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Eindeutigkeit seiner Stellungnahme zugunsten des Alten Testa¬
ments ist damit nicht gedient. — Eine außerordentlich sympathische
Darstellung des religiösen Gehalts der Bibel bietet Professor
^Hannes Hempel in einen: Bortrag: „Ter alttestamentliche Gott",
der in einer Schriftreihe der „Stimmen aus der deutschen christlichen
Studentenbewegung", in der „vom Standpunkt des biblischen Ehristen-
ttims aus zur völkischen Frage Stellung genommen wird", erschienen
ist. (Furche-Verlag, Berlin 1920). — Einen ungewollten hlimoristi-
\dy:n „Beitrag zu den heutigen Auseinandersetzungen über das Alte
Testament" hat uns D. theol. G. T raub mit seiner „Psalmen-
ÄliZtcgnng" (Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt, Berlin) ge¬
liefert. Seine falsche Auffassuugsweise vom Sinn der alttestament-
lichen Schriften glaubt er durch Berufung auf den im Jahre 1888
verstorbenen orthodoxen Rabbiner Saruson Raphael Hirsch stützen zu
können, wobei er Hirsch zu den heute Lebenden rechnet (wohl weil eine
Renanslage seines Psalmenkommentares 1926 herausgekommen ist)
und seine"Schriften zudem durchaus sinnwidrig zitiert. Seine Haupt¬
these: daß Inden das Alte Testament in vielem anders verstehen als
Christen, bedarf nicht einer so weitschweifigen und ungereimten Tar-
iteilnng. — Zum Schluß sei einer Rede gedacht, in der der bekannte
Berliner Theologieprofejsor Geheimrat Sellin bei einer Versanun-
lum] einer Essener evangelischen Gemeinde f ü r das Alte Testament
und seine Erhaltung im christlichen Kanon Stellung nahm, indem
cr den Hörern einmal klar zum Bewußtsein brachte, was das heutige
Christentum alles verlieren würde, wenn es das alttestameutliche
Geistesgut aus seiner Religion ausmerzen wollte. Das Ergebnis
wäre, nach des Redners Üeberzeugung, auch der Untergang des
Christentums. Dr. Hugo Hahn (Essen).
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C. F>, Breslau. Nach eingehenden Forschungen an Ort und Stelle
sind wir zu der Üeberzeugung gekommen, daß Tr. Pflanz in Marien¬
bad nicht Vorsitzender des völkischen Akademikerverbandcs ist. Es
entfallen damit alle weiteren Schlußfolgerungen.
Nach Derlitt-Schöneberg, Frankfurt a. M., Heidelberg, Allcri-
stein u. a. Ob der Begleiter Ehamberlins, Levine, Jude ist, haben wir
noch nicht sicher feststellen können. Ter Name läßt es vermuten.. Tie
„Berliner Bolkszeitung" (Morgenausgabe vom 8. Jnni) hat übrigens
darüber ein köstliches satirisches „Gespräch in einer antisemitischen Re¬
daktion" veröffentlicht.
Die Gesellschaft für jüdische Familienforschung lo
Generalversammlung am Mittwoch, 15. Juni, abends 8 Uhr,
des Brüderoereinshauses, Kurfürstenstraße 116^ ein.
ladet zu der Berliner
im Blauen Gaal
Verlag u. Schriftleitung: Centralvcrein deutsch. Staatsbürger jüd. Glaubens c. 33.,
Lindenstr. 13. Tel.--Adr.: „Centealglauben Berlin". Postscheck: Berlin 30472.
Für die Schriftleitung verantroorUich: I. B. Tr. Alfred Wiener, Berlin
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Umschlag beilicgt. — Verantwortlich für den Anzeigenteil: Paul Burg.
Hardt, Charlottenburg. — Druck: Rudolf M o s s e , Berlin 81V 19.
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