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richte m שבחי ירושלים bekannt. Moses von Polen (p. 30) ist derselbe, der
1514 in Pisa wohnte (Katalog* der Miehael’sehen Bibliothek p. 375). הבריח
(p. 30 z. 2 v.u.) ist vieii. aus העדית verderbt, p. 31 z. 2 v. u. 1. di לצלמא דברור
(sonst ist dieses Citat zumeist eorrecter als der Schluss der 5. Weissagung*
Naclimans, dem es entnommen ist) p. 33 Z. 15 1. ירחו • Her P• 34 8 הגאון ’ e ־
nannte Asriel Trabotto ist vielleicht der 1519 verstorbene Verfasser
von Responsen (Asulai Ed. Benjacobl,190 ,ר vgl. Terni שפת אמת Von*.) Das
p. 39 von Abr. Jaghel citirte Resp. Maimunis ist schwerlich echt. Samuel
Jafeh (Comm. zu Gen. 1 *. II, 6) weiss dem Hörensagen nach von dem nur
am Sabbat unbeweglichen Sande des Sabbationflusses zu erzählen, was Ma-
nasse b. Israel ( מלן 1 ה ישראל No. 39) mit dem Hinzufügen, dass er Gleiches
von seinem Vater gehört habe, mitteilt. — Unter den von J. B. Levi 11 .
Berliner edirten Klagegedichten finden wir manche, die schon früher in die
0 Öffentlichkeit gelangt sind und daher nicht noch einmal gedruckt werden
mussten (No. 4 in Luzzato Briefe p. 608, wo das Akrostich am Schlüsse rieh-
tiger bezeichnet ist, No. 5 das. mit der Variante לברציוני□ ♦** בצביונים P• 44
Z. 1 v. u., No. 6 das. 607, No. 11 das. 572 mit Hervorhebung von ה־ןק in der
Namenszeichnung, No. 13 das. 609 u. mit vereinzelten Aenderimgen bereits
in Berechia da Modena’s אשמרת הבקר Ed. Ven. 1720, 125 b.) Für □ דבורי
p. 10 viell. 1. □ רשעים מלאים) נכרי gehört zum früherem Satze und be-
deutet: die voll von Frevelthaten sind); p. 13 Z. 3 scheint in den Anfangs-
buchstaben der Wörter גבר יהיר וסכל דורש און ein Name (Guido?) ang*e-
deutet zu sein. Unter den variirenden Daten in der Ueberschrift zu No. 15
scheint ב' תמוז תתר״נן (wie in Cod. Vat. wohl zu lesen) das Richtige zu sein.
Der 2. Tamus dieses Jahres fiel auf einen Freitag; in Cod. De Rossi wäre
demnach ביוב [ערב] שבח zu lesen). 34 •< 1 ושלשים Z. 9 ist, wie das כ
comp, in כאלף zeigt, nicht das genaue Jahresdatum, sondern nur des Reimes
halber gebraucht.]
schwarz adolph התוספתא לפי סדר המשניות מעורכת ומסודרת
עם הגיון אריה , Tosephta juxta Misclmarum ordinem recomposita et
Commentario instrneta. Pars I. Ordo Seraim, Wilna, Komm, 1890,
26 u. 431 S.
[Die Gruppirung der in der Tosefta gesammelten Lehrstücke, die im Gan_
zen der Reihenfolge der Halachas in der Miscbna entspricht, lässt dennoch
viele Abweichungen von derselben erkennen. Nach Schwarz hat dies lediglich
die ungeschickte Hand des Sammlers, der in diesem Boraita-Werke die
Zusätze R. Chijas und R. Hosaija’s zur Mischna darbieten wollte, versehul-
det. Dasselbe bedarf dieser Annahme gemäss einer gründlichen Recon-
struction, bei welcher besonders die an ungehöriger Stelle sich befindenden
Stücke wieder dahin zu versetzen sind, wo sie nach dem eigentlichen Plane
des Werkes an ihrem rechten Platze wären. Hr. Schwarz legt uns nun den
ersten Teil der von ihm selbst umgeordneten Tosefta in Begleitung eines
Commentars, der auch sonst zahlreiche zutreffende Textesberichtigungen ent-
hält, vor. Es unterliegt nun in der That keinem Zweifel, dass manche Stellen,
die vielleicht in Form von Glossen zwischen den Columnen standen, später in
den Text der einen eingefügt wurden, während sie zu dem der anderen gehörten
— wasz. B. von Tos. Berach. Zuckerm. 5,22 angenommen werden muss, aber an