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Einige Worte, diese Zeitschrift betreffend.
9^achdem nun durch diese Hefte (als: das Ute und 12te,
oder im Ganzen, das 95ste und 96ste Heft), der achte Jahr¬
gang dieser Zeitschrift völlig beendigt ist, beginnt bereits jetzt
der neue (neunte) Jahrgang, dessen Hefte dergestalt werden be¬
fördert werden, daß die veredrlichen Abonnenten binnen Jahres¬
frist im vollständigen Besitze des ganzen Jahrganges der Sula-
mith sein werden. Diese wird zeitgemäß und gleichsam in ver¬
jüngter Gestalt erscheinen, und wir werden auch weiter dahin
streben, so viel an uns ist, die Zufriedenheit unserer Leser zu
bewirken. Alles kann darin freilich, nicht für Alle sein, doch
wird es den Lesern an interessanter Mannigfaltigkeit nicht
fehlen. Mehrere würdige Gelehrte und sachverständige Freunde
des Nützlichen haben uns ueuerdings Beiträge (Heils dazu ge¬
sandt, (Heils zugesagt. *)
Den bisherigen edlen Freunden und Unterstützern dieses
Journals für ihre thätige Theilnahme, auch hier öffentlich
innigst dankend, wünschen und hoffen wir, daß sie, und noch
viele Andere, dieses erste und älteste Unternehmen seiner Art,
welches sich noch immer in israelitischen und christlichen Kreisen
als heilsam bewahrt und besonders von unpartheiischen, competenten
Richtern fortwährend als ein Bedürfniß betrachtet wird,, auch
weiter vielfältig und kräftig unterstützen, es dadurch desto mehr
aufrecht erhalten und zugleich damit neuerdings beweisen werden,
daß ihnen die Unterstützung des Gemeinnützigen in Israel kei¬
neswegs gleichgültig sei.
Mit vielem Danke erkennen wir auch, daß, wie doch schon
das Pränumeranten-Verzeichniß zeigte, so viele würdige israe¬
litische Gemeinde-Vorstände und Vereine durch Pränumeration
so wohlwollend die Sulamith unterstützten, und hoffen, daß
sich deren Zahl jetzt sehr vermehren wird. An die Herren Rab¬
biner, Prediger und Lehrer in den Jftaeliten-Gemeinden richten
wir am Schluffe noch insbesondere ehrerbietigst die Bitte, im
Verein mit den Gemeinde-Vorständen und den. gebildeten ein¬
zelnen Gemeindemitgliedern, Vorstehern von Vereinen u. s. w.
vermöge ihres Ansehens und Einflusses, zur Verbreitung und
Beförderung dieser Zeitschrift beitragen zu wollen. —
_ Der Herausgeber.
-*) Auch jeder andere uns sonst noch eingesandte Beitrag wird
uns, wenn er der Tendenz dieser Zeitschrift entspricht, stets will¬
kommen sein. Eben so werden es Recensiouen, Bücheranzeigen,
Nachrichten u. s. w. sein.