge Mädchen,
^atch,, di« zi»ischen Schule und Beruf
hatb ähzliche Kurie in Hauswirt
Ki iderpfleg,
Abteilu igen ist so groh, dah sie
zu des, iedigen i t. Um den vielen neuen
und
tfmän
»nsordeiung«»
' wei er erhalten
Spenden, neue
liesuch I»bim Israelit
Ein sonniget
späten Tonne
Haukes in Vif)
geben: es ist
rinnenhein
26 ehemalig
bedürsiige, die
angenehmen ge
erzleherinnen, f
Haushaltungen,
Lebens, lind hie
.erfetde Pest. Wir wällen hinein-
ba» „Israelitische Lehre-
Jndianckr! und Trapper zwischen kleicken Papier-
zelten ostde Abenteuer erleben lasen. In der
Puppen cke wird unter Leitung einer Kinder-
pflegerii «ben ein Liedchen mit Bewegungen em-
gcübt. kebenan sitzen di« etwa» gröhcren Mädri-
chen u n «inen Tisch und' verfertigen Papier-
fiquren zu einer selbst ausgedachten Geschichte. Dort
winken Bücher, eine richtig« Leihbibliothek.
W« stutz die Kren;«n zwlshen Spiel und Arbeit?
Ob K uckstgewerbliche Tier« au» Draht und Bast
Das Heim ist iinen.wir lich zum Heim geworden..
Ein geniütlicher
mit Blattpflanzi n gefchmi ckter Speisesaal, Veranden
und Garten,
Ausenthaltsmögl
findet Anschluh
Rommespielchen:
Haltungen fehlen
schiedenen Einzel,
bieten. dfn
chkejten.
Möbeln ausgestl ltete Z>
Lebensgeschichle.
indergarten
, Perle: fädeln, kneten oder 3 ii ster legen,
»b wir den Jung» über dl. Achsel
*«< Eisenba in in Betrieb setzen ol
f
zucken, die
blecherne
entstehen ob die Jungen im Werkraum eifrig
mit Ha nmer, Säg« und Bohrer arbeiten, um
Ehanulk, h-Geschenke anzuser.i ien oder zu tischlern,
oder in der freundlichen Küche, die auch den
Hau» uktschüleriunen für ihr« Kochübungen
dient, k kin« Mädchen Kartoffeln schälen oder
grohe P uppenwä^che haben. Was es auch s?i,
überall s lüren wir da; Verständnis für die Psqch«
des Kin ies. Dah die Schularbeiten der
Hortkind, c Nicht zu kurz kommen, versteht sich. Werden
die Map »en nicht mehr gebraucht, verschwinden sie
in prak.i chen selbstoerkertigten Ständern. Bi» in
da» Kl« nske durchdacht ist di« praktische Aus¬
rüstung »er Räume, auch der Korridore, die
Schubpuh lästen, Wäschekörbe und Garderoben¬
ständer intl alten. Zwei Isolier,immer für die
Tageskinler und die „Durchreisenden" verhüten
Ausbrei 0 ag von Krankheiten. Vorbildlich sind die
hygiccki'chi n kiirich'ungen: Waschbecken und Gurgel-
vorrich.un ie« für die Kleinen und der Stolz de»
Hause», d:r 1
Duschruum
in dem: robernen Erck>ei:erunq»bau. Die Wände
sind gekaä elh der Roden ist mit Fliesen ausgelegt,
sodah die Kinder nach Herzenslust beim Duschen
und Was he, in den 6 Beckq, mit fliehendem
kalten un > warmen Master plantschen können.
Dieser Du chraum ist auch wirklich so beliebt, dah
genau eil »eieilt weiden muh: diese Woche erst
die Mädel,, dann die Jungen, und nächste Woche
erst -die Jung«», dann die Mädel. Sämtliche
Räume in den oberen neu umgebauten und reno
vicrlen S ockwerken erfreuen sowohl durch ihre
Zweckmähii fett wie ihren Geschmack. Jetzt be-
treten wir den
Helle» Speistseul.
in dem die Hortkinder gerade an blauen, mit Lino-
leum ein ge
Tassen triiti
zählen, seine Do
Jubiläum im Hi
zubereiteten von
Kost sehr wohl
Feiertagen gibt
Gute».
hier nehmen. Die Nach¬
gerecht ;u w:rden, um da» Heim
zu könne », sind neue Beiträge. :neue
Mitglied:r eine Notwendigkeit.
S£tta (^ohn-Kichter. -
Der Oberin merkt man' bei allem, war si« tut,
die Befriedigung ihrer se zensreichen -Tätigkeit an. - -
Als ui.- ihr hübsch«; Zimmer verliehen, sagte sie:
„Ich möch.e «s; ni:, beii«: haben". Bedeplen wir^
was diese Wort» in "sich schliche,. Nicht Resignation
— sondern Abgeklärtheit eines Menschen, desstn
Dasein voll |ausgtfüllt ist.
In einem anderen Zimmer, da» mit seinen alten,
blankpolierlen Möbeln, mit der freundlich ge¬
blümte» Couch charatterislisch für sein« Bewoh¬
nerin ist, weilt jetzt zu den Feiertagen, wie sonst
bei vi.-len G« egenheiten, ,-diz Gründerin de; Heims,
Fräulein Paulin« Münchhausen. In. einen Ge¬
spräch mit der 81jährigen, geistig üheraus frischeq
und regen Dame erfuhr ich allerlei über die Go-
schichte de, Hauses. Fräulein Münchhausen er¬
kannte schon in ihrer Jugend die Notwrndiakeit
eines solchen Heime;. Nach 13 jährigen ' Dor-
arbeiten gelang es ihr im Jahr« 1^93 das „Is¬
raelitische Le hL« rinnenheim" zu grrrn-
den, zunächst In einer 6 Zimmerwohnung in der
Steglitzer Ärahe. Im Jahre 1933 hatte si« die
Freud«, durch Wohltäter soviel Mittel zu erhallen,
dah diese» Hau» in Lichterselde eröffnet werden
konnte, das sich schuldenfrei erhalten hat. Ein
zweite», jetzt allerdings zu anderen Zwecken ver¬
mietete; Haus, konnte aus eigenen Mitteln erar¬
beitet werden. Fräulein Münchhausen scheute kein«
Mühe, und aus unzähligen Sitzungen und männi^
faltigen Reisen verschafft« sie dem von ihr gegrün¬
deten—Verein, desien ordentllche Mitglieder, au»
Lehrerinnen bestehen, zahlreiche oüherordentliche
Mitglieder, Gönner und Legate. Früher wurden die
Interessen de» Hei n«; gefördert, durch Wohltäter
in den verschiedensten Orten: so in Nizza, in.
Brüssel, Pari», in Amerika,' durch d«n"^Joint.
Sehr viel hat Frau Senator Fischer in Hannover
dazu beigetragen.
Die Zeit brachte es mit sich, dah von 13 Orts¬
gruppen in arerschirdegen Städten nur noch 3 be¬
stehen. die Zahl der Mitgl «der von 4—500 aus
ta. 200 heruntergegangen.ist Wenn wir bedenken,
wie wenig manche der Penlionärinnen zahlen können
und wie segensreich gerade jetzt e:n derartige.
Heim ist, begreifen wir de, intige» Wun-ch von
Fräulein Münchhausen für die Erhaltung hu->-
Hauies. Die Gründerin, de:en Lebensaufgabe die
fes Hcim war und ist, sucht nru.- Moglichleilen.
damit die Pforten frichl geschlossen zu wervrli
brauchen. |
Wie eine Quelle unzähligen winzigen
Tropfen^ bcstehs, deren einzelner jede.- klein und
un'cheinbar, io doch zum Wachstum der Ouelle
nötig ist. so dient -der flein't; retesmühsg« oder
auch bei Gelegeubeil einmalige .BWrag ' dazu,
eine Ouelle zu spei-en, die sich mit dein Str«
vereinigt, denen
Nächstenliebe ist.
Ziel
»Ich mochte es
wie besser haben**
ischcn Lehrerimienheim
I.ichterl L-ldc^Ves't.
Winter; achmittag. Der Schein der
sendet , olden« Lichter durch da;
Geäst der Bä, ine in di: freund.ichen Raume eine;
.da; unendliche Meer der
>eli.i 1 olm-Ru-htcr.
ü M.Üntermayer-Augsburg
lEINFNHAUSj UND WASGHff ABRIK
BRAUTAUSSTATTUNGEN
Lehrer, :nen und «ine Erholung»-
noch lä ig .ist, finden hier eine»
uli-.en lufenlhalt. Auch Privat-
üher of «ingereiht in fremde
umherge rieben vom Sturm des
in eine: 1 ruhigen- Hafen gelandet.
Gefelksch >
Damen abwechselnde
Wer Ge'elligkeit liebt,
zum P andern oder zu einem
Radio
nicht. 2 l
[immer!
und muiitalische Ilnier-
i« traulich' sind di« oer-
stede; dieser mit eigenen
Die Be,
nmer erzählt ein Stück
ubneiinnen, von denen
die jüngsten Ans mg 60, I je ältesten ca. 93 Jahre
ne feiert
use> fühl n sich bei der sorgfältig
der Ob«
in überwachten rituellen
An Freitag Abensitn sowie an
es ngtür ich immer etwas ertra
Untfer toi
stet.
Lederet.
Re« >c
Je».
stt, I
Westdoui schti xnd
Grupp« Scheu»bürg. Di- Anschri't betr Kriegs-
opferabteilung ist
Bäckerstr. 48
Nordwest dbuti ichland
verständlich« Kain«
wohl eingehender d
der sein letz.«» S'
!e^t«n ''Tischen "ihren Ka?ao aus bIauen Kameraden' teilte, ioder der enige der mj, dem
^ Bdonders äl't der lange, schön. letztes Trunk Wastsr aus. je.ner F.,dsla,ch. d^
,iL‘ n ^ kch ank auf' ebenfalls bäug- Lippen de. verwu.delen S Idaten benetzte". -
niedere G^schirrsch.ank auf, «benfaUs^ ge Meeaentbeim gedacht« der 12003 ge,allen.»
stri^n, uni mit Linoleum eingr!rgt- Di. S ch . a f. «am, Mergenlheim
Kam
fksraum und en Heller
Freu Iba, Allmenu, Bau tzen, die weil über
Sachieip. hinaus geschätzt« FördfTTst' jüt-jicho.- ckbahl-
sahrtswerke starb im 71. Leben-jahre. 'Wahrend
de» Kriege; wurde si« Lurch ck>crlei!|uug de..
EHr-entreuzes für freiuzillige Wo:-, l
fahrlspstleg« ausgfzejchne:. L^ei der Traaev
seier hielt Schuldirektor^ Alfred Schaler,' Dicsden.
ein langjähriger Freund der Faiin'!:e, deren Hiu-.
dank der umfassenden, sozialen und tulturellen
Arbeit der Berstorde-ie!l einen Mistrelpünlt de; :
Bautzner jüdischen Leben; bildete, die iüedenlrcde
Schriftleiterin Eoe Büttner, die iüatlin der
Komponisten Pros. Paul Bijllner, begin ihre»
50. Geburtstag. Die Ehrungen, die Eva Büttner
aus vielem AntaH zuteil ^wurden, bewi,-'tn. u e.chcu
Ansehens sie sich in weilen Kreisen, erfrciii.
G. I.
kürzlich ihr 30jähriges Der Verein zer Förderung ntud'tr Speiie-
heuser e V„ Hamburg
sein bekannte; Verzeichn!
und Verlaufsstellen im Inland und.Au fand er¬
neut bcrausgebracht. - f3 >. Jahrgang stak. 203,-
Dezcmber 1936).
13, Beueckestr. 1' bat
ritueller Restaurants und.
w
R mni
U«e, ge<mtf»n t
Ü«»l»^»rp Pr
jüdischen Helden. In uneigennüittzier Weist hatte
sich die Hamburger.Sängerin Frau.ci:: Edi:tr St»:n
und Frab^Dr. Goldschmidl'Emdcu, iKIooiertz, tür
den Abend zur Verfügung gestellt.
Niederschlesien
Jakob Asch, Rinteln,
ch« Ä'ikerhikf«:
radscha tsp'Iicht.
I Dezember wurde ein musikalischer
der Jüdischen Winlerhuse oer-
heiide Ko m. L. C 0 h« n - Hars-
Gäste, unke»- ihnen den Be»
SSdi
" Kamf
Emde». Am 6
Abend zu Gunsten
ansteltet. Der Vor
weg, begrützte di
zir.soorsitzendrn Ka ». -M « r - e n I h e i in - £«fr und
die Vorstände der Ortsgrup»«; Leer urd Aurich.
„Da, Winierhi f;w rk ist f«- ur» Mitglieder des
Reichsbundes jüdisc er Fton soidaten «ine selbst
. :r idschaflsp acht: denn wer hat
d» Not k nnengelernt, als der
!t ick trocke, es Brot mit seinem
Brest«». Die zugunsten unserer Krieg;
opferabteifzing adgehaltene ChauuNah Bei-
anstaltung ist sehr schön verlaufen. Der Saal war
bi; jum Tetz:,» Platz gefüllt. Den religiösen-Seil
bestritt Kam. Rabbiner Dr. Sänger, da;
Lichterzünden nahm Herr Kantor Rosbasch, vor.
Im tünstlerischen Teil wirkten auster unserer
^portgruppe noch namhafte Breslauer Künstler
Ruth Hennig, Litti Licbrecht und Günter Brie-
nitzcr mit.
Au» Kamrraden- und Familienkreisen.
Oplude». Am 27. November 1936 vettchied im
Alter von nahezu 84 Jahren die Kriegermotler
Julie Benjumiu geb. Motes. Ihre Södne^- und
Schwiegersöhne standen im Weltlrieg an.der Front
und trage» alle da; Ehrentreuz für gronttämpser.
If Arofix
Das flUeeige
K« trrigungs-80 h BveMB ecke
»er 12 003 gefallenen
«■ch rum Mlicbta ml, 8 ee»»pA»-» trrlfout
Tmn h*rrnm#«adflr Q«AlltAt muaslidi
LesU Sckrinntr, o —6 K»aii*brütker Str. 43
Pabfü dMBittdHidiniTtwf Prodoitt» oagrainar 1M7