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andere der Eigentümer. Der letztere hat die freie Wahl. Dadurch wird
gewährleistet, daß der Kolonist, der ja nicht weiß, was ihm zufallen wird,
die Arbeit mit aller Sorgfalt ausführt.
Außer den Kosten der Bepflanzung kommen noch zirka 250—300 Frcs.,
zahlbar in 10 Jahresraten, in Betracht, welche für Vorspesen an eine
Kolonisationsgesellschaft zu zahlen sind.
Wir erteilen gerne an Reflektanten noch nähere Auskünfte.
An unsere Leser!
Mit der vorliegenden Nummer schließt der VII. Jahrgang
unserer Zeitschrift.
Ein Inhaltsverzeichnis des Jahrgangs liegt bei.
Die Herausgabe der angekündigten Spezialnummer für
Kolonisation war noch nicht möglich, da verschiedene uns
zugesagte Beiträge noch nicht fertiggestellt werden konnten.
Wir werden den Jahrgang VIII mit dieser Spezial¬
nummer für Kolonisation (P. L. D. C-Nummer) er¬
öffnen. Dieselbe wird anfangs Januar erscheinen und
voraussichtlich Beiträge von Direktor Hubert Auhagen,
Syndikus Dr. Eugen Katz (Hannover), Feldmann, Doktor
Jakob Thon und Dr. Arthur R u p p i n (sämtlich in Jaffa) u. a.
sowie zahlreiche Illustrationen enthalten.
Der Preis dieser Doppelnummer wird 50 Heller oder
45 Pfennig und Porto betragen. Wir bitten um rechtzeitige
Aufgabe von Vorausbestellungen, um dii Höhe der Auflage
bestimmen zu können.
In den folgenden Nummern werden wir eine Reihe von
größeren Originalarbeiten veröffentlichen. Als erste davon wird
eine solche von Chemiker A. F ri e d m a n n, Königsberg, über:
„Die chemische Erforschung des toten Meeres"
erscheinen.
Von dem in unserer Nummer 9 dieses Jahres veröffent¬
lichten Berichte: „Erwerbsaussichten in Palästina" haben
wir Separatabzüge herstellen lassen, die wir geheftet
zum Preise von 10 Heller pro Stück (10 Pfennig) und Porto
abgeben. Die Abnahme von 100 Stück berechnen wir K 7.50
oder Mk. 7.— portofrei.
Die p. t. Abonnenten unseres Blattes werden höflichst
ersucht, den Abonnementspreis für 1911 rechtzeitig einzu¬
senden, damit in der Expedition keine Verzögerung eintrete.
Die p. t. Abonnenten in Oesterreich wollen sich des bei¬
liegenden Erlagscheines bedienen.
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Herausgeber:. Adolf Böhm, Wien. — Verantwortl. Redakteur: Dr. Ernst
Müller, Wien. — Druck von Josef & Wilhelm Schwarzinger, Wien I.
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