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fcen Wert der religiösen Form nachdrücklicher betonen, Dinge, die
in unsrem Kreisen selbstverständlich sein müßten, die zn betonen aber
doch nicht überflüssig ist. Einzelne Bemerkungen sind besonder¬
fein, so z. B. die HerauSarbcilung de- religiösen Gehaltes der Stim¬
mung vom August 19H, wie da in einem neuen Gemeinschaftsbewusttsein,
dem tnan sich sreiivillig eiiroebnete, der Zwvug der Gruppen auf-
ßehoden schien, der bis dahin das Lehen des Einzelnen mechanisierte
»nd entseelte. — Wie erstamtt ist man, in einem Zitat aus Eberhard
Arnold als eine Formel für den Sinn der neuen Religiosität genannt
I» finden, „die Befreiung der Kraft Gottes im Menschen", ein Satz,
den irgend ein Kabbalist öder Chrstid geicau so formuliert haben könnte.
Mcht luit allenc wird der Jude sich einverstanden erklären könne«:
ein Satz wie der, daß „wirklich' Religion nur gelegen ist an der
Menschwerdung Gottes" wird aus jüdischer Religiosität heraus stet-
Ablehnung finden. Aber das verschoindet gegenüber der Fülle des
Zutcressanten, Anregenden und Auffallenden, und darum sei das Buch
jedem, der für religiöse Probleme Interesse hat und der an dem Werden
und Sichvandeln des religiösen Gefühls unserer Zeitgenossen teilnimmt,
bestens empfohlen. Dr. Dienemann-Offerrbach a. M.
Aus der Zugendbewegung.
Verantwortlicher Schriftleiter
Ernst Heinrich Selig sohn, Berlin-Grunewald.
Wünsche der Zugend zur Girttksdienstreform.
Vorbemerkung der Schriftleitung.
Wir geben hier die beiden ersten Beiträge einer Umfrage
ijuiit Abdruck, von der wir hoffen, daß sie Interesse in weitester'
Kreisen der Jugend Hervorrufen und manchn Leser unserer
Blätter dazu anregen wird, selbst seine Gedanken über dieses
Thema kurz zu skizzieren. Wir sind uns bewußt, daß das
schwierige Problem einer (Pottesdienstreform nickst in eirrem
Aufsatz und auch nicht in einer Kommission gelöst werden wird.
Aber wir glauben, daß alle auch noch so anspruchslosen Vor»
schlage, unseren Gottesdienst'zu veredeln, den geistigen Boden
für die kommende Neugestaltung des Gottesdienstes bereiten.
So mögen jene Beitrüge von dem ernsthaften Ringen junger
Menschen nach einem geläuterten, roahrhaftigen Gottesdienst
zeugen! Weitere Beiträge sind an Ernst Heinrich Seligsohn,
Berlin-Grunewald, Douglasstr. 30, zu schicken.
Unsere jüdische Jugend sucht jetzt mehr denn je Mo¬
mente stärksten Erlebens. Stunden, die eine Konzentration,
ein In-sich-seldst-Versenken. ein Selbstprüfen und -erkennen
bringen; sie kommt in das Gotteshaus mit einer suchenden
Inbrunst, sie möchte in all dem Entsetzen, dem Grauen¬
vollen dieser Tage etwas finden, was ihr Ruhe und Kraft
gibt, um diese Zeit, die auch für die Jugend nur Arbeit
und Hoffnungslosigkeit birgt, überhaupt ertragen zu kön¬
nen. Sie möchte gerade im Gotteshaus fühlen, daß das
Judeittmn einen Weg aus all dem Wirrfal weist: der
Einzelne soll da ganz stark empfinden, daß er nicht allein
den Weg zur Menschlichkeit geht, daß er eine ganze große
Gemeinschaft ist, die den Geist des Judentums unter
die Völler tragen will. — In unserem Gottesdienst ist
da nun noch so manches, was nicht warm werden läßt, da
ist eine Schranke, die den einzelnen Beter nicht zum Priester
werden, die den einzelnen mit seiner persönlichsten Not
sich untätig und fremd fühlen läßt. Bei jahrelangem, ganz
regelmäßigem Besuch des Gottesdienstes glaube ich er¬
kannt zu haben, woher dieses Manko stammt. Sei es mir
hier gestattet, einige Bttten um Abänderung zur Be¬
sprechung zu stellen.
Wäre es nicht möglich, den Gesang aller Beter mehr
zu pflegen, könnte nicht das Schema, das Waanachnu
Kaur'im und ähnliche wichtige Stellen von allen gemeinsam
gesungen, dem einzelnen das Gefühl der Lobpreisung aus
eigenem Munde gegeben werden? Wäre es nicht gewaltig
und ganz selbstverständlich, wenn in den großen Orgel¬
synagogen mit Chören bei diesen Stellen der geordnete
Chor der Beter den Gemeindechor' einfach überflutete?
Ist es nicht möglich, in jedem Gottesdienst 1—2 Psalmen¬
stucke (etwa zu Beginn und zum Abschluß) in deutscher
Sprache singen zu lassen, um uns ihre (Shönheit recht ver- -
stündlich zu machen; haben Beethoven (Pf. 19), Haydn!
(Ps. 19). Mendelssohn '(Ps. 121), Bach und Reger
Ist die Unruhe während der Thoravorlesung, die gedämpfte
Unterhaltung nicht der Beweis des Nichtverstehens? —
Unter uns Jungen ist ja schon wieder ein ganz starker Wille
zum Erlernen des Hebräischen vorhanden, und spätere
Generationen werden vielleicht eine Rücksichtnahme auf
die Unkenntnis im Hebräischen nicht mehr zu üben brauchen,
in unserer Zeit ist es geboten: eine deutsche Thoravorlesung
wird erst den weitesten Kreisen die Augen über Tiefe
und Schönheit der hl. Bücher öffnen. Ist das rasende
Herunterhaspeln des Thoraabschnittes. das Verlesen der
Hastara. während man die Gesetzesrvlle unter Geklirr und
Geräusch befleidet. nicht zum wenigsten recht würdelos?
Sollten nicht gerade diese Teile des Gottesdienstes im
Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und des Verständnisses
stehen? Ein Schritt soll es ja nur sein» der vom Wort der
Propheten zur Predigt führt, beide soll der gleiche Geist
durchwehen, stark und lebensvoll mögen die Predigten
sein. — Mit welchem seelischen Hunger und welcher Müdig¬
keit kommt doch heute der Beter ins Gotteshaus, da soll
Thoravorlesung, Haftara und Predigt ihn aufzurichten
suchen.
Eine Klippe bedeuten auch die deutschen Gebete für
das Entheben der Thora, für die Totenfeier usw. Sie
mögen noch so innig erfühlt, so wundervoll durchdacht sein,
die Form, in die sie gekleidet sind, nützt sich unglaublich
schnell ab. Wird ein deutsches "Gebet etwa 2 Monate
hindurch gebetet (d. h. bei den Sabbathgebeten etwa
6 mal), so ist dem Hörer der Inhalt bekannt, der Satzbau
geläufig unwillkürlich wird er nicht mehr den Inhalt des
Gebetes '.nilerleben, ihn werden in steigendem Maße die
Gleichheit der Worte bei den Wiederholungen ablenken
und abstoßen, so daß. ihm zuletzt das erst so seelenvolle
Gebet konstruiert, leer und inhaltsarm erscheinen wird.
Das Gebetswort ist eben nur lebendig, solange es sich
einmal aus dem tiefsten Herzen zu seinem Gotte empor¬
ringt, es stirbt gewissermaßen, es wird starr, tot, kalt,
wenn es Wochen und Jahre hindurch im selben Wortlaut
wiederholt wird. Der Beter mag trotz allem den starken
Willen zur Aufmerksamkeit haben, der oben geschilderte
Verlauf ist ein ganz natürlicher, dem vielleicht abzuhelfen
wäre, wenn man an die Schaffung mehrerer deutschen Ge¬
bete für denselben Zweck ginge, die in einem gewissen
Turnus einander ablösten; der Gedankeninhall müßte der¬
selbe bleiben, die Form müßte sich ändern dürfen, dem
Rabbiner müßte für die Schöpfung solcher Gebete weitester
Spielraum gelassen werden. Es würden dann vielleicht
kürzere, persönlicher gefärbte, innigere Gebete entstehen.
Daß der Freitagabendgottesdienst gleichmäßig das
ganze Jahr hindurch zu einer bestimmten Zeit beginne
(etwa um 7 Uhr abends), einer Zeit, die es auch dem
im Erwerbsleben Stehenden ermöglicht, den Gottesdienst
(der unbedingt auch eine kurze Predigt enthalten muß)
zu besuchen, ist eine so oft wiederholte Bitte, speziell der
liberalen Jugend, daß hier nur noch einmal mit Nachdruck
darauf hingewiesen sei, wie wenige Synagogengemeinden
sich bisher dazu verstanden haben, die berechtigsten Bitten
derjenigen zu berücksichtigen, die jetzt so schwer um ihre
Eristenz zu kämvfen haben, die einen Gottesdienst zu an¬
derer Zeit nicht besuchen können.
Dies sind die Abänderungsvorschläge, di^ sich mir und
dem ganzen Rahmen herausgehoben wird. Es hat doch eine
weit liefere Bedeutung. als daß es nur dem Eedächtni»'
unserer Toten gilt. er
Und zu Zweit etwas anderes. Es handelt sich um .
den Freitagadendgottesdienst. Ich möchte hier nicht von
der Liturgie sprechen, sondern nur von der äußeren Form
des Gottesdienstes. Nichts stört einen gemeinsamen Gottes¬
dienst im Eotteshause mehr, wie eine geringe Beteiligung,
und doch ist es gerade jetzt vielen nicht möglich, den frühen
„Nachmittagsgottesdienst" aufzusuchen. Wir könnten uns
aber einen schönen gefüllten Mittelraum voll von an¬
dächtigen Menschen schaffen, wenn wir unseren Frauen
und Mädchen Gelegenheit geben würden, unten im Haupt¬
schiff Platz zu nehmen. -
Ich hoffe, Pu wirst mir wegen dieser äußerlichen
Dinge als Menschen der Jugendbewegung keinen Vorwurf
machen, aber ich bin nun einmal der Meinung, daß zum
Gemeindegottesdienst auch eine Gemeinde nötig ist, zum
Gottesdienst selbst braucht man doch das Gotteshaus allein
nicht. Gotteslstlus ist uns doch auch Mittel, unsere Gemein¬
schaft zu bekennen und zu fördern.
Verbands- R.Veremsrmchrichten
Tätrgttttlsber^chk des Breslauer Ili.
Der Breslauer Jli eröffnete seine diesjährige Winter-
tätigkeit am 15. Oktober mit einer außerordentlichen Ge¬
neralversammlung und einem Vortrag von Herm Erich
Bayer über: Liberalismus, eine Notwendigkeit.
Infolge der ungünstigen Zeitverhältnisse sind wir ge¬
zwungen. größere Versammlungen nur einmal im Monat
stattfinden zu lassen und die Hauptarbeit im kleinen Kreise
in Kursen zu leisten. — Unsere Veranstaltungen sind daher
jetzt tu den Räumen der Religionsschule am Anger.
Am 22. Oktober begann der Kursus von Dr. Elk:
Mesfianische Strömungen im Judetttum.
Am 30. Oktober Diskussionsabend über das Heft der
Tat. — Außerdem veranstalteten wir zwei Versammlungen,
gemeinsam mit dem liberalen Hauptverein, in der Justizrat
Heilberg eine kernige Ansprache hielt und Herr Bielschowskv
über Gemeindeangelegenheiten referierte. — Am zweiten
Abend behandelte Rabbiner Dr. Sänger das Thema: Die
Entwicklung des Liberalismus in der Gemeinde Breslau.
— Anfang Dezember ist ein zweiter Diskussionsabend über
das Thema Religion und Wissenschaft. — Herr Rabbiner
Dr. Vogelstein hat auch in diesem Winterhalbjahr wieder die
Leitung eines hebräischen Kursus übernommen, in dem
unsern Mitgliedem Gelegenheit geboten wird, sich die
Kenntnis der Psalmen und anderer Gebete anzueignm.
während Herr Rabbiner Dr. Davidsohn uns mit einigen
ausgewählteit Stücken in den Pentateuch einführte. —
Wie lebhaft bei einem Teil unserer Jugend der Wunsch
ist, die Sprache ihrer Väter kennen zu lernen, zeigt die
Begeisterung, mit der alle Teilnehmer in die hebe. Kttrse
kommen und sich durch die nicht unerl-eblichm Schwierig¬
einer ganzen An^hl junger Menschen immer stärker auf-! keilen der hebr. Sprache und Grammatik durchkämpfen,
drängten. In England und Amerika hat man einen Teil j-~ Wir danken den beiden Herren herzlich, daß sie auch
dieses Wunschzettels schon vor langen Jahren in die Praxis ! kür das. kommende Halbjahr sich zur Fortführung ihrer
umgcsetzt, inwieweit das bei der Struktur unseres deutschen Kurse bereiterllürten. —
Judentums, speziell unseres Liberalismus, möglich ist, ent- . Zu unserer Chanukkahfeier stellte uns ein Vereins¬
zieht sich meiner Beurteilung. Lucie Jacobson. , Mitglied seine Räume zur Verfügung. — Der Abend, der
_ 1 mit einer religiösen Feier eingeleitet wurde, verlief recht
! stimmungsvoll und gemütlich. —
> Da cs unser eifriges Bestreben ist, unsere Mitglieder
! zu positiver Arbeit heranzustehen, so wurden die Referate
Aus einem Brich "
Von Amandus A l> r a h a in , Berlin.
Du bittest mich
(Ps. 100) und andere nicht herrliche Melodien zu diesem! Gottesdienstes von meinem
herrlichen Inhalt geschaffen? Sind nicht gerade Beet¬
hovens und Mendelssohns Vertonungen der Allgemeinheit
so vertraut, daß man sie ohne weiteres zum Gememde-
gesang wählen könnte? Sollte nicht auch einmal ein jüd.
Komponist der Jetztzeit seine Psalmschöpfung im Gottes¬
haus seiner Glaubensgemeinschaft ertönen hören? Warum
treffen wir die Psalmen des jüdischen Schrifttums in solch
starkem Maße im christlichen Gottesdienst, während der
jüdische Gottesdienst sich aus wenige Psalmen beschränkt
und auch der nur winzige Abschnitte gibt? —
Nun ein Wort zur Thoravorlesung HAus den Tagen,
da Efra den Gottesdienst in Palästina* wiederherstellte,
wird uns berichtet, daß das Volk das Hebräische der
Gebetssprache nicht mehr verstand, daß man einen Dol¬
metsch bestellte, der dem lauschenden Volke die Worte
ins Aramäische übertrug. — Auch heute versteht die
Masse der Gotteshaus besuchet die Sprache der Bibel nur
schlecht oder gar nicht, sollen die Kinder einer indifferenten
Epoche ganz vom Worte der Thora ausgeschlossen sein?
Jugendbewegung aus
Plan entwerfen, der in großen Umrissen ben Neuaufbau ZU,
eines freien und religiösen Gottesdienstes dar,teilen würde.
Das will ich aber an dieser Stelle nicht tun., ich will nur Kurse über Geschichte und Literatur in Aussicht genommen
Mitglieder einander trüberzubringen,
r das zweite Wintersemester haben wir mehrere
auf zwei Dinge in unserem Gottesdienst Hinweisen, deren
Aenderung zur Erhöhung der religiösen Stimmung wesent¬
lich beitragen würde.
Zuerst das Kaddischgebet. Als eines unserer schönsten
und gedankenreichsten Gebete hat der moderne Gottesdienst
durch die feierliche deutsche Einleitung, die er ihn gegeben
hat, seine Stellung herausgearbeitet und erhöht. Er hat
aber vergessen, etwas für die übrigen Kaddifchgebete zu
tun, die doch so oft in den Text unseres Gebetbuches
eingcstreut sind, und in einer ganz erbärmlichen Art und
Weise vom Publikum mitgesagt, ich will hier keinen
härteren Busdruck gebrauchen, werden. Dadurch kann der
Wert eines Gebetes aber nur verlieren. Ich glaube des-
bälb. daß wir den Wert dieses einzigartigen Gebetes
steigern könnten, wenn es nur einmal gesprochen, aber aus
und hoffen, daß unser Streben, in die liberale Jugend
jüdisches Wissen hinemzutragen, von Erfolg gekrönt sein
wird. Frieda Karger.
GeheLmr-rt Dr. Einen Fuchs f.
Rach Redaktionsschluß erhalten wir die traurige Nach¬
richt von dem plötzlichen Ableben des Mitbegründers und
langjährigen Vorsitzenden des Centralvercins deutscher
Staatsbürger jüdischen Glaubens, Herrn Geheimen Iustiz-
rat Dr Eugen Fuchs.
Wir werden die Persönlichkeit des Verstorbenen in
der nächsten Nummer unserer Zeitung eingehend würdigen.
Die Schristteitung der „Jüdisch-liberalen Zeitung".
il »I
fi Arbeitsgemeinschaft jüdisch-llberaler Jugend-Vereine §i
in Deutschland ^
L 3H Berlin.
| SB 8, Mauerstr. 22 (Merkur 8725)
£ Freitag, den 4. ^anuar 1924, abends 6',« Uhr:
; Areiragabendfeier
jj? irrj Lo^enhaus Kleiststraße 10.
§ Donnerstag, den 10. Januar 1924, abends 8'/« Uhr:
f* Vortrag de» Herrn Rabbiner Dr. Leo Baeck über
ji Gegenwartsfragen*
fr in der Faranenstraüe 79-80. !•
Ü — »!
f« Der Beitrag für das erste Vierteljahr 1924 ist aus 0.50 f«
£ Goldmark ikstgesetst worden. Wir bitten olle Mitglieder »J
ff rnn umgehende Bezahlung bei den Veranstaltungen oder aus ss,
L Postscheckkonto Berlin NW 7 Nr. 7889l, Hans Adam
L .K'nnwort Jli-Berlin). A
SiiAnjA, i'iC. = 'ü'iC.i..
Teilhaber
mit größerem Kapital zur Erweiteruug bestehenden, best-
renommierten Unternehmens der Metallbranche gesucht.
Fachmann bevorzugt Angebote unter T. Ul. 100 an
die Geschäftsstelle der Zeitung
2 tüchtige Verkäufer
für erstes Haus.der Galanteriebranche gesucht.
Nur Bewerber mit besten Zeugnissen kommen in
Frage. Angebote unter I. 71. 312 an die Geschäftsstelle
der Zeitung.
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ersterjüdischer Besellfchaftals
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für Witwer mit 2 erwach¬
senen Kindern gesucht.
2!ngebote unter 31. 202
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Zeitung.
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lerin, gute Pension mit Fa¬
milienanschluß in guter jü¬
discher Familie in
Stuttgart.
Angebote unter 31. 201 an?
die Geschäftsstelle der Zta.
Liberaier Vereirr füc d-e Angelegenheiten der
jüdischen Gemeinde zu Verim e. V.
Bezicksgruppe Weißensee.
Versammlung
Dienstag, den 15. Januar 1924. abends 8 Ahr.
in der israelitischen Taubstummenanstalt, Parkstr. 22
Vortrag des Herrn Joseph Kaufsmann:
Die Entstehung der Bibel.
Freunds und Anhänger unserer Bewegung sind herzlich
willkommen.
Nach Inbetriebnahme
de» Amtes "Merkur ist
das Büro der Vereini¬
gung nur nocki unter
Merkur 8725
zu erreichen.
li
| Haarpflege
| Haarfärben
» Haararbeiten
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| Damen-Salen
I Wittchow.
H Breslau. Höfchrnstraße 62,
Ä an der Schillerstraße.
Herausgeber: Vereinigung für das liberale Judentum e. B. Berlin W8. — Verantwortlicher Schriftleiter: i. V. E. Dickmann, Berlin W8. — Druck: R. Lantzsch, Berlin S14, Wallfir. 65,