Seite
Nr. 15
C-V.-
Zeitung
WIRTSCHAFT DER WOCH
Seite 21
14. April
1938
Neue
Welthandels-Güter
Sprach man bisher von Welthandelsgütern,
so verband man mit diesem Begriff Jahrhunderte
hindurch die am Weltmarkt speziell gehandelten
Waren: Baumwolle, Wolle, Zueker, Kaffee und
noch einige andere. In den letzten Jahrzehnten
erst aber haben sich auch andere Güter den
Weltmarkt mehr und mehr erobert, die früher
den Titel „Welthandelsgüter" Jnicht be¬
anspruchen durften.
Zu diesen neuen Welthandelsgütern gehört
in erster Linie der Kraftwagen. Er begann
sich in den letzten Jahren vor dem Weltkrieg in
den Welthandel allmählich einzuschalten. Aber
erst im Jahre 1920 fing der Welthandel in Kraft-
Beritner Bilanz-Institut J. Friedländer
1902 als Sachverständiger gerichtlich vereidigt
BERLIN W 35, LützowstraßelO • Tel. 21 28 90
* "- i l ir ." n fl * B 5 ' ° n * an * Steuern
wagen an, grössere Fortschritte zu "machen,: als
nämlich die Vereinigten. Staaten für die Erzeug¬
nisse ihrer billigen Massenproduktion Absatz auf
dem Weltmarkt suchten. Während 1913 die
Weltausfuhr von Kraftwagen rund 2 Prozent der
gesamten Fertigwaren-Weltausfuhr ausmachte,
betrug sie 1929: 6 Prozent. Während der Welt¬
wirtschaftskrise nahm der Kraftwagen-Welt¬
handel rapide ab, und zwar stärker, als es dem
gesamten Rückgang des Welthandels entsprochen
hätte. Das Kraftfahrzeug musste somit zu den
krisenempfindliehen Produkten des Welthandels
gerechnet werden. 1932 sank der Anteil der
Kraftwagen an der Wellausfuhr von Fertigwaren
von 6 (1929) auf 3,4 Prozent. Bis zum Jahre
1937 wurde der alte Stand von 6 Prozent wieder
erreicht. In Gold gerechnet, schätzt man den
Welthandelswert für Kraftwagen für das ab¬
gelaufene Jahr auf über 1,5 Milliarden Reichs¬
mark. Was die einzelnen Länder und ihren An¬
teil an der Kraftwagenausfuhr der Welt betrifft,
so ist festzustellen, .dass in den letzten Jahren
die europäischen Staaten stark aufgeholt haben,
während in früheren Jahren USA das Ausfuhr¬
land für Kraftwagen war. Grossbritannien hat
seine Kraftwagenausfuhr besonders dadurch
steigern können, dass es sich durch Schutzzoll-
massnahmen den Absatz in seinen Dominien
vorbehielt Fast 80 Prozent seiner Kraftwagenaus-
fuhr setzte Grossbritannien hier ab. Deutsch¬
land ist seit 1929 von der siebenten an die
dritte Stelle der Ausfuhrländer für Kraftwagen
gerückt; die wertmässige Steigerung betrug hier
rund 70 Prozent Italien schliesslich hat im ab¬
gelaufenen Jahr gegenüber 1936 seine Kraft¬
wagenausfuhr fast verdoppeln können, wobei
75 Prozent der italienischen Ausfuhr von den
afrikanischen Besitzungen Italiens aufgenommen
wurden.
Das zweite neue Welthandelsgut ist der
Rtmdrunk, das heisst der Welthandel in Rund¬
funkgeräten, kurz Radio- Welthandel genannt
Hier liegen erst für die letzten Jahre Statistiken
vor, aus denen hervorgeht, dass sich USA in
Rundfunkgeräten einen grossen Anteil am Welt¬
markt erobert hat. 12—14 Prozent beträgt die
amerikanische Exportquote. Dann folgen Hol¬
land und Deutschland. Die deutsche Ausfuhr an
Rundfunkgeräten macht etwa 8—9 Prozent, ge¬
messen am Gesamtabsatz, aus. Die Vereinigten
Staaten haben 1936 rund 636000 Geräte aus¬
geführt, Deutschland 125 000 und England nur
60 000. Daraus geht hervor, dass die britischen
Dominien mit Rundfunkgeräten vorwiegend von
USA versorgt werden und nicht vom Mutter¬
lande. Nur bezüglich der Radioempfangsgeräte
wird der Welthandel nach einer neueren
Statistik auf VA Million Stück geschätzt.
Das dritte wichtige neue Welthandelsgut, das
immer weitere Fortschritte zu verzeichnen hat,
endlich ist Kasein. Der Welthandel in diesem
Milchprodukt,, das heute schon für die ver¬
schiedensten Zwecke Verwendung findet
(Farben, Galalith, Wolle usw.), betrug im Jahre
1932: 29 700, 1936 schon 40 200 Tonnen. Die
Weltproduktion wird für 1936 auf 60—70 000
Tonnen veranschlagt. Die Hauptproduktions¬
länder -für Kasein sind, wie -aus den Statistiken
zu ersehen ist, USA und Argentinien. 1936 er¬
zeugten diese beiden Länder etwa je 25 000 Ton¬
nen Kasein. Während die Vereinigten Staaten
aber das'im Lande gewonnene Kasein fast aus¬
schliesslich für eigene Zwecke verbrauchten,
führte Argentinien grosse Mengen aus. Von der
gesamten Kasein-Weltausfuhr im Jahre 1936 in
Höhe von 40 200 Tonnen entfielen auf Argen¬
tinien rund 50, auf Frankreich 38, Neuseeland 10
und Australien. 2 Prozent. Argentinien und
Frankreich stellen somit gegenwärtig fast neun
Zehntel der W-eltausfuhr in Kasein. In Argen¬
tinien macht der einheimische Verbrauch noch
nicht 2 Prozent der Ausfuhr aus. Das Export¬
interesse Argentiniens ist also feedeutend. Trotz
seines Aufschwungs auf dem Weltmarkt ist das
Kasein aber auch nicht von den Rückschlägen
innerhalb der Weltwirtschaft in letzter Zeit ver¬
schont geblieben. Die Preisrückgänge für argen¬
tinisches Kasein betrugen seit - Mitte 1937 bis
jetzt über ein Drittel. Schuld hieran ist wie bei
den anderen Welthandelswaren einmal die
Spekulation, die auch beim Kasein zu be¬
deutenden Lagerauffüllungen in den Verbrauchs¬
ländern führte. Als sie übermässig eingedeckt
waren, hielten sie plötzlich mit ihren Dis¬
positionen zurück. Hierdurch wiederum stiegen
die Bestände in den Produktionsländern. Argen¬
tinien beispielsweise verfügte Mitte 1937 über
einen Kaseinbestand von 4800 Tonnen gegen¬
über nur 2700 Tonnen in der Mitte des Jahres
1936. Fernerhin hatte auch der kriegerische
Berliner Krawatten-Fabrik
HEEZ & CIE..BEBLIN C2, Bosenstraße 1
Für Sie die richtige Verbindung
Ueberzeugen Sie sich selbst durch Mustersendung
Konflikt im Fernen Osten zu einer erheblichen
Einschränkung der japanischen Kaseinnachfrage
geführt, was sich auf dem Kasein-Weltmarkt
Ende vorigen Jahres bereits auszuwirken be¬
gann. Trotzdem wird angesichts der starken
Weiterentwicklung der Lanitalwolle-Erzeugung in
den meisten Ländern in kurzer Zeit wieder mit
einer straffen Normalisierung auf dem Welt¬
markt für Kasein gerechnet Dr. Erich Gottfeld.
über zeigten und zeigen sich die Mitglieder der
Bankiersfamilie Straus stets interessiert und
aufgeschlossen, aktive Mitarbeit in jüdischen
Gremien war und ist ihnen eine ehrenvolle
Pflicht. Dem Jüdischen Centrai-Verein in Baden
und im Reich standen die Inhaber stets in ver¬
ständnisvoller Freundschaft nahe. hw.
Aus der Bankwelt
Mit dem Uebergang der Karlsruher
Privatbankfl rma Strans & Co. auf die
Badische Bank verschwindet ein Name aus dem
Bankgewerbe, der weit über ,die engere Heimat
der Firma und ihrer Inhaber hinaus bekannt
und geachtet war. Das Bankhaus Straus & Co., das
vor 68 Jahren gegründet wurde, gehört zu den
grössten Bankfirmen Süddeutschlands, sie dürfte
die grösste in Baden gewesen sein. Straus &
Co. bilden ein Beispiel dafür, in wie starkem
Masse ein nicht in der Zentrale des Wirtschafts¬
lebens arbeitendes Privatbankhaus zur Förde¬
rung der wirtschaftlichen ' Belange seines en¬
geren Gebietes und darüber hinaus beitragen
kann,, wenn seine Inhaber Weitblick und Ini¬
tiative besitzen. Und das war bei dieser Firma
von jeher der Fall. Von Beginn ihrer Wirksam¬
keit an beschränkte sie sich nicht auf das Klein¬
kundengeschäft. In grosszügiger Weise unter¬
stützte sie durch Kredithilfe sowie persönlichen
Rat und Unterstützung den Aufbau vieler Indu¬
striebetriebe, zu deren Entwicklung aus klein¬
sten Anfängen ihre Inhaber in aktiver Mitarbeit
beigetragen haben. Sie gehörten viele Jahre
lang - den Aufsichtsräten einer grossen An¬
zahl bekannter Aktiengesellschaften des süd¬
deutschen und im besonderen des badischen
Wirtschaftsbezirks an. DemAussenhandel konnte
das Haus durch zahlreiche und gute Auslands¬
beziehungen seine Hilfe nutzbringend zur Ver¬
fügung stellen. Auch in menschlicher und per¬
sönlicher Hinsicht waren 1 die Inhaber der Firma
Straus & Co., zuletzt noch Dr. M o r i t z S t r a u s
und Friedrich A. Straus, hoch geachtet.
Die Erinnerung an den vor vier Jahren verstor¬
benen Seniprchef der Firma, Kommerzienrat
M. A. Straus, stellt uns das Bild eines klugen
und überlegten Wirtschaftlers von altem Schrot
und Korn vor Augen. Jüdischen Fragen gegen-
Reichsfluchtsteuerpflicht
von leitenden Angestellten
Das geschäftsführende Aufsichtsratsmitglied
einer infändischen Grundstücksgesellschaft war
im Juli 1933 unter Aufgabe seiner Wohnung ins
Ausland gereist und ist seither nach Deutsch¬
land nicht zurückgekehrt. Die Grundstücks¬
gesellschaft erlosch wirtschaftlich mit dem Ver¬
kauf ihrer beiden Grundstücke im Juni und Ok¬
tober 1935. Damit hörte das Aufsichtsratsmit¬
glied auf, „leitender Angestellter eines inländi¬
schen Unternehmens" zu sein.
Ein 1 zunächst vom Finanzamt auf den 1. J a-
nuarl935 erteilter Reichsfluchtsteuerbescheid
wurde im Jahre 1936. vom Reichsfinanzhof auf¬
gehoben, weil der Reichsfinanzhof damals die
Rechtsansicht vertrat, dass die vor dem 1. Ja¬
nuar 1935 ausgewanderten leitenden Ange¬
stellten nuT dann reichsfluchtsteuerpflichtig wur¬
den, wenn ihre Stellung als „leitende Angestellte
eines inländischen Unternehmens" endete. Im
Zeitpunkt des Erlasses des Reichsfluchtsteuer¬
bescheides hatte diese Stellung aber noch nicht
aufgehört.
Nachdem die Grundstücksgesellschaft im Ok¬
tober 1935 wirtschaftlich erloschen war und da¬
mit auch die fragliche Stellung des Aufsichts¬
ratsmitglieds ihr 'Ende gefunden hatte, erliess
das Finanzamt einen weiteren Reichsflucht¬
steuerbescheid auf den 1. November 193 5.
In der Zwischenzeit hatte der Reiehsfinanzhof
seine bisherige Rechtsprechung zu dieser Frage
aufgegeben. Er vertritt nunmehr den Stand¬
punkt, dass die vor dem 1. Januar 1935 aus¬
gewanderten leitenden Angestellten schlechthin
mit dem 1. Januar 1935 Reichsfluchtsteuerpflich¬
tig geworden sind, so dass es jetzt auf die Auf¬
gabe der leitenden Stellung nicht mehr an¬
kommt Gleichwohl hat der Reichsfinanzhof vor-
liegendenfalls in einem Urteil vom 13. Januar
1938 — III 324/37 S. — den Reichsfluehtsteuer-
bescheid auf den 1. November 1935 aufgehoben,
weil der Veranlagte bereits durch das Urteil
vom Jahre 1936 rechtskräftig von der Steuer
freigestellt worden war.
In den Gründen dieser Entscheidung wird
sodann die Frage erörtert, welche Wirkung eine
Aenderung der Rechtsprechung des Reichs¬
finanzhofs, die einer Aenderung des Rechts
gleichkommt, auf die ihr unterhaltenden Tat¬
bestände hat Eine solche Aenderung der Recht¬
sprechung soll keine weitergehende Wirkung
haben als eine rückwirkende Rechtsänderung.
Bei einer Aenderung des Rechts nun ist zu
unterscheiden, ob es sich bei Anwendung der
Rechtsänderung um ein noch anhängiges oder
ein bereits rechtskräftig abgeschlossenes Ver¬
fahren handelt. Im ersteren Falle kann dia
Rechtsänderung (und damit auch eine Aende¬
rung der Rechtsprechung, die einer Rechtsände¬
rung gleichkommt) in jeder Instanz berücksich¬
tigt werden. Liegt jedoch bereits eine rechts¬
kräftige Entscheidung vor, dann darf eine ent¬
gegenstehende neue Vorschrift nur dann durch
Erlass eines neuen Bescheides angewendet wer¬
den, wenn dies bei der gesetzlichen Regelung
ausdrücklich bestimmt wird. Ist dies nicht der
Fall, dann soll nach Meinung des Reichsfinanz¬
hofs der § 222 Abs. 2 der Reichsabgabenord¬
nung angewendet werden, wonach eine Berich¬
tigungsveranlagung nicht auf eine nach Ent¬
stehung des Steueranspruchs erlassene Entschei¬
dung des Reichsfinanzhofs gegründet werden
darf, in der eine Rechtsfrage im Gegensatz zu
einer früheren, einen gleichen Sachverhalt be¬
treffenden höchstrichterlichen Entscheidung ent¬
schieden wird. Dies gilt, wie der Reichsfinanz¬
hof ausführt, auch dann, wenn die Aenderung
der Rechtsprechung einer Rechtsänderung gleich-
zuachten ist. Max Goldstein
Die Rechtslage
der Ausländer
Jacob Lissner, als Kenner polnischer Ver¬
hältnisse bekannt, hat aus der Praxis heraus
in einem kleinen Heft Jüdische Aus-
l.änder und Staatenlose in Deutsch¬
land, ihre Rechte und Pflichten.
Berlin 1938. Jüdischer Buchverlag Joseph J a -
strow, übersichtlich und gemeinverständlich
zusammengestellt, was für die Rechtslage der
Ausländer, insbesondere der jüdischen, die sich
im Deutschen Reich aufhalten, bedeutsam und
wissenswert ist.
Die in Betracht kommende Schicht ist zu¬
nächst negativ dadurch charakterisiert, dass
die zur ihr Gehörigen nicht Angehörige
des Deutschen Reiches sind. Die Ausländer
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zerfallen in zwei scharf geschiedene Gruppen:
erstens in Angehörige irgendeines anderen
Staates und zweitens solche, die keinem Staat
angehören. Unter den Staatenlosen sind er-
fahrungsgemäss viel Juden. Zu den Staaten¬
losen müssen praktisch auch die gerechnet
werden, deren staatliche Zugehörigkeit zweifel¬
haft oder nicht feststellbar ist. Der Unterschied
zwischen der Gruppe der Ausländer im engeren
Sinn, die einen Heimatstaat haben, und" den
Staatenlosen, bei denen das nicht der Fall ist.
macht sich durch das ganze Gebiet des Aus¬
länderrechts hin bemerkbar. Lissner hat es gut
verstanden, ihn herauszuarbeiten.
In einzelnen Kapiteln werden der Grenz¬
übertritt, der Inlandsaufenthalt und die Aus¬
weisung, ferner die Stellung der Ausländer als
Arbeitnehmer oder als selbständig Tätige im
Gewerberecht sowie die Stellung im Zivil- und
Warealäg-er und Bestbestände In Textil. »nid
Schobwaren kauft Kasse S. Jafcofrowiez
Xachf.. Berlin € 2, Kaiser WilSselmstrasse 4.
Strafprozess erörtert. Es folgt eine kurze Dar¬
legung der Stellung der Ausländer im inter¬
nationalen Familienrecht und ein Hinweis auf
ihre Stellung nach den Nürnberger Gesetzen.
Die Bedeutung des Passes, des Sichtvermerkes,
der Aufenthaltserlaubnis, der Beschäftigungs¬
genehmigung und der Ärbeitserlaubnis^ wird
auseinandergesetzt . Bei der Erörterung des
Fremdenpasses vermisst man eine nähere Er¬
läuterung des einmal kurz gestreiften Nansen-
Passes, der zwar nicht mehr neu erteilt wird,
aber doch noch vielfach in Gebrauch ist.
Was über Eheschliessung und Ehescheidung
gesagt wird, ist leider nur fragmentarisch.
Allerdings ist das ein so weites Feld, dass stets
etwas zu sagen übrig bleiben wird. Vielleicht
hätte noch gebracht werden können, wie bei
staatenlosen Ausländern, die heiraten wollen,
das Erfordernis des Ehefähigkeitszeugnisses des
fehlenden Heimatstaates ersetzt werden kann.
Rechtsanwalt Dr. Hans Kaiisch.
L. L. Cohen
Aus London kommt die Nachricht, dass
der Eisenbahnindustrielle und Philanthrop
Leonard Lionel Cohen kurz vor seinem 80. Ge¬
burtstag, den er am 17. April begehen sollte,
gestorben ist Seine Familie'galt seit 150 Jahren
als eine der bedeutendsten innerhalb der
aschkenasisehen Gemeinden des Landes.
Zwanzig Jahre war er Präsident des Jewish
Board of Guardians, viele Jahre Präsident und
Ehrenpräsident, der ICA, ferner . Mitglied der
America Joint Reconstruetion Foundation und
des Rates der Anglo Jewish Association sowie
des Rates der United Synagoge. In London, wo
er geboren wurde, wird er auch zur letzten
Ruhe bestattet werden.
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