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Dem jüdischen Heim droht heute eine Gefahr. Sie liegt
in dem immer geringer werdenden Raum, den die Küche
und das Kochen noch einnehmcn dürfen. Nicht als ob es
darauf ankäme, ständig umfangreiche Mahlzeiten zu kochen.
Daß überhaupt zu Haufe gekocht wird, darauf kommt es an.
In den Gemeinden und Verbänden erwächst heute un¬
seren jüdischen Frauen gerade als Frauen vielfach die
Pflicht, einzutreten für Errichtung jüdischer S a m mel -
kiichen, die als Notstandsküchen der erwerbslosen, der un¬
bemittelten oder minderbemittelten Bevölkerung das
fertige Mittagessen, die Hauptmahlzeit des Tages, gegen
ein Entgelt von Pfennigen verabreichen. Hierfür einzu¬
treten ist für unsere Frauen eine unabweisbare und doch
im Grunde — paradoxe Verpflichtung. Denn ihr Nach¬
kommen bedeutet zugleich wohl oder übel eine Tendenz
fordern, die vom Standpunkt der Frau, vor allem der
jüdischen Frau aus betrachtet, höchst bedenklich ist und die
zur Verödung des Hauswesens führt.
Auch im Haushalt der jüdischen Frau des Mittelstandes
ist heute, ebenfalls in erster Reihe durch Zeit- oder Geld¬
knappheit bedingt, die Herstellung der täglichen Haupt¬
mahlzeit vielfach nicht mehr wie früher selbstverständliche
Pflicht. Die berufstätige Frau, die Frau ohne jüngere
Kinder, noch dazu, wenn der Mann zum Mittagessen doch
nicht nach Hause kommen kann, und viele andere neigen
heute, mehr oder weniger gezwungen, dazu, außerhalb des
eigenen Hauses zu essen, wo doch die Kosten gar nicht oder
' au m höhe i und da bei Mühe und Arbeit gespart sind
Pläne von Wohnheimen aller Art mit gemeinsamer Küche,
nach denen viele Frauen streben, um das Bedienungs¬
personal zu sparen, führen immer zahlreichere, auch jüdische
Haushalte dazu, vollständig auf die eigene Küche oder
sogar den eigenen Haushalt zu verzichten.
Daß diese Entwicklung niit den nächsten Jahren nicht
abnehmen, sondern eher noch anschwellen wird, ist klar
Daß sie mit der Zeit das Einzelheim überhaupt bedrohen
und auflösen und damit auch die Erhaltung des Familien¬
lebens immer stärker gefährden wird, liegt ebenfalls auf
der Hand. Nicht mehr selber kochen heißt heute wohl, vor
allem in der Großstadt, Zeit, Kraft, Geld sparen, zugleich
aber auch — und dies wird sich er st viel später
Herausstellen — sehr viele Frauen damit ärmer
machen um Aufgaben und Inhalte, für die sie keinen
gleichwertigen Ersatz erhalten werden, um die liebende
Sorge für Wohl und Behaglichkeit eines jeden einzelnen
Familienmitgliedes, um die Befriedigung, die von der
gewissenhaften Erfüllung ritueller Vorschriften im Haus¬
halte ausgeht, um die Freude an der festlichen, wenn auch
noch so schlichten Gestaltung des Sabbarhmahles, an der
persönlich gestalteten Küche,' an von Generationen her er¬
probten. uralten Kochrezepten, die nun — und mit ihnen
ein S.tücklein jiidischer Kultur — in die Gefahr der Ver¬
gessenheit geraten.
Was können wir überhaupt dagegen tun? Wir sind in
diese Entwicklung htneingestellt. Wir können sie von uns
aus nicht rückgängig mac'ien - aber aufhalten. bis
sie vielleicht eines Tages von selbst überwunden sein wird.
Wir können diesen Umstä den klar ins Auge sehen, danach
trachten, daß nicht Dinge, denen manchmal aus wirtschaft¬
licher Notwendigkeit Rechnung getragen werden muß, auch
aus Bequemlichkeit und Sorglosigkeit nachgegeben und jo
die Entwicklung vom Einzclheim hinweg noch gestärkt, statt
aufgehalten wird. Laßt oas Hauswesen nicht zugrunde¬
gehen! Wie oft wird man durch technische oder maschinelle
Vereinfachungen, durch Zusammenlegen zweier Haushalte
(selbst wenn man dabei Schattenseiten hinnehmen muß)
es vermeiden können, ein Familienleben ohne eigene Küche
zu führen oder den nicht so leicht wieder rückgängig zll
machenden Schritt zum Sammelheim und zur gänzlichen
Aufgabe des eigenen persönlichen Haushaltes zu tun. Eine
starke Gegenkraft gegen den vom Familienhaushalt hin-
wegfiihrenden Strom der Entwicklung sehen wir z. B. auch
in vielen Frauen früher gut oder sehr gut gestellter Kreise,
die heute für den Haushalt keine Hilfe mehr halten können
und die mit Freude utp Stolz auf einmal zu erkennen
beginnen, welche Lebens und Kraftquellen in den täg¬
lichen selbst erfüllten Funktionen des Haushalts liegen.
Die kinderreichen Frauen, für die ja in der Mehrzahl der
Fälle nur der eigene Haushalt in Frage kommt, die
Frauen des Landes und der Kleinstadt, werden in erster
Reihe tüchtig und tatkräftig festhalten am eigenen Hause,
an der eigenen Küche mit aller Arbeit und Mühe, aller
Freude und Befriedigung, sie werden vielleicht den Strom
zum Einhalten bringen,.der die Familie zu zerstören droht.
fl« Kausfvauvn
Die neuen Gesichtspunkte, die sich auf Grund der Er¬
gebnisse einer neuzeitlichen Ernährungslehre in den letzten
Jahren für die Gestaltung der Hauswirtschaft ergeben
haben, und die Bestrebungen für eine planmäßigere, jede
einseitige Ueber- wie Unterernährung vermeidende Zu¬
sammenstellung der Gerichte, eine stärkere Ausnutzung der
in den Lebensmitteln enthaltenen, für den Aufbau des
Körpers notwendigen Nährstoffe, dainit in Zusammenhang
auch eine lebhafte Propagierung der Rohkost oder die Ver¬
wendung neuzeitlicher, zweckvoller Küchengeräte mit sich
brachten, haben gerade die jiidischen Hausfrauen, die alle
diese Erfahrungen dem traditionell geführten Haushalte
nutzbar machen wollen, vor besondere Aufgabeil gestellt.
Sie dabei anzuleiten und ihnen jedes unnütze Herum
probieren, durch das nicht nur wertvolle Kräfte und
Mittel, sondern auch die Freude an der neuzeitlich.n Ge¬
staltung des Hauses überhaupt leicht verloren ''ui, zu er \
sparen, war die Absicht eines Versuches oer unieieo j
Wissens zu», ersten Male in Frankfurt a. M. unternommen
wird. Es ist ein Fortbildungsunterricht für
H a u s f r. n«' tz,.
Auf Anregung des Jüdischen Frauenbundes und der
Weiblichen Für, arge wert n regelmäßig jüdische Frauen
aller Kreist kostenlos von einer geprüften Hauswirtschafts¬
lehrerin in deI Herstellung billiger, schmackhafter und
nährkräftiger Speisen unterrichtet und gleichzeitig dabei
auf alle die Din.gr hingewiesen, die in einem modernen
koscheren Haushalt zu beachten sind. Die Zusammen¬
stellung der Gerichte, für die Anregungen aus der Schar
der „Schülerinnen" maßgebend sind, wird fo gestaltet, daß
der Preis für ein fertiges Mittagessen sich im Haushalte
auf 15 bis höchster,s 28 Pstnnige pro Person stellt. Die
Teilnehmer nnen sind stets ebenso befriedigt über das,
was sie hier praktisch erlernt haben, wie über das ein¬
ladende Aussehen u nd den Wohlgeschmack der zubereiteten
Speisen, ganz abges.-hen duovn, daß es einer großen Zahl
von Frauen noch ein besondere Freude bedeutet, auf diese
Weise einmal einen Abend ern von der mit Sorgen be¬
drängten häuslichen -tube n einer behaglichen und von
ihren hausf aulichen Interessen erfüllten Atmosphäre zu
verbringen, ^arum rollie Te Dankbarkeit, die die Haus¬
frauen für t neu sol> hl ! ,li nterricht" empfinden, Veran¬
lassung gebe . daß n ,uch anderwärts dem Beispiele
dieses Versu, es folg
itzohkoftaertchte
R-ivoschcne und geputzte gelbe Rüben
der mit einem groben Reibeisen ge¬
mischt und etwas Zucker leicht gesttgt.
emttfe.
hackt
ihm
• aiut) Honig verwenden.
■H’mmr 11 als selbständigen Gang
" «so ij<ir,!H'ifc geben, so nimmt man an
tron«.'-i„,, inige Lössel Wasser. Natür-
>es"" ' '
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u» i.
m'jlteck
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gesttstt sein.
erben ganz sein zerdrückt, mit ge-
ticin.
werden
rieben, mit süßem
Statt Zucker läßt
Will man das
oder Zugabe zu e
Stelle des Rahmes
lich muß das (Berich
Mischmus. Bari
riebenen oder fein g gelbe.. Rüben und gut gewasche
neu Rosinen gem,sc 'Mt cl)U . nurf) Rahm ttbergossen
und mit Zucker und : ,U ver^.s, gngerichtet
Aucb öicr läßt st ">r d,k l-ischdinge Küche statt der Milch
und des Rahmes Z -onensa^ oerweuoen. Durch Zugabe von
zerkleinerten Apfelsiti 1 und Mandarinenstückchen oder Apfel¬
sinensaft erhält das ncdl .j„eu besonders würzigen und er¬
frischenden Geschmack.
^Uöli rwch «irche Benncr , ^ -> efUöffct Haferflocken, die
ilbcr Ihuf’ in drei (5 ofseln 1 gs,„ ringewetcht waren, werden
..... w , einer ft wen Zit . ne> , [>iö 2 mit der Schale fein
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''i o! lössein Milch coder Wasser) und
<n gcr cll Nüssen oder Mandeln gemischt und
Vs ' g nach Belieben geslißt.
-ruck jgfg, Aepsel, Apfelsinen Mandarinen,
! " nr. en. 'cittclu, Feigen oder sonstige Früchte
° aai , fej, zerschnilten und gut durcheinander
>in geschniliene oder geriebene Ritsse, Man-
' 1 n, 1 Guß Rum oder Kognak und Zucker,
-anen> ff rtür Honig darunter und garniert den
»ttchlsU -fpon.
stanoteil spurlos wegfegt. Das soll kein Vorwurf unv kciir
Tadel sein: denn Stücke wie etwa Ha-sdikiwenu (S. 3),
Omar Rabbi Elosor (S. 11), Aw horadumiim (S. 28)
würden ihren Zauber verlieren, wenn man sie aus ihrer
vermeintlichen „Enge" herausführte und „mit modernem
Geiste erfüllte". Nein! So wie sie sind, sind sie gut, weil
urwüchsig und einheitlich. — Ans eine pikante Seltenheit
sei hingewiesen: auf die sechs „Jloradianion“, die bei den
B’rith - milah - S’mlotli im Tischgebet eingeschaltet
werden.
Das Buch, gefällig ausgestattet, darf warm empfohlen
werden. Leon Kornitzer
Siegfried van Praag: Judith. (Domverl'-g, Berlin).
Dieser Roman, der seinen jugendliche" Verfasser init
einem Schlage in die Reihe der ersten indischen Erzähler
Westeuropas gestellt hat, besitzt, cG.,.eich er in einer uns
nahen, etwa durch die Jahre l p ‘ < bis 1917 umschriebenen
Zeit verläuft, etwas von ^ * Zeitlosigkeit aller grossen
Kunst. Er ist in der rWyen, rasch abrollenden > nd doch
sinnbildhaften Folge ^,es Geschehen-- ein homerisches Epos
einer kraftvollen nach Auslebung ihrer Sinne und Fähig¬
keiten strebenden Frauennntur. Iuvith, ausgewachsen in
einem für uns ganz sonderbaren Vaterhaus, dem Wohn¬
wagen eines /frommen", .Tio gläubig jüdischen Manegen-
besissers, diese Judith ist ein Wesc.i, in dem Körper und
Seele vom ersten Augenblick ab eines sind. Vom Jayr-
marktszelr zum stattlichen Wanderzirkus, vom Zirkus auf
die Sprechoiihne, zu den tragisch-klassischen Rollen des
Nutionaitheaters Frankreichs und dann wieder, freilich in
der Munerrollc' ocr Besitzerin und llnternehmerin, zuin
Zirkus zurück verläuft ihr bunt- und oft wildbewegter
r'ebensaang der Judith Sachs, an der nur eines icnvcr-
bleibt: Ihr Drang und ihr Wille zur Celbstbehaup-
'..ng. Ein seltsamer Lebens- und Todestanz: Der un¬
gehobelte Gewaltmensch, der sich für Judiths Selbstver-
sagung an ihrein Prachtkerl von Vater rächt und ein Po¬
grom in einein holländischen Städtchen herausbeschwört,
der spielerische und doch zuletzt seinem eigenen Spiel er¬
liegende Genießer, der mächtige Träger schweren Schick¬
sals, der mit anbetender Innigkeit sich Judith ergibt, der
berechnende gekdgewaltige Raritätensammler der Liebe,
der edelgeartcte, aber überzüchtete Höhenmensch und der
ungebrocheir empfindende Jüngling, der sich die Flügel an
der Sonne der Dreißigerin verbrennt. — In Mutterpflicht
»nd Mrlttertreue findet Judith endlich die Erfüllung ihres
Daseins, die Sühne für schwere Schuld.
Oskar Wöhrle: Jan Hus, der letzte Tag (Der
Büchcrkreis, Berlin).
Rlittelnlter, kirchliches Mittelalter, Kämpfe u m die
Kirche, i n ihr — das sind die unsichtbaren Komponenten
unserer, der jüdischen Geschichte. Das sind vielleicht
die Faktoren, die unser Schicksal, wenn nicht gar unser
Sein gebildet haben. Bewegungen, wie die um Jan Hus,
der das Reich Gottes auf Erden gründen will, haben ebcn-
so ihre Schatten in die Kabbalistenhäuser geworfen wie
die Kardinale, die Jan Hus verbrannten, die Ghetlogassen
geformt haben. Wer die Geschichte des jüdischen Mittel¬
alters kennt , dem wird mit diesem historischen Roman
eine Ergänzung seines Wissens gegeben, die ganz neue,
jüdisches Schicksal in die Zeitgeschichte stellende Perspek¬
tiven eröffnet.
Wer war dieser Jan Hus? Er war ein tschechischer
Vorläufer der Reformation. Aber das sagt uns nicht sehr
viel. Ganz knapp angcdeutet: Dieser Jan Hus ist ein
Märtyrer IN dem grossen Eiesrelungsraiiipf^ ^yhrir
gewesen. Daß sein Kampf gegen die Uebe : j.-rung. die
Autorität und den päpstlichen Absolutismus ück, > ein lich
in theologischer Umkleidung vollzog, war in dc > -U'i'- und
Machtverhültnissen, in der politischen und geistigen Vor¬
herrschaft der röinischen Kirche begründet. Stößt ucan zürn
Kern der Dinge vor, so erkennt man den Vorkämpfer für
die Freiheit des Geistes, den Vorkämpfer für das unter¬
drückte tschechische Volk, den Vorläufer einer sozialen Revo¬
lution. nämlich der des armen Bauern und des städtischen
Proletariers. Als Hus auf dem Scheiterhaufen starb, er¬
hoben sich bekanntlich seine Anhänger in Böhmen, und es
kam zu den Hussitenkriegen, in denen diese Bauern und
Proletarier weit in deutsche Lande vorstießen, um in An¬
lehnung an die Ideale des llrchristeillums „das Reich
Gottes auf Erden" zu begründen. Wöhrles Roman drängt
das ganze Geschehen in den letzten Lebenstag des Jan Hus
zusammeu. Er stellt ihn dabei nicht als Heros und Walter
des Geschickes ins Scheinwerferlicht einer falschen Ge-
schichtsdnrstellung. Er verfolgt nicht die Lebensbahn seines
„Helden" in chronologischer Reihenfolge, ja — Hus selbst
tritt kaum persönlich auf! Dennoch wird seine Persönlich¬
keit und ihre Entwicklung auf das stärkste verlebendigt.
Wöhrle tut dies sozusagen auf indirektem Wege, indem
er dem Leser Hus im Spiegelbild und Urteil seiner
Freunde und der feindlichen Gegenspieler zeigt. Wöhrles
dichterisches Temperament und ungewöhnliche Sprachkrast
haben den spröden Stoff in eilte Dichtung von packender
Anschaulichkeit umgeschmolzen.
Kus dem serugen Lande.
Der hervorragende deutsche Bodenreformer Dr. Adolf
Damaschke hielt in Prag einen Vortrag über Boden-
resorin und führte aus, Palästina könne etwas Großes
werden, wenn die Prinzipien des 9kationalfonds, der sei¬
nen Bodenrefornlgedanken ausgenommen habe, aufrecht¬
erhalten blieben trotz des Andranges des amerikanischen
und westeuropäischen Kapitals in das rmter englischem
Schutz stehende Land. Palästina sei ein Modell für die Idee
der Bodenreform, ein Vorbild für den Westen und Osten.
*
Prof. Dr. Franz Oppenheimer, der augenblicklich
in Palästina weilt, überwies der Jüdischen National- und
llniversitätsbibliothek in Jerusalem etwa 850 Bücher und
über 1000 Broschüren. Die Sanunlung enthält fast alle
bedeutenden nationalökonomischen Arbeiten, die nach dem
Kriege in Deutschland erschienen sind. Die Spende ist
eine der wichtigsten und größten, die die Bibliothek auf
diesem Gebiete bisher erhalten hat.
9«m
Woitzvnadfitmttt
NDV
Es ist das Geschick Jisraels in der Knechtschaft Miz-
rajims, das uns der dieswöchige Abschnitt vorsürrt. Es
ist Israel in seiner schmählichen Entwürdigung, unter
dem eisernen Joch eines grausainen Zwingherrn, desien
Geschichte uns verkündet wird. Es wird un berichtet,
wie in oen leiblich Geknechteten auch das höi, rc Gntier-
ilty«. ■>■*■- >■ * tzc Uhu, tulc sie ohne Trost und Er¬
hebt. -Ig, > Gc ihr der menschlichen Würde, den
schor stei ' , 'ld> lsbrief unserer göttlichen Abkunst,
ein ele'" - I, . Tc'en hinzerrten, wie sie unter der
^e'bel : ce in der täglichen Lastarbeit, deit
T'ere, - h: ,, und wie darin des Volkes Mut >...o
wch mitten in dieser Nacht des Elends
und In- n und ungeahnt, ging das Licht
‘ • i- >en aus Schon war er in ihrer
Mitte, i .. ' 'Ni t sich selber unbewußt, der Mann,
Gal z- .-ge seines Rettungswerkes erkoren.
Der De!-- ock- Moscheh, war bereits erstanden.
er, n it des Volkes Los zu entscheiden
von >vo,. jcitiKii War, an den sich die ganze Zukunft
f! 6rc ‘ fl • w r bereits auf dem Schauplatze der
i ' ' >l tzur ein Zuschauer, noch nicht berufeil
zu seine' ^ndung. sich selber verhüllt, aller der
0 , »kundig, die zu hirrlicher Blüte und
Frucht jtu 'nt - . - sollten. Wie scho» bei seiner Geburt
die mini- nu Uinftiinbc und Fügungen sich ver-
ketteten, >ao e ihlt die heutige Sidraz. Sie erzählt wie
er als 'ugling den größten löefahren ausgesetzt,
denselbe e tlg g. durch dre Hand der Tochter des Tyran¬
nen ger (d. e te am Ufer des drohenden Stromes die
LKebe u We, reit, die ihn ersehen zu ihrem Verkünder,
schirme? ,,.id oaltcnd stand. „Und es stellte sich seine
Schwe >>.»' >rne, um zu erfahren, was ihm geschehen
wurde : 'ganze Satz, bemerken rnstere Alten, ist auf
die Ol > 1 .s zu beziehen. „Und es stellte sich" Der,
dessen t „ennt bezeichnet wird mit den Worten: Und
der Er v , Z.nd stellte sich hin. „Seine Schwester", d. h.
dle ao. lshe Wnsheit: denn so mahnt die Schrift: Sprich
Ur M , Meine Schwester bist Du! Die göttliche
Liebe i no We; beit, die Moscheh als treue Genossin seines
Erdeni LkkLs i 1 1 ciict/Cn, fic ftnitb bort. ihn [cin^r l)bhccn
Bestin: n-inq vahren, ein sürsorgender Engel
Gottes
ia
lileichung.
i) + (I)—c) — X
a kanaanit st . Nan : der Stadt Beth-El,
b Äbkü' ein jüdifck-e Kolonisationsgesellscha
x König G< i.uda. -
St.
ft.
Auflösung - Silk- kätsels aus voriger Nummer
l. Reuc. 3. Urija. 4. Sara. 5. Caleb.
0. Hulda. 7. <i Za. Hagar. 9. Adonija. 10. Uriel.
ll. David. 12 13 ran.uel. 1^. Caesar. 15. Habakuk.
Ra- h - ' udcsch (Neumond).
i»32
5092
Sonnabend
xV t.
"I Savbaib Ausgang
v- »lbiira . . .
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> k'- rlin , .
. 10.51
' ntqsbero 9r.
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