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J|S.
... So sind die meisten jüdischen Ehcstistungen beschaffen
und bloß dem Zufall überlassen. Wie mancher verlierende
Spieler mußte schon ans diese Art seine Niete als Gewinn
ausposaunen; denn war gleich seine Frau in gewissem
Betrachte eine Nieten so brachte sie doch Geld, also einen
ordentlichen Gewinn mit. Ja Geld! Hierin liegt das
ganze Mangelhafte. Dem Juden m u ß das Geld alles
scyn, weil er ohne Geld keinen Handel treiben, und ohne
Handel, der ihm als. Mittel zur Nahrung einzig und al¬
lein angewiesen ist, nicht leben kann. Selten einmal heu-
rathct daher der Jude ei» Mädchen aus bloßer herzlicher
Neigung. Wie viel Geld hat das Mädchen? ., ist gewöhn-
lich seine erste Frage. Kann man darüber einig werden;
wohlan! Beide Vater, der des Sohnes, so wie der des Mäd¬
chens bestimmen eine gewisse Summe der Mitgift ; die Geld¬
beutel werden zusammengestellt, heurathcn sich einander, und
■—ei n Ehepaar ist mehr in der Welt. Dieser Mißbrauch
dürfte aber wohl sichwcrlich eher aufhörcn, als bis über¬
haupt menschenfreundliche Regenten den gordischen Knoten
des unglücklichen Verhältnisses der Juden mit einmal da¬
durch losen, daß sie denselben außer dem Handel , zu wel¬
chem vieles Geld das Röchigstc ist, mehrere Erwerbzweige
eröffnen. Alsdann muß und wird so manches Aechk-
gute, wenigstens so manches Bessere fürs Erste, aus der
.Mitte der Juden hervorgehen ; das Finstere derselben wird
/ich in Licht, die Trauer derselben in Fröhlichkeit verwan¬
deln, und Christen und Juden werden in schönster Ein¬
tracht das Gute, tvelches der Schöpfer allen Menschen
zum Genüsse verliehen, ohne Dorurtheil gmicßend, zusam-
wm lcbm, und ihrer Eintracht sich stmm! —