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für die ZirgesKhmH solcher Evett «ttd passiven
Wahlfähigkeit entschied sich dann auch dieLandtag-
Versammlung mit ö2 gegen 40 Stimme«. Die zar
Zeit beabsichtigte Ausschließung von der Apotheker-
Profession ließ man gelten, beschloß jedoch, die Mit¬
theilung der dabei beachtlich gehaltenen rituellen
Gründe von hoher Landesregierung zu erbittert.
Bei in der heutigen Sitzung fortgesetzter bezüg¬
licher Verhandlung wnrdr die Zulassung der Inden
zu akademischen Lehrämtern, in dem Maaße wie das
bezügliche preußische Gesetz solche statuirt, zur Be¬
antragung bei den Landesherren genehmigt und weiter
der Regierungsvorschlag suk <0, rvegen Zulassung
der. Juden züm Ädvokatllrbetrieb, jedoch mit Aus,
schlttß von allen richterlichen Funktionen dabei, ge-
^llliget, mit hem Vorbehalte^ insoferne nicht die
Statu^n.'der Universität^ zst. Rostock dem Entgegen-
^^üben^estthqlsen föchten, wprnber. Auskunft an-
..
U»n)s^eMuM^'j>a^y)modißtikt,^.'daA die Landesre¬
gierung erftrclft werden möge, diese Frage in wei¬
tere Verhandlung zu ziehen. Aber auch der so mo-
dificirte Antrag fand einen allgemeineren Wider¬
spruch und wurde mit 64 gegen 46 Stimmen abgelehnt.
Westplialm.
2m Nov. Sehr erfreulich war es mir, w.
H, Reh., aus dem in Ihrem geschätzten Blatte
Nö. 39. .ettthalftnfttHörrcspon^^^
Phasen zu ^rseheu§' dH, 'das ^ Mtige^ Bestreben' un'se<
res. 'ivurdl^eü^ .^ezcrnKberrabkiMs zum' .Wöhle
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politlschett Bdschranküntzeü/ dÄ Äcy ÄÜf delr lsrcke-
kitischon Unten Hanen Z. Maj. lasten, zu beantragen^
Es handle sich hier, wenn auch nicht um so bedeut¬
same Rücksichten, wie bei den Katholiken u«d Dis¬
sidenten , doch um die bürgerliche» und politischen
Rechte von 40,000 brittischen Unterthanen. Die
Frage um Zulassung von Juden zum Parlament
sei Mehr eine principielle als eine potitisclst. Don
dem Gesichtspunkt ausgehend, daß jeder Engländer,
ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses, die
Vortheile der brittischen Constitution in Anspruch
rrehmen dürfe, stellte er die Ansicht auf, daß Inden
zu gleiche» Rechten mit den Christen zugelassen
werde« müßten, wenn man nicht Nachweisen könne,
daß sie sich als schlechte Bürger auffnhrten. Da
er jedoch um keine eigcMliche Gunst für seine is¬
raelitischen Brüder uachfuchen wolle, so begnügte er
sich damit, die aus christlichem Standpunkte erhobe-
rren Einwendungen zu beleuchten. Zuvörderst ver¬
wahrte er sich gegen den Borwurf der sogenannten
Entchriftlichung des Larwes, durch Zulassung von
Ungläubigen jeder Art zu öffentlichen Aemtern- Er
bemerkte dagegen, daß die Unterschrift einer Glau¬
bens formet noch keineswegs einen sichern Beweis
für die wirkliche« Glaubensmeinnngen des Unter¬
zeichners gebe. England werde ein christliches Land
genannt, obgleich seine Bevölkerung aus Bekennern
verschiedener Religionen bestehe; ebenso würde eine
Legislatur noch immer christlich lst'ißen, wenn sie
auch einige jnd. Mitglieder enthalte. Die Ma߬
regeln gegen die Inden stammten mehrcntheils ans
der sinstern Periode des Kattst>lici'smns. Er längnete
ferner, daß die Zulassung der Inden ins Parlament
conftitutionswidrig sei. weil das E driften tlmm einen
integrirenden Lheil der Landesgesetze bilde; es komme
qöer in der Legislation nichts vor, wodurch die
JÄet^au^driWi^ voy Harla^ente aüMeHMn.
^e^hen. '^'bestrit't^^rn,^r,,.^ß dl^'^n^ejft euw
üjih'^ut ^r 'Geselljeha^s >icj!
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durch die Kerstrntimg der Inden in alle Welt aus¬
gesprochen sei, so lasse sich daraus gar kein Beweis
ziehen. Jtt^rankrQchÄMürdLU-'die-Jttdelt bereits