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Sette 12. Nr. 11.
„Der Frankfurter Israelit*.
11. März 1915.
Dienstag, 8 s / 4 Uhr abends: Gemoro- Herr
». A. Posen.
Mittwoch, morgens nach Schluß der Synagoge
ynt jt6bi nipp. 8 s / 4 Uhr abends: Gemoro; Herr
Dr. Joseph Breuer.
Jeden Morgen nach Schluß des Gottesdienstes:
Mischna.
Agudas Jisroel JngeadgrupHe. Sams¬
tag, 10 vorm.: Doroth HorischaunimHerr Direktor
Dr. Lange. 11 Uhr vorm.: Raschi zur Torah; Herr
Lehrer Hirschberg. 11 Uhr vorm.: Gemoro; Herr
Dr. M. 8 an g e. l J.A Uhr nachm. : Praktische Halacha
nvL ; B. Rachelfohn.
Ä^tstag, 9 Uhr abends: Gemoro; Herr Dr.
M. L iM e.
Mtttn, o ch,9 Uhr nachm.: Nwijim ; Herr S. Unna.
Donnerstag, 9 Uhr nachm.: Sprechstunde deS
Zimmernachweises.
Agudas Jisroel Mädchengruppe. Sams«
tag, %4c VLfp nachm.. Hagadah; Herr Htrschberg.
Sonntag, 3 / 4 9 Uhr abends: Tnach ('^Vv);
Herr Redakteur Schachnowi.tz.
Montag, 9 Uhr abends: Turnen.
Mittwoch, 8—10 Uhr abends: Handarbeits¬
abend.
Zacharias Wertheimber'sche Stiftung (Klans)
Herr Rabbiner Dr. Lorsch:
Freitag Abend nach Schluß des Gottesdienstes:
B o r t r a g über M2K »pn>.
Samstag, IO 1 /« Uhr vorm.: Die Sidra mit Raschi.
11*/, Uhr vorm, (für Schüler): n^»:o V)
(Sonntag; 2 1 /, Uhr nachm, (für Schüler): 'öj
VU Uhr nachm.: Kop km o:
Montag, eine Stunde vor nmv (fürSchüler): ruro
Dienstag, 8 3 / 4 Uhr abends: «Dp km '03
Mittwoch, eine S tunde vor 7!N3v «für Schüler)
rovn. — 6 3 / 4 Uhr nachm, (für Schüler)
nVjo o:.
Herr R. A. Posen:
Samstag, vormittags nach Schluß der Synagoge
Frtedb. Anlage: oi» "n.
Sonntag, 8 Uhr vormittags: v"n nim.
Donnerstag, 7 Uhr abends: 0 "n mw.
Verein Liwiath»Chen (Herr Prof. Dr. Sulz-
bach > Sabbat nach nn:o: Midrasch im Hörsaale
Frtedberger Anlage.
Jüdische Frauenvercinigung. Dienstag,
*/,!—*/, 7 Uhr im CasS Kursaal, Friedberger Anlage.
Stricknachmittag zu Gunsten der Kriegsfürsorge.
Geeignete Lektüre.
Iamiliennachrichten.
Barmizwoh - Feier. Emil, Sohn des Herrn
Leopold Löb, Bleichstr. 9. — Josef, Sohn des Herrn
Abraham Säffra, Wtndeckstr. 33, in der Synagoge
Friedberger Anlage.
tzeöetzette«.
NIPL ^Np'1
Freitag Abend 5.55.
Samstag Morgen 7.30.
Samstag Nachmittag 4.30.
„ Abend 7.10.
Wochentags morgens 6.15.
nachmittags 6 00.
■■■■HochaktaellBBHHi
Soeben erschien
„Jenseits"
Ans der jüdischen Lebenstragödie im Zarenreiche
von S. Schachnowitz
Verfasser von „Merelaika" und .Luftmenschett".
Dieser neue Roman des beliebten Erzählers und guten
Rußlandkenners gewährt uns einen tiefen Blick in die
tragischen Verhältnisse, unter denen die Juden im
Kosakenlande leben nnd leiden. In spannender Handlung
und anschaulichen lebenden Bildern lernen wir den Koloß
ans tönernen Füßen in seiner ganzen Ungeheuerlichkeit
kennen. Rußland mit seinem Judengesetz, mit seiner
Tscherta, mitHeiner Prozenworm, mit seinen verzweifelten,
in die Arme der Revolution getriebenen Jünglingen, mit
denen finnischen Tänflingsfabriken, Rußland mit seine» Po¬
gromen, Riwalmordheßen, seinen unterirdischen Gelaffen,
in denen Verschwörungen und Attentate vorbereitet werden,
mit seinen korrupten Beamten und zweischneidigen Polizei¬
spitzeln, dieses Rußland zieht an unserem Auge so lebendig
vorüber, daß unser Jntereffe an dem Kamps gegen dieses
Barbarentum höchlichst gestärkt und die Hoffnung auf die
baldige Nlederwerfnng dieses letzten Stückes finsteren Mittel¬
alters gesteigert wird.
Das Buch ist unentbehrlich jur vollen Erschließung des
Berständnisies für das, was jenseits der weiß-blau-
rotenGrenzpsähle jetzt des göttlichen Strafgerichtes harrt.
Das Buch ist zu beziehe« durch alle bessere«
Buchhandlungen oder gegen Voreinsendung des Be¬
trages direkt beim „Vertag des Israelit".
Preis ged. Mk. 2.50, drosch. Mk. 2.00.
Im Verlag deS „Israelit" G.m.d.H., Frankfurt a. M.
erschien:
Merelaika,
Roman auS dem jüdischen Leben GalirienS von S. Schachuowttz
Preis broschiert Mt. 2.—, in eleg. Geschenkband Mk. 2.80
Zu beziehen durch alle Buchhandlungen, sowie durch der
Verlag des .Israelit". G. m. b. H., Frankfurt a. M.
bür den Inseratenteil ist die Redaktion nicht verantwortlich; insbesondere ist es ausschliesslich Sache der Leser, die im Inseratenteil
enthaltenen Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters a;»f ihre Zuverlässigkeit zu prüfen.
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Bei Bestellungen oder
sonstigen Bedarfsfällen
bitten wir unsere ver-
ehrlichen Leser, stets
die Inserenten unseres
Blattes zu berficksichtigen
Dresdner Bank.
SMillnSlMWe ordeniUQe cenerafoerfammfune.
Gemäß § 25 der Statuten werden die Aktionäre zur zweiundvierzigsten ordentliche«
Generalversammlung, welche
Mittwoch, den 31. März 1915, mittags IS Uhr
im Bankgebäilde.'Z Dresden, König-Johann-Straße 3, stattfinden wird, eingeladen.
Tages-Ordnung:
1. Vorlage des Jahresberichtes mit Bilanz, Gewinn- und Berlustrechnung und den Be¬
merkungen des Anfstchtsrates hierzu.
2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresbilanz und die Gewinnverteilung.
3. Beschlußfassung über die Entlastung des Borstaudes und des Aufstchtsrates.
4. Abberufung eines dem feindlichen Ausland angehörenden Anssichtsrarsmitgliedes.
5. Wahlen in den Aufsichtsrat gemäß § 18 der Statuten.
Statutenänderung:
Jul § 2 Abs. 1 und 8 21 Abs. 3 sollen die die stührere Interessengemeinschaft
Mit dem A. Schaaffhauscn'schen Bankverein betreffenden Bestimmungen in Weg¬
fall kommen.
Im § 18 und 8 20 Abs. i soll das Wort „Berlin" durch das Wort „Groß-Berlin'*
ersetzt werderi.
Zur Ausübung des Stimmrechtes in der Generalversammlung sind nach § 27 der Statuten
diejenigen Aktionäre berechtigt, welche ihre Aktien oder eine Bescheinigung über bei einem deut¬
schen Notar bis nach Abhaltung der Generalversammlung hinterlegte Aktien spätestens am 5. Tage
vor dem Tage der Generalversammlung, den Tag der Generalversammlung nicht mitgerechnet, bei
einer der nachverzeichneten Stellen:
bei der Dresdner Bank in Dresden und Berlin, sowie ihren übrigen Riedcrlassnnge».
bei dem A. Lchaaffhausen'schen Bankverein AG in Cöln.
bei der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt in Leipzig,
bei der Württembergischen Bereinsbank in Stuttgart,
bei der Deutsche« Bereinsbank I , « g»
bei dem Bankhause 8. & E Wertheimber I ttt Frankfurt a. M.
bei dem Bankhause F. A. Nenbaner in Magdeburg,
bet dem Bcutthause A. Levy in Cöln,
bei der Rheinischen Bank in Essen, Mnlherm a. d. R. und Duisburg,
bei der Märkischen Bank in Bochum,
gegen eine Empfangsbescheinigung deponieren und während der Generalversammlung deponiert lasse«.
Stimmberechtigt find auch diejenigen Aktionäre, die eine Bescheinigung der Bank des
Berliner Kassenvereins vorlegen, tvonach ihre Aktien spätestens am 5. Tage der Generalver¬
sammlung, den Tag der letzteren nicht mitgerechnet, bei der Bank des Berliner Kaffen-Bereins bis
nach Abhaltung der Generalversammlung hinterlegt sind. 3081
Dressen, den m. Mürz i‘.*iö.
Direktion der Dresdner Bank.
E. Gutmann.
Nathan.