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Zu bewundern ist es in der Thal, daß die jüdischen
Ehen/ wie viele Kenner versichern,' trotz jener absurden
Heurarhestiftungen, im Allgemeinen sehr glücklich sind,
«nd indische Ehemänner mit ihren Weibern, so wie diese
mir ihren Männern größtcntheils in bester Einigkeit leben,
ohne oft sich vor ihrer Verbindung im mindesten einander
gekannt;u haben. ' -
Doch bleibt jene Art der Ehcstiftungcn immer sehr
lächerlich und abgeschmackt. Fast noch lächerlicher und
abgeschmackter aber sind die schädlichen Mißbräuche, und
absurden Cercmonien, die bei der Verlobung Statt
finden» welche ich nun hier naher schildern, rügen, und
deßhalb einige nöthigc Verbesserungen vorschlagen werde.
, t (Der Beschluß im nächsten Hefte.)
VIII.
M i sc e l l e n.
.Musiexhaftes- Betragen eines Rabbiners.
(Aus der französischen Schrift des Senators Tregoire:
v - 3Jouvellesobserrations8url.es juifs etc.) -
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Der Rabbi David Zins-cimer, Rabbiner des
ehemaligen Elsas;» (ebenderselbe» welcher jetzt als einer der
Deputieren des jüdischen CvngrcsseS sich in Paris befindet»
And dem Kaiser» in Verein mit dem Rabbiner aus Turin»
'HcrrnSa'gcr, die Beantwortung der drei ersten Fragen
überreichte), gab vor zwei Jahren durch rin Sendschreiben
an seine Glaubensgenossen, einen Beweis sicher Krtnuniffe
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