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רראהאב י טש? 5 ר צייטמג DROHOBYCZER ZEITUNG, herausgegeben von
A. H. Zupnik, Jahrgang 8. Drohobycz 1890.
[Deutsch in hebräischen Lettern].
המליץ HAMELIZ, hebräische Zeitschrift für Politik, Judentum und
Litteratur, redigiert von A. Zederbaum, Jahrg. 30. St. Petersburg 1890.
[Erscheint mit Ausnahme von Sabbaten und Feiertagen täglich. Preis 10 Rubel.
Auf die wissenschaftlichen Beiträge, auch der früheren Jahrgäng'e, werden wir
gelegentlich zurückkommen.]
האסיף HA-ASIPH, illustrirtes hebräisches Jahrbuch, herausgegeben
von N. Sokolow, Jahrgang 5. Warschau. 1889, 8, 104, 216, 108, 103,
16, 16, u. 44 S.
[Einer zeitgeschichtlichen Jahresschau vom Herausgeber (I, 1—12) folgen
einige Reiseberichte aus dem Orient (12—95) und Nekrologe (95—104). Nach
p. 42 ist in einem 1883 in Livorno unter dem Titel תפלה למשה erschienenen
Canticum-Com. ein bis auf jetzige Nachkommen herabreichender Stammbaum des
Bostanafschen Exilarchengeschlechtes abgedruckt. Das nach p. 50 A. nicht
genügend bezeugte Urteil Vitals über Nagara hat חזיונות ,D (]Ed. Lemberg
1865, 8 b), die andere Version, in der dasselbe viel gemildert erscheint, wird
in □ חמדדז ימי Ed. Livorno 1764 IV, 12, c. mitgeteilt ( פלוני bei Vital ist
Nagara, nicht Jak. Abulatia, wie D. Kolm in אבן נגח P• 45 A. 6 annimmt).
Die Erklärung שהאמין בעולמו ובראו (Sifre 11, 307), in der J. Oppenheim
(II, p. 8) eine polemische Tendenz findet, wird von Tobia b. Elieser mit den
Worten לא ברא הקב״ה את העולם אלא על האמת umschrieben (für שלא באן
das. heisst es hier u. in Jalk. richtiger שלא ברא )• Die Quelle für Rasclii
Deut. 29, 3 (p. 18) ist Debarim sutta zu Deut. 27, 9 (s. Jalk. z. St.). Ein
Referat י Bernfelds über die zu Ehren Zunz’s und Grätz’s herausgegebenen
Jubelschriften (p. 23 ff.) enthält auch einzelne kritische Bemerkungen. Der
Vers Bedaresis (Zunz-Jubelschrift h. Th. p. 5), dessen erste Zeile lückenhaft
überliefert zu sein scheint, wird durch Verwandlung von בוחר m בין nicht
verständlicher (viell. 1. בור )• Das. Z. 7 f. בין ופתהו viell. 1. ביד פתין • Pas.
p. 19 Z. 10 1. גויתי ודוד u • יריחון אהלו (»sie werden seine Aloe riechen ״ ) Z.
111.[ קירות לבבי [בי • v.49 inGabirols gram. Gedichte (Zunz-Jubelschr. 1. c. p. 199)
bezieht sich auf Josef (Gen. 45, 12), nicht auf Moses (p. 35). Dass die durch
הוסיפו הוסיף den tanaitischen Halacha’s hinzugefügten Stellen zumeist den
Inhalt derselben ergänzen, was S. 40 bezweifelt wird, bedarf keines Beweises;
auch ist nicht behauptet worden, dass Nehemia’s Sammlung in unserer
Tosefta unbenutzt geblieben sei (p. 41). Die p. 64 vorgeschlagene Änderung
in dem Gedichte Jehuda halevi’s (Grätzschr. 122) ist untlmnlich, da המשך
den Reim zu תירשך bildet. Da die Anfangsworte in den letzten Halbzeilen
der einzelnen Strophen im Reimverhältnisse zu einander stehen, darf auch das
übrigens nach H. L. 5, 2 wohl verständliche יערך nicht gestrichen werden.
Eine Arbeit D. Kohn’s (p. 82) weist neuhebräische Dichtungen nach, deren
Thema der Vergleich Israels mit der Taube bildet, ln Isak Giats יונת אלם
p. 83 fehlen zwei (den Buchstaben ני des Akrostichons entsprechende) Strophen.
Eine Studie J. H. Weiss’s über das Talmudstudium in Spanien im 13. Jahr-
hundert (p, 95 ff.) weist besonders darauf hin, dass Nachmani von der franzö-