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Sultans am hiesigen Hofe, die jüdische Schule des Mittheilungen machen zu wollen, sondern auch Ap-
Herrn Rosenthal, die größtenteils von türkischen steltung einiger Betreffenden im türkischen Staats-
Juden besucht wird, und fand sich durch die Leistun- dienst in feste Aussicht stellte. Einige ihm besonders
gen so befriedigt, daß er nicht nur versprach, über zusagende Arbeiten in französischer Sprache gerührte
dieses günstige Resultat seinem Herrn, dem Sultan, derselbe, sich abschriftlich einhändigen zu lassen.
Anzeiger.
Derselbe nimmt jüdisch-religiöse Mittheilungen gegen 1' Sgr. Gebühren für die gespaltene Zeile auf. Die Redaction.
Bei der bevorstehenden Dade-Saison beehrt sich Unterzeich¬
neter den verehrten israelitischen Badegästen, seine sehr zweck¬
mäßig eingerichtete Apcisewirthschaft zu empfehlen. Ich werde
für gute Speisen und Getränke, so wie für gute Bedienung alle
mögliche Sorge tragen und wird jeden Mittag labte ck'tiote
D. Hartmann,
israelitischer Speisewirth in Kissingen.
Bedingungen erfahren; vorläufig wird bemerkt, daß ein fixes
jährliches Gehalt von 400 fl. ausgesctzt ist.
Bad Homburg, den 9. Mai 1817.
Der israelitische Gemeinde-Vorstand.
L. S. Schiff.
Commission zu diesem Behufe eonstituirt sein wird, dieBethei-
ligtcn sich persönlich zu wenden an die Red- d. Bl.
Bei Adolph Düchtüng in Nordhauseü ist so eben erschienen:
Die Geschichte der israelitischen Schule
zu Halberstadt, '
dargestellt Ln zwei Reden. Gehalten bei der 50-
jährigen Jubelfeier derselben am 1. April 1846,
von
G. Lasch, und S. Dar,
Oberlehrer Lehrer
an genannter Schule.
Ladenpreis 5 Sgr.
Zm Verlage von L. Wepl Lc Comp, iu Berlin ist so eben
erschienen: *
Offenes Sendschreiben
Herrn Justizministers Mühler Cxcellenz
vie Ergebnisse ver Vrozesstabellen
für die preußischen Justiz-Beamten, den Bezirk der
Gräflich Stollberg'schen Regierung zu Wernigerode,
die Inden und die gesammten Einwohner Preußens.
Von
S. Beer.
Welche Motive können dem neuen
Judengesetze zu Grunde liegen!
. Von
E. Waller.
Anzeige.
Wir verfehlen nicht, darauf aufmerksam zu machen, daß auf dem Wege des Buchhandels uns zu¬
gehende Mittheilungen gewöhnlich erst nach 4—6 Wochen hieher gelangen, was die jedesmaligen Ab¬
sender nicht außer Ach4 zu lassen bittet die Redaktion.
Briefwechsel.
G'sche Buchhändl. in B- TaS Inserat können wir nicht annehmen, da wir mit deyi Hrn. H., Mitgl- der R.-V-, nichts zu schaffen haben
wollen. A- S. in E. Nächstens im Anzeiger. Dem Andern hatten sich Schwierigkeiten entgegengestellt. L- P. in E. Noch nicht erhalten-
Verlag: Herol d'sche Buchhandlung in Hamburg.
Druck: Gebrüder B o n u in Altona,