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Notizbuch des Kaufmanns
Auf Grund einer 3. Verordnung des preussi-
ehen Finanzministers vom 30. November über
Befreiung bei 'der L o h n s n m m e n s t e u e r
i^eiben einmalige Weihnachtszuwendnngen an
«efolgschafJsmitglieder aurh für die Berechnung
r Lohnsummensteuer für das Rechnungejahr
1936, ausser Betracht, wenn die gleichen Voraus- '■
elwmgen ergeben sind, die nach der Regelung
le* Reiohsfinanzministeriums bereits für die Be¬
freiung von der Einkommensteuer-Lohnsteuer.).,
und Schenkungssteuer gelten.
V-'v* ' * . . .
r>ie FJ e h e r w a c h u n g s s t e 11 e f ü r L e -
d e r w i r t s cJva 11 hat die allgemeinen Einkaufs-,
genohmigungen wie bisher auf 7o Prozent für
Schaf- und Ziegenfelle und 60 Prozent für die.
übrigen Gruppen festgesetzt. Die Regelung: gilt
bis «um 30. Juni 1937.' v
* „
Der Vorsitzende der Marklvereinigung der
deutschen Forst- und Holzwirtschaft veröffentlicht
mit Genehmigung, des Reichsforstmeisters eine
Anordnung Nr, 1 vom 21. Dezember, die die Re¬
gelung des A b s a tz e s v o n P a p i e r h oIz
betrifft.
*
Nach einer Anordnung der Wirtschaft-
l i r h e'n V e r e i n i g u n g der deutschen
S ii s s w a r e n w i r t s c h a f t dürfen Pflanzenöle,
gehärtete Pflanzenöle, Pflanzenfette, gehärtetes
■Walöl, Butler und Butterschmalz sowie tierische
Fette aller Art von den in der Wirtschaftlichen
Vereinigung der deutschen Süsswarenwirtschaft
?.usammengi v schlossenen Betriehen ab 1. Januar
nur noch in dem Ausmass zu Süsswaren verarbei¬
tet werden, in dem sie vom Vorsitzenden der
ereinigung durch besondere Verarbeitungs-
Miohniigungen zugeteilt werden. Für Margarine
und Kunstspeisefette werden Verarbeitungs-
genehmigungen nicht erteilt. Gleichzeitig werden"
in einer Bekanntmachung des Vorsitzenden der
Wirtschaftlichen Vereinigung die Verarbeitungs¬
mengen für Januar 1937 vorläufig geregelt.■
*
Kino zweite Verordnung zur Durchführung des
Grundslouerrahmengeselzes vom 18. Dezember
l^estimmt in Abänderung von § 17 Abs. 2 des
Grundsteuerrahmengesetzes vom 1. Dezember
1930, dass die E i n h e i t s werte, die der
Veranlagung für 1936 zu Grunde liegen,
auch für die Grundsteuer des Rechnungsjahres
193~ massgebend sind. Für Neu- und
Narhfeslstelhmgen, die für die Zwecke der Grund¬
steuer auf den 1. Januar vorzunehmen sind, gelten
noch die Vorschriften des Reichsbewertungs¬
gesetzes von 1931.
Interessante Wirtschafts-
Aufsätze der Woche
„Das "Problem der Te x t i 1 r oh-
Stoffe in der Welt", eine lesenswerte
Untersuchung, auch vom betriebswirtschaft¬
lichen Standpunkt aus, mit guten statistischen
Übersichten (..Der praktische Betriebswirt",
Nr. 12).
*
..Die wirtschaftliche Bedeutung
der ZelUoll e", eine aufschjhissreiche Dar¬
stellung über diesen neuen Rohstoff („Wirt¬
schaf tsdienst", Heft 50).
, ••♦
.Wirtschaft und Facharbeiter¬
mangel", eine gute Darlegung der Gründe
und Folgen dieser aktuellen wirtschaftlichen
Frage. („Deutsche Wirtschaftszeitung", Heft 50).
*
„Die Miefregelung im Rahmen
des V i e r jah r esp 1 an s'\ eine vollkom¬
mene Zusammenstellung aller Bestimmungen,
besonders wichtig für Hausbesitzer („Deutsche
Wohnwirtschaft", Heft 50).
*
„Streitfragen um den Handlunss-
a g e n t e n". eine nützliche Zusammenstellung
wichtiger, rechtlicher Fälle und Entscheidungen \
für diesen Beruf („Creditreform", Nr. 12).
#
„W eiche Ansprüche verjähren
am 31. Dezember*?", einei besonders voll¬
kommene tabellarische Uebersicht. („Wirt¬
schaftsblatt der Industrie- und Handelskammer
zu Berlin", Heft 35.36).
*
„Godankfii zur kommenden Ak¬
tie n r e c h t s r e f o r m*\ ein interessante Dar¬
stellung der wirtschaftlichen Hintergründe
dieses Problems („Deutsche Bergwerkszei¬
tung". Nr. 295). ^
„Steigende Umsät z'e im W e 11 h a n -
d e P. eine gute Uebersicht der konjunkturelles.
Entwicklung (..Wirtschaftsdienst", Heft 50).
*
„Der englische E i n z e 1 h a n d e 1" un.d
„Der schwedische Textileinzelhandel", zwei auf-
sohlussrciclMj Statistiken („Der Ueberblick",
■ Nr. 3S), "
*
„S ü damerikanisc he W i r l s c h a f l s-
p r o b l e m e", eine Darlegung der Entwick-
lungsmoghchkeiten der heute besonders wich¬
tigen Einwanderungsländer („Eildienst" vo>
12. Dezember 1936). Dr. E. G.
Die Lebenshaltungskosten
in der Welt
In Heft 22 von „Wirtschaft uud Sta¬
tistik" wird die Untersuchung über die
Lebenshaltungskosten in der Welt fortgesetzt,
""inia^\var>-)eUL -für das dritte Vierteljahr 1936.
UNTERWÄSCHE
jedes Stück in der bekannten hygienischen Verpackung
Da die Kosten der Lebenshaltung m den Ein-
wanderungseebioten von besonderer Bedeutung
sind, geben wir nachstehend einige der ermittel¬
ten Ziffern wieder, sowie die Betrachtung der
allgemeinen Tendenz, wie sie sich nach den
Untersuchungen "in „Wirtschaft und Statistik"
ergibt. Die steigende Tendenz der
Preise hat sich in.der Well seit der Jahres¬
mitte in vielen Ländern weiter auf die Lebens¬
haltungskosten ausgewirkt. Im dritten Viertel¬
jahr, dessen-Ergebnisse von den npuen Wäh-
rungsabwerlungeu noch nicht bcfinflusst- waren,
haben die Gesamtkosten der Lebens¬
haltung nach den amtlichen Indexziffern
u.a. in Kanada um Lß^Prozcnt, in Grossbritan-■
nien um 1,4 Prozent. in~**pa1i um 1.3 Prozent,
in den Vereinigten Staaten von Amerika um
0,9 Prozent angezogen.' Im allgemeinen ist die
Entwicklung der Gesamtkosten für die Lebens¬
haltung, hierauf wird besonders hingewiesen,
hauptsächlich durch den Verlauf der Nah-
_ TTTh _ gynri"ti^-p-r^-i-s-e-bestimmi_worden.. So
seien die Ernährungskosten, in allen Läfndern
gestiegen, deren Indexziffern für die Lebens-*
haltungskosten angezogen "haben, und in allen *
Ländern gefallen, deren Indexziffern für die :
Lebenshaltungskosten nachgegeben haben. . Be- .
sonders stark--waren die Preiserhöhungen für- e
Nahrungsinittel u.a. in Kanada mit 6.6 Prozent.
Eine Steigerung der Ernährung6kosten lim
2 bis 3 Prozent weisen u.a. Grossbritannien
und Britisch-Indien, ferner mit 1 bis"2 Prozent
u.a. Japan auf. Ünter 1 Prozent hielt sich die
Preishefestigung u. a. in den Vereinigten Staaten
von Amerika. Auf den übrigen Gebieten der
Lebenshaltung seien im allgemeinen Rückgänge
nicht zu verzeichnen. Dagegen hätten sich auch
hier in zahlreichen Ländern Preiserhöhungen
durchgesetzt. So stellen sich die Kosten für
Bekleidung, soweit Indexziffern hierfür
vorliegen, u.a. in Japan um 1,8"Prozent und in
den Vereinigten Staaten, von Amerika um
0,4 Prozent höher als im Juni. Gleichzeitig
seien die Ausgaben für die Wohnungsmiete u.a.
in den Vereinigten Staaten von Amerika um
3.5 Prozent gestiegen. Die ebenfalls in einer
Reihe von Ländern festzustellende Erhöhung der
Kosten für Heizung ( und Beleuch¬
tung dürfte hauptsächlich jahreszeitlich be¬
dingt sein.__
Neue wirtschaftliche Gesetze
Auf zwei wichtige neue wirtschaftliche Gesetze
sei im nachfolgenden ' kurz hingewiesen. fm
Reichsgesetzblatt (Teil I Nr. 123) vom 24. Der
zember 1936 erschien ein
Gesetz über Abwertungsgewinne
Es bestimmt u. a., dass Abwertungsgewinne,
die nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes an¬
fallen, für allgemeine wirtschaftliche Zwecke er-
fasst und verwendet werden. Der Reichnwirt-
schaftsminister ■ bestimmt die. Verwendung der
abgelieferten Abwertungsgewinne. Abwertungs-
gewinne sind Gewinne, die einem Inländer
(Definition entsprechend der Fassung der De¬
visengesetzgebung) bei der Erfüllung von Ver-,
bindlichkeiten aus Guthaben, Krediten, Anleihen,
Hypotheken. Grundschulden, Beteiligungen und,
anderen Vermögensanlagen, die auf eine ab¬
gewertete ausländische Währung lauten oder
deren Höhe sich nach einer abgewerteten aus-
, ländischen Währung bestimmt, infolge der Ab¬
wertung anfallen; der Erfüllung steht es gleich,
wenn, ein Inländer durch die Umstellung des
Schuldverhältnisses auf eine andere Währung oder t
aus einem sonstigen Grunde von einer Verbind¬
lichkeit in einer abgewerteten" ausländischen
Währung befreit wird. Als Gewinn gilt der
Unterschiedsbetrag zwischen dem Reichsmark¬
gegenwert der Verbindlichkeit in ausländischer
Währung an dem Tage ihrer Entstehung und dem
Reichsmarkgegenwert an dem Tage, an dem die
Befreiung des Schuldners von der Verbindlichkeit
in ausländischer Währung eintritt. Die Entschei¬
dung-darüber, ob ein Abwertungsgewinn ent¬
standen ist, in welcher Höhe er erfasst wird und
an weiche Stelle er abzuliefern ist, treffen die
Präsidenten der Landesfinanzämter (Devisen¬
stelle). Falls eine Genehmigung zu der Trans¬
aktion auf Grund der Devisengesetzgebung nicht
erforderlich ist. hat der .Schuldner den Anfall des
Abwertungsgewinns dem für ihn** zuständigen
Präsidenten des Landesfinanzamtes (Devisen¬
stelle) binnen einer Woche anzuzeigen. Weiter
wird die Möglichkeit und der Weg der Beschwerde
geregelt, gewisse Ausnahmen von dem Gesetz er¬
wähnt und , Strafen bei seiner Nichtbeachtung
angedroht. Die erforderlichen Rechts- und Ver-
waltutigsvorschriflen werden vom Reichswirt-
schaHsminister im Einvernehmen mit dem Reichs¬
finanzminister erlassen. Dabei kann im Einver¬
nehmen mit den beteiligten Reichsministern von
den Vorschriften des Gesetzes abgewichen werden.
Zu beachten ist. weiter ein
Gesetz über die Aenderung einiger
Vorschriften der Reichsversicherung,
das • in der gleichen Nummer des Reichsgesetz¬
blattes veröffentlicht wird. Es behandelt einmal
die Möglichkeit der f r e i w i 11 i g en V e r-
sicher'ung beim Aufenthalt im Aus¬
land, und' bestimmt -dabei u. a. in Überein¬
stimmung mit der Devisengesetzgebung, dass in
einem solchen Falle die freiwilligen Beiträge zur
Invaliden- oder Angestelltenversicherung beim
Aufenthalt im Ausland in ausländischer Währung
gpzahlt werden müssen. Ferner wird das Ver¬
fahren für das Ruhen der Rente geregelt,
wenn der Berechtigte sich nach dem 30. Januar
1933 in staatsfeindlichem Sinne oe-
tätigt hat. Weiter werden die Vorschriften über
den Beginn der Rente vereinfacht und günstiger
gestaltet. Von besonderer Bedeutung ist auch,
ei.ie Neuregelung der WeihnachtsZu¬
wendungen in der Sozialversiche¬
rung, wonach Weihnachtszuwendungen bei der
Berechnung der Beiträge zur Reichsversicherung
im allgemeinen unberücksichtigt bleiben. Zu¬
wendungen, die aus Anlass des Weihnachtsfestes
in der Zeit vom 25. November bis zum 24. De¬
zember gewährt werden und -nicht in einer Tarif-,
Betriebs- oder Dienstordnung- oder in einem
schriftlichem' Vertrage festgelegt sind, fallen nur
unter die Reichsversicherungsordnung, soweit 6ie
das Gehalt oder den Lohn für einen Monat über¬
steigen. Für die Berechnung der Beiträge wer-
den einmalige Zuwend ungen, soweit sie als Ent-
gelt anzusehen sind, nur in dem Zeitabschnitt be-
riKksichtigt. in dem sie gewährt werden (also
nicht mehr auf das Jahr zu verteilen). Schliesslich
„wird die Sondervorschrift des Angestelltenver-
* Sicherungsgesetzes über den 1. Januar 1937 hin¬
aus verlängert, wonach Angestellte als berufs¬
unfähig gelten, die 60 Jahre alt und seit einem-
Jahr ununterbrochen arbeitslos ßind.
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