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JÜDISCHE PRESSE
Seite 343
dor Adas Jisroel (Schiffschul), Wien, II« Bezirk, Grosse Schiffgasse 8«
Kanzlei: II. Bezirk, Crosse Schiffgaaöe Nr. I.
t•
Rabbinat der Adas Jisroel in Wien
Verschiedene Händler mit Lebens- und Genuss-
mitteln veröffentlichen zu Reklamewedcen. dass sie :
ihre Waren a!us Betrieben beziehen, die der Aufsicht
des Rabbiniaites der Adas Jisroel unterstehen. Diese
Mittenung beinhialtet durchaus niöht, dass die be-
'treffende Verkaufsstelle ebenfalls die Aufsicht ge-
nies st !Das Rabbinat üiberninrnnt !kedmerlei Veraait-
wortung dafür.
Insbesondere aber lehnt das Unterzeichnete
Rabbinatunter allen Umständen auf das entschieden-
ste jede Verantwortung für die Zulässigkeit von allen
Genuss- und Nahrungsmitteln ab, die hierorts einer
anderen Haschgacha als der des Rabbinates der Adas
Jisroel unterstehen. E benso betont das •gefertigte
Rabbinat •nachidrücMdist • לחפיר מכשול מקרובים ומרחוקים
von יראי השם von nah un ׳ d fern, dass nur die in der
jeweils von der Adas Jisroel veröffentlichten Liste
der Verkaufs- und Betriebsstätten, den Einzelnhaus-
haltun'gen ttnd 'Verkäufern, die auf die השגחה der
Adas Jisroel reflektieren, al!s verlässlich empfohlen
werden können.
Das Rabbinat der Adas Jdsroel.
Wien, am 26• Ab 5684.
Adas Jisroel (Schiifschul), Wien, II., Grosse Schiifgasse 8,
Kanzlei II., Grosse Sctilflgasse 1.
Z. 528 ex 925.
Ausschliesslich ä־Ie niacihibenanti’ten Verkaufsstellen
von Lebens- und 'Genussmitteln stehen !•unter der rituellen
Aufsicht des ehrw. Rabbiniates der Adas Jisroel:
Fl e I s c h v er sch 1 e !i s s ; te 11 e n:
Eckeriling Markus, IX., Liedhtensfceinstrasse 117.
!Fischer Adolf, II., Im Werd 3.
Fischer Bela, VI., Schmalizhafgiasse 19.
Fischer Gabriel, II., Grosse Sohiffgasse 11.
—■— 1 — 1 a— »in —1 mn—
F rie dm a n n Samuel, VI., Stlegengasse 14 ־ .
H ö n 1 g s b e e r Emanuel, 11, Franz Hochedldnigerigasse 23.
Stern Josef, II., Grosse Sohiffgasse 6.
Nur ln den hier angeführten Fieischverschleisstelleh
gelangt a u s s c 111 i e s s H c h Fielst zum Verkauf, das
von der Schechitah der Schächter der Adas Jisroel her-
rührt. Es wird nachdrücklichst betont, dass die rituelle
Aufsicht in der Verschleisstelle des Herrn Markus Ecker-
ling nur auf Fleisch und ungeteiltes mit der Plombe ■der
Adas Isroel versehenes Geflügel Ln Anwesenheit des be-
stellten Maschgiaoh sich ׳ bezieht Sonstige Waren unter-
stehen nicht der Haschgabe der A. J.
Gastwirtschaften und Seichwarenver-
schleisstellen: ;
Deutsch Johanna (Milch-Trink- und Speisehalle), II., :
Herminengasse 10■
Ei s e ׳ n & H'& n i g s b e e r, II., HaiäegasSe •5.
Fischer Adolf, II., Im Werd 3.
Fischer Gabriel, II., Grosse Schiffgasse 16.
Fischer Gabriel, II., Kleine Sperlgasse 7.
K u n s t a d t S., II.,' Grosse Schiffgasse 6.
L a z a r Moritz, XX., Wallensteinstrasse 45.
Mayersohn Samuel, II., Taborstrasse 24a.
Nagel Josef, LI., Kleine Sperlgasse 5.
Schreiber Benjamin (Wienea), II., Obere Dönaustr. 91.
W e 1 d 1 e r Hermann, II., Flossgasse 9.
G e f 1 ü g e 1 ׳ h a n d 1 u n g e 11 :
Deutsch Heinrich, II., Franz Rochedlingergasse 10.
Eck e r ling Markus, IX., Liechtensteinstrasse 117.
Fischer Bela, VI., Schmälzhofgasse 19.
Fried mann Samuel, VI., Stiegengässe 14.
Fürst Markus, II., Krummbaumgasse 6.
G a n s 1 Leopold, II., Grosse Sohiffgasse 16.
Kaufmann Lazar, 11., Grosse Schiffgasse 18.
Schreiber Benjamin (Wienea), nur II., Obere Donau-
strasse 91•
Es wird nachdrücklichst aufmerksam
gemacht, dass die Haschgaohah bei Geflügel nur auf
solche ungeteilte Stücke sich bezieht, die mit unserer
Marke (Plombe) versehen sind.
Um eine verlässliche Haschgaohah gewährleisten zu
können und jedwede Unizukömmlichkeit auszusohliessen, ist
Geflügel ohne Marke (Plombe) ausnahmslos zurück-
zuweisen.
K 0 n d i 1 0 re i en um d Bäckereien: /'
Pomeraftz Abraham Leib, II., Hermlnengasse 13 und
11., Flossgasse 9. 1
Rosenberger Moritz, II., Blumauergasse 10.
W e i s s Karl ‘Kappel, 11 ״ Franz Hochedlingergasse 24.
Das ehrw. Rabbinat macht ausdrücklich däratif aul-
merksam, dass die Haschgachah desselben ln den
Bäckereien ausschllesllch auf die Erzeugung des Gebäckes
sich bezieht, •nicht aber auf ״ das Schälet setzen“. In dieser
Beziehung übernimmt das Rabbinat keine wie Immer ge-
artete Verantwortung.
■Milch:
Versöhldisstelle der Adas Jisroel, II., Haidgasse, Guntrams ־
derrfer.
‘Ferner beziehen Milch aus der unter AtifSläht des
ehrw. Rabbinates der Adas jisroel stehenden Meierei die
folgenden Verschleisstellen, ohne dass deren Betriebe von
dem genannten Rabbinate beaufsichtigt oder kontrolliert
werden.
Wien.
B a r-e r jakob, XX ״ Petrasohgasse 8. ^
E h'r e ׳ n : k ׳ r ah z Jakob, ft., Obere Döüäustrasise 4.
F1 e i s c h •m a n n Bertha, 11 ״ Blumaüergasse 22.
Keilmann, IX ״ Stroheckgasse 5.
Latiner , B. S ״ II., Grosse Schlffgässe 5.
Schisc.ha David, II ״ . Rembrandtstrasse 19 ׳ .
Schischa Leopold, II., Krumbaumgasse 1.
Thür, XX ״ Treustrasse 20.
In den nachfolgend verzeichneten drei’ Verkaufs-
stellen gelangt ausschliesslich Milch in verschlossenen
Flasdhen, ‘bezelchnfet mit der Stäinplglie des Räbibfträtäife
zum Verschleisse.
Mödling.
Gütsverwaltung Guntramsdorf, Filiale Hauptstrasse 64.
Buden.
Guts Verwaltung Guntramsdorf, Filiale Räinerrintg 9.
V ö s 1 a u.
Gutsverwaltung Guntramsdorf, Filiale Hochstrasse - 4 . .
Es ist von Wichtigkeit, das Verzeichnis der unter
der Aufsicht des ehrw. Rabbinates der Adas■ Jisroel
stehenden Verkaufsstellen regelmässig durchzusehen, damit
allfällige Aenderungen nicht ausser acht gelassen werden;
dass der oppositionelle Anschlag ■die Geschäfte •des Zionis-
mus zu beisorgen beabsichtigt. !Bin' Programm wurde
herausgegeben, ׳das von orthodoxen Floskeln und Rede-
Wendungen übertriefte und dem •Uneingeweihten vom
orthodoxen "׳Standpunkte beinahe akzeptierbar ׳erschien.
Das Flugblatt trug •die Unterschrift von Gemeindemit-
gliedern, deren orthodoxe Lebensführung unbeanstandet
War. , Die ׳ersten Sitzungen wurden in missbräuchlicher
Weise i m N a m׳ , e: •n d; e s H e r r •n 0. b ׳e r r ■a b, b i n e r s
(natürlich ohne seine Zustimmung und ohne seine Kennt-
nis!) einberufen. In •den Sitzungen , wurden Andeutungen
gemacht, als die dort vorgebrachten Mitteilungen vom
O'berrabhiner stammten. Damit wollte man bei den ״un-
parteiischen‘‘ Orthodoxen Vertrauen er—״ob׳ern“! Auf
der anderen Seite wurde in der ׳Bratislavaer zionistischen
״Völkszeitung“, der seit den Parlamentswahlen in verstärk-
tem Tempo geführte Kampf gegen die orthodoxen rabbi-
nischen Führer — auf die Bratislavaer Gemeinde in ׳An-
Wendung gebracht, um die Zionisten und Misrachisten für
die ״konservative“ Opposition zu gewinnen. 'Für diese
Kreise wurde :in der zionistischen Zeitung ein offlziel-
ler Aufruf der Opposition veröffentlicht, der eine ganz
andere Sprache führte, als jene Aufrufe, die man in ortho-
doxen Kreisen verbreitete. Dieser Aufruf war ganz im
,Jargon“ der ehemaligen ׳Ne 0 losen und, der heutigen
ZI 0 n i s t e n und M i s 1 r a c h i s •t e n gehalten. Da Mess
es schwarz auf weiss:
״Sorgen Sie dafür, dass die stickige, würgende
Atmosphäre in unserer Gemeinde einem gesunden Luft-
zuge den Platz räume.“
Das sind Worte, die ein jeder Zionist oder sonstiger
Gegner der •Orthodoxie richtig zu würdigen■ und mit seiner
Stimme zu — belohnen weiss, im besonderen•, wenn •er den
Aufruf weiter liest, wo es heisst:
״Weg mit den Männern, die in unsere altehrwürdlge
Gemeinde die Brandfackel der Gehässigkeit und der gegen-
seitigen Verunglimpfung hineingeschleudert haben!
Weg mit den Männern, die Bruder gegen Bruder
hetzen, die den Kampf bis in die Familienhäuser getragen
haben.
Wählet Männer mit weitem Blick, grossem Gesichts-
kreis und freier Perspektive. Schaffet den Geist des Klein-
liehen, des Zwerghaften aus unserer Gemeinde, lasset die
Gerechtigkeit zum Siege kommen.
Wählet Männer, die den Geist der alten Pressburger
Gemeinde wieder zur Herrschaft bringen, den Geist des
Chasam Sofer, des Kesaw Sofer und des Schewet Sofer,
den Geist der Duldsamkeit, der gegenseitigen Achtung und
Ehrung, den Geist der Friedlichkeit und gegenseitigen
würdevollen Behandlung.
Möge der Geist des Friedens ln uns einziehen!“
Welchem zionistischen oder misrachistLschen ״Ge-
rneinde-Eroberer“ hat es da nicht gepasst, in ׳den Fuss-
stapfen solch grosser Männer zu wandeln und obendrein
die Er.11 alter des 0 r t ho d 0 x e n G ed s t e s in der
Pressburger Gemeinde mit Hilfe einer ״konservativen
Frledenspartei“ als ״Friedensstörer“ zu brandmarken und
sie aus de׳r Gemeindeleitung hinauszudrängen?
Aus ׳dem. redaktionellen Kommentar zu ,׳diesem
offiziellen Aufruf der. Partei, die jetzt in die Gemeinde-
leitung gelangte, •seien nur einige Stellen ohne jede Be-
merkung wiedergegeben. Da scheut man sich nicht heraus-
Zusagen:
״Hier stehen sich zwei Gruppen gegenüber, beide
strengster Observanz. Es unterscheidet sie nichts Prin-
^ipielles, nichts' Wesentliches, bloss das eine, •dass die eine,
derzeit am Ruder befindliche Gruppe mit ihrer Intran-
sigenz'!in der Befolgung •einer einseitigen politischen Rieh-
tung, mit ihrer Konsequenz •i׳f 1 der gründlichen Ausschaltung
jeder Spür von Toleranz in der ganz grossen׳ Gemeinde
von ׳Pressburg eine derart unerträglich schwüle und ver-
giftete Atmosphäre geschaffen ׳hat, dass sehr weite und
!einflussreiche Kreise heute in der Stimmung sind, der
Gemeinde, mit der nicht nur, sie in ihrer Person, sondern
schon einige zurückliegende. , Generationen ihrer Familien
auf das allerengste verwachsen 1 waren und sind׳, den
Rücken zu kehren und ■darüber nuchzusimen, ob sie eine
dritte Gemeinde gründen ׳oder in •die vorhandene zweite
Gemeinde eintreten sollen, wenn diese Gemeinde Einrich-
tungen ■trifft oder ändert, , die ihnen ■den Anschluss an die-
selbe ermöglicht.
Der Austritt aus der. einen und Uebertritt in ׳eine
andere Kultusgemeinde ist heute viel leichter als früher.
Denn mit dem Momente, wo jemand seinen׳ Austritt aus
der Kultusgemeinde anmeldet, hört für ihn jede Pflicht
•der verlassenen Gemeinde gegenüber auf, bis auf die •der
!Bezahlung des Steuerrückstandes. Man •hat •sich auch über-
zeugt, dass man ein •sehr guter und sehr ׳religiöser Jude,
vsein kann, wenn man einer 1 s׳eh.r religiösen Gemeinde an-
gehört, •die nicht den Titel, ״orthodox“ führt, wie es in der
ganzen grossen jüdischen Welt, ausserhalb der wenigen
Länder, .wo dieser hässliche ׳Beinahme dem Juden wie ein
gelber Fleck angeheftet wird, der Fall ist. Man ist dort im
!Auslände genau ,so guter und religiöser Jude, wie man in
׳den meisten orthodoxen ׳Gemeinden vollkommen anti-
׳religiös sein und eventuell gar in derselben zu führender
!Stellung kommen kann. Die Kampfparole um das Wärt-
eben ״orthodox“ hat heute von ihrem Glanze schon viel
verloren. !Heute geht es um •das Wesen und nicht um !den
Namen. Im übrigen ist es gar nicht ׳so feststehend, dass
das heutige Regime nicht dazu zu haben wäre, in einer
Stadt wie Bratislava, •eine zweite orthodoxe Gemeinde
zu sanktionieren. Statuten hin, Statuten her. Diese Sta-
tuten sind nicht am Sinai gegeben׳ worden, sondern in
׳Bratislava, um 11 Uhr nachts. Die Schöpfer •des Statutes
der orthodoxen Landesorganisation scheren sich ja am
allerweigsten um ihre eigene Schöpfung. Siehe !ihr
statutenwidriges Benehmen im letzten Wahlkampfe.
Solcher Natur sind die Erwägungen, die derzeit in
Bratislava — und wir •können getrost hinzufügen^ auch
anderwärts — sehr aktuell ׳sind.“
Und dann weiter:
״Die ׳Pressburger Kultusgemeinde darf dem ׳Lande
nicht das Beispiel des Kleinlichen und Zwerghaften geben■.
Wir meinen .nicht die Raummasse' des Tempels oder des
!Friedhofes, sondern des Geistes und der Auffassung von
einer jüdischen Gemeinschaft. Es hat sich in der Press-
׳burger Kehälla das Zelotentum, die Ignoranz derart breit
gemacht, dass dagegen manche Provinzgemeinde wie ein
Wolkenkratzer von intelligentem Weltbürgertum sich aus-
nimmt. Bezeichnenderweise hat ein sehr achtenswerter
Herr die Aeusserung getan, dass ■er •daran zweifle, ob einer
der Gemeindevertreter imstande sei, •einen Brief fehlerlos
zu !schreiben. Man mag daran im umgekehrten Sinne zwei-
fein. Aber diese Aeusserung besagt viel.“
Und zum Schluss:
״Der Deutlichkeit halber erklären wir, dass •die Zio-
nisten und Misrachisten nicht diejenigen sind, in ■deren
Kopf die Gedanken vom׳ Austritt aus der Gemeinde und
derartiges herumschwirren. Diesen Gefallen .. werden sie
•den heutigen Machthabern nicht erweisen. Die nächste
Generation ist den Zionisten und Misrachisten sicher.
Zionisten und Misrachisten sind nicht gewohnt, Eintags-
Politik zu betreiben. Deren Korn •wird zu seiner ■Zelt sozu-
sagen •von selbst aufblühen—.wenn sie nur weiterhin den
betretenen Weg mit Ausdauer und Mut zielbewusst gehen
werden. Die Jugend !ist an ihrer Seite. ׳Dort liegt ׳auch die
Zukunft.“
Von seiten der orthodoxen Gemeinde-
leitung hat man sich nur schwer entschlossen, solchen
demagogischen Agitationsmitteln gegenüber Stellung zu
nehmen. Erst in den allerletzten Tagen liess sich der Vor-
stand dazu bewegen, überhaupt •in •den Wählkampf ׳ein-
zutr׳et׳en׳. Er begnügte sich damit, in zwei knapp gehaltenen
Rundschreiben ׳an die Gemeindemitglieder und in ׳einigen
Versammlungen, die wenigen kleinlichen Argumente der
Gegner, sachlich zu wiedexlegen und im übrigen -die
Entscheidung .über die Zukunft der Gemeinde ׳den Wählern
zu überlassen. Diese vornehme Zurückhaltung war viel-
leicht angesichts der grossen Bedeutung einer solchen ׳Ent-
Scheidung •nicht am Platze. In einer ausschliesslich der
Wahl gewidmeten Wahlzeitung ״S ti mm!e d e r W ahr-
inert“ wurden die Gemeindemitglieder auif 1 d.ie pr.inzi-
pielle Frage lnngewieseni die durch diese Wahl für die
׳Pressburger Gemeinde zur Entscheidung gelangt. Die Ent-
Scheidung fiel und damit beginnt für di׳e Pressburger Ge-
meinde •eine Zeit, ׳für welche die Zukunft •die richtige Be-
Zeichnung geben wird.
מקרב ולב עמוה הנני מברך בזה ברכת מזל. טוב לחברי
הנכבד והנעלה, מוכתר בנמיסין, הבחור כמר מנחם ו ו א ל ף
יחי׳ לרגלי ארושיו את אחותי הבתולה מרת• ח נ ה תרד׳
יחן ר׳ שתצליחו. ברד־ככם ההרשה• זו ותרוו ענג ונחת רב
כאות מ, ח. מנאבעל
ברכותינו הרבות ובתוכם ברכת מזל טוב מיבעות בזה
לידידנו היקר. יקר המציאות׳ הבחור מנחם ו ו א ל ף נ״י
ולבחירתי, רצתה נפשו מרת חמי מנאבעל תחי׳ לאירושיהם
תהי דרככם סוגה בשושנים
י. י. צאננער׳ חי׳ים אונגאי•
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