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JÜDISCHE PRESSE
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Hr. 20
Wien-Bratislava, 22. Mai 1925 . כ״ה וינה־םרעססבורנ כ*ח אייו תיפ׳ה
II. Jahrg.
Chronik der Woche■
Neubesetzung des Obersekretärpostens In Palästina.
Colonel Syines der Nachfolger Sir Gilbert Claytons.
London. (J. T. A.) Der Gouverneur des palästinensischen
Norddistrikts Licut. Colonel G. S. Syrnes ist zum Ober-
Sekretär der Palästina-Regierung als Nachfolger des vor
kurzem zurückgetretenen Brig.-General Sir Gilbert Clayton
ernannt worden. Der Obersekretär ist nach dein High
Commisioner der rangälteste Beamte des Landes. In ad-
ministrativen Angelegenheiten ist er der erste Ratgeber des
Oberkommissars und vertritt denselben während dessen'
Abwesenheit. von Palästina. Die Amtszeit des gegen-
wärtigen Oberkommissars Sir Herbert Samuel geht be-
kanntlich Ende Juni d. J. zu Ende. Die Ernennung seines
Nachfolgers wird demnächst vom Kolonialamte bekannt-
gegeben werden.
Waad leunti entsendet keinen Vertreter zum
14. Zionistenkongress. Jerusalem. (J. T. aA.) [Der Na-
tjonalrat der palästinensischen Juden (Waad leumi), hat den
Vorschlag Dr. Weizmanns, einen Vertreter zum 14. Zio-
histenkongress, der in der zweiten Augusthälftc in Wien
stattfindet, zu entsenden, abgclehnt. Der Vorschlag Doktor
Weizmanns ging dahin, dass der Vertreter des Waad.leumi
auf dem 14. Zionistenkongress den Standpunkt' seiner
Körperschaft in der Frage der jüdischen Gemeindeofdming
in Palästina im Zusammenhang mit den von Dr. Weiz-
mann lind anderen zionistischen Repräsentanten mit Ver-
treten! der Agudas Jisroel in London geführten Verband-
luhgen vertreten solle. Der Waad leumi stellte sich aber
auf den Standpunkt, dass die Frage der palästinensischen
jüdischen Gemeindeordnung eine innere Angelegenheit der
palästinensischen Judenbcit ist und nur in Palästina aus-
getragen werden muss.
Der Moschitzer Rebbe auf der Fahrt nach Erez
Jisroel. Wie 11 . (A. J. P: B.) (Der Moschitzer Rebbe ־ hielt
siel! vergangene ־ Woche mit'einer Anzahl ihn begleitender
! Vi^nhängerVaüf ״ SÖiihdr^Df1rchfeise iV r1ach r?ä Efez¥distoehüff ־״ Wien^’'
. aut. Der Präsident des geschäftsführenden Ausschusses der
Agudas ■Jisroel Rabbiner Dr. Pinchas Kolm empfing den
׳ ehrwürdigen ׳ Gast in den Räumen des Zentralbureaus unid .
stattete ihm-noch am selben Tage einen Gegenbesuch ab.
Ein Aguda-Bureau in Tel-Awiw. Das Erstarken der
agudist.i 1 s'clien'Eiuw ׳ a 1 !der 11 ng in Tel-Awiw hat die Palästina-
Zentrale der Agudas Jisroel veranlasst, in einer der ver-
kehr.§.reichsten Strassen in. Tel-Awiw ein Aguda-Bureau zu
errichten; Die Eröffnung findet anfangs Djar statt.
Die Knabenschule der Aguda in Tel-Aviv. Tel-
Aviv. (A. J; P. B.) Ausser den Räumen fäir'das ׳ Bureau
der ׳ Agudas Jisroel in Tel-Aviv sind nunmehr auch Räume
für eine •Knabenschule .von ,seiten der Palästinazentrale der
Agudas Jisroel gemietet worden; die •Leitung der Schule
hat Herr S. Rabinö/witz . übernommen.
Die Palästinadelegation des ״ Habaunej“ Warscau und
die Wiener Agudazentrale. W i en. (A. J. P. B.) Die Ge-
Seilschaft ״ Habaunej“ beabsichtigt in Erez Jisroel eine
Kolonie mit vorläufig 5000 Dunam !Boden zu errichten. Sie
amfasst zirka 100 iwahlhabenäe Familien, die sich dortselbs!
11 'ieddrlassen woilenj, um' teils landwirtschaftlich, teils
kommerziell tätig zu sein. •Eine Abordnung, bestehend aus
den ׳ Herren... Kultusrat Jakob Taub, 'Sohn des Moschitzer
Rebben, Abraham Nathan Hoc.hglauber, Simche Luchsenburg
und. iMendl Salzfass hat sich'nach ׳ Wien begeben, um der
Agudazentrale ihre Pläne vorzulegen. Von da aus reisten
sie nach Erez Jisroel. Die Delegation hat sich Freitag, den
8. !Mai in Triest eingeschifft, wo sie mit dem Leiter der
.Wirtschaftsabteilung der österreichischen Palästinazentrale,
Herrn Abraham Josef Hornstein,“ zusatnmentrai. ' . '
Feierliche Abreise von 500 Aulim nach Erez Jisroel.
Warschau. (A. J. P. 13.) Am 2. Ijar reisten 500 Alllira
nach• Erez Jisroel ab und man schätzt die Anzahl der zu
ihrem Abschied am Bahnhöfe erschienenen Juden auf über
zehntausend.. Es herrschte eine feierliche Stimmung.
Gründung einer Krakauer Kolonisationsgesellschaft.
Krakow. (A. J. P. B.) Vor einigen Wochen wurde von
kapitalskräitigen Agudisten in Krakaai eine Gesellschaft
gegründet, die in Erez Jisroel eine Kolonie errichten wird.
Die Herren C!h. Bliihbaum und Benzion Grossfeld wurden
nach Erez Jisroel delegiert, uin einen grösseren ׳ Bodenkauf
zu tätigen. Interessant ist, dass selbst der radikale
Zionist IDr. Thon am 9. Mai im Rahmen eines Vortrages
die quantitativ und qualitativ beispiellos dastehende, gross-
artige Aufbaiitätigkeit der Orthodoxie rühmte.
Legalisierung des Meir bal Haness-Fonds in Polen.
Warschau. (A. J. P. B.) Die 'jüdische 'Bevölkerung
Polens hat mit grosser Zufriedenheit zur Kenntnis ge-
liommen, dass Senator Deutscher die Legalisierung des
Meir bal Haness-Fonds durchgeführt hat. Sie verspricht
sich dadurch erhöhte finanzielle Erfolge für den polnischen
Kolel.
Araber stören die Aufnahme für einen jüdischen
Film. Die Markus-Film,gesellschaft, die ein Ensemble nach
Palästina entsandt hat, um dort einen Film ״Jaacobs
Brunnen“ nach der Novelle von Pierre Benoit herzu-
stellen, teilt mit. dass die Filmung infolge der Feindselig-
keil arabischer Stämme, die glaubten, es werde ein zio-
nistischer Propagandafiim hergesteilt, unterbrochen werden
musste.
Konstituierung einer Aktivistengruppe in Wien. Die
österreichische Gruppe der Zionisten-Revisionisten , (Jabo-
tynski-Gruppe) hta sich konstituiert und in die Leitung die
Herren Dr. Norbert Hoffmann und •Ing. Sobelsohn u. a. m.
gewählt. Die Aktivitas der jüdisch-akademischen Veribin-
düngen ״Unitas“, ״Zephira“, ״Barissia“, ״Hyrkania“ und
״Esra“ haben das Programm der Zionisten-Revisionisten
angenommen. -
Eine Jeschiwoh in Buenos Aires. Buenos Aires.
(A. J. P. ׳B.) Hier wurde eine Jcsohiwoh gegründet, die
bereits über eine ansehnliche Anzahl von Zöglingen verfügt.
Die Pro-Sabbat-Kampagne in Amerika. Ne w Vor k.
(A. J. P. B.) Die Anwesenheit des Enkels von Rabbi
.Samson Raphael Hirsch, Rabbiner Levi aus London, der
seit Jahresfrist an der Ühew-Zdek-Synagoge als Assessor
wirkt, macht sich ׳bereits in der Oeffentlichkeit rühmlich
bemerkbar. Er leitet derzeit eine grosszügige Kampagne,
um unter den amerikanischen Juden die Heiligkeit des
Sabbats neu zu beleben, bezw. zu befestigen. Zahlreiche
Massenversammlungen verbreiten diese Idee mit gutem
Erfolge und ein rühriges Komitee von 150 Mitgliedern ar-
beitet begeistert und begeisternd für die Verwirklichung
des Sabbatideals. Am 22. April fand in der Ohew-Zedek-
Synagoge eine von zweitausend. Juden besuchte Versamm-
lung statt, in der Rabbiner Levidas !Hauptreferat hielt. Am
,..2.5..,A4>rJL-Wui;d xt e nr ־ij1_.^lBer;^f^nej1massfin1«eysamn11tmg,.b.e-■-..
schlossen, mir in ״ sabbatliältenden' Geschäften einzukaufen
und intensive Werbearbeit: zu leisten. In der Gemeinde
״Ansche-Polen“ fand am gleichen. Tage eine stark besuchte
״Volksversammlung statt, in der auch Rabbiner Dr. Dracii-
mann sprach. . ■
Jubiläumsfeier aus Anlass des 35jährigen Amts-
jubiläums des Rabbi Dr. Klein. N e w Y 0 r k. (A. J. P. B.)
Die grosse ungarische orthodoxe Gemeinde Ohew-Zedek
veranstaltete anlässlich des 35jährigen Amtsjubiläums ihres
Ober.rabbiners Dr. Philipp Klein eine Jubiläumsfeier. Wie-
wohl Dr. Klein jederlei persönliche Ehrung aus seiner
bekannten Bescheidenheit entschieden ableimte. ,gestaltete
sich diese Veranstaltung zu einem •ganz ausserordentlich
schönen !Fest. Es versammelten sich in der Synagoge Sonn-
tag nachmittags über zweitausend Juden. Üeber Wunsch
Dr; Rabbi Kleins wurde ein Fonds fiir' die ungarisch-
slowakischen Jeschiwaus, •deren Not, sehr gross ist, ge-
gründet.
Eine sinnvolle Ehrung des Czortkower Rebben.
Lublin. (A. J. P. 6.) Aus Anlass des am 10. Ijar statt-
gefundenen 70. Geburtstagsfestes des Czortkower Rebben
beschloss das Bailkomitee der Lubliner W׳eltjeschiwoh, ein
׳den Namen des ׳ Grossrabbi von Czortkow tragendes
Zimmer im Wohntrakte zu errichten, das fiir 10 Zöglinge
Raum gibt. Es wurden fünfhundert Anteilscheine zu fünf
•Dollar zur Deckung •der־ Einrichtungskosten herausgegeben,
die zum grossen Teile bereits vergriffen sind, da aus allen
Erdteilen, besonders von Czortkower Chassidim, reges
Interesse für diese gediegene Art der Ehrung ׳des■grossen
Führers in Israel bekundet wind.
Jubiläumswerke zu Ehren Dr. Nathan Birnbaums.
Warschau. (A. J. P. B.) Der Verlag ״Jeschurum“,
Warschau, Milna 5, hat aus Anlass des sechzigsten Geburts-
tages des grossen Philosophen und agudistischen Volks-
führers Dr. Nathan Birnbaum ein Jubiläiimswerk in
jiddischer Sprache herausgegeben. Das zweihundert Seiten
umfassende prächtige Buch enthält wertvolle ׳Beiträge von
hervorragenden jüdischen Schriftstellern, —.Frau k-
f 11 r t a. M. (A. J. P. B.) Die Hermon-Verlagsgesellschaft,
Frankfurt a. M., hat ein Sammelbuch zu Ehren Dr. Nathan
Birnbaums ״Vom Sinn des Judentums“ herausgegeben. Es
umfasst dreihundert Seiten mit interessanten Beiträgen be-
kannter Schriftsteller.
Neue Werke des Cholez Chaim im Druck. War-
schau. (A. J. P. B.) !Der Chofez Ghaim ist am 13. Ijar
in Warschau angekommen, wo er mit grosser Begeisterung
empfangen wurde. Er hatte hier Verhandlungen wegen
mehrerer in !Druck zu legender Werke zu pflegen. Von hier
begab sich der grosse Rabbi nach Lodz.
Ungesunde Politik.
Die Probleme der Judenheit werden immer ver-
wickeiter. Man kann heute schon ־ historisch ' feststellen,
dass diese Verwicklungen in der Hauptsache zum grossen
Teil ihren Grund darin haben, ■dass-sich in einzelnen Be-
langen nichtlegitimierte Vertreter einmischen und so
manche an und für sich schon sehr verwickelte' Dinge
noch mehr komplizieren.
Es ist sattsam in Erinnerung, wie sich seinerzeit in,
Paris eine von keiner Seite gewählte, •von . ׳ keiner Seite
ernannte delegatiön des juifs aufgetan hat, um fast iiber-f
all, wo sie auftrat, Unheil anzurichten. Sie war es," die
einen öden nationalistischen Chauvinismus erzeugt; hat
und es ist sehr bedauernswert, dass fast keine autoritative
jüdische Stelle diesem Unfug rechtzeitig ein Ende gemacht
hat. Desgleichen fragen wir: Wer hat die " Anglo Jewish
Association ermächtigt, wegen der Verhältnisse an der
Universität .zu Wien Schritte zu tun? Wir stehen mach wie
vor auf dem Standpunkt und halten es für nötig, ,das
immer und immer wieder zu betonen, dass die Juden in
jedem Lände ihre Rechte und Lebensnotwerdigkeiteh
durch ihr Wohmland. selbst zu erhalten oder zu erringen
haben. Es bleibt den Juden in jedem Lande Vorbehalten!
das Ausmass dieser Rechte und die Methode des Ringens
um diese Rechte autonom zu bestimmen.
Man könnte ferner einmal über die Frage nach-
denken: Warum fällt .es. der Anglo Jewish Association bei-
spielsweise nicht ein, wegen der •Judenverfolgung irr Oran
sich au den Völkerbund zu; wenden oder etwa' denselben
; ״ .tSiphritt ״ nr ; iup.^wege|1,.d^,,in4 ,״ ec;,!KmKlux-Clan. 3 i^endenL
öefarir? Es'darf unter keinen .Umständen, eine soiche.-Verr
kennung geschichtlicher. Tatsachen Platz greifen, welche
die -durch den- Weltkrieg erzeugte Verschiebung der politi-
sehen Machtverhaltnisse als Basis zur Aufnahme oder
Unterlassung der Verteidigung von Rechten macht. "Es
darf in den kleineren . nengebildeten Staaten nicht der
Glaube geweckt werden, als ob man nur mit ihnen das
Experiment wage, ־ während • man vor der Macht ' dei:
grossen Staaten zuriickschreckt. Das war hie • der Weg
der Juden, solange sie; im Namen des Allmächtigen und
für sein Gesetz sprachen. A ״ : - -
Freilich mag es bei dieser Grundeinstellung Kopf-
schütteln erregen, wenn, die polnische Regierung den Vor-
schlag' gemacht hätte, dass ein Vertreterder AhglQ
Jewish !Association zwischen den Wünschen der Juden- in
Polen und- •den Anschauungen- der- polnischem Regierung
vermitteln soll. Wir begriissen es, dass führende Juden in
Polen dieses Angebot abgefeimt ;haben, denn wir sind
überzeugt, dass auch die Juden in Polen durch kluge, ziel 1 :
bewusste Verhandlung mit den Faktoren ihres Landes den
Ausweg aus den derzeitig furchtbaren Verhältnissen fin-
den werden. Vindöbonensis.
Parteidisziplin und Zeitgeist.
Von Moritz Spitzer, Wien.
; - Partei! Wie vielten hat dieses Worb sich in die Seele
eingenistet und ist ihnen zum Leitstern geworden fürs ganze
Leben. Das 20. Jahrhundert könnten wir auch als Zeit-
alter der Parteien bezeichnen. Was heisst Partei? Das Sich!-
zusammenfinden Menschen gleicher Weltanschauungen und
gleicher Ideale, die durch eifrige Propaganda und Presse
in Wort und Schrift die Verwirklichung ihres Parteiprq-
grammes an'streben, um es zum Gem'eingut aller zu
machen.
Es ist eine bemerkenswerte, meiner' Ansicht nach
viel zu wenig beachtete Tatsache, dass Disziplin dem
Partei'leben kernfeste Dauer und unbezwingliche Stärkei
verleiht, zur günstigen Entwicklung und Fortbestand den
Partei zum unentbehrlichen Faktor geworden.
Was ist Disziplin? Das Höherstellen des Partei,־
interesses über das eigene, indem es den Mitglieder«!
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