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Sette 12
Welt der Frau
Nr. 52 / 29. De,««»«, 1932
Wir in der sozialen Arbeit
Von Dr. Else Ra bin, Breslau
In der unlängst erschienenen Schrift eines Berliner
Hochschuldozenten wird der Anteil der jüdisä)en Frau am
kulturellen Leben der deutschen Frauenbewegung mit
scharfem Angriff bedacht. Es wird die Anklage oorge-
bracht, die Jüdin habe die Frauenemanizipation „in recht
unliebsame Bahnen gelenkt." „Eine erschreckende Lok-
kerung der Sitten" sei jedenfalls ihre Begleiterscheinung
gewesen. Dieser Vorwurf ist nur ein kleiner Seitenhieb
gegen die jüdische iJfraueiuDdt inmitten einer Fülle
von Anklagen, die die Leiermelodie von dem „Para¬
sitentum" der Juden innerhalb des deutschen Wirts¬
voltes mitztönig wiederholen. Im Grunde ist die Ver¬
wirrung einer Zeit, die für ihre seelische Bedrückung
einen Ausweg sucht, indem sie einen anderen zum Sün¬
denbock degradiert, so wenig zur Objektivität geeignet,
datz ihr Urteil keine Beachtung verdient. Nicht um der
anderen willen, aber um unseretwillen ist es uns wichtig,
von der sozialen Leistung jüdischer Frauen innerhalb der
Bewegung zu sprechen, damit wir selbst uns der Etappen
des Weges bewutzt bleiben. Der starke Gemeinschafts-
wille. der das sittliche Ethos der deutschen Frauen¬
bewegung ist. war nicht möglich ohne eine vorher¬
gehende Wandlung des Frauentnpus. Aus dem hold-
Hciinii, im engen Kreis zufriedenen Gretchentppus mutzte
eine ihres Selbst bemühte, die Weite umfassende Per¬
sönlichkeit werden.
Was die Romantik gefordert hatte, die Schöpferkraft
des weiblichen Verstandes, die Selbständigkeit des
Frauenherzens, das erhielt Mitte des 19. Jahrhunderts
eine verstärkte sozialpolitische Färbung. Das Jahr 48
brachte den Höhepunkt des demokratischen Gedankens.
Gleich an Pflichten und gleich an Rechten ehrte und
achtete die Gemeinschaft jeden Bürger. Dies bedeutet
eine tief empfundene Verantwortung für die bisher
bevorrechtigten Stände. Fanny Lewald (ihr ur¬
sprünglicher Familienname war Markus, den sie nach der
als junges Mädchen auf Wunsch des Vaters empfan¬
genen «Taufe ablegte) förderte in ihren Schriften er¬
zieherischen Inhalt, wie in ihren viel gelesenen Romanen
m Frauenkreisen das Verständnis für die soziale Ver¬
pflichtung. Sie forderte bereits Kunsterziehung für das
Volk.
Die Vorbedingung für die Eingliederung der Frau
in das Wirtschaftsleben war eine gründliche Schulung
für den Beruf, den sie ergreifen wollte. Aber das
Rützlichkeitsmoment sollte nicht im Vordergrund stehen.
So sehen wir jüdische Frauen in treuer Gefolgschaft
des Kulturpädagogen Friedrich Froebel an der Auf¬
gabe der Familien - und Volkserziehung im Sinne der
Idee Mitwirken, das; Erziehung in Theorie und Praris
die Empfindung für die Verbundenheit mit dein Gött¬
lichen wecke und den Menschen zur Entwicklung des
göttlichen Sittengesetzes in produktiver Arbeit führe.
Die bedeutendste Vorkämpferin der Froebelschen
Erziehungsgedanken, die sich Frau von Marenholz-
Bülow, dem weiblichen Apostel ^Froebels in Deutsch¬
land, und anderen tatkräftig im Dienste seiner Idee
wirkenden Frauen ebenbürtig zur Seite stellte, war
Henriette G o I d s ch m i d t in Leipzig. Sie gründete
1871 in Leipzig den „Verein für Familien- lind Volks-
etziehung", der oie Aufgabe übernahm, Kindergärten
und Bildungsanstalten Zil schaffen, die die weibliche
Jugend für ihren höchsten Lebensinhalt, den Erziehungs¬
und Mutterberuf, vorbereiten sollten. Volkskindergärten,
ein Kindergärtnerinnenseminar, schließlich die Krönung
ihres Werkes, die Gründung der Leipziger Frauenhoch-
fchllle, waren die Schöpfungen eines Willens, der in dem
unbefieglichen Glauben an die edlen Kräfte des mensch¬
lichen Herzens seinen Ansporn fand. Ein reiches schrift¬
stellerisches Werk, eine lebhafte Propagandatätigkeit
durch Vorträge und Lehrkurse, begleiteten die organisa¬
torische Arbeit Henriette Goldschmidts.
In ähnlicher Weise wirkten für die Gründung von
Kindergärten und Kindergartenseminarei Johanna
G o l d s ch m i d t in Hamburg und L i nß Morgen-
st e r n in Berlin.
Lina Morgenstern gebührt die Anerkennung, das; sie
in ihrer sozialen Tätigkeit den Keim zu fasj allen sozialen
Einrichtungen gelegt hat, die uns heute sqbstverständlich
erscheinen. Sie wandte ihr besonderes Interesse der
hauswirtschaftlichen Ausbildung junger Mädchen zu.
Familienüberlieferungen. Erfahrung und Hwatznheit er¬
schienen ihr als nicht genügend verlätzlickj Lehrmeister
der Frauenwelt in allem, was ihr häuslches Wirken
angehl. Die Volksgesundheit wie das Wlksvermögen
leidet, wenn die Frau auf ihre Tätigkeit 11s Hausfrau
nicht genügend vorbereitet ist. Darum sttzte sie ihre
Kraft besonders für die Gründung von htuswirlschafl-
lichen Ausbildungsstätten ein. Sie veranlasst' weiterhin
den solidarischen Zusammenschlutz der Hamfrauenkräfte
durch die Gründung des Berliner Hausfipuenvereins,
dem bald in allen gröberen Städten Schweshrvereine zur
Seite traten. Roch heute sind die Hausfraueiivereine der
Sammelpunkt der bürgerlichen Kräfte der deutschen
Frauenwelt. Dabei erkannte Lina Morgensterns prak
tischer Geist sehr wohl, datz wirtschaftliche Schulung
und organisatorischer Zusammenschlutz nicht allein die
sichere Grundlage für eine gute häusliche Gesundheits
pflege bieten können, wenn die wachsende Erwerbstätig¬
keit die schlecht bezahlte arbeitende Frau dem Haushalte
entreitzt, ohne datz eine bewährte Kraft ihre Pflichten
übernehmen kann. Schlechte Entlohnung der Arbeitenden,
ungenügende Ernährung, elende Wohnverhältnisse. Ver¬
fall der Moral sind oft untrennbar miteinander ver¬
bunden. Lina Morgenstern setzte ihre Arbeit auf all
diesen Gebieten ein. Hier sei nur ihr Versuch erwähnt,
die beruflich tätige Hausfrau zu entlasten und die Volks¬
ernährung zu verbessern.
Bei dem Fortschreiten der weiblichen Berufstätigkeit
wurde die Lösung einer anderen Aufgabe dringend not¬
wendig. Der Frauenwelt mutzte auf dem Wege z im
selbständigen Beruf Aufklärung und Beratung an die
Hand gegeben werden. Das Verdienst einer vorbildlichen
Neuschöpfung auf dem Gebiet der Berufsberatung ge¬
bührt Frau Josephine Levy-Rathenau. Sie
sah es als ihre Aufgabe an. die Eignung des einzelnen
zur Grundlage der Berufswahl zu machen. Ihr prak¬
tischer erakter Sinn schuf, neben der musterhaften
Organisation der ersten Berufsberatungsstelle, in uner¬
müdlichem Fleitz eine Materialsammlung über Berufs¬
aussichten, Berufsmöglichkeilen und Ausbildungsanstal¬
ten, die zahllosen Frauen als wichtigster Ratgeber bei
der Entscheidung für einen Beruf zum Nutzen wurde.
Wie das Zeitalter der Maschine dem Frauenleben ein
neues Gepräge, den Zwang zur Brotarbeit, gegeben
hat, so drückte es auch dem allgemeinen sozialen Heben
einen neuen Stempel auf. Es führte die Verschärfung
der Klassengegensätze, wachsende Not einer dem Boden
entwurzelten, zum städtischen Proletariat gewordenen
Masse herbei. Die übliche Armenfürsorge privaten Cha¬
rakters konnte nicht mehr als Hilfe genügen.
Dieser Idee verhalf I e a n e t t e S ch w^e r i n - A b a r-
banell bei einer von ihr vorgenommenen Zentrali¬
sierung der Berliner Wohlfahrtspflege zum Sieg. Uin
die Klassengegensätze zu überbrücken, bedurfte es der
liebevollen Wirkung von Mensch auf Mensch. Jeanette
Schwerin sagte der starren Verwaltungsroutine, der
Menschenfremdheit des bürokratischen Schemas den
Kampf an.
Die Gedanken der sozialen Diagnose und Therapie,
die in unseren Tagen durch zwei jüdische 'Frauen eine
wissenschaftliche Behandlung gefunden haben, erfuhren
in der von I. Schwerin geleiteten zentralen Auskunfts¬
stelle für Hilfesuchende die erste systematische Durchfüh¬
rung. Aber letzten Endes beruhte ihre Wirkung, auf ihre
Helfer am Werk wie auf die Hilfsbedürftigen, darauf,
datz sie, nach den Worten Fr. W. Foersters, „die Gabe
hatte, die frömmste Zartheit der Frauenseele aus dem
Frieden des Hauses eindringen zu lassen m das öffent¬
liche Leben." Ein Wort, das, für sich allein, alle An¬
würfe gegen die Leistung der jüdischen Frau innerhalb
des Arbeitsgebietes der deutschen Frauenbewegung
widerlegt.
Sefftsmo Svauentaoung
In Anwesenheit von etwa 40 auswärtigen Teil¬
nehmerinnen fand in Wiesbaden die Mitgliederversamm¬
lung des Provinzialverbandes für Hessen und Hessen-Nassau
statt. Frau Margarethe Goldstein (Wiesbaden), die
erste Vorsitzende, und Frau Katz (Offenbach), die den
Jahresbericht erstattete, skizzierten die Ziele und die
Arbeit des Vereins. Die Vereinigung will durch Vorträge
und Arbeitsgemeinschaften jüdisches Bemutztsein und
Wissen wecken und fördern und bemüht sich, auch auf dem
Lande für Belehrung und Unterhaltung zu sorgen. Diesem
Zwecke dient eine kleine Wanderbibliothek, die
Frau E a p e l l (Wiesbaden) untersteht. Zudem sollen
die grötzeren Vereine und Ortsgruppen Rednerinnen aufs
Land schicken.
Die Erholungsfürsorge für Frauen, Mädchen
und Kinder, die Frau Gebhardt (Mainz) untersteht,
bemüht sich um die Vermittlung von Pflegestellen und
bewilligt in Fällen, wo die zuständige Stelle nicht zah¬
lungsfähig ist, auch Geldzuschüsse in kleinem Matze. Aus
dem Kassenbericht von Frau Frank (Heppenheim) ergab
sich, datz die finanziellen Verhältnisse des Provinzialver¬
bandes relativ günstig sind.
Eine längere Aussprache entspann sich über die Aus¬
bildung von Mädchen in der Haushaltungsschule Frank¬
furt a. M. Auch über die Unterbringung von Pflege¬
kindern zu einem billigen Satze in Neu-Isenburg wurde
verhandelt. Bei der nun vorgenommenen Neuwahl wurde
der vorige Vorstand wiedergewählt. Fräulein Fried
(Dietz) und Frau Alice Kann (Bingen) wurden koop¬
tiert. Am Nachmittag hörte man einen Vortrag von Frau
Dr. Dora Edinger (Frankfurt) über „Fordert die
Zeit auch von uns eine Entscheidung?" Es wurden sehr
interessante Vergleiche zwischen der Anschauung der Frauen
aus der Epoche der Frauenbewegung mit der der heutigen
Jugend gezogen.
SU* die ffidifttte Kürye.
Karioffclnudeln
125 Gr. Butter und 2 bis 3 Eier werden zusammen schaumig
geriihrt. Dazu fügt man gekochte >cnd geriebene Kartoffeln, Mehl
und etwas Datz, gibt nach Belieben Muskat hinzu und formt
kleine längliche Stäbchen davon. Diese werden in Salzwasser
abgekocht,, dann auf eine Schtissel gelegt, mit gertevene-n Käse
bestreut und dann mit brauner Butter begossen.
Karlosselklötze
Ein Suppenteller voll am Tage vorher gekochter geriebener
Kartoffeln, ebensoviel Semmelkrume, drei Eier, Salz und nach
Belieben Muskat werden gut vermengt und dann zwei in Würfel
geschnittene in Butter gebräunte Semmeln hinzugefttgt. Dann
gibt man soviel Mehl zll als nötig ist. um Klösze zu formen.
Man kocht sie in Salzlvasser und reicht gekochte Birnen und
braune Butter dazu.
Kartossclsuppc
% Pfund Kalbfleisch werden in Salzwasser weich gekocht.
2 Pfund geschälte Kartosscln und reichlich Suppenkrant werden
kleinbeschintten, mit Wasser weich gekocht, durch ein Sieb ge¬
strichen und mit der Kalbflcischbrühe vermischt. Nun gibt man
gediinstete, kleingeschnittene Pilze, das in kleine Wtirfel ge¬
schnittene Kalbfleisch und ein in Scheiben geschnittenes hartes Ei
in die Suppe
.Kartoffelauflauf
3n der Springform gebacken: 6 bis 8 Eigelb, dazu ein
halbes Pfund feinen Zucker, eine ausgedrückte und abgeriebene
Zitrone, etlvaS Lalz, l Panillepulver, 3 bis 4 Löffel Gries;
und 2 bis 24* Pfund tags zuvor gekochte Kartoffeln, dic man
durchdreht und mit der Masse ttichtjg verrUhrt. dann den Eier¬
schnee darunter, rlihren und l bis iStunden in einer Spring¬
form backen lassen. Warm reichen mit kalter Fruchtsauce.
Zwetschcntnödcl
Man koche 2 Pfund Kartoffeln mit der Schale in Dampk gar
und lasse sie erkalten «am besten schon am Tage vorher), treibe
sie durch dic Maschine und verknete sie dann mit einem Ei und
dem nötigen Mehl zu einem geschmeidigen Teig, forme aus dem
Ganzen eine wnrstävnliche Nolle und schneide diese dann in
fingerdicke Scheiben, die mit etwas Zwetschcnmus belegt, zu
Knödel geformt werden. Nachdem man die Klötze in Mehl ge¬
wälzt hat, lasse man sie in Salzwasser etwa Ui Minuten, kochen,
dann serviere man das Gericht auf einer Platte mit Zucker und
Zimt und mit hellgelb in Fett geröstetem Weckmehl bestreut.
politischen Neutralität des Verlages in der jetzt einsetzen¬
den. hauptsächlich wissenschaftlichen Produktion des Ver¬
lages wurde eine Umstellung der Besitzverhältnisse erfor¬
derlich. Dr. B u b e r and Dr. Jacobson schieden aus
der Leitung des Verlages aus, die seither ausschließlich
von dem bereits seit 1920 im Jüdischen Verlag tätigen,
ursprünglich als Redakteur der Verlags-Zeitschrift „D e r
I u d e" nach Berlin berufenen Dr. Kaznelson innegehabt
wird. Die Verlagsjahre 192«; bis 11)80 sind durch eine
autzerordentlich umfangreiche Und starke Produktion ge¬
kennzeichnet. Der Verlag wandte sich der Herausgabe
grotzer schon jahrelang vorbereiteter Standardwerke
zu, von denen besonders zu nennen sind das seit 1980
komplett in fünf Bänden vorliegende „Jüdische Lexi¬
kon", die erste jüdische Enzyklopädie in deutscher Sprache,
die zehnbändige „W eltgeschichte des jüdischen
Volkes" von Professor Simon Dubnow mit dem
illustrierten Supplementband „D i e W e l t d e r B i d e l",
herausgegeben von Dr. Max S o l o w e i t s ch i k, die
vollständige deutsche Talmud-Ausgabe von La-
z a r u s Golds ch m i d t in 12 Bänden, von denen sechs
Bände bereits erschienen sind, während der 7. Band in
Kürze ausgegeben wird, Arthur R u p p i n s zweibän¬
dige^,,So ziologie der Jude n", das Buch von Prof.
Dr. I o s e p h K l a u s n e r „Jesus von N a z a r e t h",
die neue Auflage -er vierbändigen hebräischen Gesamt¬
ausgabe von A ch a d H a a m s „A I p a r a s di a l I,
d e r a ch im“. ferner Bücher von B i a l i k, A. D. Kor-
d o n , W. I a b o t i n s k y, S. G r o n e in a n n , Joseph
T r u in p e l d o r , vier Bände der deutschen Kesa-mtaus-
"gabe von M ende! a M <> di <> I S f o > j m . drei Jahr¬
gänge des Jüdischen K i n d e r k a l e n d e r s^ von
E m i l B e r n h a rd Cohn, das Bk a k k a b i - L i e d e r -
buch usw. Die großen Standardwerke des Jüdischen Ver¬
lags, zu denen auch die dreibändige Ausgabe von H e r z l s
Tagebüchern gehört, wurden in einer bisher bei
jüdischen Werken wohl noch nie erreichten Auflage, die
bis an die Grenze von 10 000 Exemplaren reicht, neu- bzw.
sofort nachgedruckt.
Der Jüdische Verlag bereitet jetzt schon für dic Zeit
nach Ueberwindung der augenblicklichen Krise eine neue,
ebenfalls sehr große Produktion vor, die nutzer Neuauf¬
lagen.der zum Teil bereits vergriffenen Standardwerke
und einem S u p p l e m e n t b a n d zum „Jüdischen
Lexikon" verschiedene bedeutungsvolle N e u e r s ch e i -
n u n g e n Vorsicht. Leopold Mahler
Süftifttre Dlvllogvaphle ■
Unter dieser Rubrik führen wir sämtliche jeweils in
den leptcn vier Wochen berausaekommenen bzw. in
Vorbereitung befindlichen Neuerzchetnungen nnd
Neuauflagen des deutschen Buchhandels an. die
sich mir jüdischen oder antiiüdischen Themen beschäfti¬
gen. Die init ') versehenen Schriften sind antisemi¬
tisch, die mit t) versehenen sind vom christlich-reli¬
giösen Standpunkt aus geschrieben, und die mit *5 ver¬
sehenen stehen nur in Indirekter Beztehung zun« Ju¬
dentum. D. Rrd.
Alberton, M.: Birobidschan, die Judenrepublik. Wien: E.
Prager. 4,50 Jhl
*) «Armin der Deutsche jd. i. Karl Fr. Pfaust) Die Faden,
die Not der Deutschen, die Not der Welt. Leipzig: Giivers.
0,50 MH
Asch, Schalom: Woran ich glaube. Bon der Gattung zur Per¬
sönlichkeit. Wien: Zsolnav. 0,80 Ml
Auerbach, Elias: Wüste und Gelobtes Land. Geschichte Is¬
raels von den Anfängen b,is zum Tode Salomos. Berlin K.
Wolfs 1932. 14 Ml
BcrnayS, Jacob: Ein Lebensbild in Briefen. Heransgegebcn
von Michael Fraenkel. Breslau: Marcus 1932. 4.80 Ml
f) Brandt, Theodor, Lic.: Jercmia, ein Deuter unserer ;cil.
Leipzig: Perlag und Bücherstube der Mädchen Bibel Kreise 1432.
3,50 :il)l
Dic Juden und die Judcngemeiude Bratislava in Pergaugen
heit und Gegenwart. Ein Sammelwerk, heransgegeben von Hugo
Gold. Brünn: Jüdischer Buchverlag. 35 Mit
Brcgcr, Marcus, Dr.: Zur Handelsgcschichte der Juden in
Polen lväbrcnd des 17. Jahrhunderts. Mit besonderer Berück
sichtignng der Judenschaft PosenS. Berlin: Mas; I932. 1,80 Ml
«Untier, Martin: Zwiesprache. Berlin: Schocken Perlag. 3 Ml
Eahnmann, Werner, Dr.: Pölkische Rassenlehre. Darstellung,
Krittt und Folgerungen. Berlin: Philo-Perlag 4932. 0,50 ml
Earlcbach, Esriel: Erotische Juden. Berichte und Studien.
Berlin: Welt-Perlag >932. (> Mt
Enrlcbach, Joseph: Die drei grosten Propheten Jesajas,
Jirmya und Jecheskel. Frankfurt a. M.: Hermon 1932. 3 Mt
Georg, Manfred: Theodor Hcrzl. Sein Leben und sein Per-
müchtuis. Leipzig: Ralph A. Höger-Perlag. 4,80 Mt
Glürtsmann, Saun: Das Bersahrcn vor den Rabbinats-
schiedsgerichten. Berlin: Selbstverlag. 1,5«! Mt
*> Halfer, Franz. Dr.: Moralbiologie, Jndenfrage und
Pvlkswirtschast. Scheiobs. Nicderösterreich: Selbstverlag. 2,5«! Mt
Hciiiemaiii, I.: Dic griechische Wclta,,schäum,gslehrc bei
Juden und Römern. Berlin: Philo Perlag. 1,50 MH
Hoffman«. David Zewi: Seser melammed leho il . . 3.
Frankfurt a. M.: Hermon Pcrlag. 2,50 Mt
Lcvh, Jacob, Dr.: Die sexuelle Not in jüdischer Schau.
Frankfurt a. M.: Perlag Hermo». 0,50 Ml
Lichtenstaedter. Siegfried. Dr.: Naturschutz und Judentum.
Frankfurt a. M.: Kauffmaun. 1,20 Ml
Lieblich, Karl: Was geschieht mit den Juden ¥ Dcsfentlichc
Frage an Adolf Hitler. Stuttgart: Zonen Pcrlag. 1.8«! Ml
t) Meinl,old, Johannes, D. Dr., Prof. a. D.: Einführung in
das Alte Tcstainent. Geschichte, Literatnr und Religion Israels.
Gicycn: Töpelmann. 6 'Ml
Palccck, Pöclav, I. 11. Dr.: Die israelitische Religionsgesell-
schafl. Wien: Robrcr. l,5«> Ml
Paläftinajahrbuch des Deutschen evangelischen Instituts für
Altertumswissenschaft des Heiligen Landes zu Jerusalem.
Z> Rexroth, Georg: Palästinakunde. Bamberg: Maar. 0,35 Mil
Schachnowiy, S.: Zwischen Ruinen und Aufbau in Erez-
Jsrael. Frauksurt a. M.: Perlag Hermon. <1,50 Ml
Schorlcsyeim, M., Dr. Joseph Stern: Soniagsrube und
Sabbath. 1. Berlin: „Schomre Schabvos." 2 Mit i. ■
Sommerfeld, Adolf: Das Ghetto von Berlin. Aus dem
Scheuncnviertel, Kriminalroman. Berlin: Eoutinent Edition.
2 Ml
Stein, Maximilian: Porträge und Ansprachen. Frankfurt
am Alain: Kaufsmann. 4 Ml
Weigl, Joses: Das Judentum. Berlin: Pbilo Perlag. 5 :itit
Woollch, EHarles Leonard: Ur und die Sintflut. 7 Jahre
Ausgrabungen in der Heimat Abrahams. Leipzig: F. A. Brock-
bauS. 5,85 Mit
Zimmels, Hirsch Jakob, Dr.: Die Aiarrauen i» der rabbiui- v
scheu Literatur. Berlin: Mas;. «>,50 Mt
Zimmert«, Walther: Geschichte und Tradition von Beerscba im
allen Testament. Gießen: Töpelmann. 2 Ml
aatfefette
Gleichung
(a-an) t (I)- Ins) ) (c - de) (d ai) “ X
a — Gründer einer Sektes b — Zerstörer Jerusalems;
c — Gesang; d ~ treuer Freund Davids; x — juden¬
feindlicher König. ©r. N.
Auflösung des Silbenrätsels aus voriger Nummer:
Mara — Eden — Name — Orpa — Ruth — Aron
— Hase.
Ak e n o r a h.
id 32 worventatrndev 5*93
Sonnabend
Dez.
Xmtei
Sabbath-AuSgang
Hamburg . . .
. 17.05
Berlin ...
. 16.52
31.
2.
Köniasberg/Pr.
Leipzig ....
. 16.16
. 17.00
Breslau....
. 16.42
München . . .
. 17.14
Fxanksurt/M. .
. 17.25
Köln.
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